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3.103 Sonderfarbauszug für druckende Objekte erzeugen

Aktualisiert am

Erfahren Sie in diesem Artikel,

  • welche Voraussetzungen für diese Korrektur gegeben sein müssen und
  • wie Sie diese Korrektur anwenden können.

1. Einführung

In der Applikation $PRODUCT_NAME_WORKFLOW steht die Korrektur Sonderfarbauszug für druckende Objekte erzeugen zur Verfügung. Das Ziel dieser Korrektur ist es, eine Separation der gewählten Sonderfarbe für alle druckenden Objekte zu erzeugen.

2. Allgemeines

Die Korrektur Sonderfarbauszug für druckende Objekte erzeugen kann verwendet werden, um beispielsweise für alle druckenden Bildpunkte des Motivs einen Weiß- oder Primerkanal zu erstellen.

Die Korrektur finden Sie im Reiter Datenkorrektur eines Artikels, Auftrags bzw. Produktionsauftrags durch:

  • Eingabe des Namens der Korrektur im Bereich Filter,
  • Aktivieren der Option Farbe im Bereich Kategorie,
  • Aktivieren der Option Erzeugen im Bereich Aktion,
  • Aktivieren der Option Weiß oder Sonderfarbe im Bereich Eigenschaft.

3. Beschreibung

Mit der Korrektur können Sie für alle druckenden Objekte der Datei ein Sonderfarbauszug in der gewählten Sonderfarbe erzeugen. Dabei können Sie sowohl die Genauigkeit der Nachzeichnung als auch die Invertierung der Sonderfarbe einstellen.

3.1. Voraussetzungen und Funktionsweise

Damit die Korrektur wie vorgesehen funktioniert, muss keine spezielle Voraussetzung erfüllt sein.

Abbildung 1: Der Dialog Sonderfarbauszug für druckende Objekte erzeugen

Um einen Sonderfarbauszug für druckende Objekte zu erzeugen, stehen Ihnen folgende Optionen zur Verfügung:

  • Vorlagen [1] – Einstellungen, die im Dialog gewählt werden, können als Vorlage gespeichert und somit auf andere Artikel/Motive angewendet, innerhalb von Korrekturketten sowie in den Vorgängen Korrekturen anwenden und Motiv prüfen und Korrekturen anwenden verwendet werden.
  • Weiße Flächen [2] – wählen Sie im Auswahlmenü aus, ob weiße Flächen – Pixelwerte mit CMYK 0/0/0/0, RGB 255/255/255 sowie Graustufen 0 % – innerhalb der Druckdatei zur Erzeugung des Sonderfarbauszugs berücksichtigt werden sollen. Transparente Flächen werden in jedem Fall nicht berücksichtigt. Folgende Möglichkeiten stehen zur Auswahl:
    • nicht berücksichtigen – weiße Flächen innerhalb eines druckenden Motivs werden nicht berücksichtigt. Für diese Flächen wird daher auch kein Sonderfarbauszug erzeugt.
    • berücksichtigen – weiße Flächen innerhalb eines druckenden Motivs werden berücksichtigt. Für diese Flächen wird ein Sonderfarbauszug erzeugt.
  • Größe anpassen [3] – durch Eingabe der gewünschten Größe wird die Sonderfarbseparation größer (»+«-Werte) bzw. kleiner (»–«-Werte) als das druckende Objekt selbst. Wählen Sie für den Variablen Inhalt [10] den gewünschten Platzhalter – Datenbankfeld bzw. Benutzerdefiniertes Feld – aus, woraus der Wert für die Größe der Separation entnommen werden soll.
  • Sonderfarbe [4] – wählen Sie im Auswahlmenü eine Sonderfarbe aus, mit der der Sonderfarbkanal erstellt werden soll. Im Auswahlmenü stehen alle systemweit definierten Sonderfarben, die als Separation ausgegeben werden können, zur Verfügung.
  • Farbton [5] – durch Verschieben des Reglers bzw. durch Eingabe der Prozentwerte kann der Farbwert der Sonderfarbseparation reduziert werden.
  • Deckkraft [6] – durch Verschieben des Reglers bzw. durch Eingabe der Prozentwerte kann die Deckkraft der Sonderfarbseparation bestimmt werden.
  • Genauigkeit [7] – wählen Sie im Auswahlmenü aus, wie genau die druckenden Objekte des Motivs zur Erstellung der Weißseparation nachgezeichnet werden sollen. Je verschnörkelter das Motiv ist, desto genauer sollte nachgezeichnet werden. Beachten Sie jedoch, dass eine höhere Genauigkeit auch mehr Zeit in Anspruch nimmt. Folgende Möglichkeiten stehen zur Auswahl:
    • Ungenau (am schnellsten) – die Objekte werden weniger genau, dafür aber schneller mit einer Auflösung von 800 dpi nachgezeichnet.
    • Standard (schneller) – die Objekte werden mit einer Auflösung von 1199 dpi genau und dennoch schnell nachgezeichnet.
    • Präzise (langsamer) – die Objekte werden mit einer Auflösung von 2400 dpi sehr genau, dafür aber etwas langsamer nachgezeichnet.
    • Variabler Inhalt [11] – wählen Sie darin den gewünschten Platzhalter – Datenbankfeld bzw. Benutzerdefiniertes Feld – aus, woraus der dpi-Wert für die Genauigkeit entnommen werden soll. Damit dieser Modus verwendet werden kann, muss das gewählte Feld einen der folgenden Werte enthalten:
      • 800
      • 1199
      • 2400

Abbildung 2: Vorzufindende Werte im gewählten Feld für die Option Genauigkeit

  • Sonderfarbe invertieren [8] – aktivieren Sie diese Option, um nicht für die druckenden, sondern für die transparenten Objekte ein Sonderfarbauszug zu erstellen. So kann beispielsweise für einen transparenten Hintergrund eine Weißseparation erzeugt werden.
  • Ebenenname [9] – vergeben Sie hier den Namen der Ebene, auf der die Weißseparation angelegt werden soll. Wenn keine eigene Ebene erzeugt werden soll, entfernen Sie den Namen aus dem Eingabefeld. Wählen Sie für den Variablen Inhalt [12] den gewünschten Platzhalter – Datenbankfeld bzw. Benutzerdefiniertes Feld – aus, woraus der Wert für den Ebenennamen entnommen werden soll.

3.2. Vorher/Nachher

Zum Experimentieren mit dieser Funktion können Sie auf die Beispieldatei »Sample_Create Spot Color Separation.pdf« zurückgreifen. Die Datei enthält ein Motiv, für das ein Sonderfarbauszug erstellt werden soll. Der Hintergrund ist transparent.

Nach Anwendung der Korrektur entsteht die Datei »Sample_Create Spot Color Separation_End.pdf«, in der für das Motiv eine Weißseparation erstellt wurde. Dafür wurden die in Abbildung 1 gezeigten Werte verwendet.

Abbildung 3: Links: Originaldatei; Rechts: Überarbeitete Datei, in der ein Sonderfarbauszug erstellt wurde

Artikel Update: $PRODUCT_NAME_WORKFLOW 2.3.0 – 10/2026

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