Benutzerhandbuch

2.8 Sonstige Korrekturen

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Erfahren Sie in diesem Artikel,

  • welche Korrekturen im Check-in zur Verfügung stehen und
  • für welchen Einsatz die Korrekturen geeignet sind.

1. Einführung

Beim Hochladen von Druckdateien in den Workflow, werden die Dokumente mithilfe von Check-in Prüf- und vorlagen überprüft, teilweise korrigiert und so zu einem normalisierten Zustand gebracht. Das Normalisieren von Druckdaten stellt daher einen zentralen Schritt in der Druckvorstufe dar, da dadurch Zeit gespart, Fehler minimiert und ein Teil der Arbeit automatisiert wird.

Nicht alle en stehen in einer Check-in Prüf- und Korrekturvorlage zur Verfügung

Im Workflow wird eine klare Trennung zwischen Normalisieren von Druckdaten und der Datenaufbereitung von Druckdaten für den Druck unterschieden. Mit dem Schritt der Normalisierung werden Druckdaten auf einen einheitlichen Standard für die Datenaufbereitung gebracht. Die entsprechende Datenaufbereitung für die Produktion wird zu einem späteren Zeitpunkt durch Anwenden von einzelnen en oder Anwenden von ketten angestoßen.

2. Verfügbare Korrekturen zur Optimierung

Um alle Vorteile einer Check-in Prüf- und Korrekturvorlage zu genießen, müssen diese Vorlagen zuerst erstellt werden. Im Wesentlichen besteht eine Vorlage aus en und Prüfungen. Derzeit stehen im Workflow über 40 Korrekturen zur Verfügung. Damit hier der Überblick nicht verloren geht, wurden die einzelnen en in Kategorien unterteilt.

In diesem Artikel finden Sie eine detaillierte Beschreibung zu allen Korrekturen, die sich nicht konkret in eine Kategorie einteilen lassen.

2.1. Ansicht beim Öffnen setzen (wenn nicht gesetzt)

Kategorie: Seiteninhalt

Beschreibung: Mit dieser Korrektur bestimmen Sie die Anzeige des PDFs nach dem Öffnen der Datei in Acrobat Pro bzw. Adobe Reader. Das Dokument wird im Fenster eingepasst und standardmäßig mit geöffneter Seitenleiste angezeigt.

Einsatzgebiet: Wenn PDF-Dateien im Workflow häufiger in Acrobat Pro bzw. Adobe Reader angezeigt werden müssen, hilft diese Korrektur, den Arbeitsfluss zu standardisieren, indem die Anzeige immer im gleichen Zoom-Level in Acrobat Pro und Adobe Reader erfolgt.

Abbildung 1: Die aktivierte Korrektur Ansicht beim Öffnen setzen (wenn nicht gesetzt)

2.2. »notdef Glyphen« entfernen und durch Leerzeichen ersetzen

Kategorie: Schrift, Text

Beschreibung: Mit dieser Korrektur wird die Glyphe .notdef verwendet, wenn keine gültige Glyphe gefunden werden kann, wobei direkte Verweise darauf vermieden werden sollten. Einige PDF-basierte ISO-Standards verbieten solche direkten Verweise. Diese Korrekturen entfernen die .notdef-Glyphen, ohne das Erscheinungsbild der Seite zu verändern.

Einsatzgebiet: In den meisten Fällen, in denen die »notdef-Glyphe« verwendet wird, werden Leerzeichen durch diese Glyphe ersetzt. Um PDF/X-konforme PDF-Dateien zu erzeugen, ist das Entfernen von referenzierten notdef-Glyphen erforderlich.

Abbildung 2: Die aktivierte Korrektur »notdef Glyphen« entfernen und durch Leerzeichen ersetzen

2.3. Signaturen entfernen

Kategorie: Seiteninhalt

Beschreibung: Mit dieser Korrektur werden Signaturen aus dem Dokument entfernt, wobei optional das visuelle Erscheinungsbild der zugehörigen Objekte unverändert bleibt.

Einsatzgebiet: Diese Korrektur dient dazu, Signaturen zu entfernen, da sichtbare Signaturen beim Rendern nicht ausgegeben werden können.

Abbildung 3: Die aktivierte Korrektur Signaturen entfernen

Artikel Update: Workflow 1.20.0– 02/2025

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