Erfahren Sie in diesem Artikel,
- was unter einem Schnelldruck verstanden wird,
- welche Voraussetzungen für die Nutzung erforderlich sind,
- wie die Benutzeroberfläche aufgebaut ist, und
- welche Informationen und Funktionen darin zur Verfügung stehen.
1. Einführung
Mit der Funktion Schnelldruck lassen sich Druckdaten schnell in die Anwendung hochladen und direkt an einen Produktionsauftrag oder an einen Drucker übergeben. Diese Funktion empfiehlt sich insbesondere für wiederkehrende standardisierte Druckaufträge oder wenn eine schnelle Verarbeitung ohne das manuelle Anlegen einzelner Produktionsaufträge gewünscht ist.
Der Schnelldruck erzeugt – abhängig von den gewählten Optionen – dynamisch eine temporäre Produktionskonfiguration, um die Druckdaten entsprechend zu verarbeiten. Welche Vorgänge in der Produktionskonfiguration verwendet werden und welchen Fortschritt die einzelnen Vorgängen aufweisen, können Sie sowohl unter Automatisierung > Automationsaufträge als auch im Reiter Verlauf zu Schnelldrucken einsehen.
Im Menüpunkt Schnelldruck stehen folgende drei Bereiche zur Verfügung:
- Dateien hochladen – fügen Sie darin die zu verarbeitenden Daten hinzu, legen Sie die zu verwendende Reihenfolge fest, versehen Sie die Daten mit den benötigten Informationen wie Name, Menge, Skalierungsfaktor, Ext. ID usw. und bestimmen Sie, mit welcher Check-in Prüf- und Korrekturvorlage die Daten beim Normalisieren verarbeitet werden sollen.
- Produktionsauftrag – vergeben Sie einen Namen für den Produktionsauftrag, wählen Sie die zu verwendende Ausgabekonfiguration aus und entscheiden Sie, ob für die ausgewähten Dateien ein einzelner Produktionsauftrag oder mehrere getrennte Aufträge erstellt werden.
- Montage – bestimmen Sie darin, mit welchem Montage-Modus und mit welcher Montage-Vorlage eine Montage optional erstellt werden soll.
Wann wird der Schnelldruck eingesetzt?
Zu den typischen Einsatzsituationen für den Schnelldruck zählen beispielsweise:
- das Einspielen mehrerer Motive, die nach demselben Schema verarbeitet werden sollen,
- Aufträge, die unmittelbar nach dem Hochladen gedruckt werden sollen, ohne den Umweg über einen manuell erstellten Produktionsauftrag,
- das gleichzeitige Hochladen mehrerer Dateien, die einheitlich benannt und mit denselben Parametern versehen werden sollen,
- die Wiederholung eines bereits durchgeführten Schnelldrucks mit denselben Einstellungen.
Manuelle Erstellung eines Produktionsauftrags
Benötigt ein Auftrag hingegen eine individuelle oder von der Vorlage abweichende Konfiguration, empfiehlt sich weiterhin die manuelle Erstellung eines Produktionsauftrags.
1.1. Voraussetzungen
Damit ein Schnelldruck durchgeführt werden kann, müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:
- Berechtigung – der Anwender benötigt die entsprechende Berechtigung für den Menüpunkt Schnelldruck.
- Check-in Prüf- und Korrekturvorlage – mindestens eine Vorlage zur Normalisierung der Druckdaten muss im System eingerichtet sein.
- Ausgabekonfiguration – mindestens eine Ausgabekonfiguration mit Material, Farbstrategie sowie Zieldrucker bzw. Zielverzeichnis muss zur Auswahl stehen.
- Montage-Vorlagen (optional) – sollen die Druckdaten automatisch montiert werden, müssen die entsprechenden Montage-, Platten-, Montagebogen- bzw. Motiv-Vorlagen bereits vorbereitet sein.
- Angebundener Drucker (optional) – soll direkt gedruckt werden, muss der gewünschte Drucker im System eingerichtet und erreichbar sein.
2. Benutzerführung
Die Verwaltung des Schnelldrucks erfolgt über den Menüpunkt Automatisierung > Schnelldruck. Nach dem Wechsel in diesen Menüpunkt, werden die beiden verfügbaren Reiter Schnelldruck erzeugen [2] und Verlauf zu Schnelldrucken [1] angezeigt. Im Reiter Schnelldruck erzeugen konfigurieren und starten Sie neue Schnelldrucke. Im Reiter Verlauf zu Schnelldrucken überwachen Sie den Fortschritt bereits gestarteter und abgeschlossener Schnelldrucke. In älteren Programmversionen wird der zweite Reiter auch als Historie zu Schnelldrucken bezeichnet. Aufbau und Funktionsumfang sind jedoch identisch.
Abbildung 1: Die beiden Reiter des Menüpunkts Schnelldruck – Schnelldruck erzeugen und Verlauf zu Schnelldrucken
2.1. Listenansicht
Die Listenansicht des Menüpunkts Automatisierung > Schnelldruck besteht aus fünf Teilbereichen:
- Kopfleiste [3] – ermöglicht Anwendern schnell zu erkennen, welcher Menüpunkt aktuell ausgewählt ist. Die Anzeige der Breadcrumbs kann optional in den Systemeinstellungen geändert werden.
- Funktionsleiste [4] – ermöglicht Anwendern, eine Aktion auf ausgewählte Schnelldrucke auszuführen, einen Schnelldruck zu erstellen sowie die Listenansicht an ihre Arbeitsweise anzupassen. In diesem Bereich befinden sich die Funktionen Produktionsauftrag erzeugen [6] und Zum Drucker [Name des Druckers] übertragen [7].
- Dateien hochladen [5] –
- Produktionsauftrag und Montage [9] –
- Informationsfeld [8] – das Informationsfeld zeigt auf einen Blick die aus den vorherigen Bereichen übernommenen Kerninformationen – den gewählten Drucker, das Zielverzeichnis, das verwendete Material sowie den Status der Montage-Erstellung. Dadurch wird die Möglichkeit bereitgestellt, die Konfiguration vor dem Start noch einmal zu überprüfen.
Abbildung 2: Die Benutzeroberfläche des Menüs Automatisierung > Schnelldruck mit geöffnetem Reiter Schnelldruck erzeugen
Nachfolgend werden die einzelnen Teilbereiche (ausgenommen des Kopfbereichs) näher beschrieben und deren Funktionen erörtert.
2.1.1. Funktionsleiste
In der Funktionsleiste befinden sich die Befehle Produktionsauftrag erzeugen [6] (Abbildung 2) und Zum Drucker [Name des Druckers] übertragen [7] (Abbildung 2), die auf ausgewählte Listeneinträge angewendet werden können.
Nachdem Sie nun alle Einstellungen vollständig konfiguriert haben, können Sie entweder die Übertragung zum Drucker starten oder lediglich einen Produktionsauftrag anlegen. Gehen Sie dazu folgendermaßen vor:
- Klicken Sie in der Funktionsleiste auf Produktionsauftrag erzeugen [6] (Abbildung 2), um den Upload und die Verarbeitung der Motive zu starten und anschließend einen Produktionsauftrag anzulegen.
- Wenn Sie die Druckdaten direkt zum Drucker übertragen wollen, klicken Sie stattdessen auf Zum Drucker [Name des Druckers] übertragen [7 ](Abbildung 2).
- Bestätigen Sie Ihre Einstellungen und klicken Sie im Dialog Schnelldruck auf Schnelldruck, um den Vorgang zu starten.
Abbildung 3: Der Dialog Schnelldruck zum Bestätigen der gewählten Einstellungen und Starten des Schnelldruck
2.2. Reiter «Schnelldruck erzeugen»
Im Reiter Schnelldruck erzeugen können Sie sämtliche Einstellungen konfigurieren, die zur Verarbeitung der hochgeladenen Druckdaten erforderlich sind. Der Reiter gliedert sich in drei inhaltliche Bereiche, die Sie nacheinander bearbeiten können.
- Dateien hochladen [10] – hinzufügen der Druckdaten, Festlegen der Reihenfolge sowie Vergabe von Name, Menge, Skalierung und Externer ID je Motiv.
- Produktionsauftrag [11] – Vergabe des Auftragsnamens, Auswahl der Gruppierung sowie der Ausgabekonfiguration.
- Montage [12]– optionale Festlegung von Montage-Modus und den zugehörigen Vorlagen.
Ergänzend steht ein Informationsfeld zur Verfügung, in dem der gewählte Drucker, das Zielverzeichnis, das Material sowie der Status der Montage-Erstellung zusammengefasst angezeigt werden. Über die Funktionsleiste wird der konfigurierte Schnelldruck schließlich gestartet.
Abbildung 4: Der Reiter Schnelldruck erzeugen mit den drei inhaltlichen Bereichen
2.2.1. Bereich «Dateien hochladen»
In diesem Bereich stellen Sie die zu verarbeitenden Druckdaten bereit und versehen diese mit den notwendigen Metadaten:
- Dateien hochladen [13] – fügen Sie die zu verarbeitenden Dateien dem Einstellungsbereich hinzu. Dies können Sie entweder durch Ziehen der Dateien in die Dropzone [13] oder durch einen Klick auf die Dropzone mit anschließender Auswahl der Dateien erledigen.
- Vorlage zum Extrahieren von Metadaten [14] – hier können Sie bestimmen, welche Metadaten automatisch aus den hochgeladenen Druckdaten ausgelesen und für die weitere Verarbeitung verwendet werden sollen – beispielsweise Name, Menge, Breite, Höhe, Beschnitt usw. Die hinterlegte Vorlage definiert die Regeln für die Ermittlung relevanter Metadaten, beispielsweise Dateiinformationen, Dokumenteigenschaften oder produktspezifische Angaben. Die extrahierten Daten können anschließend für die automatische Befüllung von Feldern, die Konfiguration des Schnelldrucks oder nachgelagerte Verarbeitungsschritte genutzt werden.
- Globale Änderungen [15] – über diese Schaltfläche können die genannten Parameter – Name, Menge, Skalierungsfaktor, Ext. ID – für alle Motive global gesetzt werden.
- Dateien hinzufügen [16] – für jede hochgeladene Datei wird eine Zeile mit Vorschaubild und aktuellen Dateiinformationen angelegt.
- Alle Löschen [17] – durch einen Klick auf dieses Symbol werden alle hochgeladenen Motive gelöscht.
- Hochladen- und Normalisierungseinstellungen – Check-in Prüf- und Korrekturvorlage [18] – vor dem Hochladen können Sie über das Symbol [18] die gewünschte Check-in und Korrekturvorlage auswählen, die zur Normalisierung der Dateien verwendet werden soll. Standardmäßig ist die Check-in Prüf- und Korrekturvorlagen Workflow Default Preflight hinterlegt. In diesem Einstellungsbereich können die eingegebenen Werte auch jederzeit auf Standardwert zurückgesetzt werden.
- Nur die erste Seite prüfen [21]– wenn Sie diese Option aktivieren, prüfen und korrigieren Sie lediglich die erste Seite der Druckdatei, um damit längere Verarbeitungszeiten beim Hochladen der Datei zu vermeiden. Verwenden Sie diese Option jedoch nur, wenn Sie sich 100 % sicher sind, dass alle Seiten der Druckdatei dieselbe Seitengröße, Seitenausrichtung sowie Sonderfarben besitzen, wie diese auf Seite 1 vorgefunden wurde.
- Nur prüfen (ohne Korrekturen) [22] – mit dieser Option werden die hochgeladenen Druckdaten während des Check-in-Vorgangs ausschließlich analysiert und geprüft. Erkannte Fehler oder Abweichungen werden dokumentiert, jedoch nicht automatisch durch die hinterlegte Prüf- und Korrekturvorlage korrigiert.
- Parameter pro Motiv [20] – für jedes Motiv werden Name, Menge, Skalierungsfaktor sowie externe ID festgelegt.
- Anzeigeoptionen [19] – über diese Funktion können Sie festlegen, welche zusätzlichen Informationen und Benutzerdefinierte Felder in der Dateiliste angezeigt werden. Die Anzeigeoptionen sind in die beiden Bereiche Allgemein und Benutzerdefinierte Felder unterteilt. Die verfügbaren Optionen können über Kontrollkästchen ein- bzw. ausgeblendet werden.
- Bereich Allgemein – hier stehen folgende Anzeigeoptionen zur Verfügung: Skalierungsfaktor, Ext. ID, Breite und Höhe.
- Bereich Benutzerdefinierte Felder – hier können zusätzliche, im System verfügbare Felder für die Anzeige aktiviert oder deaktiviert werden. In diesem Bereich werden folgende Optionen angezeigt:
- Automate Fixup Chain 1 – zeigt die für die Datei zugewiesene erste automatische Fixup-Kette an. Diese Information dient zur Nachvollziehbarkeit der angewendeten oder geplanten automatisierten Korrekturschritte.
- Automate Fixup Chain 2 – zeigt die für die Datei zugewiesene zweite automatische Fixup-Kette an und ermöglicht die Übersicht ber weitere hinterlegte automatische Verarbeitungsschritte.
- Further Processing Steps – zeigt zusätzliche Verarbeitungsschritte an, die für die Datei definiert wurden und nach der Standardverarbeitung ausgeführt werden sollen.
- Automate Fixup Chain 3 – zeigt die für die Datei zugewiesene dritte automatische Fixup-Kette an und stellt weitere Informationen zu den automatisierten Korrektur- und Verarbeitungsschritten bereit.
Durch die Auswahl der gewünschten Anzeigeoptionen können Sie die Darstellung der Dateiliste an Ihre individuellen Anforderungen anpassen und relevante Informationen direkt im Bereich Dateien hochladen einsehen.
Abbildung 5: Links: Der Einstellungsbereich Dateien hochladen mit bereits hinzugefügten Dateien; Mitte: Der Dialog Hochladen und Normalisierungseinstellungen; Rechts: Die Anzeigeoptionen des Bereichs Dateien hochladen
2.2.2. Bereich «Produktionsauftrag»
In diesem Bereich können Sie die Parameter des Produktionsauftrags bestimmen. Folgende Optionen stehen in diesem Bereich zur Verfügung:
- Auftragsname [21] – geben Sie hier den Auftragsname des Produktionsauftrags bzw. der Produktionsaufträge ein. Der Name kann frei definiert werden oder mithilfe von Platzhaltern automatisch erzeugt werden.
- Gruppierungsoptionen [22] – wählen Sie hier die gewünschte Gruppierung der Druckdaten aus. Folgende Optionen stehen zur Verfügung:
- Alle Motive zusammenhalten – aus allen hochgeladenen Druckdaten wird ein gemeinsamer Produktionsauftrag erstellt. Soll eine Montage ebenfalls erstellt werden, werden alle Motive auf einer Montage platziert.
- Für jedes einseitige und mehrseitige Motiv – für jede hochgeladene Datei wird ein eigener Produktionsauftrag erstellt. Optional wird zusätzlich für jede Datei eine eigene Montage erstellt.
- Für jedes Motiv – für jede Seite der hochgeladenen Dateien wird ein eigener Produktionsauftrag erstellt. Optional wird zusätzlich für jede Seite eine eigene Montage erzeugt.
- Ausgabeeinstellungen [23] – wählen Sie die gewünschte Ausgabekonfiguration. Diese definiert, auf welchem Material und mit welcher Farbstrategie die Druckdaten verarbeitet sowie an welchen Drucker oder in welchhes Zielverzeichnis die fertigen Dateien/Montagen ausgegeben werden. Durch Klicken auf Bearbeiten [25] kann die Ausgabekonfiguration bei Bedarf noch manuell geändert werden.
- Weitere Funktionen [24] – optional können für den Produktionsauftrag neben dem Auftragsnamen auch eine Bemerkung sowie eine Externe ID hinzugefügt werden. Blenden Sie dazu die entsprechenden Eingabefelder durch Aktivieren der jeweiligen Checkbox ein.
Abbildung 6: Links: Der Einstellungsbereich Parameter des Produktionsauftrags; Rechts: Der Dialog Ausgabekonfigurationen hinzufügen
2.2.3. Bereich «Montage erzeugen»
Neben dem Bereich Produktionsauftrag steht im zweiten Einstellungsbereich der Bereich Montage zur Verfügung. Dieser Bereich ist optional und wird verwendet, wenn zusätzlich zum Produktionsauftrag auch eine Montage erstellt werden soll. Wählen Sie durch Klick auf den Bereich Montage den gleichnamigen Einstellungsbereich aus, um ihn mit den gewünschten Werten zu parametrieren. Folgende Parameter stehen in diesem Bereich zur Verfügung:
- Montage-Modus [26] – wählen Sie hier den gewünschten Montage-Modus aus. Sie können zwischen den lizenzierten Methoden Nesting, Step & Repeat, Tiling, Stanzformen sowie Gebundene Produkte wählen.
- Montage-Vorlage [27] – wählen Sie hier die gewünschte Montage-Vorlage aus.
- Platten-Vorlage [28] – wählen Sie hier die gewünschte Platten-Vorlage aus.
- Montagebogen-Vorlage [29] – wählen Sie hier die gewünschte Montagebogen-Vorlage aus, beispielsweise zur Festlegung von Größe und Materialeigenschaften des zu bedruckenden Montagebogens.
- Motiv-Vorlage [30] – wählen Sie hier die gewünschte Motiv-Vorlage aus.
Die Parameter Platten-Vorlage, Montagebogen-Vorlage und Motiv-Vorlage können über das Menü Weitere Funktionen [31] ein- bzw. ausgeblendet werden.
Wird ein Kontur-Nesting verwendet, bereitet das System die Druckdaten anhand der im System hinterlegten Technischen Sonderfarbe automatisch für die Montage vor.
Abbildung 7: Der Einstellungsbereich Montage im Vorgang Montage
2.2.4. Informationsfeld
Das Informationsfeld zeigt auf einen Blick die aus den vorherigen Bereichen übernommenen Kerninformationen an – den ausgewählten Drucker, das Zielverzeichnis, das verwendete Material sowie den Status der Montage-Erstellung. Dadurch können Sie die Konfiguration vor dem Start des Schnelldrucks noch einmal überprüfen.
In der Funktionsleiste stehen folgende zwei Aktionen zur Verfügung:
- Produktionsauftrag erzeugen [6] (Abbildung 2) – startet den Upload und die Verarbeitung der Druckdaten und erstellt anschließend einen oder mehrere Produktionsaufträge, ohne die Druckdaten an einen Drucker zu übertragen.
- Zum Drucker [Name des Druckers] übertragen [7] (Abbildung 2) – startet den Upload und die Verarbeitung von Druckdaten, erstellt den Produktionsauftrag und überträgt die Druckdaten anschließend unmittelbar an den in der Ausgabekonfiguration hinterlegten Drucker.
Nach Auswahl einer der beiden Aktionen wird der Bestätigungsdialog Schnelldruck geöffnet, in dem die gewählten Einstellungen noch einmal zusammengefasst werden. Erst nach der Bestätigung in diesem Dialog wird der Schnelldruck gestartet.
2.3. Reiter «Verlauf zu Schnelldrucken»
Der Reiter Verlauf zu Schnelldrucken [39] dient der Überwachung und Nachverfolgung aller gestarteten Schnelldrucke. Anwendern sehen Sie sowohl laufende als auch bereits abgeschlossene Vorgänge. Dieselben Informationen können alternativ auch im Menüpunkt Automatisierung > Automationsaufträge einsehen.
In der Liste der Schnelldrucke [33] werden alle Schnelldrucke chronologisch dargestellt, wobei der zuletzt gestartete Schnelldruck als erster Eintrag angezeigt wird. Durch Auswahl eines Eintrags können Sie sehen, welche Vorgänge – beispielsweise der Vorgang »Druckdaten einchecken und normalisieren« oder der Vorgang »Produktionsauftrag erzeugen« – bereits abgeschlossen sind, welche sich noch in Bearbeitung befinden und ob dabei ein Fehler aufgetreten ist. Anwendern stehen darin folgende Funktionen zur Verfügung:
Abbildung 8: Der Reiter Verlauf zu Schnelldrucken mit der Liste der Motive
Anzeigeoptioenen »Filteroptionen«
Über die Filteroptionen kann die Liste der Schnelldrucke durchsucht und gefiltert werden.
Suche [35] – durch Eingabe eines Suchbegriffs wird die Liste der Schnelldrucke gefiltert und auf Einträge eingeschränkt, deren Bezeichnung den eingegebenen Suchbegriff enthält. In welchen Feldern die Volltextsuche erfolgen soll, kann in den Einstellungen Suchfunktion bestimmt werden.
Filter setzen [34] – über diese Schaltfläche können Filter ausgewählt werden, um die Liste gezielt einzuschränken. Die Filter können benutzerdefiniert konfiguriert und gespeichert werden, sodass sie jederzeit wieder zur Verfügung stehen. Folgende Filter stehen zur Auswahl:
- Erstellt – Auswahlfelder zur Bestimmung der Listenanzeige nach dem Erstellungszeitpunkt.
- Geändert – Auswahlfelder zur Bestimmung der Listenanzeige nach dem Änderungszeitpunkt.
Filter löschen [41] – entfernt die aktuell gesetzten Filter. Einzelne Filterkriterien können auch separat über das jeweilige »X« im Filter-Chip entfernt werden.
Schnellfilter [36] – Anzeige nach Status – über die Anzeige nach Status kann die Liste der Schnelldrucke mithilfe vordefinierter Schnellfilter gezielt eingeschränkt werden. Mehrere Schnellfilter können miteinander kombiniert werden. Die aktuell ausgewählten Filter werden als Chips angezeigt. Ein dunkelvioletter Chip bedeutet, dass der jeweilige Status »eingeschlossen« wird. Ein weißer Chip bedeutet, dass der jeweilige Status »ausgeschlossen« wird. Der zuletzt gestartete Schnelldruck wird als erster Eintrag [39] in der Liste angezeigt. Folgende Schnellfilter stehen zur Verfügung:
- In Arbeit – zeigt nur Schnelldrucke an, die aktuell verarbeitet werden.
- Benutzerinteraktion erforderlich – zeigt nur Schnelldrucke an, die eine Aktion oder Bestätigung durch den Benutzer erfordern.
- Erledigt – zeigt nur Schnelldrucke an, die erfolgreich abgeschlossenen wurden.
- Fehler – zeigt nur Schnelldrucke an, bei denen während der Verarbeitung ein Fehler aufgetreten ist.
Aktualisieren [37] – mit der Funktion Aktualisieren wird die Anzeige neu geladen. Dadurch werden der aktuelle Status sowie die neuesten Informationen zu den gestarteten Schnellducken abgerufen und in der Liste angezeigt.
Sortieren [42] – durch Klick auf die Schaltfläche kann die Liste basierend auf dem gewählten Sortierkriterium auf- oder absteigend sortiert werden.
Anzahl der Datensätze [38] – zeigt an, wie viele Datensätze durch den aktuell gesetzten Filter gefunden wurden.
Vorgänge [40] – in diesem Bereich sind die Vorgänge einsehbar, die bereits erledigt sind ud welche sich noch in Arbeit befinden. Sollte ein Fehler auftreten, wird dies ebenfalls in dieser Liste angezeigt.
Zur Detailansicht wechseln [45] – durch Klicken auf diese Schaltfläche gelangen Sie direkt zum Produktionsauftrag, der aus dem jeweiligen Schnelldruck hervorgegangen ist. Dadurch können Sie nahtlos vom Verlauf zur weiteren Bearbeitung in den Produktionsauftrag wechseln.
Produktionsauftrag erzeugen [43] – durch Klicken auf dieses Symbol kann direkt für den ausgewählten Schnelldruck ein Produktionsauftrag erstellt werden.
Löschen [44] – durch Klicken auf dieses Symbol wird der ausgewählte Eintrag aus dem Verlauf zu Schnelldrucken entfernt. Diese Aktion kann nicht rückgängig gemacht werden.
Abbildung 9: Der Reiter Verlauf zu Schnelldrucken
Artikel Update: $PRODUCT_NAME_WORKFLOW 2.1.0 – 07/2026








