Benutzerhandbuch

1.3 Arbeiten mit Schnelldruck

Aktualisiert am

Erfahren Sie in diesem Artikel,

  • wie Sie einen Schnelldruck durchführen,
  • welche Parameter für die Durchführung notwendig sind und
  • welche Informationen darüber hinaus hinzugefügt werden können.

1. Einführung

Mit der Funktion Schnelldruck lassen sich Druckdaten schnell in die Anwendung $PRODUCT_NAME_WORKFLOW hochladen um damit einen Produktionsauftrag anzulegen, optional eine Montage auszuführen sowie optional auch direkt an den Drucker zu übertragen. Die Verwendung dieser Funktion empfiehlt sich insbesondere für wiederkehrende Druckaufträge oder sofern eine schnelle Verarbeitung ohne manuelles Anlegen einzelner Produktionsaufträge gewünscht ist.

Der Schnelldruck erzeugt abhängig von den gewählten Optionen zumindest einen Produktionsauftrag mit den Motiven, um diese vor dem übertragen zum Drucker entsprechend zu bearbeiten. Dabei werden intern dynamisch Vorgänge, wie Sie das eventuell schon von einer Produktionskonfiguration kennen, aneinandergereiht und durchlaufen. Den Fortschritt in den einzelnen Vorgängen können Sie sowohl unter Automatisierung > Automationsaufträge als auch im Reiter Verlauf zu Schnelldrucken einsehen.

Im Menüpunkt Schnelldruck stehen folgende drei Bereiche zur Verfügung, die nacheinander konfiguriert werden:

  • Dateien hochladen – in diesem Bereich können Sie die zu verarbeitenden Druckdaten hinzufügen, die gewünschte Reihenfolge bestimmen sowie die benötigten Informationen wie Name, Menge, Skalierungsfaktor, Breite, Höhe usw. eingeben sowie festlegen mit welcher Check-in Prüf- und Korrekturvorlage als auch die Vorlage zum extrahieren von Metadaten die Druckdaten beim Normalisieren verarbeitet werden sollen.
  • Produktionsauftrag – in diesem Bereich können Sie den Auftragsname für den Produktionsauftrag vergeben, die zu verwendende Ausgabekonfiguration wählen und entscheiden, ob für die ausgewählten Dateien ein einzelner Produktionsauftrag oder mehrere getrennte Produktionsaufträge erstellt werden sollen.
  • Montage – in diesem Bereich können Sie optional festgelegen ob eine Montage erstellt und auf welchen Montage-Modus sowie welche Montage-, Montagebogen-, Platten- und Motiv-Vorlage dabei zurückgegriffen werden sollen.

Sie können nicht auf alle Funktionen zugreifen?

Beachten Sie, dass der in diesem Artikel beschriebene Funktionsumfang alle Möglichkeiten beschreibt. Sollten Ihnen gewisse Funktionen nicht zur Verfügung stehen, so liegt es meistens daran, dass gewisse Funktionen in Ihrer Lizenz nicht zur Verfügung stehen oder dass Sie noch nicht auf die ind er Fußzeile genannte Version upgedated haben.  

2. Schnelldruck durchführen

Wenn Sie eine größere Menge an Druckdaten in einem oder mehreren Produktionsaufträgen anlegen bzw. diese direkt an den Drucker übertragen möchten, gehen Sie folgendermaßen vor:

  1. Wählen Sie den Menüpunkt Automatisierung > Schnelldruck aus. Sie befinden sich damit sofort im Reiter Schnelldruck erzeugen.
  2. Fügen Sie im Bereich Dateien hochladen [1] die zu verarbeitenden Druckdaten hinzu, legen Sie die für diese Daten die gewünschte Verarbeitungsreihenfolge fest, geben Sie die Metadaten für das jeweilige Motiv ein und wählen Sie die Check-in Prüf- und Korrekturvorlage und optional auch die Vorlage zum extrahieren von Metadaten aus.
  3. Bestimmen Sie anschließend in den Bereichen Produktionsauftrag und Montage [5] die Parameter für die beabsichtigte Verarbeitungsweise. Einen Überblick über den gewählten Drucker, das Zielverzeichnis, das Material und darüber, ob eine Montage erstellt wird, erhalten Sie im Informationsfeld [4].
  4. Wenn Sie alles konfiguriert haben, müssen Sie nur noch den Befehl Produktionsauftrag erzeugen [2] oder Zum Drucker [Name des Druckers] übertragen [3] ausführen. Der Rest wird automatisch abgewickelt.

Abbildung 1: Der Hauptbereich des Menüpunkts Schnelldruck

In der folgenden Beschreibung werden die verschiedenen Einstellungsmöglichkeiten im Schnelldruck detailliert erklärt:

2.1. Dateien hochladen

Führen Sie im Einstellungsbereich Dateien hochladen folgende Schritte aus:

  1. Wählen Sie vor dem Hochladen der Dateien in den Hochladen und Normalisierungseinstellungen [13] die gewünschte Check-in Prüf- und Korrekturvorlage [21], die zur Normalisierung der Dateien verwendet werden soll, aus. Es stehen im Dialog noch weitere Optionen zur Verfügung. Diese sind:
    • Nur die erste Seite prüfen und korrigieren [22]: Aktivieren Sie diese Option nur, wenn Sie mehrseitige Druckdaten hochladen möchten und sicher sind, dass die Folgeseiten des Dokumentes die selbe Seitengröße, Seitenausrichtung sowie die selben Sonderfarben besitzen. Das Hochladen eines mehrseitigen Dokumentes kann damit sehr schnell erfolgen.
    • Nur prüfen (ohne Korrektur) [23]: Aktivieren Sie diese Option nur, wenn Sie sicher sind, dass die Druckdatei allen Erfordernissen der Anwendung erfüllt. Sollte dies nicht der Fall sein, werden entsprechende Warn- und Fehlermeldungen angezeigt, wodurch das Motiv im Status Datenprüfung enden würde.

Optionen werden nicht angezeigt!

Sollten diese Optionen im Dialog Hochladen und Normalisierungseinstellungen nicht angezeigt werden, so liegt das daran, dass die Optionen für die Anwendung $PRODUCT_NAME_WORKFLOW in Administration > Einstellungen > Prüfungen / Korrekturen im Einstellungsbereich Allgemein ausgeblendet wurden.

  1. Fügen Sie die zu verarbeitenden Dateien dem Einstellungsbereich hinzu. Dies können Sie entweder durch Ziehen der Dateien in sowie durch Klick auf die Dropzone [9] sowie der anschließender Auswahl der Dateien erledigen. Sie können selbstverständlich auch auf Hinzufügen [11] klicken, um Dateien hochzuladen. Wenn es sich bei einem hochgeladenen Motiv um eine mehrseitige Datei handelt, wird das Kontrollkästchen Mehrseitige Dateien aufteilen [10] angezeigt. Das Kontrollkästchen wird nur angezeigt, wenn mindestens eine mehrseitige Datei hochgeladen wurde.
  2. Für jede Datei wird dadurch eine Zeile in der darunter befindlichen Liste erstellt. Die Reihenfolge der Motive kann durch Verschieben des Anfassers [8] geändert werden. Für jedes hochgeladene Motiv wird ein Vorschaubild mit den aktuellen Dateiinformationen [7] angezeigt.
  3. Bestimmen Sie nun für jedes Motiv den Namen [17], die Menge [20], die Breite [19] sowie die Höhe [18]. Weitere Felder können im Dialog Anzeigeoptionen [15] für den Dialog ein- bzw. ausgeblendet werden.
  4. Durch einen Klick auf die Schaltfläche Globale Änderungen [14] können Metadaten für alle Motive global definiert werden. Für die Namensgebung stehen darüber hinaus folgende Sonderzeichen zur Verfügung, die die globale Namensgebung erleichtern:
    • $ – durch Eingabe des Zeichens wird der Dateiname des jeweiligen Motivs eingefügt.
    • # – durch Eingabe des Zeichens wird eine automatische Nummerierung – entsprechend der Zeilennummer – für jedes Motiv eingefügt. Die Anzahl der eingegebenen #-Zeichen bestimmt dabei die Stellenanzahl der Nummerierung. Bei drei Zeichen (###) erhält das erste Motiv die Nummer _001, das zweite _002, das dritte _003 usw.
  5. Sofern Informationen für Name, Menge, Breite, Höhe usw. aus dem Dateinamen des Motivs entnommen werden sollen, wählen Sie die gewünschte Vorlage zum extrahieren von Metadaten [16] aus.

Abbildung 2: Der Einstellungsbereich Dateien hochladen mit bereits hinzugefügten Dateien sowie allen Dialogen, die im Schnelldruck aufgerufen werden können

Motivnamen mit Auftragsnummer versehen

Um eine Auftragsnummer als führende Nummer für jedes Motiv zu verwenden, geben Sie unter Globale Änderungen den Wert 202608120 $. Dabei steht 202608120 für die jeweilige Auftragsnummer. Das $-Zeichen dient als Platzhalter für den bisherigen Motivnamen. Auf diese Weise werden die Motivnamen automatisch mit der Auftragsnummer als Präfix versehen.

2.2. Produktionsauftrag

Wählen Sie den Vorgang Produktionsauftrag [25] aus, um diesen mit den gewünschten Werten zu parametrieren. Folgende Optionen stehen in diesem Bereich zur Verfügung:

  • Auftragsname [26] – geben Sie hier den Auftragsnamen für den Produktionsauftrag bzw. die Produktionsaufträge ein. Dieser Name kann frei definiert oder mittels Platzhalter über Administration > Einstellungen > Dynamische Namensgebung im Einstellungsbereich Standardnamen beim Erstellen von Automationsaufträgen vordefiniert werden.
  • Gruppierungsoptionen [27] – wählen Sie hier die gewünschte Gruppierung der Motive aus. Folgende Möglichkeiten stehen zur Verfügung:
    • Alle Motive zusammenhalten – aus allen hinzugefügten Druckdaten wird ein Produktionsauftrag erstellt. Soll zusätzlich eine Montage erstellt werden, werden alle Motive auf einer Montage platziert.
    • Für jedes einseitige und mehrseitige Motiv – für jede hochgeladene Datei wird ein Produktionsauftrag und optional eine Montage erzeugt. Diese Variante is der nachfolgenden Variante gleichzusetzen, wenn Sie die Option Mehrseitige Dateien [10] (Abbildung 2) aufteilen im Bereich Dateien hochladen aktiviert haben.
    • Für jedes Motiv – für jede Seite der hochgeladenen Dateien wird ein Produktionsauftrag und optional eine Montage erstellt.
  • Ausgabeeinstellungen [28] – definieren Sie hier durch die Auswahl einer Ausgabevorlage, für welches Material und Farbstrategie die Druckdaten verarbeitet bzw. an welchen Drucker die fertigen Dateien bzw. Montagen übertragen werden sollen. Durch Klicken auf Bearbeiten [32] kann die Ausgabekonfiguration noch manuell angepasst werden.
  • Auf Standardwerte zurücksetzen [30] – durch Klick darauf werden die Gruppierungsoptionen als auch die Ausgabeinstellungen auf systemweit gesetzte Werte zurückgestellt.
  • Anzeigeoptionen [31] – optional können für den Produktionsauftrag neben dem Auftragsnamen auch noch Eingabefelder für Bemerkung oder Externe ID hinzugefügt werden. Blenden Sie dazu die gewünschten Eingabefelder durch Aktivieren der entsprechenden Kontrollkästchen ein.

Abbildung 3: Links: Der Einstellungsbereich Produktionsauftrag; Rechts: Der Dialog Ausgabekonfiguration hinzufügen

2.3. Montage erzeugen

Neben dem Erstellen des Produktionsauftrags steht im zweiten Einstellungsbereich der Vorgang Montage erzeugen zur Verfügung. Wählen Sie durch Klicken auf den Vorgang Montage [38] den gleichnamigen Einstellungsbereich aus, um diesen mit den gewünschtem Werten zu parametrieren. Folgende Parameter stehen in diesem Bereich zur Verfügung:

  • Montage-Modus [33] – wählen Sie hier den gewünschten Montage-Modus aus. Sie können zwischen den lizenzierten Modus Gebundenes Produkt, Nesting, Step & Repeat, Tiling sowie Stanzform wählen.
  • Montage-Vorlage [34] – wählen Sie hier die gewünschte Montage-Vorlage aus – es werden darin nur jene Montage-Vorlagen angezeigt, die zum gewählten Montage-Modus gehören. In einer Montage-Vorlage sind im Wesentlichen alle Montageeinstellungen abgespeichert, woraus sich das Montagelayout schlussendlich ergibt.
  • Platten-Vorlage [35] – wählen Sie hier die gewünschte Platten-Vorlage aus. Platten-Vorlagen werden in der Praxis fast ausschließlich in Verbindung mit dem Montage-Modus Stanzform verwendet.
  • Montagebogen-Vorlage [36] – wählen Sie hier die gewünschte Montagebogen-Vorlage aus. Legen Sie über die Montagebogen-Vorlage unter anderem aus welche Ränder für den Montagebogen freigehalten werden sollen und wo mit der Platzierung der Motive auf dem Montagebogen begonnen werden soll.
  • Motiv-Vorlage [37] – wählen Sie hier die gewünschte Motiv-Vorlage aus. Motiv-Vorlagen kommen vor allem für doppelseitige Montagen zum Einsatz.
  • Auf Standardwerte zurücksetzen [39] – durch Klick auf das Symbol werden alle aktuell eingetragenen Werte des Vorgangs Montage auf die definierten Standardwerte zurückgesetzt.
  • Anzeigeoptionen [40] können Sie noch bestimmen, welche Auswahlfelder im Dialog angezeigt werden sollen. Standardmäßig sind die Auswahlfelder Platten-Vorlage, Montagebogen-Vorlage als auch Motiv-Vorlage nicht eingeblendet.

Abbildung 4: Der Einstellungsbereich Montage

3. Produktionsauftrag erzeugen bzw. Zum Drucker übertragen

Nachdem Sie alle Einstellungen vollständig konfiguriert haben, können Sie entweder die Übertragung zum Drucker starten oder lediglich einen Produktionsauftrag anlegen. Gehen Sie dazu folgendermaßen vor:

  1. Klicken Sie auf Produktionsauftrag erzeugen [2] (Abbildung 1), um den Upload und die Verarbeitung der Motive zu starten und anschließend einen Produktionsauftrag anzulegen.
  2. Wenn Sie die Druckdaten direkt zum Drucker übertragen möchten, klicken Sie stattdessen auf Zum Drucker [Name des Druckers] übertragen [3] (Abbildung 1).
  3. Es öffnet sich in beiden Fällen der Dialog Schnelldruck. Geben Sie darin den gewünschten Auftragsnamen ein oder hinterlegen Sie sich für den Auftragsnamen ein Namensmuster, basierend auf Platzhaltern, zurecht. Der Dialog zeigt dabei die Anzahl der enthaltenen Motive [42] sowie die Gesamtdateigröße [43] der hochgeladenen Daten an.
  4. Durch Drücken von Schnelldruck starten [44] beginnen Sie mit der Verarbeitung der hochgeladenen Druckdaten.

Abbildung 5: Der Dialog Schnelldruck, mit dem Namen für den Auftrag

Was passiert nach dem Start im Hintergrund?

Bei der Verarbeitung eines Schnelldrucks werden im Hintergrund einzelne Automationsaufträge für jedes Motiv angelegt, sodass Sie für jedes Motiv den Fortschritt verfolgen können um etwaige Probleme für das Motiv zu beheben.

Dateien eines Schnelldrucks werden als Bündel verarbeitet

Beachten Sie, dass alle Dateien eines Schnelldrucks als Bündel verarbeitet werden. Die Anwendung geht also davon aus, dass alle Dateien schlussendlich in einem oder mehreren Produktionsaufträgen landen, wenn alle Motive verarbeitet werden können.

Wenn Sie die Verarbeitungsmethode kontinuierliches Verarbeiten einsetzen wollen, so müssen Sie eine Stapelverarbeitung im Menü Automations ausführen. Dort sind beide Verarbeitungsmethoden zulässig.

Wofür wird der Namen des Schnelldrucks verwendet?

Der Name, welchen Sie im Dialog Schnelldruck definiert haben, kann im Zuge der Verarbeitung für zwei  Situation sehr hilfreich sein:

  • Suchen nach Schnelldruckaufträge im Reiter »Verlauf zu Schnelldrucken«: Sie können nach z.B. der Auftragsnummer »202608132« im Reiter »Verlauf zu Schnelldrucken« filter, sodass Sie sehr schnell den Verarbeitungszustand für diese Auftragsnummer einsehen können.
  • Für den Namen des Produktionsauftrags verwenden: Verwenden Sie für den Auftragsnamen im Vorgang Produktionsauftrag den Platzhalter ${factory_job_collection.name}. Dadurch wird der Name eingetragen und somit für den Auftragsnamen des Produktiosnauftrages verwendet.

Sie würden somit für den Eintrag ${factory_job_collection.name} – ${production_job.consecutive_numbers_per_day} aus unserem Beispiel den Produktionsauftragsnamen 202608132 – 23.08.2026 09:29 – 001 erhalten.

  1. Wechseln Sie zur Überwachung des Fortschritts in den Reiter Verlauf zu Schnelldrucken [45]. Hier finden Sie eine Übersicht über alle aktuellen sowie bereits abgeschlossenen Schnelldrucke.
  2. Durch Eingabe eines Suchbegriffes in Suchen [47] können Sie sehr schnell den gewünschten Schnelldruck finden. Die Einträge lassen sich außerdem nach Erstellt oder Geändert [46] sortieren.
  3. Mithilfe der Schnellfilter [48] können Sie die Suche nach dem gewünschten Schnelldrucken gezielt eingrenzen. Der zuletzt gestartete Schnelldruck wird dabei als erster Eintrag [49] in der Liste angezeigt.
  4. Wählen Sie den zuvor gestarteten Schnelldruck aus, um anzuzeigen, welche Vorgänge [50] bereits erledigt sind, und welche sich noch in Arbeit befinden. Sollte ein Fehler auftreten, wird dieser ebenfalls in dieser Liste angezeigt.
  5. Für jeden Automationsauftrag stehen weiterführende fUnktionen zur Verfügung. Diese sind:
    • Zur Detailansicht wechseln [51] – springen Sie damit in die Detailansicht für das Motiv. Dies wird vor allem dann benötigt, wenn Sie ein Problem beheben müssen bzw. sich Detailinformationen zum Motiv einsehen wollen.
    • Löschen [52] – löschen Sie damit den Automationsauftrag für das Motiv. Die Bundelgröße wir dadurch um einen Eintrag natürlich reduziert.
    • Datei ersetzen [53] – sollten Sie in der Verarbeitung bemerken, dass die Datei im Automationsauftrag die falsche ist, so können Sie  Sie eine bereits hochgeladene Datei ersetzen. Beim Ersetzen einer Datei wird der gesamte Automatisierungsprozess erneut durchlaufen.
    • Wiederholen [54] – Sie können damit einen abgebrochenen Automationsauftrag wiederum erneut verarbeiten.
    • Abbrechen [55] – bricht den Automationsauftrag ab, womit der gesamte Schnelldruckauftrag als fehlerhaft markiert wird.
  6. Klicken Sie auf die Schaltfläche Zur Detailansicht wechseln [51], um direkt zum zugehörigen Produktionsauftrag zu gelangen.

Abbildung 6: Der Reiter Verlauf zu Schnelldrucken im Überblick mit einem Motive, welches in einzelne Seiten aufgeteilt werden muss

4. Mögliche Vorgänge in einem Automationsauftrag

Abhängig von den gewählten Optionen können im Schnelldruck Automationsaufträge mit bis zu vier Vorgängen dynamisch angelegt werden. Nachfolgende Beschreibung gibt einen entsprechenden Überblick, wie Automationsaufträge ausgestattet sein können.

4.1. Produktionsaufträge lediglich anlegen

Wenn Sie lediglich Produktionsaufträge mit oder ohne Montage von einseitigen Motiven erzeugen wollen, um diese im Anschluß gemeinsam zum Drucker zu übertragen, werden lediglich zwei Vorgänge – Druckdaten einchecken und normalisieren und Produktionsauftrag erzeugen – benötigt. Diese beiden Vorgänge werden bei allen Schnelldrucklaufträgen benötigt!

Abbildung 7: Ein Automationsauftrag mit zwei Vorgängen

4.2. Produktionsaufträge anlegen und aufteilen von mehrseitigen Motiven

Wenn Sie lediglich Produktionsaufträge mit oder ohne Montage von mehrseitigen Motiven, die Sie noch Aufteilen, erzeugen wollen, werden drei Vorgänge – Druckdaten einchecken und normalisieren, Motiv aufteilen und Produktionsauftrag erzeugen – benötigt.

Abbildung 8: Ein Automationsauftrag mit drei Vorgängen

4.3. Produktionsaufträge anlegen, aufteilen von mehrseitigen Motiven und zum Drucker übertragen

Wenn Sie Produktionsaufträge mit oder ohne Montage von mehrseitigen Motiven, die Sie noch Aufteilen, erzeugen und zum Drucker übertragen wollen, werden vier Vorgänge – Druckdaten einchecken und normalisieren, Motiv aufteilen, Produktionsauftrag erzeugen und Zum Drucker übertragen – benötigt.

Abbildung 9: Ein Automationsauftrag mit vier Vorgängen

5. Übungsdateien

Zum Nachstellen des beschriebenen Beispiels stehen die entsprechenden Motive zum Herunterladen – Pattern_01 bis Pattern_05 – zur Verfügung.

Artikel Update: $PRODUCT_NAME_WORKFLOW 2.3.0 – 08/2026

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