Benutzerhandbuch

Beschriftungen und Endverarbeitungsmarken

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Erfahren Sie in diesem Artikel,

  • welche Marken zur Verfügung stehen,
  • welche Linienoptionen angeboten werden,
  • welche Formen von Beschriftungen möglich sind,
  • wie Sie Ösen setzen können und
  • wie Sie eine Bogen ID für spezielle Drucksysteme hinzufügen können.

1. Marken

Wenn Sie Motive im Montage-Editor für den Druck montieren, können abhängig von den Anforderungen der Produktion und Endfertigung unterschiedliche Marken hinzugefügt werden. Diese Marken markieren Schnittpositionen und dienen Schneidegeräten als Orientierungspunkte. Bei Bedarf können Marken unkompliziert angepasst werden.

Marken stehen in allen Montage-Modi sowie für Schneidegeräte zur Verfügung. Sie finden alle verfügbaren Marken im Einstellungsbereich Marken [3] des Reiters Marken [2], im Reiter Marken des Dialogs Montagebogen konfigurieren sowie im Einstellungsbereich Schneidegeräte des Reiters Endfertigung [1].

Es können beliebig viele Marken – auch mehrere Marken desselben Typs – hinzugefügt werden.  

Abbildung 1: Ausschnitt des Montage-Editors mit geöffnetem Reiter Marken

Montage Editor mit Reiter Marken

1.1. Markentypen

Es stehen verschiedene Markentypen zur Auswahl. Standardmäßig sind folgende Markentypen verfügbar:

  • drei Typen von Center Marken
  • eine HAWKAI-Marke
  • fünf Typen von Codimag Marken
  • drei Typen von Corner Marken
  • eine Dashed Frame Markierung
  • neun zusätzliche Typen von Marken – Farbkontrollstreifen – Sonderfarben, GMI Mark, Line, Rectangle, Register-4C, Register-XY, Registration, Schnittmarken und Sphere.

Abbildung 2: Abbildung der standardmäßig verfügbaren Marken

1.2. Verfügbare Parameter

Das Aussehen und die Position einer Marke können im zugehörigen Bedienfeld der ausgewählten Marke konfiguriert werden. Am Beispiel der Corner Mark 3 werden nachfolgend die verfügbaren Parameter beschrieben.

Abbildung 3: Die Optionen der Corner Mark 3

  • Ursprung [4] – Marken können abhängig vom gewählten Ausgangspunkt positioniert werden. Welche Ausgangspunkte verfügbar sind, hängt vom gewählten Montage-Modus ab. Grundsätzlich stehen folgende Ausgangspunkte zur Verfügung:
    • Pro Motiv – die Marke wird für jedes Motiv erzeugt.
    • Pro Zeile – die Marke wir für jede Zeile erzeugt. Diese Option steht nur im Step & Repeat- und im Tiling-Modus zur Verfügung.
    • Motive – die Marke wird für das umschließende Rechteck der montierten Motive erzeugt.
    • Zeichenfläche – die Marke wird pro Zeichenfläche erzeugt (steht nur im Step & Repeat- sowie im Tiling-Modus zur Verfügung)
    • Montagebogen – die Marke wird pro Montagebogen erzeugt
    • Letzte Zeile – die Marke wir für die letzte Zeile erzeugt. Diese Option steht nur im Step & Repeat-Modus zur Verfügung.
  • Horiz. Ursprung [5] – bei gewähltem Ursprung Motive kann damit der Einzug (X-Achse) für die Marke bestimmt werden. Folgende Möglichkeiten stehen hier zur Verfügung:
    • Motive – bestimmt den horizontalen Einzug der Marke, ausgehen vom umschließenden Rechteck der montierten Motive.
    • Zeichenfläche – bestimmt den horizontalen Einzug der Marke, ausgehen von der Zeichenfläche.
    • Montagebogen – bestimmt den horizontalen Einzug der Marke, ausgehend vom Montagebogen.
    • Mehrfachnutzen – bestimmt den horizontalen Einzug der Marke, ausgehend vom Mehrfachnutzen. Diese Option steht nur im Montage-Modus Stanzform zur Verfügung.
  • Position [6] – Marken können an verschiedenen Positionen relativ zum gewählten Ursprung gesetzt werden. Abhängig vom gewählten Montage-Modus stehen folgende Positionen zur Verfügung:
    • ImageBox – die Marke wird am Endformat des gewählten Ursprungs positioniert.
    • ImageBox + Anschnitt – die Marke wird am Produktionsformat des gewählten Ursprungs positioniert.
    • Überlappung – die Marke wird am zusätzlichen Bereich zum Verkleben einzelner Tiles im Tiling Modus des Motivs positioniert. Diese Option ist nur im Tiling-Modus verfügbar.
    • Bedruckte Überlappung – die Marke wird am bedruckten Bereich des Überlappungsbereichs von einzelnen Tiles im Tiling Modus des Motivs positioniert. Diese Option ist nur im Tiling-Modus verfügbar.
  • Bezugspunkt [19] – Marken können relativ zum gewählten Startpunkt gesetzt werden. Es stehen dabei meistens alle neun Positionen – oben-links, oben-mittig, oben-rechts, Mitte-links, Mitte-Mitte, Mitte-rechts, unten-links, unten-mittig und unten-rechts – zur Verfügung. Bezugspunkte stehen in jedem Montage-Modus außer im Tiling zur Verfügung.
  • Mit Motiv rotieren [7] – in manchen Situationen kann damit bestimmt werden, ob die Marke zum Bezugspunkt absolut oder relativ – abhängig von der Drehung des Motivs in der Montage – gesetzt werden soll.
  • Mit Zeile starten [8] – bestimmt, ab welcher Zeile die Marke verwendet wird. Diese Option steht nur im Step & Repeat-Modus bei gewähltem Ursprung Pro Zeile zur Verfügung.
  • Wiederholung [20] – bestimmt, nach wie vielen Zeilen die Marke erneut platziert werden soll. Diese Option steht nur im Step & Repeat-Modus bei gewähltem Ursprung Pro Zeile zur Verfügung.
  • Konturstärke [9] – geben Sie hier die gewünschte Strichstärke für die Marke ein.
  • Breite und Höhe [10] – geben Sie hier die gewünschte Breite und Höhe der Marke ein.
  • Versatz [11] – geben Sie hier den gewünschten X- und Y-Versatz von der gewählten Position der Marke ein.
  • Überdrucken [12] – aktivieren Sie diese Option, wenn die Marke auf überdruckend gestellt werden soll.
  • Kontur- [13], Flächen- sowie Hintergrundfarbe [14] – abhängig von der gewählten Marke kann diese aus Konturen, einer Fläche und/oder einer Hintergrundfarbe bestehen. Alle drei Zustände können farblich voneinander getrennt eingestellt werden. Welche Farbe das Objekt dabei bekommen soll, kann vom Anwender abhängig von der gewählten Marke bestimmt werden. Grundsätzlich stehen folgende Farbkennzeichnungen zur Verfügung:
    • CMYK-Farbwerte – der Farbwert erfolgt durch Eingabe der CMYK-Werte.
    • Sonderfarbe – der Farbwert erfolgt durch Auswahl einer systemweit definierten Sonderfarbe.
    • Registermarken Farbe – die Marke wird auf allen Farbkanälen im Druck erzeugt.
    • SVG-Werte – der Farbwert wird durch die in der SVG-Datei definierten Farbwerte bestimmt. Diese Option ist für Corner Mark 3 nicht verfügbar.
    • Von Benutzerdefiniertem Feld ableiten – der Farbwert wird von vorhandenen Farbbeschreibungen in einem Benutzerdefinierten Feld abgeleitet. Diese Option ist für Corner Mark 3 nicht verfügbar.
    • Keine – für den jeweiligen Bestandteil wird keine Farbe (None) verwendet.
  • Hintergrund [21] – aktivieren Sie diese Option, wenn der Marke ein Hintergrund hinzugefügt werden soll. Für den Hintergrund kann eine der zuvor unter Farbe [14] beschriebenen Farboptionen ausgewählt werden.
  • Überdrucken [15] – aktivieren Sie diese Option, wenn die Hintergrundfarbe der Marke überdrucken soll.
  • Hintergrund erzeugen als [16] – der Hintergrund kann als Kontur oder als Fläche erzeugt werden. Wählen Sie im Auswahlmenü die gewünschte Option aus.
  • Versatz [17] – definieren Sie hier den Versatz für den Hintergrund zur Marke. Wird hier beispielsweise ein Wert von 1 mm eingetragen, wird für die Marke eine Kontur von 1 mm erzeugt.
  • Hintergrund darf Ursprung nicht überlappen [18] – aktivieren Sie diese Option, wenn der Hintergrund den gewählten Ursprung nicht überlappen darf. Dadurch wird die Marke so versetzt, dass der Hintergrund auf den gewählten Ursprung sitzt.

2. Beschriftungen

Wenn Sie Motive im Montage-Editor für den Druck vorbereiten, können Sie entsprechend den Anforderungen der Endfertigung verschiedene Beschriftungen hinzufügen. Diese unterstützen die eindeutige Identifikation einzelner Druckprodukte und ermöglichen eine klare Zuordnung der Motive zu den jeweiligen Aufträgen. Beschriftungen können statischen oder dynamisch erzeugten Text enthalten. Position, Schriftart, Schriftgröße, Farbe und Ausrichtung der Beschriftungen können vom Anwender individuell festgelegt werden.

Beschriftungen stehen in allen Montage-Modi zur Verfügung. Im Montage-Editor finden Sie die entsprechenden Einstellungen im Einstellungsbereich Beschriftungen [23] des Reiters Marken [22]. Es können beliebig viele Beschriftungen, auch solche desselben Typs, hinzugefügt werden.

Abbildung 4: Ausschnitt des Montage-Editors mit geöffnetem Reiter Marken

Montage Editor mit Reiter Marken

2.1. Verfügbare Parameter

Es stehen drei Typen von Beschriftungen zur Auswahl. Diese sind:

  • Text – Beschriftungen in Form von Text, die Informationen für das menschliche Auge lesbar darstellen.
  • Barcode – Beschriftungen in Form von Barcodes, die Informationen mithilfe eines Lesegeräts auslesbar machen.
  • Form – Geometrische Formen, die eine schnellere Identifizierung zusammengehöriger Motive ermöglichen.

Das Aussehen und die Position einer Beschriftung können im Bedienfeld der jeweiligen Beschriftung konfiguriert werden.

Abbildung 5: Die Optionen der Beschriftung

  • Ursprung [24] – Beschriftungen können abhängig vom gewählten Ausgangspunkt positioniert werden. Welche Ausgangspunkte verfügbar sind, hängt vom gewählten Montage-Modus ab. Grundsätzlich stehen folgende Ausgangspunkte zur Verfügung:
    • Pro Motiv – die Beschriftung wird für jedes Motiv erzeugt.
    • Pro Zeile – die Beschriftung wir für jede Zeile erzeugt. Diese Option steht nur im Step & Repeat-Modus zur Verfügung.
    • Motive – die Beschriftung wird für das umschließende Rechteck der montierten Motive erzeugt.
    • Zeichenfläche – die Beschriftung wird pro Zeichenfläche erzeugt. Diese Option steht nur im Step & Repeat- und im Tiling-Modus zur Verfügung.
    • Montagebogen – die Beschriftung wird pro Montagebogen erzeugt. Diese Option steht nur im Step & Repeat-Modus zur Verfügung.
    • Letzte Zeile – die Beschriftung wird für die letzte Zeile erzeugt. Diese Option steht nur im Step & Repeat-Modus zur Verfügung.
  • Horiz. Ursprung – bei gewähltem Ursprung Motive kann damit der Einzug (X-Achse) für die Beschriftung bestimmt werden. Folgende Möglichkeiten stehen hier zur Verfügung:
    • Motive – bestimmt den horizontalen Einzug der Beschriftung, ausgehen vom umschließenden Rechteck der montierten Motive.
    • Zeichenfläche – bestimmt den horizontalen Einzug der Beschriftung, ausgehend von der Zeichenfläche.
    • Montagebogen – bestimmt den horizontalen Einzug der Beschriftung, ausgehend vom Montagebogen.
    • Mehrfachnutzen – bestimmt den horizontalen Einzug der Beschriftung, ausgehend vom Mehrfachnutzen. Diese Option steht nur im Montage-Modus Stanzform zur Verfügung.
  • Position [25] – Beschriftungen können auf die verschieden Positionen für den gewählten Ursprung gesetzt werden. Abhängig vom gewählten Montage-Modus stehen folgende Positionen zur Verfügung:
    • ImageBox – die Grundlinie der Beschriftung wird am Endformat des gewählten Ursprungs positioniert.
    • ImageBox + Anschnitt – die Grundlinie der Beschriftung wird am Produktionsformat des gewählten Ursprungs positioniert.
    • Überlappung – die Grundlinie der Beschriftung wird am zusätzlichen Bereich zum Verkleben einzelner Tiles im Tiling Modus des Motivs positioniert. Diese Option ist nur im Tiling-Modus verfügbar.
    • Bedruckte Überlappung – die Grundlinie der Beschriftung wird am bedruckten Bereich des Überlappungsbereich von einzelnen Tiles im Tiling Modus des Motivs positioniert. Diese Option ist nur im Tiling-Modus verfügbar.
  • Bezugspunkt [35] – Beschriftungen können für gewählte Bezugspunkte gesetzt werden. Es stehen für Beschriftungen vier Bezugspunkte – oben, links, rechts und unten – zur Verfügung.
  • Ausrichtung [36] – legen Sie hier fest, welche Ausrichtung – linksbündig, zentriert oder rechtsbündig – der Text für den jeweiligen Bezugspunkt haben soll.
  • Platzierung [26] – aktivieren Sie diese Option, wenn der Text auf der Innenseite der gewählten Position platziert werden soll.
  • Einzug und Versatz [27] – legen Sie hier den gewünschten Einzug und den Versatz des Textes zur gewählten Position fest.
  • Mit Motiv rotieren [28] – in manchen Situationen kann damit bestimmt werden, ob die Beschriftung zum Bezugspunkt absolut oder relativ – abhängig von der Drehung des Motivs in der Montage – gesetzt werden soll.
  • Drehen [29] – legen Sie fest, ob die Beschriftung um 0° bzw. 180° gedreht werden soll.
  • Inhalt [30] – Beschriftungen können statische und dynamische Inhalte enthalten. Auf welche Metadaten dabei zurückgegriffen werden kann, können Sie in Abbildung 6 sehen.
  • Schrifteinstellungen [31] – Beschriftungen können in Größe, Schriftfamilie und Schriftschnitt abgeändert werden. Über die Schriftsammlung [37] können Sie auch die Hausschrift Ihres Unternehmens in der Applikation verfügbar machen.
  • Farbeinstellung [32] – abhängig vom gewählten Typ der Beschriftung können die Farbe des Textes und des Barcodes sowie der Hintergrund [33] farblich voneinander getrennt eingestellt werden. Welche Farbe das Objekt dabei bekommen soll, kann vom Anwender bestimmt werden. Es stehen dabei folgende Möglichkeiten zur Verfügung:
    • CMYK-Farbwerte – der Farbwert erfolgt durch Eingabe der CMYK-Werte.
    • Sonderfarbe – der Farbwert erfolgt durch Auswahl einer systemweit definierten Sonderfarbe.
    • Automatisch – der Farbwert wird dynamisch anhand der gewählten Metainformationen eines Motivs aus der Liste von vordefinierten Farben ausgewählt.
    • Von Benutzerdefiniertem Feld ableiten – der Farbwert wird von vorhandenen Farbbeschreibungen in einem Benutzerdefinierten Feld abgeleitet.
    • Keine – für den jeweiligen Bestandteil wird keine Farbe (None) verwendet.
  • Schneidekontur [34] – aktivieren Sie diese Option, wenn für die Beschriftung eine eigene Schneidekontur in Form einer Lasche erstellt werden soll. Diese kann über den Reiter Endfertigung mit der Schneidekontur des Motivs verbunden und bei Bedarf eine Perforation hinzugefügt werden.

Abbildung 6: Darstellung der verfügbaren dynamischen Platzhalter aus dem Modus Nesting

3. Linien

Wenn Sie Motive im Montage-Editor für den Druck vorbereiten, können Sie entsprechend den Anforderungen der Produktion bzw. Endfertigung druckende Linien an den Rändern hinzufügen. Diese dienen insbesondere dann als Orientierungshilfe, wenn das Material in der Endfertigung manuell geschnitten oder gefaltet wird.

Linien stehen in allen Montage-Modi zur Verfügung. Im Montage-Editor finden Sie die verfügbaren Linien im Einstellungsbereich Linien [39] des Reiters Marken [38]. Es können beliebig viele Linien, auch Linien desselben Typs, hinzugefügt werden.

Abbildung 7: Ausschnitt des Montage-Editors mit geöffnetem Reiter Marken mit bereits angelegter Linie

Montage Editor mit Reiter Marken

3.1. Verfügbare Parameter

Es stehen drei Linientypen zur Auswahl:

  • Durchgezogen
  • Gestrichelt
  • Gepunktet

Das Aussehen und die Position einer Linie können im Bedienfeld der jeweiligen Linie konfiguriert werden.

Abbildung 8: Optionen einer durchgezogenen Linie

  • Position [40] – Linien können an verschieden Positionen für den gewählten Ursprung gesetzt werden. Abhängig vom gewählten Montage-Modus stehen folgende Positionen zur Verfügung:
    • ImageBox – die Linie wird am Endformat des gewählten Ursprungs positioniert.
    • ImageBox + Anschnitt – die Linie wird am Produktionsformat des gewählten Ursprungs positioniert.
    • Überlappung – die Linie wird am zusätzlichen Bereich zum Verkleben einzelner Tiles im Tiling Modus des Motivs positioniert. Diese Option ist nur im Tiling-Modus verfügbar.
    • Bedruckte Überlappung – die Linie wird am bedruckten Bereich des Überlappungsbereich von einzelnen Tiles im Tiling Modus des Motivs positioniert. Diese Option ist nur im Tiling-Modus verfügbar.
  • Ursprung [41] – Linien können abhängig vom gewählten Ausgangspunkt positioniert werden. Grundsätzlich stehen folgende Ausgangspunkte zur Verfügung:
    • Pro Motiv – die Linie wird am gewählten Bezugspunkt für jedes Motiv erzeugt.
    • Motive – die Linie wird am gewählten Bezugspunkt für das umschließende Rechteck der montierten Motive erzeugt.
    • Zeichenfläche – die Linie wird am gewählten Bezugspunkt pro Zeichenfläche erzeugt.
  • Bezugspunkt [49] – Linien können für gewählte Bezugspunkte gesetzt werden. Es stehen dabei die vier Kanten – oben, links, rechts und unten – zur Verfügung.
  • Konturstärke [42] – definieren Sie damit die gewünschte Linienstärke. Die Angaben zur Stärke erfolgt in pt.
  • Linien verbinden [50] – da Linien an allen vier Seiten eines Rechtecks erzeugt werden können, kann über diese Option bestimmt werden, ob die erzeugten Linien einzelne Linien bleiben oder in einer Linie gezeichnet werden. Die Aktivierung der Option führt in den meisten Fällen zu vollständig gezeichneten Ecken.
  • Versatz [43] – legen Sie hier den gewünschten Versatz der Linie fest, ausgehend vom gewählten Ursprung. »+«-Werte vergrößern den Abstand zum Ursprung nach außen, »-«-Werte verkleinern den Abstand nach innen.
  • Strich / Lücke [44] – bei einer gestrichelten Linie können hier die Strichlänge sowie der Abstand bzw. die Lücke zwischen den Strichen in pt definiert werden.
  • Mit Motiv rotieren [45] – aktivieren Sie diese Option, wenn die Linie entsprechend der Rotation des Motivs mitgedreht werden soll. Ist die Option deaktiviert, behält die Linie ihre ursprüngliche Ausrichtung unabhängig von der Rotation des Motivs bei.
  • Farbeinstellungen [46] – die Farbe der Linie und die Hintergrundfarbe können farblich voneinander getrennt eingestellt werden. Welche Farbe das Objekt dabei bekommen soll, kann vom Anwender bestimmt werden. Die verfügbaren Farbeinstellungen entsprechen denen für Beschriftungen und Marken. Folgende Optionen stehen zur Verfügung:
    • CMYK-Farbwerte – der Farbwert erfolgt durch Eingabe der CMYK-Werte.
    • Sonderfarbe – der Farbwert erfolgt durch Auswahl einer systemweit definierten Sonderfarbe.
    • Registermarken Farbe – die Linie wird auf allen Farbkanälen im Druck erzeugt.
    • Automatisch – der Farbwert wird dynamisch anhand der gewählten Metainformationen eines Motivs aus der Liste vordefinierter Farben ausgewählt.
    • Keine – für das jeweilige Objekt wird keine Farbe (None) verwendet.
  • Kontur [47] – wählen Sie den gewünschten Farbraum für die Kontur aus. Zur Auswahl stehen CMYK, systemweite Sonderfarbe, Registermarken Farbe, Von Benutzerdefiniertem Feld ableiten sowie Keine Farbe.
  • Deckkraft [48] – legen Sie hier die Deckkraft der Linie fest. Eine geringere Deckkraft lässt die Linie weniger deckend erscheinen, während eine Deckkraft von 100 % für eine vollständig deckende Darstellung sorgt. Der Wert wird in Prozent eingegeben.
  • Hintergrundfarbe [51] – aktivieren Sie diese Option, wenn der Linie ein Hintergrund hinzugefügt werden soll. Für den Hintergrund kann eine der zuvor beschriebenen Farboptionen ausgewählt werden.

4. Ösen

Wenn Sie Motive im Montage-Editor für den Druck vorbereiten, können Sie entsprechend den Anforderungen der Produktion bzw. Endfertigung Ösenmarkierungen an den Rändern der Motive hinzufügen. Diese Markierungen werden mitgedruckt und geben in der Endfertigung die exakte Position zum Setzen der Ösen vor.

Ösenmarkierungen stehen in allen Montage-Modi zur Verfügung. Im Montage-Editor finden Sie alle verfügbaren Optionen im Einstellungsbereich Ösen [53] des Reiters Marken [52].

Es können beliebig viele Ösenmarkierungen, auch mehrere Markierungen desselben Typs, hinzugefügt werden.

Abbildung 9: Ausschnitt des Montage-Editors mit geöffnetem Reiter Marken und bereits angelegten Sphere-Ösen

Montage Editor mit Reiter Marken

4.1. Verfügbare Parameter

Für Ösen stehen verschiedene Markierungsformen zur Auswahl:

  • Cross
  • Crosshair
  • Grommets All in One – werden zur Ausgabe von Ösenmarkierungen des Herstellers All in One verwendet.
  • Grommets Corner Intermediate – werden zur Ausgabe von Ösenmarkierungen des Herstellers All in One verwendet.
  • Sphere

Das Aussehen und die Position einer Ösenmarkierung können im Bedienfeld der jeweils gewählten Markierungsform konfiguriert werden.

Abbildung 10: Links: Die Optionen im Bedienfeld Shpere; Rechts: Die verfügbaren Formen von Ösen

  • Typ [54] – abhängig vom gewählten Typ – Nach Abstand oder Nach Anzahl – werden die Positionen der Markierungen der Ösen berechnet. Folgende Typen stehen zur Auswahl:
    • Nach Abstand – bei Auswahl dieses Typs können darunter der maximale horizontale sowie maximale vertikale Abstand eingegeben werden.
    • Nach Anzahl – bei Auswahl dieses Typs können darunter die Anzahl der vertikal sowie horizontal anzubringenden Ösenmarkierungen [55] eingegeben werden.
  • Versatz [56] – legen Sie hier den gewünschten Versatz der Ösen fest. Dabei wird vom Mittelpunkt der jeweiligen Öse ausgegangen. Der Versatz kann für Oben, Unten, Links und Rechts festgelegt werden. »+«-Werte verschieben die Ösen von der jeweiligen Position ausgehend nach außen, »-«-Werte verschieben die Ösen von der jeweiligen Position ausgehend nach innen.
  • Position [57] – Markierungen für Ösen können in Bezug auf die gewählte Position – ImageBox sowie ImageBox + Anschnitt – gesetzt werden. Soll eine Ösenmarkierung einmal im Anschnittbereich gesetzt werden müssen, so kann dies durch Auswahl der Position ImageBox + Anschnitt und der Eingabe eines Minuswertes in den Eingabefeldern für Versatz [56] erfolgen.
  • Bezugspunkt [65] – Markierungen für Ösen können für gewählte Bezugspunkte (Ränder) gesetzt werden. Zur Auswahl stehen dabei die vier Ränder – oben, links, rechts und unten – zur Verfügung.
  • Mit Motiv rotieren [58] – mit dieser Option kann festgelegt werden, ob die Ösenmarkierungen absolut oder relativ zum Bezugspunkt – abhängig von der Drehung des Motivs in der Montage – gesetzt werden soll.
  • Konturstärke [59] – geben Sie hier die gewünschte Linienstärke für die umschließende Kontur der Markierung der Ösen ein. Diese Option ist nur sinnvoll, wenn auch eine Konturfarbe [62] und zusätzlich auch noch eine andere Flächenfarbe [63] definiert wird. Diese Option steht nur für Crosshair und Sphere zur Verfügung.
  • Breite und Höhe [60] – legen Sie die Größe der Markierung der Ösen durch Eingabe der gewünschten Breite und Höhe fest.
  • Farbeinstellungen [61] – Markierungen der Ösen können individuell eingefärbt werden. Die Farbe der Kontur [62], der Fläche [63] – nur für Crosshair und Sphere verfügbar – und der Hintergrundfarbe [64] können vom Anwender unabhängig voneinander festgelegt werden. Folgende Farboptionen stehen zur Verfügung:
    • CMYK-Farbwerte – der Farbwert erfolgt durch Eingabe der CMYK-Werte.
    • Sonderfarbe – der Farbwert erfolgt durch Auswahl einer systemweit definierten Sonderfarbe.
    • SVG-Werte – der Farbwert wird durch die in der SVG-Datei definierten Farbwerte bestimmt.
    • Keine – für den jeweiligen Bestandteil wird keine Farbe (None) verwendet.
  • Hintergrundfarbe [66] – aktivieren Sie diese Option, wenn der Markierung der Öse ein Hintergrund hinzugefügt werden soll. Für den Hintergrund kann eine der zuvor beschriebenen Farboptionen ausgewählt werden.

5. Bogen ID

Wenn Sie Motive im Montage-Editor für den Druck vorbereiten, können Sie entsprechend den Anforderungen der Produktion bzw. Endfertigung eine Bogen ID anbringen. Für die Erzeugung einer Bogen ID stehen drei Codetypen zur Verfügung. Der Inhalt kann statisch oder dynamisch definiert werden.

Die Bogen ID steht in allen Montage-Modi zur Verfügung. Im Montage-Editor kann die Bogen ID über die Montagebogen-Vorlage > Bogen ID oder im Einstellungsbereich Bogen ID [68] des Reiters Marken [67] definiert werden.

Abbildung 11: Ausschnitt des Montage-Editors mit geöffnetem Reiter Marken und bereits angelegter Bogen ID

Montage Editor mit Reiter Marken

5.1. Verfügbare Parameter

Für die Bogen ID stehen drei Codetypen zur Auswahl:

  • Code 128
  • Data Matrix
  • QR-Code

Das Aussehen und die Position der Bogen ID können im Bedienfeld konfiguriert werden.

Abbildung 12: Die Optionen im Bedienfeld Barcode für eine Bogen ID

  • Typ [69] – wählen Sie hier den gewünschten Typ – Code 128, Data Matrix oder QR-Code – für die Erzeugung der Bogen ID aus.
  • Ursprung [70] – die Bogen ID wird immer am Rand des umschließenden Rechtecks aller Motive platziert. Daher kann für den Ursprung nur Motive ausgewählt werden
  • Bezugspunkt [71] – Bogen IDs können für gewählte Bezugspunkte (Ränder) gesetzt werden. Dafür stehen die vier Ränder – oben, links, rechts und unten – zur Verfügung.
  • Ausrichtung [77] – definieren Sie hier, welche Position – linksbündig, zentriert oder rechtsbündig – der erzeugte Barcode auf den gewählten Bezugspunkt haben soll.
  • Inhalt [72] – der Inhalt der Bogen ID kann statische und dynamische Inhalte beinhalten. Auf welche Metadaten dabei zurückgegriffen werden kann, können Sie in Abbildung 13 sehen.
  • Platzhalter hinzufügen [73] –
  • Breite und Höhe [74] – die Größe des Codes wird durch die Eingabe der Breite und Höhe bestimmt.
  • Einzug [75] – definieren Sie hier bei Bedarf den Einzug des Codes vom Rand für den gewählten Bezugspunkt.
  • Versatz [78] – definieren Sie hier den gewünschten Versatz der Bogen ID vom gewählten Bezugspunkt.
  • Rotieren [76] – definieren Sie hier die Drehung – 0°, 90°, 180° oder 270° – welche zur Platzierung der Bogen ID herangezogen werden soll.

Abbildung 13: Darstellung der verfügbaren dynamischen Platzhalter aus dem Modus Nesting

Bogen ID nicht in allen Lizenzen verfügbar

Beachten Sie, dass die Bogen ID nur in bestimmten Lizenzen verfügbar ist, da lediglich Informationen zur Position, Größe, zum Typ und zum Inhalt and die Druckersoftware übergeben wird. Die Druckersoftware muss in der Lage sein, die entsprechende Bogennummer dynamisch zu erzeugen und zu drucken.

Die Anzeige des Barcodes im Montage-Editor dient lediglich der Visualisierung der Position der Bogen ID. Der tatsächliche Barcode kann erst erzeugt werden, wenn die entsprechende Bogennummer vom Drucker bereitgestellt wird.

Artikel Update: $PRODUCT_NAME_WORKFLOW 2.3.0 – 10/2026

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