Benutzerhandbuch

3.2 Prüfungen für Farben

Aktualisiert am

Erfahren Sie in diesem Artikel,

  • welche Prüfungen im Check-in im Umfeld Farben zur Verfügung stehen und
  • welche Lösungen dafür angeboten werden.

1. Einführung

Beim Hochladen von Druckdaten erfolgt eine Prüfung im Workflow, um mögliche Fehler oder Warnungen bereits zu Beginn der Produktion zu identifizieren und bereitzustellen. Diese Fehler und Warnungen erscheinen im Workflow und können in einem PDF-Report zur weiteren Klärung mit dem Kunden zur Verfügung gestellt werden.

Die Prüfung (Preflight) der Druckdatei erfolgt basierend auf den aktivierten Prüfungen sowie dem für jede einzelne Prüfung festgelegten Schweregrad – Fehler, Warnung oder Info – in einer Check-in-Vorlage.

2. Verfügbare Prüfungen für Farben

Um alle Vorteile einer Check-in Prüf- und Korrekturvorlage nutzen zu können, müssen diese Vorlagen zuerst erstellt werden. Im Wesentlichen besteht eine Vorlage aus Korrekturen und Prüfungen. Derzeit stehen im Workflow über 50 Prüfungen zur Verfügung. Damit hier der Überblick nicht verloren geht, wurden die einzelnen Prüfungen in Kategorien unterteil.

In diesem Artikel finden Sie eine detaillierte Beschreibung zu allen Prüfungen, die in die Kategorie Farbe fallen.

2.1. Aussparende Sonderfarben

Kategorie: Objekt, Seiteninhalt

Beschreibung: Mit dieser Prüfung wird überprüft, ob Objekte – Text und Vektoren, Text oder Vektoren – die mit der gesuchten Sonderfarbe eingefärbt sind, den Überdruckenstatus aussparen besitzen. Die Prüfung kann insbesondere dazu verwendet werden, aussparende technische Farben in einem Motiv zu identifizieren.

Lösung: Aussparende Objekte, die mit der gesuchten Sonderfarbe eingefärbt sind, können entweder nachträglich durch die Korrektur »Überdruckenstatus für Sonderfarben setzen« angepasst oder mithilfe der Korrektur »Sonderfarben auf überdrucken stellen« in der Check-in-Vorlage automatisch korrigiert werden.

Abbildung 1: Die aktivierte Prüfung Aussparende Sonderfarben mit bereits eingegebenen Werten

2.2. Bild verwendet gerätebasiertes RGB (DeviceRGB)

Kategorie: Farbe, Bild, PDF/X-1a

Beschreibung: Mit dieser Prüfung werden RGB-Bilder gefunden, die kein Quellprofil besitzen. Beim Rendern wird diesen Bildern das in Administration > Einstellungen > Farbmanagement definierte RGB-Arbeitsfarbraum ICC-Profil zugewiesen

Lösung: Device-RGB-Bilder können nachträglich durch die Korrektur »Quellprofil für RGB-Objekte zuweisen« mit einem Quellprofil versehen werden.

Abbildung 2: Die aktivierte Prüfung Bild verwendet gerätebasiertes RGB (DeviceRGB)

2.3. Bild verwendet ICC-basiertes CMYK

Kategorie: Farbe, Bild, PDF/X-1a

Beschreibung: Mit dieser Prüfung werden CMYK-Bilder gefunden, die ein Quellprofil besitzen. ICC-basierte CMYK-Bilder stellen grundsätzlich keinen Fehler dar, werden jedoch farblich nicht korrekt ausgegeben, wenn in Administration > Einstellungen > Farbmanagement im Einstellungsbereich Quellprofile verwenden die Option für CMYK und Bilder nicht aktiviert ist. In diesem Fall wird das vorhandene Quellprofil ignoriert und stattdessen beim Rendern das CMYK-Arbeitsfarbraumprofil zugewiesen.

In ICC-Profile ausschließen sollten jene ICC-Profile ausgewählt werden, die in Administration > Einstellungen > Farbmanagement als Arbeitsfarbraumprofil für CMYK festgelegt sind, damit nur von diesem Arbeitsfarbraum abweichende ICC-Kennzeichnungen bei CMYK-Bildern durch die Prüfung erkannt werden.

Lösung: In Administration > Einstellungen > Farbmanagement kann im Einstellungsbereich Quellprofile verwenden die Option für CMYK und Bilder aktiviert werden.

Abbildung 3: Die aktivierte Prüfung Bild verwendet ICC-basiertes CMYK mit bereits eingegebenen Werten

2.4. Bild verwendet ICC-basiertes Grau

Kategorie: Farbe, Bild, PDF/X-1a

Beschreibung: Mit dieser Prüfung werden Graustufen-Bilder gefunden, die ein Quellprofil besitzen. ICC-basierte Graustufen-Bilder stellen grundsätzlich keinen Fehler dar, werden jedoch hinsichtlich der Helligkeit nicht korrekt ausgegeben, wenn in Administration > Einstellungen > Farbmanagement im Einstellungsbereich Quellprofile verwenden die Option für Graustufen und Bilder nicht aktiviert ist. In diesem Fall wird das vorhandene Quellprofil ignoriert und stattdessen beim Rendern das Graustufen-Arbeitsfarbraumprofil zugewiesen. Zudem sind ICC-basierte Graustufen-Bilder in PDF/X-1a-gesteuerten Workflows nicht erlaubt.

Lösung: In Administration > Einstellungen > Farbmanagement kann im Einstellungsbereich Quellprofile verwenden die Option für Graustufen und Bilder aktiviert werden.

Abbildung 4: Die aktivierte Prüfung Bild verwendet ICC-basiertes Grau

2.5. Bild verwendet ICC-basiertes RGB

Kategorie: Farbe, Bild, PDF/X-1a

Beschreibung: Mit dieser Prüfung werden RGB-Bilder gefunden, die ein Quellprofil besitzen. ICC-basierte RGB-Bilder stellen grundsätzlich keinen Fehler dar, werden jedoch farblich nicht korrekt ausgegeben, wenn in Administration > Einstellungen > Farbmanagement im Einstellungsbereich Quellprofile verwenden die Option für RGB und Bilder nicht aktiviert ist. In diesem Fall wird das vorhandene Quellprofil ignoriert und stattdessen beim Rendern das RGB-Arbeitsfarbraumprofil zugewiesen. Zudem sind ICC-basierte RGB-Bilder in PDF/X-1a-gesteuerten Workflows nicht erlaubt.

Lösung: In Administration > Einstellungen > Farbmanagement kann im Einstellungsbereich Quellprofile verwenden die Option für RGB und Bilder aktiviert werden.

Abbildung 5: Die aktivierte Prüfung Bild verwendet ICC-basiertes Grau

2.6. Bild verwendet Lab

Kategorie: Farbe, Bild, PDF/X-1a

Beschreibung: Mit dieser Prüfung werden Lab-Bilder gefunden. Diese Bilder werden beim Rendern in den gewählten Zwischenfarbraum konvertiert, den Sie in Administration > Einstellungen > Farbmanagement > Arbeitsfarbräume > CMYK festgelegt haben, bevor sie in den Zielfarbraum konvertiert werden. Dadurch kann sich die farbliche Darstellung im PDF-Anzeigeprogramm deutlich vom gedruckten Ergebnis unterscheiden. Lab-Bilder sind zudem in PDF/X-1a-gesteuerten Workflows nicht erlaubt.

Lösung: Verwenden Sie einen großen CMYK-Arbeitsfarbraum – beispielsweise eciCMYK v2 – um farbliche Unterschiede auf das Minimum des möglichen Zielfarbraums zu reduzieren.

Abbildung 6: Die aktivierte Prüfung Bild verwendet Lab

2.7. Passermarkenfarbe wird verwendet

Kategorie: Farbe

Beschreibung: Die Druckdatei wird dahingehend überprüft, ob sich Objekte, die mit Passermarkenfarbe eingefärbt sind, innerhalb des gewählten Seitengeometrierahmens befinden. Da durch verschiedene Schwarzdefinitionen wie Rein-Schwarz, Tiefschwarz, RGB-Schwarz sowie Passermarkenschwarz im Druck unterschiedliche Erscheinungen erzielt werden, sollte auf diesen Sachverhalt geachtet werden.

Lösung: Objekte, die die Passermarkenfarbe verwenden, können im Workflow nachträglich über die Korrektur »Passermarkenfarbe umwandeln« korrigiert werden. Weitere Korrekturen wie »Reines Schwarz in Tiefschwarz konvertieren«, »Schwarze Textobjekte in Tiefschwarz konvertieren« sowie »CMYK-Objekte umfärben« können danach auf das Motiv angewendet werden, um eine einheitliche Schwarzrepräsentation im Druck zu gewährleisten.

Abbildung 7: Die aktivierte Prüfung Passermarkenfarbe wird verwendet mit bereits eingegebenen Werten

2.8. Sonderfarbe besitzt keine Lab-Farbwerte

Kategorie: Objekt, Farbe

Beschreibung: Es wird überprüft, ob der Alternativfarbraum der Sonderfarbe mit Lab-Farbwerten definiert ist. Nur Sonderfarben, die mit Lab-Farbwerten versehen sind, können im Zielfarbraum bestmöglich verrechnet werden. Verwenden Sie RegEx (Reguläre Ausdrucke), um nach Sonderfarbnamen zu suchen. Mit dem Ausdruck »PANTONE.|Spot.« werden alle Sonderfarbnamen gefunden, die PANTONE oder Spot am Anfang des Namens enthalten, gefolgt von beliebigen Zeichen. Mit dem Ausdruck ».*« (Standardwert der Variable) werden alle Sonderfarbnamen überprüft.

Lösung: Konvertieren Sie alle Sonderfarben mit CMYK-Werten im Alternativfarbraum nach CMYK. Verwenden Sie dazu die Korrektur »Sonderfarben mit CMYK-Alternativfarbwert nach CMYK konvertieren«, die in der Check-in-Vorlage verfügbar ist, oder wenden Sie die Korrektur »Sonderfarbe nach CMYK konvertieren« nachträglich in einer Korrekturkette oder durch Anwenden der Korrektur an.

Abbildung 8: Die aktivierte Prüfung Sonderfarbe besitzt keine Lab-Farbwerte mit bereits eingegebenen Werten

2.9. Sonderfarbe ist keine Kontur

Kategorie: Objekt, Farbe

Beschreibung: Mit dieser Prüfung wird geprüft, ob Objekte der gesuchten Sonderfarbnamen nur eine Kontur und keine Flächenfarbe besitzen.

Lösung: Handelt es sich um eine Schneidelinie könnte mit der Korrektur »Schneidelinie für unregelmäßige Form hinzufügen« oder der Korrektur »Schneidelinie von Sonderfarbe ableiten« eine neue Schneidelinie erstellt werden, die ausschließlich aus einer Kontur besteht. Diese Vorgehensweise ist jedoch eine »quick and dirty«-Lösung. Für komplexere Dateien ist es empfehlenswert, eine neue Druckdatei anzufordern.

Abbildung 9: Die aktivierte Prüfung Sonderfarbe ist keine Kontur mit bereits eingegebenen Werten

2.10. Sonderfarbname in Verwendung

Kategorie: Objekt, Farbe

Beschreibung: Mit dieser Prüfung wird die Druckdatei auf Sonderfarbnamen überprüft. Somit kann überprüft werden, ob Sonderfarben – beispielsweise White – in der Druckdatei vorhanden sind. Für die Suche können auch RegEx-Ausdrücke verwendet werden.

Lösung: Sonderfarben sind rein über den Namen unterscheidbar. Sollten daher Sonderfarben nachträglich korrigiert werden müssen, können Sie das mit der Korrektur »Sonderfarbe umbenennen« tun.

Abbildung 10: Die aktivierte Prüfung Sonderfarbname in Verwendung mit bereits eingegebenen Werten

2.11. Text- oder Vektorobjekt verwendet gerätebasiertes RGB (DeviceRGB)

Kategorie: Farbe, Text, PDF/X-1a

Beschreibung: Mit dieser Prüfung werden RGB-Bilder gefunden, die kein Quellprofil besitzen. Beim Rendern wird diesen Bildern das in Administration > Einstellungen > Farbmanagement festgelegte RGB-Arbeitsfarbraum ICC-Profil zugewiesen, was zu deutlichen Farbabweichungen in der Ausgabe führen kann, wenn sich das ICC-Profil des Arbeitsfarbraums vom ICC-Profil des beim Erstellen des Farbbildes verwendeten Profils unterscheidet. RGB-Bilder sind zudem in PDF/X-1a-gesteuerten Workflows nicht erlaubt.

Lösung: Device-RGB-Bilder können nachträglich mit einem Quellprofil versehen werden, indem die Korrektur »Quellprofil für RGB-Objekte zuweisen« angewendet wird.

Abbildung 11: Die aktivierte Prüfung Text- oder Vektorobjekt verwendet gerätebasiertes RGB (DeviceRGB)

2.12. Text- oder Vektorobjekt verwendet ICC-basiertes CMYK

Kategorie: Farbe, PDF/X-1a

Beschreibung: Mit dieser Prüfung werden CMYK-Text- und Vektorobjekte gefunden, die ein Quellprofil besitzen. ICC-basierte CMYK-Objekte stellen grundsätzlich keinen Fehler dar, werden jedoch farblich nicht korrekt ausgegeben, wenn in Administration > Einstellungen > Farbmanagement im Einstellungsbereich Quellprofile verwenden die Option für CMYK sowie Text und Vektor nicht aktiviert ist. In diesem Fall wird das vorhandene Quellprofil ignoriert und stattdessen das CMYK-Arbeitsfarbraumprofil beim Rendern zugewiesen.

In ICC-Profile ausschließen sollten jene ICC-Profile ausgewählt werden, die in Administration > Einstellungen > Farbmanagement als Arbeitsfarbraumprofil für CMYK festgelegt wurden, damit nur von diesem Arbeitsfarbraum abweichende ICC-Kennzeichnungen bei CMYK-Text- und Vektorobjekten in der Prüfung erkannt werden. ICC-basierte CMYK-Texte und -Vektoren sind zudem in PDF/X-1a-gesteuerten Workflows nicht erlaubt.

Lösung: In Administration > Einstellungen > Farbmanagement kann im Einstellungsbereich Quellprofile verwenden die Option für CMYK, Text und Vektor aktiviert werden.

Abbildung 12: Die aktivierte Prüfung Text- oder Vektorobjekt verwendet ICC-basiertes CMYK mit bereits eingegebenen Werten

2.13. Text- oder Vektorobjekt verwendet ICC-basiertes Grau

Kategorie: Farbe, PDF/X-1a

Beschreibung: Mit dieser Prüfung werden graue Text- und Vektorobjekte gefunden, die ein Quellprofil besitzen. ICC-basierte graue Texte und Vektoren stellen grundsätzlich keinen Fehler dar, werden jedoch farblich nicht korrekt ausgegeben, wenn in Administration > Einstellungen > Farbmanagement im Einstellungsbereich Quellprofile verwenden die Option für Grau sowie Text und Vektor nicht aktiviert ist. ICC-basierte graue Vektoren und Texte sind zudem in PDF/X-1a-gesteuerten Workflows nicht erlaubt.

Lösung: In Administration > Einstellungen > Farbmanagement kann im Einstellungsbereich Quellprofile verwenden die Option für Grau und Bilder aktiviert werden.

Abbildung 13: Die aktivierte Prüfung Text- oder Vektorobjekt verwendet ICC-basiertes Grau

2.14. Text- oder Vektorobjekt verwendet ICC-basiertes RGB

Kategorie: Farbe, PDF/X-1a

Beschreibung: Mit dieser Prüfung werden RGB-Text- und Vektorobjekte gefunden, die ein Quellprofil besitzen. ICC-basierte RGB-Texte und Vektoren stellen grundsätzlich keinen Fehler dar, werden jedoch farblich nicht korrekt ausgegeben, wenn in Administration > Einstellungen > Farbmanagement im Einstellungsbereich Quellprofile verwenden die Option für RGB sowie Text und Vektor nicht aktiviert ist. In diesem Fall wird das vorhandene Quellprofil ignoriert und stattdessen das RGB-Arbeitsfarbraumprofil beim Rendern zugewiesen. ICC-basierte RGB-Texte und Vektoren sind zudem in PDF/X-1a-gesteuerten Workflows nicht erlaubt.

Lösung: Aktivieren Sie in Administration > Einstellungen > Farbmanagement im Einstellungsbereich Quellprofile verwenden die Option für RGB und Bilder.

Abbildung 14: Die aktivierte Prüfung Text- oder Vektorobjekt verwendet ICC-basiertes RGB

2.15. Text- oder Vektorobjekt verwendet Lab

Kategorie: Farbe, PDF/X-1a

Beschreibung: Mit dieser Prüfung werden Lab-Texte und -Vektorobjekte gefunden. Diese Objekte werden beim Rendern in den gewählten Zwischenfarbraum konvertiert, den Sie in Administration > Einstellungen > Farbmanagement > Arbeitsfarbräume > CMYK festgelegt haben, bevor sie in den Zielfarbraum konvertiert werden. Dadurch kann die farbliche Darstellung im PDF-Anzeigeprogramm deutlich vom gedruckten Ergebnis abweichen. Lab-Texte und -Vektoren sind darüber hinaus in PDF/X-1a getriebenen Workflows nicht erlaubt.

Lösung: Arbeiten Sie mit einem großen CMYK-Arbeitsfarbraum – beispielsweise eciCMYK v2 – um farbliche Unterschiede auf das Minimum des möglichen Zielfarbraums zu reduzieren.

Abbildung 15: Aktivierte Prüfung Text- oder Vektorobjekt verwendet Lab

2.16. Tonwert der Sonderfarbe ist kleiner als

Kategorie: Objekt, Farbe

Beschreibung: Mit dieser Prüfung wird geprüft, ob der Tonwert bzw. die Deckkraft der gesuchten Sonderfarbe niedriger als definiert ist. Somit kann sichergestellt werden, dass der Sonderauszug für beispielsweise Primer auf 100% gestellt ist, damit beim Rendern der Primerauftrag, so wie in der Farbprofilierung vorgesehen, gedruckt wird.

Lösung: Sollte der Tonwert bzw. die Deckkraft einer Sonderfarbe zu gering ausfallen, kann der Tonwert nachträglich mit der Korrektur »Tonwert für Sonderfarbe ändern« geändert und angepasst werden.

Abbildung 16: Die aktivierte Prüfung Tonwert der Sonderfarbe ist kleiner als mit bereits eingegebenen Werten

2.17. Überdruckende Sonderfarben

Kategorie: Objekt, Seiteninhalt

Beschreibung: Mit dieser Prüfung wird die Druckdatei dahingehend überprüft, ob Objekte mit der gewählten Sonderfarbe auf überdrucken gestellt sind. Welche Sonderfarben bei der Überprüfung berücksichtigt werden sollen, kann benutzerdefiniert eingegeben werden. Besonders bei Barcodes oder QR-Codes, die mit einer Sonderfarbe eingefärbt sind, könnte sich ein überdruckende Sonderfarbe negativ im Druck auswirken, sodass die Information aus dem Barcode oder QR-Code nicht extrahiert werden kann.

Lösung: Überdruckende Sonderfarbe können einerseits nachträglich mit der Korrektur »Überdruckenstatus für Sonderfarben setzen« und andererseits mit der Korrektur »Sonderfarbe auf überdrucken stellen« in der Check-in-Vorlage korrigiert werden.

Abbildung 17: Die aktivierte Prüfung Überdruckende Sonderfarbe mit bereits eingegebenen Werten

2.18. Verbotene Sonderfarbnamen in Verwendung

Kategorie: Farbe

Beschreibung: Mit dieser Prüfung wird die Druckdatei auf verbotene Sonderfarbnamen überprüft. Sonderfarbnamen dürfen nicht gleichlautend mit Prozessfarben sein, da andernfalls die Sonderfarbe beim Rendern lediglich mit der gleichlautenden Prozessfarbe und nicht farbgemanaged ausgegeben wird.

Lösung: Korrigieren Sie nachträglich Sonderfarbnamen mit der Korrektur »Sonderfarbe umbenennen« oder verwenden Sie in einer Check-in-Vorlage die verfügbare Korrektur »Verbotene Sonderfarbnamen umbenennen.

Abbildung 18: Die aktivierte Korrektur Verbotene Sonderfarbnamen in Verwendung

Artikel Update: Workflow 1.20.0 – 03/2025

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