Benutzerhandbuch

Release – 1.21.2 (Beschreibung)

Aktualisiert am

Veröffentlichungsdatum: 30.11.2025

In diesem Artikel erhalten Sie eine detaillierte Beschreibung der

  • Neuerungen in Version 1.21.2 sowie der
  • Verbesserungen, die umgesetzt wurden.

1. Neuerungen

In diesem Abschnitt erhalten Sie eine detaillierte Beschreibung der Neuerungen, welche im Montage-Editor, in der Automatisierung von Prozessen, im Freigabeportal, im Farbmanagement sowie im Bereich der Datenprüfung und Datenkorrektur als auch beim Protokoll zum Motiv implementiert wurden.

1.1. Montage-Editor

Mit Version 1.21.2 wurden bestehende Funktionen im Montage-Editor erweitert und optimiert. Dabei wurden die folgenden Neuerungen und Verbesserungen implementiert:

1.1.1. Mehrseitige Dateien – Durchgängige Unterstützung in der Anwendung

Mit der Implementierung der Funktion Mehrseitige Motive montieren in Version 1.21.0 können die mehrseitigen Dateien grundsätzlich in der Benutzeroberfläche – also in der Motiv-Detailansicht und im Montage-Editor – verwendet werden. Mit Version 1.21.2 können mehrseitige Motive nun durchgängig in der Anwendung und somit auch in Automationsaufträge und Hotfolder, wenn eine Montage dabei erstellt wird, verwendet werden.

Ausnahmen zur Verarbeitung von mehrseitigen Motiven

Beachten Sie, dass mehrseitige Dateien zwar durchgängig in der Anwendung verarbeiten werden können, jedoch noch folgende Ausnahmen bestehen:

  • Erstellen von Tintenkostenreporte
  • Erstellen von Freigabeprojekten und Freigabereports

1.1.2. Mehrseitige Motive – Strategien zum Vorbereiten

Mit Version 1.21.2 wird beim Hochladen der Datei in die Anwendung bestimmt, ob alle Seiten oder lediglich die erste Seite eines mehrseitigen Motivs vorbereitet werden. Folgende zwei Strategien stehen ab sofort zur Verfügung:

Alle Seiten einer mehrseitigen Datei vorbereiten

Damit im Montage-Editor Vorschaubilder für alle Seiten eines mehrseitigen Motivs bereitstehen, müssen Sie nichts Weiteres unternehmen. Ab sofort werden beim Hochladen der Datei in die Anwendung alle Seiten eines mehrseitigen Motivs für die durchgängige Verwendung in der Anwendung vorbereitet.

Bei der Vorbereitung wird folgendes durchgeführt:

  • Es werden alle benötigten Vorschaubilder pro Seite einer mehrseitigen Datei erstellt und zum Motiv gespeichert.
  • Es werden alle Metadaten – Größen, Seitenrahmen, Ebenen, Schriften, Sonderfarben usw. – für die jeweilige Seite ermittelt und zur entsprechenden Seite gespeichert.
  • Es werden alle Seiten gemäß der gewählten Check-in Prüf- und Korrekturvorlage [1] korrigiert und geprüft sowie die Prüfergebnisse zur jeweiligen Seite gespeichert.

Beachten Sie folgende logische Ausnahmen:

  • Nur prüfen (ohne Korrekturen) [2] – Ist diese Option gewählt, werden beim Hochladen der Datei in die Anwendung natürlich keine Korrekturen auf die jeweiligen Seiten angewendet.
  • Mehrseitige Dateien aufteilen [3] – Durch die Aktivierung dieser Option werden mehrseitige Motive in einzelne Motive aufgeteilt. Die Vorbereitung einer mehrseitigen Datei entfällt in diesem Fall, da es sich dann um Einzelseiten handelt.

Abbildung 1: Der Dialog Hochladen und Normalisierungseinstellungen mit den Optionen, die sich auf die Vorbereitung mehrseitiger Dateien auswirken

Verarbeitungszeiten beim Vorbereiten mehrseitiger Motive

Beachten Sie, dass sich beim Hochladen mehrseitiger Motive die Verarbeitungszeit des Normalisierungsvorgangs etwas erhöht wird. Es kann aber darauf hingewiesen werden, dass die Gesamtzeit jedoch wesentlich geringer ist, als wenn Sie einzelne Motive hochladen und vorbereiten.

Ob Motive mit mehreren hundert Seiten vorbereitet werden sollen, ist daher vorab zu entscheiden. Technisch ist dies möglich, die fachliche Sinnhaftigkeit sollte jedoch geprüft werden. Wenn Sie dies nicht wollen, wählen Sie die nachfolgend beschriebene Strategie aus.

Nur die erste Seite eines Motivs vorbereiten

Damit sichergestellt ist, dass auch 1000-seitige Motive im Montage-Editor montiert sowie mit Marken und Beschriftungen versehen werden können, besteht die Möglichkeit, nur die erste Seite vorbereiten zu lassen. Voraussetzung dafür ist, dass alle folgenden Seiten dieselbe Größe, dieselbe Ausrichtung und dieselben Sonderfarben besitzen.

Aktivieren Sie dazu die Option Nur die erste Seite prüfen und korrigieren [4] in den Hochladen und Normalisierungseinstellungen. Diese Option steht in allen Dialogen zur Verfügung, in denen Dateien in die Anwendung hochgeladen werden, sowie als Parameter in der API, wenn Dateien übergeben werden.

Abbildung 2: Der Dialog Hochladen und Normalisierungseinstellungen mit aktivierter Option Nur die erste Seite prüfen und korrigieren

Anzeige von Motiven im Montage-Editor

Motive werden abhängig von der gewählten Strategie unterschiedlich im Montage-Editor angezeigt. Sehen Sie sich dazu die folgenden zwei Abbildungen an.

Alle Seiten wurden vorbereitet – Für jegliche Seite des mehrseitigen Motivs stehen Vorschaubilder zur Verfügung. Im Reiter Motive sehen Sie Vorschaubilder für die Seiten 2 und 3 [6], als auch die Vorschaubilder [5] in der Montage.

Abbildung 3: Der Reiter Motive sowie eine Montage bei Verwendung eines Motivs, worin alle Seiten vorbereitet sind

Nur die erste Seite wurde vorbereitet – Nur für die erste Seite des mehrseitigen Motivs steht ein Vorschaubild zur Verfügung. Damit sehen Sie auch im Reiter Motive kein Vorschaubild für die Seiten 2 und 3 [8], als auch keine Vorschaubilder [7] in der Montage. In der Montage wird lediglich die Nummer des Eintrags der Seite der Motivliste angezeigt.

Abbildung 4: Der Reiter Motive sowie eine Montage bei Verwendung eines Motivs, worin nur die erste Seite vorbereitet ist

1.1.3. Warnung für nicht vorbereitete Seiten

Beim Öffnen einer mehrseitigen PDF-Datei im Montage-Editor wird für Dateien, die vor Version 1.21.2 hochgeladen wurden und nicht vorbereitete Seiten beinhalten, die Warnung »Unvollständig vorbereitetes mehrseitiges Motiv gefunden« angezeigt.

Abbildung 5: Die Warnung für eine mehrseitige Datei mit unvorbereiteten Seiten

1.1.4. Platzierungslogik – Rollenmaterial

In Version 1.21.2 wurde die Platzierungslogik für Rollenmaterial geändert. Ab dieser Version wird das längste Motiv anstelle des flächenmäßig größten Motivs als erstes auf dem Rollenmaterial platziert. Damit kann eine optimalere Ausnutzung des Materials erzielt werden.

1.1.5. Motive skalieren

Ab Version 1.20.2 wurde die Möglichkeit geschaffen, ein Motiv in der Montage nicht nur prozentual, sondern auch absolut zu skalieren. Dies ist erforderlich, um jedes Motiv, welches in der richtigen Proportion vorliegt, auf eine gewünschte Größe in der Montage zu bringen, ohne das Motiv zuvor duplizieren sowie skalieren zu müssen.

Um Motive auf die gewünschte Größe – z.B. 320 x 214 mm – in der Montage zu skalieren, gehen Sie folgendermaßen vor:

  1. Erstellen Sie eine neue Montage im Montage-Modus »Nesting«. Die Größe der Montagefläche spielt dabei keine Rolle.
  2. Fügen Sie die gewünschten Motive aus dem Datei-Manager zur Montage hinzu. In unserem Beispiel werden Motive in der Größe von 140 x 80 mm hinzugefügt.
  3. Wechseln Sie in den Reiter »Motive« [9].

Abbildung 6: Der Reiter Motive mit den drei hinzugefügten Originalmotiven in der Größe 140 x 80 mm

  1. Wählen Sie alle Motive aus [11] und klicken Sie auf Bearbeiten [10].
  2. Es öffnet sich der Dialog Ausgewählte Motive bearbeiten. In der Spalte Skalierung [13] können Sie den Prozentwert [12] eingeben, um alle oder einzelne Motive zu skalieren.

Abbildung 7: Der Dialog Ausgewählte Motive bearbeiten mit der Möglichkeit, Motive prozentual zu skalieren

  1. Um den absoluten Wert der gewünschten Zielgröße – 320 x 214 mm – eingeben zu können, klicken Sie auf das Symbol [14].
  2. Geben Sie die gewünschte Zielgröße [16] in der Kopfzeile ein, womit der absolute Wert für alle Motive verwendet wird. Sie können alternativ für jedes Motiv auch einen individuellen Wert bestimmen.
  3. Wenn Sie diese Größe in weiteren Nestings verwenden möchten, können Sie die Einstellungen als Motiv-Vorlage [15] speichern. Diese Vorlage lässt sich dann im Schnelldruck sowie in jeder Produktionskonfiguration, in der eine Montage erstellt wird, auswählen.

Abbildung 8: Der Dialog Ausgewählte Motive bearbeiten mit der Möglichkeit Motive auf eine bestimmte Zielgröße zu skalieren

  1. Bestätigen Sie die Eingabe durch Klicken auf Anwenden.
  2. Im Montage-Editor sehen Sie nun das Ergebnis: Die Motive sind skaliert und besitzen die gewünschte Zielgröße [17].

Abbildung 9: Der Reiter Motive mit den drei auf die Zielgröße skalierten Motive

Motive werden auf absolute Größe skaliert

Beachten Sie, dass die Motive auf die absolute Größe skaliert werden. Sollten die Proportionen nicht stimmen, würde das Motiv entsprechend verzerrt in der Montage montiert werden!

1.1.6. Kontur-Nesting  – Verbesserung der Berechnung

Für den Fall, dass die Seitenkanten von eckigen Motiven – z.B. Tetris-Bausteine – nicht immer exakt ausgerichtet verfügbar sind, wurde der Algorithmus durch die Einführung einer negativen Rundungsgenauigkeit verbessert. Die Ausnutzung konnte dabei deutlich verbessert werden.

1.1.7. Marke »Vision Hybrid« – Erweiterung

Die Verwendung der Marke Vision Hybrid in Verbindung mit einem Laser-Schneidegerät setzt das Vorhandensein einer Schneidelinie voraus. Die Information, dass sich eine Schneidelinie auf dem Repeat befindet, muss sich auch in der Kreismarke der Vision Hybrid-Marke widerspiegeln.

Mit Version 1.21.2 wurde die bestehende Marke »Vision Hybrid« um genau diese Möglichkeit, auch die Sonderfarbe der Schneidelinie in der Kreismarke zu verwenden, erweitert. Die Schneidelinie muss dazu:

  • Im innersten Kreis der Kreismarke gezeichnet werden
  • Eine spezielle Form [18] – kein durchgehender Kreis – besitzen

Die entsprechende Farbe kann im Bereich Farbe Schneidelinie (innerer Kreis) [19] aktiviert werden.

Abbildung 10: Die Parameter der Marke Vision Hybrid mit dem neuen Bereich zum Setzen der Farbe für die Schneidelinie

1.1.8. Reiter »Endfertigung« – Schneidelinien hinzufügen

Bislang war es im Reiter Endfertigung [21] des Montage-Editors möglich, eine Schneidelinie auf der ImageBox bzw. auf der ImageBox + Beschnitt zu erzeugen und dabei einen Versatzwert anzugeben. Mit Version 1.21.2 wurde die Möglichkeit geschaffen, den Versatz der Schneidelinien an allen vier Seiten [20] separat anzulegen.

Abbildung 11: Die Parameter des Bereichs Schneidelinien des Reiters Endfertigung mit den vier Eingabefeldern

1.1.9. Montage-Modus »Nesting« – Zusätzliche Option für »Einheitlich drehen«

Im Nesting wird für die Option Einheitlich drehen die zusätzliche Option In Ausnahmefällen erlauben bereitgestellt. Damit kann ein Motiv in der Montage dennoch gedreht werden, wenn das Motiv aufgrund der zu kurzen Materialbreite bzw. Materialhöhe nicht platziert werden kann.

Gehen Sie zum Aktivieren der Option folgendermaßen vor:

  1. Navigieren Sie zu Automatisierung > Montage-Editor.
  2. Erstellen Sie die Montage im Montage-Modus Nesting und fügen Sie die gewünschten Motive aus dem Datei-Manager der Montage hinzu.
  3. Öffnen Sie den Reiter Zeichenfläche [25].
  4. Öffnen Sie darin den Einstellungsbereich Nesting Optionen [22].
  5. Wählen Sie in der Option Drehung den Eintrag Einheitlich drehen [23] aus. Dadurch wird Ihnen die Option In Ausnahmefällen erlauben [24] angezeigt. Aktivieren Sie diese Option.
  6. Das Motiv, welches aufgrund der zu schmalen Materialbreite nicht in der Ursprungsdrehung platziert werden kann, wird um 90° im Uhrzeigersinn gedreht.

Bitte beachten Sie, dass diese Option derzeit nur für die Option Mehrseitige Ausgabe verfügbar ist!

Abbildung 12: Der Reiter Zeichenfläche mit der Option In Ausnahmefällen erlauben

1.1.10. Montage-Modus »Step & Repeat« – Ein Motiv pro Spalte/Zeile bei mehrseitiger Montage

Ab dieser Version wird die Funktion bereitgestellt, dass bei einer Mehrseitigen Ausgabe [26] im Montage-Modus Step & Repeat Motive durch die Wahl der Option Ein Motiv pro Spalte/Zeile [27] auch über mehrere Seiten hinweg reingehalten werden können.

Die nachfolgenden Abbildungen sollen veranschaulichen, wie das Layout der Repeats – bei aktivierter Option Mehrseitige Ausgabe [26] und Bogenduplikate entfernen [28] – aussieht, abhängig davon, ob the Option Ein Motiv pro Spalte/Zeile eingeschaltet [29] bzw. ausgeschaltet [27] ist.

Beispiel:

  • 3 Motive – alle haben dieselbe Größe
  • Motiv 1 soll 100 Mal gedruckt werden
  • Motiv 11 und 12 sollen jeweils 200 Mal gedruckt werden

Ergebnis – bei deaktivierter Option »Ein Motiv pro Spalte/Zeile« – linke Abbildung [27]

  • Vier Layouts – mit unterschiedlichen Kopien
  • Die Gesamtlänge des Step & Repeats ist kürzer als im anderen Fall
  • Das Aufteilen in drei sortenreinen Rollen ist nicht möglich

Ergebnis – bei aktivierter Option »Ein Motiv pro Spalte/Zeile« – rechte Abbildung [29]

  • Zwei Layouts – mit unterschiedlichen Kopien
  • Die Gesamtlänge des Step & Repeats ist länger als im anderen Fall
  • Das Aufteilen in drei sortenreinen Rollen ist möglich

Abbildung 13: Der Einstellungsbereich Rastereinstellungen mit (rechte Abbildung) und ohne (linke Abbildung) aktivierter Option Ein Motiv pro Spalte/Zeile

1.1.11. Montage-Modus »Gebundenes Produkt« – Rückenstichheftung

Ab dieser Version steht erstmals die Erstellung, Bearbeitung, Verwaltung und Verwendung von Gebundenen Produkten mit Rückenstichheftung im Montage-Editor zur Verfügung.

Die Erstellung einer solchen Montage umfasst üblicherweise folgende zwei Schritte:

  1. Erstellung des Falzbogens – Die Größe des Falzbogens wird von der Größe des Produkts zuzüglich des erforderlichen Beschnitts bestimmt.
  2. Platzierung des Falzbogens – Der erstellte Falzbogen wird auf einen Montagebogen inklusive aller notwendigen Marken platziert.

Folgende Funktionen werden im automatisch beidseitigen Modus erstmals zur Verfügung gestellt. Details finden Sie in den nachfolgenden Abschnitten:

  • Allgemeine Einstellungen – Es stehen eine eigene Montagebogen-Vorlage sowie eine Montage-Vorlage für die Rückenstichheftung bereit, mit der gebundene Produkte effizient montiert werden können. Die Vorder- und Rückseite für die erstellten Nutzen können angezeigt werden.
  • Parameter der Rückenstichheftung – Bereitstellung der Parameter zur Definition der Nutzen und der Bundverdrängung.
  • Schnittmarken – Zur Positionierung der Schnittmarken kann zwischen Falzbogen und Mehrfachnutzen-Falzbogen gewählt werden.
  • Blättervorschau – Die fertig ausgeschossenen Broschüren können in einer Seitenvorschau durchgeblättert werden.
Allgemeine Einstellungen

Bevor Sie mit der Verwendung des neuen Montage-Modus starten, sollten Sie folgende Hinweise beachten:

  • Gebundene Produkte werden ausschließlich doppelseitig angelegt
  • Es kann immer nur ein Motiv für eine Broschüre verwendet werden
  • Das Motiv muss mehrseitig sein
  • Die Seitenanzahl des Motivs muss eine durch 4 teilbare Seitenanzahl besitzen

Für die allgemeinen Einstellungen des Montage-Modus Gebundenes Produkt sollten Sie beachten, dass bereits einige Voreinstellungen zur Verwendung bereitgestellt sind.

Zur Erstellung einer Montage im Montage-Modus Gebundenes Produkt gehen Sie folgendermaßen vor:

  1. Navigieren Sie zu Automatisierung > Montage-Editor.
  2. Im Dialog Neue Montage wählen Sie unter Montage-Modus den Eintrag Gebundenes Produkt [30] aus.
  3. In Montage-Vorlage [31] können Sie nun zwischen den Vorlagen auswählen:
    • Default Template Bound Product und
    • Default Template Bound Product 2-UP wählen.
  4. Wählen Sie die passende Vorlage, je nachdem, ob Sie einen Einfachen Nutzen oder einen Doppelnutzen platzieren möchten die passende Vorlage aus.
  5. In Montagebogen-Vorlage [32] wählen Sie die mitgelieferte Vorlage Default Bound Imposition - Gripper bottom - Top Left aligned aus. Mit dieser Vorlage werden Marken und Beschriftungen, die in der Praxis typisch verwendet werden, platziert.
  6. Klicken Sie anschließend auf Erstellen.

Abbildung 14: Der Dialog Neue Montage mit dem Modus Gebundenes Produkt und den Montage-Vorlagen

  1. Fügen Sie nun die gewünschten Dateien aus dem Datei-Manager der Montage hinzu.
  2. Im Dialog Motiv hinzufügen werden Ihnen die Vorschaubilder sowie die Seitennummer der jeweiligen Seiten für das in diesem Beispiel 16-seitige mehrseitige Motiv angezeigt.
  3. Klicken Sie auf Anwenden, um die Erstellung der montierten Broschüre zu beginnen.

Abbildung 15: Der Dialog Motiv hinzufügen mit aufgeklappter Liste zu den einzelnen Seiten

  1. Sie können nun weitere Einstellungen für Ihren Nutzen im Reiter Zeichenfläche [34] vornehmen.
  2. Um zwischen Vorder- und Rückseite zu wechseln, klicken Sie auf das jeweilige Symbol [33].

Abbildung 16: Die Montage-Fläche mit einem Doppelnutzen

Parameter der Rückenstichheftung

Im Reiter Zeichenfläche können Sie im Einstellungsbereich Rückenstichheftung die Einstellungen für die Nutzenanforderungen und die Bundverdrängung vornehmen.

Abbildung 17: Der Reiter Zeichenfläche mit dem Auswahlfeld Rückenstichheftung

Nutzenanforderungen– In diesem Bereich stehen folgende Parameter zur Verfügung:

  • Nutzenproduktion [36] – Hier können Sie zwischen Einfacher Nutzen oder Doppelnutzen wählen.
  • Füllmethode [37] – Hier können Sie zwischen Ein Nutzen und Mehrere Nutzen wählen. Diese Auswahl ist aber nur verfügbar, wenn in Nutzenproduktion »Einfacher Nutzen« gewählt ist.
  • Horizontaler Abstand | Vertikaler Abstand [38] – Legen Sie damit fest, welcher Zwischenraum zwischen den Nutzen (Falzbogen) sein soll.

Abbildung 18: Gegenüberstellung zwischen Einfacher Nutzen (links) und Doppelnutzen bzw. Einfacher Nutzen mit Füllmethode »Mehrere Nutzen« (rechts)

Bundverdrängung – In diesem Bereich steht folgender Parameter zur Verfügung:

  • Berechnungsmethode [39] (Abbildung 16) – Wählen Sie zwischen den folgenden Methoden:
    • Von Materialstärke – Es wird die Stärke verwendet, die für das Material unter Administration > Materialien > Materialdefinition gesetzt wurde.
    • Absoluter Wert – Geben Sie den selbst berechneten bzw. zu verwendenden Wert ein.
Schnittmarken

Zur Positionierung der Schnittmarken kann im Feld Ursprung [40] im Reiter Marken [41] aus folgenden Werten gewählt werden:

  • Pro Motiv – Die Schnittmarken werden pro Doppelseite (das beschnittene Format eines Falzbogens) erstellt.
  • Falzbogen – Die Schnittmarken werden für den Falzbogen (inklusive des Beschnitts) erstellt.
  • Mehrfachnutzen Falzbogen – Die Schnittmarken werden für den Mehrfachnutzen des Falzbogens (inklusive des Beschnitts) erstellt.

Abbildung 19: Der Reiter Marken mit den drei Auswahlmöglichkeiten in der Option Ursprung

Blättervorschau

Zur besseren Kontrolle können Anwender auf eine Blättervorschau zurückgreifen, um sich noch einmal einen Überblick über die korrekte Montage zu machen.

Klicken Sie dafür auf das Symbol Blättervorschau für Broschüre öffnen [42] in der Aktionsleiste.

Abbildung 20: Die Kopfzeile im Montage-Editor mit der Option Blättervorschau für Broschüre öffnen

Im geöffneten Dialog können Sie über die Pfeiltasten oder über den Seitennavigator [43] in der hochgeladenen Broschüre blättern.

Abbildung 21: Die Blättervorschau für Gebundene Produkte im Montage-Editor

1.1.12. Montagebogen-Vorlage – Flicker Nesting

Mit Version 1.21.2 steht die Möglichkeit bereit, die Montage zufällig um eine definierte Schrittweite auf der X- und Y-Achse bis zu einem maximalen Versatz zu versetzen.

Damit kann sichergestellt werden, dass das Schneiden auf einem Schneidegerät nicht immer auf derselben Position (meistens linken oberen) beginnt. Diese Funktion sorgt dafür, dass der Schneideteppich in der Produktion nicht zu schnell beschädigt wird, wodurch die Lebensdauer des Teppichs wesentlich verlängert wird.

Gehen Sie folgendermaßen vor, um das Flicker-Nesting zu aktivieren:

  1. Erstellen Sie eine Montage und wählen Sie den Montage-Modus Nesting aus.
  2. Um das Verschieben der Montage auf dem Montagebogen zu aktivieren, müssen Sie die aktuell gewählte Montagebogen-Vorlage bearbeiten. Klicken Sie dazu im Reiter Allgemein auf Montagebogen-Vorlage bearbeiten. Es wird dadurch auf den Eingabebereich Montagebogenkonfiguration gewechselt.
  3. Öffnen Sie darin den Einstellungsbereich Allgemein [44].
  4. Aktivieren Sie die Option Montage verschieben [45].
  5. Geben Sie darunter den möglichen Bereich und die Schrittweite [46] ein, die bei jeder Änderung der Montage erneut den Versatz auf dem Montagebogen zufällig berechnet.
  6. Speichern Sie sich die Vorlage ab, um diese Einstellungen auch auf andere Nestings anzuwenden. Klicken Sie dazu auf Vorlage sichern [47] und geben Sie einen für Sie sprechenden Namen für die Vorlage ein.

Abbildung 22: Der Einstellungsbereich Allgemein der Montagebogenkonfiguration

1.1.13. Montage-Vorlagen – Gruppierung

Die Montage-Vorlagen werden in jedem Dropdown sowie in den Systemeinstellungen des Montage-Editors gruppiert angezeigt, damit Anwender schneller erkennen können, was hinter einer Vorlage verbirgt. –Die Gruppierung erfolgt in folgende Gruppen:

  • Einseitige Ausgabe → ein Bogen – nur Vorderseite
  • Beidseitige Ausgabe → ein Bogen – mit Vorder- und Rückseite
  • Mehrseitige Ausgabe → mehrere Bögen – nur Vorderseite
  • Beidseitige und Mehrseitige Ausgabe → mehrere Bögen – mit Vorder- und Rückseite

Abbildung 23: Die Liste der gruppierten Montage-Vorlagen in Administration > Einstellungen > Montage-Editor > Montage-Vorlagen

1.1.14. Zoomen und Scrollen – Verbesserte Möglichkeiten

Mit Version 1.21.2 stehen im Montage-Editor jene Shortcuts zum Zoomen und Scrollen zur Verfügung, die auch aus Browseranwendungen bekannt sind. Folgende Möglichkeiten stehen nun bereit:

  • Montage nach oben bzw. unten verschieben – Drehen des Scrollrads der Maus
  • Montage ein- bzw. auszoomen – Drehen des Scrollrads auf der Maus bei gleichzeitig gedrückter strg-Taste (Windows) sowie ctrl + alt-Taste (macOS)
  • Montage nach oben bzw. unten verschieben – Schwenken (Pan) auf dem Trackpad durch Bewegen mit zwei Fingern am Trackpad
  • Montage ein- bzw. auszoomen – Zoomen (Pinch) auf dem Trackpad durch Auseinander- oder Zusammenziehen von zwei Fingern am Trackpad

1.2. Check-in Prüf- und Korrekturvorlagen – Neuerungen/Verbesserungen

Mit Version 1.21.2 wurden im Umfeld der Check-in Prüf- und Korrekturvorlagen folgende Neuerungen implementiert.

1.2.1. Vorlage importieren – Validierung

Mit dieser Version wird beim Import von Check-in- und Korrekturvorlagen eine verbesserte Benutzerführung für Fehlerfälle bereitgestellt. Ein solcher Fehlerfall tritt beispielsweise auf, wenn eine Vorlage importiert wird, worin auf Benutzerdefinierte Felder verwiesen wird, die am aktuellen System nicht verfügbar sind.

Die Interaktion mit dem Anwender für den beschriebenen Anwendungsfall erfolgt folgendermaßen:

  1. Navigieren Sie zu Administration > Einstellungen > Prüfungen / Korrekturen.
  2. Öffnen Sie den Reiter Check-in Prüf- und Korrekturvorlagen [48].
  3. Im Menü Weitere Funktionen wählen Sie den Eintrag Importieren [49].

Abbildung 24: Der Reiter Check-in Prüf- und Korrekturvorlagen

  1. Laden Sie im nun geöffneten Dialog die zu importierende Vorlage mit den benutzerdefinierten Feldern hoch.
  2. Für den Fehlerfall wird eine Warnung [50] angezeigt, worin klar darauf hingewiesen wird, dass Benutzerdefinierte Felder auf diesem System fehlen.
  3. Durch Klick auf den Pfeil [53] werden die Validierungsergebnisse für die hochgeladene Vorlage angezeigt.
  4. Klicken Sie auf Herunterladen [52], um eine .txt-Datei mit den Fehlern herunterzuladen.
  5. Durch Aktivieren der Option Fehler akzeptieren und Vorlage importieren [51] ist es dennoch möglich, die Vorlage hochzuladen. Anschließend müssen die entsprechenden Benutzerdefinierten Felder im System angelegt und das Mapping zu den Feldern in der Vorlage erneut hergestellt werden.

Abbildung 25: Der Dialog Check-in Prüf- und Korrekturvorlage importieren mit der angezeigten Warnung und den Fehlern

1.2.2. »Größenprüfung« mit neuer Option

Mit Version 1.21.2 wird in der Prüfung Größenprüfung die zusätzliche Option Um 90° im Uhrzeigersinn drehen, wenn lediglich die Ausrichtung falsch ist [54] angeboten. Durch Aktivieren dieser Option

  • kann das Motiv bereits beim Hochladen um 90° gedreht werden, wenn lediglich Breite und Höhe vertauscht sind,
  • wird eine benutzerdefinierte Beschreibung in das PDF geschrieben, womit solche Dateien für den weiteren Verlauf in der Datenaufbereitung (siehe Änderungen bei der Korrektur für die Korrektur Seiten drehen und/oder spiegeln) entsprechend verarbeitet werden können.

Abbildung 26: Der Dialog Check-in Prüf- und Korrekturvorlage hinzufügen mit der angezeigten Warnung und den Fehlern

1.3. Profilierungsprojekt (GMG) – Profilierungscharts

Für die in Kürze verfügbare Implementierung des GMG-Farbmanagements steht ab Version 1.21.2 für Beta-Kunden die erste Entwicklung zur Verfügung.

Der Schwerpunkt dieser ersten Funktion sind Profilierungscharts. Damit können verschiedene Profilierungscharts für die Charakterisierung, die Linearisierung, die Linearisierung für Zusatzfarben bzw. - flüssigkeiten sowie die G7-Linearisierung für unterschiedliche Messgeräte und die am System verfügbaren Farbkonfigurationen erstellt werden. Die Charts können anschließend als PDF mit der CGATS-Referenzdatei heruntergeladen werden.

Zum Erstellen eines Profilierungscharts rufen Sie den Menüpunkt Farbe > Profilierungscharts auf. Dort sehen Sie eine Liste aller Profilierungscharts, die bereits von Benutzern in der Anwendung angelegt wurden. Folgende Hinweise zur Liste sollten vorab erwähnt werden:

  • Hinzufügen [56] – Erstellen Sie damit ein neues Profilierungschart. Im Menü werden alle vier Typen von Profilierungscharts angeboten.
  • Bearbeiten [55] [63] – Ein erstelltes Profilierungschart kann nicht mehr verändert werden. Über Bearbeiten kann lediglich der Name des Profilierungscharts angepasst werden.
  • Löschen [57] [64] – Die ausgewählten Profilierungscharts werden unwiderruflich aus dem System gelöscht.
  • Filter Typ [60] – Schnellfilter zum Vorfiltern der Liste nach Chart-Typen. Im Menü werden alle vier Typen von Profilierungscharts angeboten.
  • Farbkonfiguration [58] – Anzeige der Farbkonfiguration, für welche das Profilierungschart erstellt wurde.
  • Zusatzfarben und Zusatzflüssigkeiten [59] – Anzeige der Zusatzfarben (White, Varnish etc.), die zusätzlich bei der Erstellung des Profilierungscharts ausgewählt wurden.
  • Herunterladen [61] – Sowohl das PDF- als auch die CGATS-Datei für das Profilierungschart können hier heruntergeladen werden.
  • Profilierungschart analysieren [62] – Anzeige des finalen, zu druckenden Proflierungscharts sowie Bereitstellung der Möglichkeit das Profilierungschart hinsichtlich Aufbau zu analysieren.

Abbildung 27: Die Liste der Profilierungscharts des Menüpunkts Profilierungscharts

1.3.1. Profilierungschart erzeugen

Profilierungscharts können einerseits vorab in diesem Menüpunkt mit den gewünschten Parametern konfiguriert und erzeugt werden. Andererseits werden sie automatisch in der von uns vordefinierten Qualität erstellt, sobald ein Profilierungsprojekt angelegt wird. Mehr zu den Profilierungsprojekten erfahren Sie in den nächsten Versionen.

Zum Erstellen eines Profilierungscharts für die Charakterisierung gehen Sie folgendermaßen vor:

  1. Wechseln Sie in den Menüpunkt Farbe > Profilierungscharts.
  2. Wählen Sie unter Hinzufügen [56] (Abbildung 27) den Eintrag Charakterisierungschart erzeugen aus.
  3. Es öffnet sich der Dialog Charakterisierungschart hinzufügen im Reiter Allgemein [65], worin bereits Standardwerte vorausgefüllt sind. Folgende Werte müssen zur Erstellung eines Profilierungscharts vom Anwender ausgewählt sein:
    • Name [67] – Für die Bezeichnung des Profilierungscharts stehen bereits vordefinierte Platzhalter zur Verfügung. Sie können diese jedoch auch individuell kombinieren, um Ihre eigenen Vorstellungen für die Namensgebung zu definieren. Es stehen dafür folgende Platzhalter zur Verfügung:
      • Profilierungscharttyp (kurz) – Kurbezeichnung des Typs des Profilierungscharts
      • Farbkonfiguration – Kurzform der Farbkonfiguration z.B. CMYK
      • Größe Profilierungschart – Die effektive Größe des Profilierungscharts
      • Messgerätetyp – Kurzform des Typs des gewählten Messgerätes z.B. LFP-R (reflective)
      • Zusatzfarben – Farbname der zusätzlich gewählten Zusatzfarben
    • Zusätzliche Beschreibung am Profilierungschart [68] – Geben Sie hier den gewünschten Zusatztext ein, welcher am Profilierungschart erscheinen soll.
    • Farbkonfiguration [69] – Die Farbkonfiguration ist einer der wesentlichen Faktoren, die Auswirkung auf den Aufbau des Profilierungscharts hat. Für dieses Beispiel haben wir die Farbkonfiguration CMYKOVG ausgewählt, da damit alle nachher beschriebenen Parameter im Expertenmodus [66] erläutern lassen.
    • Zusatzfarben [70] – Wählen Sie aus der Liste jene Zusatzfarbe – White, Primer, Varnish etc. – aus, wenn das Profilierungschart zusätzlich mit einer Farbe erstellt werden soll.
    • Messgerät [71] – Die Auswahl des Messgeräts bestimmt im Wesentlichen, wie das Profilierungschart aufgebaut wird. Es werden dabei automatisch entsprechende Parameter (Beschränkungen) des Messgeräteherstellers zum Aufbau des Profilierungscharts herangezogen.
    • Parametersatz [72] – Durch die Auswahl eines zum Messgerät passenden Paramertersatzes werden sowohl der Messmodus als auch die verwendete Messöffnung zum Aufbau des Profilierungscharts berücksichtigt.

Abbildung 28: Der Reiter Allgemein des Dialogs Charakterisierungschart hinzufügen

  1. Mit den zuvor vorgenommenen Einstelllungen können Sie das Profilierungschart bereits erstellen. Wenn Sie jedoch noch Einfluss auf die erweiterten Parameter haben möchten, schalten Sie den Dialog in den Expertmodus [66]. Dadurch wird der zweite Reiter Erweitert angezeigt.
  2. Wechseln Sie in den Reiter Erweitert [73]. Dort können Experten das Profilierungschart anhand verschiedener Parameter weiter an die jeweilige Anwendung anpassen. Folgende Parameter stehen zur Verfügung:
    • Qualität [74] – Legen Sie damit fest, in welcher Güte das Charakterisierungsprofil erstellt werden soll. Je mehr Messfelder gemessen werden, desto genauer können ICC-Profile berechnet werden, da mehr Stützpunkte im ICC-Profil enthalten sind. Sie können aus den vordefinierten Qualitätsstufen – Sehr niedrig | Gering | Mittel | Hoch | Maximum – im Auswahlmenü auswählen.
    • Feldbreite/Feldhöhe [75] – Bestimmen Sie die Größe der Farbfelder. Der Vorgabewert wird standardmäßig vom gewählten Parametersatz für das Messgerät abgeleitet. Der zulässige Größenbereich für die Messfelder wird unterhalb des Eingabefeldes angezeigt.
    • Maximale Seitenbreite/Maximale Seitenhöhe [76] – Bestimmen Sie damit die maximale Größe des Profilierungscharts. Diese Einstellung ist insbesondere relevant, wenn auf schmäleren Materialien gedruckt wird. Beachten Sie, dass das Profilierungschart nach der Erstellung eine andere Größe besitzen wird, da sich die effektive Größe des Profilierungscharts an die maximal auf einem Chart zu platzierenden Farbfelder richtet.
    • Gesamtfarbauftrag [77] – Bestimmen Sie damit mit welchem maximalen Gesamtfarbauftrag, Farbfelder im Profilierungschart erstellt werden sollen. Mit dieser Funktion können Sie bereits auf einen maximalen Gesamtfarbauftrag eines Drucksystems – z.B. speziell bei wasserbasierenden Drucksystemen – Rücksicht nehmen, womit die Verschmutzung des Drucksystems schon im Vorfeld ausgeschlossen werden kann.
    • Maximale Anzahl von Farben [78] – Bestimmen Sie damit, mit wie vielen Prozessfarben Farbfelder im Profilierungschart aufgebaut werden dürfen.
    • Max. zusätzliche Prozessfarben (ECG) [79] – Bestimmen Sie damit, mit wie vielen zusätzlichen Prozessfarben Farbfelder im Profilierungschart aufgebaut werden dürfen.
    • Überdruckenregeln [80] – Bestimmen Sie damit, welche Farbkombinationen im Profilierungschart zur Erzeugung von Farbfeldern überdruckt werden dürfen. Das Verhalten kann durch Klick auf die jeweilige Bezeichnung angepasst werden. Folgende Optionen stehen zur Verfügung:
      • All – Alle Tonwerte der Prozessfarbe (der Spalte) können mit allen Tonwerten der Prozessfarbe (der Zeile) in Farbfeldern gemeinsam verwendet werden.
      • Solid – Nur der 100%-Farbwert der Prozessfarbe (der Spalte) kann mit dem der 100%-Farbwert der Prozessfarbe (der Zeile) gemeinsam in Farbfeldern verwendet werden.
      • »—« – Keine Farbkombination der Prozessfarbe (der Spalte) kann mit der Prozessfarbe (der Zeile) in Farbfeldern gemeinsam verwendet werden.

Abbildung 29: Der Reiter Erweitert des Dialogs Charakterisierungschart hinzufügen

  1. Durch Klick auf Speichern wird das Profilierungschart zusammen mit der zugehörigen Referenzdatei in der Anwendung erstellt.

Anzahl von Farbfeldern und damit der zu messenden Seiten beschränken

Wie viele Farbfelder sich auf den Seiten des Profilierungscharts gesamt befinden, wird im Wesentlichen auf Basis der gewählten Werte der Optionen Qualität | Feldbreite und Feldhöhe | Gesamtfarbauftrag | Maximale Anzahl von Farben | Max. zusätzliche Prozessfarben (ECG) und den Überdruckenregeln bestimmt.

Warum Profilierungscharts speichern?

Beim Anlegen eines Profilierungsprojekts wird automatisch ein Profilierungschart erzeugt, sofern für die jeweilige Kombination aus Farbkonfiguration, Messgerät und Parametersatz noch kein Chart vorhanden ist. Wenn Sie also Profilierungscharts abweichend von unseren Standardeinstellungen verwenden wollen, sollten Sie vorab die entsprechenden Profilierungschart im Menüpunkt Farbe > Profilierungscharts erzeugen.

Profilierungschart für andere Farbkombinationen erzeugen

Beachten Sie, dass im Reiter Allgemein unter der Option »Farbkonfiguration« nur jene Farbkonfigurationen angezeigt werden, die für das aktuell verfügbaren Drucksystem in der Anwendung angelegt sind.

Möchten Sie dennoch ein Profilierungschart für eine andere Farbkonfiguration erstellen, aktivieren Sie lediglich den Expertenmodus. Danach haben Sie in der Auswahlliste Zugriff auf alle in der Anwendung verfügbaren Farbkonfigurationen.

1.3.2. Profilierungschart analysieren

Mit Klick auf Profilierungschart analysieren [62] (Abbildung 27) öffnet sich ein Dialog, der zwei unterschiedliche Funktionen bereitstellt.

Analyse der Farbfelder

Durch Hovern des Mauszeigers auf ein Farbfeld werden die darin verwendeten Farbwerte [82] angezeigt. Über die Schnellfilter [81] – die Sie durch Klick auf den Pfeil [84] einblenden können – lässt sich zusätzlich bestimmen, welche Farbfelder auf der aktuell angezeigten Seite ein- oder ausgeblendet werden sollen. Mit der Seitennavigation [83] können Sie auf die nächste bzw. vorherige Seite springen, um Ihre Analyse dort fortzusetzen.

Abbildung 30: Der Dialog Profilierungschart analysieren mit gewählter Option Farbfelder

Wenn die Option Profilierungschart gewählt ist, wird das zu druckende Profilierungschart angezeigt.

Abbildung 31: Der Dialog Profilierungschart analysieren mit gewählter Option Profilierungschart

1.3.3. Profilierungschart Typen

Zur Erstellung von Profilierungscharts stehen vier Typen zur Auswahl.

Charakterisierungschart

Charakterisierungscharts werden zur »Profilierung« eines Materialprofils benötigt. Sie sollten immer die maximale Farbkonfiguration eines Drucksystems profilieren, da Subsets von Farbkonfigurationen innerhalb eines Profilierungsprojekts errechnet werden können.

Abbildung 32: Der Reiter Allgemein für ein Charakterisierungschart für CMYK

Der Reiter Erweitert ist erst zugänglich, wenn Sie den Expertmodus aktivieren.

Abbildung 33: Der Reiter Erweitert für ein Charakterisierungschart für CMYK

Linearisierungschart

Linearisierungscharts werden in einem Profilierungsprojekt verwendet, um einerseits den Grundzustand des linearen Verhaltens eines Drucksystems sicherzustellen und andererseits die Übergänge zwischen heller und dunkler Tinte zu steuern.

Mit einem Profilierungsprojekt können Sie somit die bisher in zwei Schritte aufgeteilte Erstellung der Linearisierung und der Übergänge in einem Schritt erledigen!

Im Expertenmodus stehen Ihnen außerdem einige der Parameter zur Verfügung, die auch für Charakterisierungscharts angeboten werden. Eine detaillierte Erklärung dieser Parameter finden Sie im Abschnitt Profilierungschart erzeugen.

Abbildung 34: Der Reiter Allgemein für ein Linearisierungschart für CMYKcmk

Der Reiter Erweitert ist erst zugänglich, wenn Sie den Expertmodus aktivieren.

Abbildung 35: Der Reiter Erweitert für ein Linearisierungschart für CMYKcmk

Linearisierungschart für Zusatzfarben bzw. -flüssigkeiten

Linearisierungscharts für Zusatzfarben bzw. -flüssigkeiten werden in einem Profilierungsprojekt verwendet, um die Linearisierung für Zusatzfarben wie z.B. Weiß oder für zusätzliche Flüssigkeiten wie Neon Pink und Neon Yellow durchzuführen.

Die Linearisierung von Weiß muss in einem Profilierungsprojekt vor der Erstellung der Linearisierung für CMYK mit Light- und zusätzlichen Prozessfarben erfolgen. Die Linearisierung für Neon Pink und Neon Yellow kann gleichzeitig mit der Linearisierung von CMYK mit Light- und zusätzlichen Prozessfarben erfolgen.

Der Unterschied zu den zuvor beschriebenen Profilierungscharts liegt hier darin, dass der Farbkanal ausgewählt werden muss, für welchen das Linarisierungschart erstellt werden soll. Das bedeutet, dass für jede Zusatzfarbe bzw. Zusatzflüssigkeit ein eigenes Profilierungschart erstellt werden muss.

Abbildung 36: Der Reiter Allgemein für ein Linearisierungschart für Zusatzfarben oder -flüssigkeiten für Weiß

Der Reiter Erweitert ist erst zugänglich, wenn Sie den Expertmodus aktivieren.

Abbildung 37: Der Reiter Erweitert für ein Linearisierungschart für Zusatzfarben oder -flüssigkeiten für Weiß

G7-Linearisierungschart

G7-Linearisierungscharts werden in einem Profilierungsprojekt verwendet, um die Linearisierung bereits G7-konform zu machen.

Die G7-Linearisierung erfolgt nach der erfolgreichen Linearisierung nach SCTV. Dieser zusätzliche Schritt ist jedoch nur erforderlich, wenn die G7-Konformität trotz korrekter Einstellungen beim Erstellen der Charakterisierung nicht erreicht wird.

Abbildung 38: Der Reiter Allgemein für ein G7-Linearisierungschart

Abbildung 39: Der Reiter Erweitert für ein G7-Linearisierungschart

1.4. Freigaben, Freigabeprojekte und Freigabeportal

Im Umgang mit Freigaben sowie bei deren Anzeige im Freigabeportal wurden Änderungen zur Verbesserung der Benutzerführung implementiert. Folgende drei Bereiche sind davon betroffen:

1.4.1. Hochladen von Separationen

In Version 1.21.2 wurde die Benutzerführung im Einstellungsbereich Zu übertragende Informationen zum Freigabeportal unter Administration > Einstellungen > Reporte überarbeitet. Ab sofort kann bestimmt werden, ob und welche Separationen ins Freigabeportal hochgeladen werden und welche spezielle Separationen davon ausgenommen werden sollen.

Bestimen Sie, welche Sonderfarben als Separation hochgeladen werden sollen. Sie können dies separat für einzelne Farbtypen konfigurieren.

  • Ausgeben als Separation-Farben [85] – Legen Sie damit fest, ob Weiß überhaupt für den Endkunden angezeigt werden soll.
  • Hybride Farben [87] – Legen Sie damit fest, ob Gold- oder Silberfolien überhaupt für den Endkunden angezeigt werden sollen.
  • Technische Farben [89] – Legen Sie damit fest, ob Schneidelinien überhaupt für den Endkunden angezeigt werden sollen.

Bestimmen Sie darüber hinaus, welche Sonderfarben nicht als Separation hochgeladen werden sollen. Sie können dies separat für

  • Ausgeben als Separation-Farben [86] – Schließen Sie beispielsweise die Farbe Permeo aus, die lediglich zur besseren Reproduktion von Farben auf Textilien in der Produktion verwendet wird.
  • Hybride Farben [88] – Schließen Sie beispielsweise die Farbe Primer aus, die lediglich zur besseren Reproduktion von Farben auf den verwendeten Materialien in der Produktion verwendet wird.
  • Technische Farben [90] – Schließen Sie z.B. Farben wie Crease, Kiss-cut usw. aus, wenn lediglich die Schneidelinien für den Endkunden von Bedeutung sind.

Abbildung 40: Der Einstellungsbereich Zu übertragende Informationen zum Freigabeportal des Menüpunktes Administration > Einstellungen > Reporte

1.4.2. Anzeigen von Separationen im Freigabeportal

In Zusammenhang mit den neuen Änderungen beim Hochladen wurden zudem auch zwei weitere Verbesserungen im Freigabeportal implementiert. Die beiden Änderungen sind:

Eigene Bereiche für Farbtypen

Für jeden Farbtyp – Sonderfarben | Hybrid Farben | Ausgeben als Separation-Farben sowie Technische Farben – wird ein eigener Bereich angezeigt. Im Preview werden alle werden alle Farben angezeigt.

Abbildung 41: Die Anzeige der Vorschau im Freigabeportal mit den kategorisierten Sonderfarben

Ausblenden von Farbtypen

Bei der näheren Analyse eines Motivs im Viewer werden Technische Farben [92] als auch Ausgeben als Separation Farben [91] automatisch ausgeblendet, sodass der Betrachter nicht durch die Schneidelinien als auch durch den bläulichen/pinkigen Ton der Weiß-Farbe bei der Analyse irritiert werden. Die ausgeblendeten Farben können jedoch jederzeit vom Benutzer wieder eingeblendet werden.

Abbildung 42: Die Anzeige der Vorschau im Dialog Analyse mit den standardmäßig ausgeblendeten Farbtypen

1.4.3. Freigabeprojekte löschen

Bis Version 1.21.2 konnten lediglich einzelne Freigabeprojekte nacheinander gelöscht werden. Ab dieser Version steht die Möglichkeit zur Verfügung, mehrere Freigabeprojekte gleichzeitig in Dashboard > Freigabeprojekte auszuwählen und dann zu löschen. Beachten Sie, dass das Löschen unwiderruflich ist: Die ausgewählten Freigabeprojekte werden sofort gelöscht und nicht in den Papierkorb verschoben.

Abbildung 43: Der Dialog Freigabeprojekt löschen mit der Auflistung der zu löschenden Freigabeprojekte

Freigabeprojekte automatisch löschen

Ab Version 1.21.2 besteht die Möglichkeit, Freigabeprojekte automatisch zu löschen. Weitere Informationen dazu finden Sie unter »Entity Cleanup Routine«.

1.5. Prüfungen und Korrekturen

Im Rahmen der Entwicklung von Version 1.21.2 wurden bestehende Korrekturen optimiert, allgemeine Verbesserungen bei Korrekturen und Korrekturketten vorgenommen und neue Prüfungen implementiert:

1.5.1. Verbesserungen bei bestehenden Korrekturen

In dieser Version wurden Änderungen in den Korrekturen Hohlsaum hinzufügen, Seiten drehen und/oder spiegeln sowie Seitenskalierungsfaktor setzen vorgenommen.

Hohlsaum hinzufügen

Mit der Korrektur Hohlsaum hinzufügen kann an der gewählten Kante des Motivs der Vorderseite ein Hohlsaum hinzugefügt werden. Das Motiv der Rückseite wird dabei an das Motiv der Vorderseite angespiegelt. Welcher Bereich der Rückseite auf der Vorderseite überlappen soll, kann bis zur maximalen Größe des Hohlsaums definiert werden.

Eine detaillierte Beschreibung der Funktionsweise dieser Korrektur finden Sie im Artikel Hohlsaum hinzufügen.

Mit Version 1.21.2 steht für diese Korrektur die neue Option Technische Sonderfarbe entfernen zur Verfügung:

  • Durch die Aktivierung der Option Technische Sonderfarben entfernen [93] werden technische Sonderfarben bei dr Verarbeitung automatisch gelöscht.

Abbildung 44: Der Dialog der Korrektur Hohlsaum hinzufügen mit der neuen Option

Seiten drehen und/oder spiegeln

Mit der Korrektur Seiten drehen und/oder spiegeln können Seiten um 90° im Uhrzeigersinn, 90° gegen den Uhrzeigersinn oder um 180° gedreht und/oder die Seite horizontal oder vertikal gespiegelt werden.

Eine detaillierte Beschreibung der Funktionsweise dieser Korrektur finden Sie im Artikel Seiten drehen und/oder spiegeln.

Mit Version 1.21.2 steht für diese Korrektur die neue Option 90° gegen den Uhrzeigersinn drehen, wenn beim Normalisieren die Ausrichtung geändert wurde zur Verfügung:

  • Durch die Aktivierung der Option 90° gegen den Uhrzeigersinn drehen, wenn beim Normalisieren die Ausrichtung geändert wurde [94] wird das Motiv auf die Ursprungsdrehung zurückgestellt, welche sie beim Hochladen des Motivs in die Anwendung hatte.
  • Ob das Motiv 90° zurückgedreht wird, hängt davon ab, ob die Ausrichtung des Motivs beim Check-in durch die Option Um 90° im Uhrzeigersinn drehen, wenn lediglich die Ausrichtung falsch ist in der Prüfung Größenprüfung geändert wurde.

Abbildung 45: Der Dialog der Korrektur Seiten drehen und/oder spiegeln mit der neuen Option

Seitenskalierungsfaktor setzen

Mit der Korrektur Seitenskalierungsfaktor setzen kann der Seitenskalierungsfaktor für ein Motiv angepasst werden. Wird der Seitenskalierungsfaktor auf z.B. 1:10 (User-Unit-Eintrag) gesetzt, wird die effektive Größe der Seite um das 10-fache vergrößert. Der Seitenskalierungsfaktor erlaubt es, Seiten größer als 5,08 x 5,08 Meter zu definieren.

Mit Version 1.21.2 stehen für diese Korrektur weitere Skalierungsfaktoren in der Option Seitenskalierungsfaktor setzen zur Verfügung:

  • Neu hinzugefügt wurden die Skalierungsfaktoren 1:25, 1:50 und 1:100.

Abbildung 46: Der Dialog der Korrektur Seitenskalierungsfaktor setzen mit den neu hinzugefügten Seitenskalierungsfaktoren

Neue Seitenskalierungsfaktoren

Die neuen Seitenskalierungsfaktoren wurden nicht nur in der Korrektur ergänzt, sondern auch im Schnelldruck sowie in der Stapelverarbeitung entsprechend angepasst.

1.5.2. Allgemeine Verbesserungen bei Korrekturen

Mit Version 1.21.2 wurden generelle Verbesserungen bei den Korrekturen vorgenommen – Beschreibungen zu Standardvorlagen | Alle Korrekturen mit Vorlagen ausstatten | Erweiterung der XML-Beschreibung für Korrekturen.

Beschreibung zu Standardvorlagen

Ab Version 1.21.2 ist es möglich, für Korrekturen, die Standardvorlagen [95] bereitstellen, eine Beschreibung in der jeweiligen .xml-Datei zu hinterlegen.

Hierfür wurde die Zeile masterTemplateComment locale="de_AT"/masterTemplateComment [96] für die deutsche Übersetzung hinzugefügt.

Abbildung 47: Links: Die Korrektur Schneidelinie für ImageBox hinzufügen mit zusätzlicher Beschreibung; Rechts: Ausschnitt der .xml-Datei mit der neu hinzugefügten Zeile

Alle Korrekturen mit Vorlagen ausstatten

Vorlagen ermöglichen eine schnellere Auswahl und Anwendung von Einstellungen in Korrekturen und Vorgängen. Bis Version 1.21.2 standen noch einige Korrekturen in der Anwendung zur Verfügung, wo der Anwender Einstellungen nicht in einer Vorlage abspeichern konnte. Diese Lücke musste behoben werden, um eine durchgängige Bedienbarkeit sicherzustellen.

Die folgend aufgelisteten Korrekturen wurden in Version 1.21.2 mit Vorlagen ausgestattet. Eine genaue Beschreibung zu den jeweiligen Korrekturen finden Sie im Kapitel Standardkorrekturen – Technische Beschreibung.

  • Eingefärbten Beschnitt hinzufügen
  • Produktionszugabe hinzufügen
  • Aussparendes Rechteck erstellen
  • Kontur für Text erzeugen
  • Sonderfarbauszug für Objekte der gewählten Sonderfarbe erzeugen
  • Weiße Kontur an Farbflächen hinzufügen
  • Passermarkenfarbe umwandeln
  • Lab nach RGB konvertieren
  • In CMYK konvertieren
  • In Graustufen konvertieren
  • Auf den sichtbaren Bereich beschneiden
  • Day and Night Ausgabe
  • Nicht verwendete und/oder ausgeblendete Ebenen entfernen
  • Seiten löschen
  • Motive aus Seite extrahieren
  • Seitenrahmen von Schneidemarken ableiten
  • Seitenrahmen von Farbobjekten ableiten
  • Alle Seiten duplizieren
  • Hintergrund einfärben
  • Hintergrund hinzufügen
  • Druckende Objekte für definierten Bereich entfernen
  • Ausgewählte Ebenen ausblenden
  • Ausgewählte Ebenen einblenden
  • CMYK-Werte in Sonderfarbe wandeln
  • Sonderfarben in CMYK-Werte 0/0/0/0 konvertieren
  • Seiten zusammenführen
  • Spiegeln des Motivs an einer definierten Seite
  • Text extrahieren (OCR)
  • Sonderfarbobjekte in den Vordergrund bringen
  • Schneidelinie für regelmäßige Form ersetzen
  • Schneidelinie von Sonderfarbe ableiten
  • Ausgewählte Ebenen löschen
  • Objekte außerhalb Seitenrahmen löschen
  • Anmerkungen verflachen oder entfernen
  • Seiteninhalt absolut skalieren
  • Seiteninhalt prozentuell skalieren
  • Seiteninhalt skalieren
  • »Überdrucken« auf »Multiplizieren« ändern
  • Gewählten Seitenrahmen synchronisieren
  • Seitenrahmen setzen
  • Überdruckenstatus einer Sonderfarbe ändern
  • Weiße Objekte aussparen
  • Langes Motiv in mehrere Seiten teilen
  • Quellprofil für RGB-Objekte zuweisen
Erweiterung der XML-Beschreibung für Korrekturen

Die XML-Beschreibung für Korrekturen steht ab Version 1.21.2 mit erweitertem Funktionsumfang zur Verfügung. Ziel der Erweiterung war es, Bedingungen bereitzustellen, mit denen die Gestaltung des Dialogs einer Korrektur gesteuert werden kann. Folgende Möglichkeiten werden dadurch geschaffen:

  • Schaffen der Möglichkeit, Reiter innerhalb einer Korrektur bzw. einer Prüfung zu erzeugen. Dadurch können beispielsweise Optionen logisch in zwei oder mehrere Reiter – z.B. Allgemein und Erweitert – zusammengehalten werden.

Abbildung 48: Der Dialog der Korrektur Größen anpassen, worin die verfügbaren Optionen auf vier Reiter aufgeteilt sind

  • Schaffen der Möglichkeit, Optionen im Dialog nur anzuzeigen, wenn diese in Abhängigkeit von der Aktivierung einer anderen Option sinnvoll sind. So können beispielsweise Eingabefelder ausgeblendet werden, wenn die Eingabe eines Wertes keine Auswirkung auf das Ergebnis nach der Ausführung der Korrektur hätte – siehe nachfolgende Abbildung.

Abbildung 49: Der Dialog der Korrektur Bildauflösung reduzieren und/oder komprimieren, wo für Farb- und Graustufenbilder keine weiteren Optionen angezeigt werden, da die Auswahl Keine Neuberechnung ausgewählt ist

1.5.3. Prüfungen für Vorgänge

In der Anwendung können Prüfungen beim Hochladen von Druckdaten angewendet werden. Diese Prüfungen dienen dazu, möglichst frühzeitig Fehler in den Druckdaten aufzuspüren um dadurch Fehlproduktionen zu vermeiden.

Prüfungen können jedoch auch im Umfeld der Automation eingesetzt werden, um beispielsweise abhängig von vorgefundenen Parametern unterschiedlich parametrierte Korrekturen, Korrekturketten oder bestimmte Aktionen auszuführen. Zu diesem Zweck werden in Version 1.21.2 einerseits neue VorgängeMotiv prüfen und Korrekturen anwenden | Motiv prüfen und Korrekturkette anwenden | Motiv prüfen und weiterleiten an – bereitgestellt. Andererseits wurden zur Verwendung in diesen Vorgängen eigenständige Prüfungen entwickelt, mit denen entsprechende Bedingungen in Motiven identifiziert werden können.

Die nachfolgend beschriebenen Prüfungen stehen ab Version 1.21.2 zur Verfügung. Die Anzahl der Prüfungen wird in den nächsten Versionen kontinuierlich erweitert, zudem wird der Funktionsumfang einzelner Prüfungen entsprechend ausgeweitet. Die nachfolgend gezeigten Dialoge zur Konfiguration der Prüfungen stehen Ihnen zur Verfügung, wenn Sie:

  • einen der zuvor genannten Vorgänge [97] in einer Produktionskonfiguration ausgewählt haben,
  • die entsprechende Prüfung in der Option Prüfung hinzufügen und Vorlage auswählen [98] gewählt haben und
  • auf Bearbeiten [99] klicken.

Abbildung 50: Oben: Der Dialog Produktionskonfiguration hinzufügen mit zu Beginn hinzugefügtem Vorgang Motiv prüfen und Korrekturen anwenden; Unten: Der Dialog Produktionskonfiguration hinzufügen mit konfiguriertem Vorgang Motiv prüfen und Korrekturen anwenden

Folgende sieben Prüfungen stehen zur Verfügung.

Anzahl der Seiten prüfen

Mit der Prüfung Anzahl der Seiten prüfen können Anwender überprüfen, ob die Anzahl der Seiten größer, kleiner, ein Vielfaches von oder exakt der angegebenen Seitenanzahl ist. Folgende Parameter zur Ermittlung der Seitenanzahl stehen in der Option Anzahl der Seiten ist [100] zur Verfügung:

  • gleich
  • größer gleich
  • kleiner gleich
  • ein Vielfaches von – der Standardwert ist 2

Abbildung 51: Der Dialog der Prüfung Anzahl der Seiten prüfen

Auf Verfügbarkeit einer Sonderfarbe prüfen

Mit der Prüfung Auf Verfügbarkeit einer Sonderfarbe prüfen können Anwender überprüfen, ob sich die gewählte Sonderfarbe [100] im Motiv befindet. Beachten Sie, dass hier ausschließlich nach einem Sonderfarbnamen gesucht werden kann.

Abbildung 52: Der Dialog der Prüfung Auf Verfügbarkeit einer Sonderfarbe prüfen

Auf Verfügbarkeit von Seitenrahmen prüfen

Mit der Prüfung Auf Verfügbarkeit von Seitenrahmen prüfen können Anwender überprüfen, ob sich alle gewählten Seitenrahmen [102] – es können mehrere Seitenrahmen hinzufügt werden – auf allen Seiten des Motivs befinden.

Sollte die Prüfung etwas abgeschwächt werden, kann die Option Mindestens ein gewählter Seitenrahmen muss vorhanden sein [103] aktiviert werden. Dadurch wird lediglich geprüft, ob auf jeder Seite mindestens einer der gesetzten Seitenrahmen vorhanden ist.

Abbildung 53: Der Dialog der Prüfung Auf Verfügbarkeit von Seitenrahmen prüfen

Bildauflösung prüfen

Mit der Prüfung Bildauflösung prüfen können Anwender überprüfen, ob die Bildauflösung größer, kleiner oder innerhalb eines Bereichs liegt. Folgende Parameter zur Ermittlung der Auflösung stehen in der Option Auflösung ist [104] zur Verfügung:

  • kleiner gleich – Es kann nur ein Schwellenwert in der Option Auflösung [105] angegeben werden
  • größer gleich – Es kann nur ein Schwellenwert in der Option Auflösung [105] angegeben werden
  • im Bereich von – Es müssen zwei Schwellenwerte für die minimale und die maximale Auflösung angegeben werden

Abbildung 54: Der Dialog der Prüfung Bildauflösung prüfen

Größe des Seitenrahmens prüfen

Mit der Prüfung Größe des Seitenrahmens prüfen können Anwender überprüfen, ob die Breite und Höhe des gewählten Seitenrahmens größer, kleiner, zwischen zwei Werten oder exakt – innerhalb einer definierten Toleranz – auf allen Seiten des Motivs sind. Folgende Parameter zur Überprüfung der Breite und Höhe des Seitenrahmen stehen in der Option Seitenrahmen ist [106] zur Verfügung:

  • gleich
  • größer gleich
  • kleiner gleich
  • zwischen

Mit der Option Ausrichtung ignorieren [107] kann die Größe des Motivs auch dann als korrekt erkannt werden, wenn die Werte für die Höhe und Breite vertauscht sind.

Abbildung 55: Der Dialog der Prüfung Größe des Seitenrahmens prüfen

Motiv auf Ein-, Doppel- oder Mehrseitigkeit prüfen

Mit der Prüfung Motiv auf Ein-, Doppel- oder Mehrseitigkeit prüfen können Anwender überprüfen, ob das Motiv einseitig, doppelseitig oder mehrseitig ist. Als Auswahlkriterien in der Option Seiten [108] stehen folgende Möglichkeiten zur Verfügung:

  • Ist einseitig – Es handelt sich um ein einseitiges Motiv
  • Ist zweiseitig – Es handelt sich um ein zweiseitiges Motiv
  • Ist mehrseitig aber nicht zweiseitig – Es handelt sich um ein mehrseitiges Dokument mit mehr als zwei Seiten

Abbildung 56: Der Dialog der Prüfung Motiv auf Ein-, Doppel- und Mehrseitigkeit prüfen

Seiten auf gleiche Größen prüfen

Mit der Prüfung Seiten auf gleiche Größen prüfen können Anwender überprüfen, ob alle Seiten, alle ungeraden Seiten oder alle geraden Seiten dieselbe Größe und dieselbe Ausrichtung besitzen. Als Auswahlkriterien in der Option Größenprüfung für [109] stehen folgende Möglichkeiten zur Verfügung:

  • Alle Seiten – Alle Seiten besitzen dieselbe Größe
  • Gerade Seiten – Nur gerade Seiten besitzen dieselbe Größe
  • Ungerade Seiten – Nur ungerade Seiten besitzen dieselbe Größe

Abbildung 57: Der Dialog der Prüfung Seiten auf gleiche Größen prüfen

1.6. Automatisierung

Seit Version 1.19.0 steht Anwendern mit entsprechender Lizenz die Möglichkeit zur Verfügung, Automationsaufträge zu erstellen. Dadurch können individuelle Produktionskonfigurationen für die Herstellung von Druckprodukten definiert und deren Verarbeitung automatisiert werden.

Mit Version 1.21.2 wurden neue Vorgänge hinzugefügt, Änderungen bei Voreinstellungen vorgenommen, Verbesserung in der Benutzerführung durch die Verwendung von klareren Symbolen sowie ausführlich beschriebener Fehlermeldungen implementiert und auch die Möglichkeit geschaffen, Produktionskonfiguration zu exportieren und zu importieren.

1.6.1. Vorgänge

Mit Version 1.21.2 wurden drei neue VorgängeMotiv prüfen und weiterleiten an | Motiv prüfen und Korrekturen anwenden | Motiv prüfen und Korrekturkette anwenden – hinzugefügt. Darüber hinaus wurden generelle Verbesserungen implementiert, einschließlich Optimierungen bei bestehenden Vorgängen und beim Hinzufügen von Vorgängen.

Vorgänge hinzufügen

Da die Anzahl der Vorgänge in den letzten Versionen deutlich zugenommen hat, musste das Hinzufügen von Vorgängen in Produktionskonfigurationen verbessert werden. Die Lösung lag auf der Hand: Durch eine thematische Gruppierung der Vorgänge kann die Auswahl des gesuchten Vorgangs für den Anwender deutlich vereinfacht werden.

Neben dem Vorgang Druckdaten einchecken und normalisieren [112], welcher keiner anderen Gruppe zugeordnet werden konnte, werden beim Hinzufügen eines Vorgangs folgende Vorgangsgruppen angeboten:

Abbildung 58: Der Dialog Produktionskonfiguration hinzufügen mit dem neuen Auswahlmenü für Vorgänge

Es seien noch folgende Hinweise zu diesem Auswahlmenü angemerkt:

  • Das Auswahlmenü wird angezeigt, wenn Sie im Reiter Vorgänge des Dialogs Produktionskonfiguration hinzufügen auf das »+«-Symbol [110] klicken.
  • Durch Eingabe eines Suchbegriffes im Suchfeld [111] wird sowohl die Liste der verfügbaren Gruppen als auch die Einträge in den Submenüs [119] reduziert.
  • Wenn der Mauszeiger auf einen Gruppenbegriff bewegt wird, öffnet sich das Submenü [119] mit den einzelnen Vorgängen.
Vorgang »Druckdaten einchecken und Normalisieren«

Die zusätzliche Option Artikel erzeugen [120] im Vorgang wird nur angezeigt, wenn die entsprechende Berechtigung in der Lizenz gegeben ist – der Zugriff auf Artikel muss möglich sein und die entsprechende Automationsberechtigung muss aktiviert sein.

Abbildung 59: Der Vorgang Druckdaten einchecken und normalisieren mit angezeigtem Bereich Artikel erzeugen

Vorgänge »Montage erzeugen« und »Montage mit Auto-Nesting erzeugen«

Für die Vorgänge Montage erzeugen und Montage mit Auto-Nesting erzeugen wurden im Zuge der Entwicklung von Version 1.21.2 folgende Änderungen bzw. Neuerungen für die kontinuierliche Verarbeitung von Motiven implementiert. Beide Optionen verfolgen einerseits das Ziel, eine entsprechende Priorisierung von Automationsaufträgen zu ermöglichen, und andererseits die Materialausnutzung zu verbessern, indem Motive, welche erst zu einem späteren Zeitpunkt gedruckt werden sollen, vorgezogen werden.

  • Montage bis zum angegebenen Montagezeitpunkt verwenden [121] – Durch Konfiguration dieser Option kann angegeben werden, bis zu welchem Montagezeitpunkt – Datum und Uhrzeit – Motive für die Montage berücksichtigt werden sollen. Zum Konfigurieren klicken Sie auf Bearbeiten [124]. Im geöffneten Dialog können Sie auf folgende Platzhalter [123] zurückgreifen:
    • Automationsauftrag – Erzeugt – Datum und Uhrzeit der Erstellung des Automationsauftrags
    • Global – Aktuelles Datum – Aktuelles Datum des Montagezeitpunkts. Setzt das Vorhandensein eines Montagezeitpunkts im Automationsauftrag voraus!
    • Global – Aktuelles Datum und Uhrzeit – Aktuelles Datum und Uhrzeit des Montagezeitpunkts. Setzt das Vorhandensein eines Montagezeitpunkts im Automationsauftrag voraus!
    • Motiv – Erstellt – Datum der Anlage des Motivs in der Anwendung
    • Motiv – Zuletzt geändert – Datum der letzten Änderungen des Motivs in der Anwendung
    • Funktion hinzufügen [125] – Nach der Auswahl der oben genannten Platzhalter können Sie anschließend eine Funktion hinzufügen – Dauer, Beginne mit, Ende nach. Mit der Funktion Dauer können Sie beispielsweise den gesuchten Zeitpunkt um einen Tag oder 6 Stunden verschieben.

Abbildung 60: Der Dialog des Vorgangs Montage erzeugen mit den neu hinzugefügten Optionen

Durch die Aktivierung der Option Montage mit weiteren Motiven füllen kann die Option Montage mit Motiven bis zum angegebenen Zeitpunkt auffüllen [122] konfiguriert werden.

Mit entsprechender Konfiguration werden Motive, welche bis zum angegebenen Montagezeitpunkt oder entsprechend einem Versatz zum gewählten Platzhalter verfügbar sind, noch in der Montage verwendet, sofern Sie in der gewünschten Kopienanzahl platziert werden können und zur Verbesserung des Ausnutzungsgrades beitragen. Zum Konfigurieren der Option klicken Sie auf Bearbeiten [126]. Es stehen dieselben Platzhalter und Funktionen zur Verfügung, wie zuvor bereits beschrieben.

Vorgang »Motiv prüfen und weiterleiten an«

Der Vorgang Motiv prüfen und weiterleiten an ermöglicht es, ein Motiv hinsichtlich PDF-Eigenschaften zu prüfen und abhängig davon, ob die Prüfung einen Treffer ergibt oder nicht, das Motiv an eine andere Produktionskonfiguration weiterzuleiten bzw. eine andere Aktion auszuführen.

Zur Verwendung des Vorgangs stehen folgende Optionen zur Verfügung:

  • Prüfung hinzufügen und Vorlage auswählen [127] – Wählen Sie aus der Liste der Prüfungen eine Prüfung aus, die herangezogen werden soll. Weitere Informationen zu den verfügbaren Prüfungen finden Sie in 1.5.3 Prüfungen.
  • Prüfung trifft zu [128] – In diesem Bereich können Sie Aktionen definieren, die ausgeführt werden, wenn die eingestellte Prüfung zutrifft. Folgende Möglichkeiten stehen zur Verfügung:
    • Aktion – Hier können Sie aus den Aktionen wählen:
      • Vorgang ausführen
      • Überspringen und mit nächstem Schritt fortfahren
      • Benutzerinteraktion erforderlich wählen. Hinweis: Die Aktion Vorgang ausführen ist für eine zutreffende Prüfung standardmäßig gesetzt.
    • Produktionskonfiguration – Wählen Sie hier die Produktionskonfiguration aus, welche auf das Motiv angewendet wird.
  • Prüfung trifft nicht zu [129] – In diesem Bereich können Sie Aktionen definieren, wenn die eingestellte Prüfung nicht zutrifft. Folgende Möglichkeiten stehen zur Verfügung:
    • Aktion – Hier können Sie aus den Aktionen wählen:
      • Vorgang ausführen
      • Überspringen und mit nächstem Schritt fortfahren
      • Benutzerinteraktion erforderlich. Hinweis: Die Aktion Benutzerinteraktion erforderlich ist für eine nicht zutreffende Prüfung standardmäßig gesetzt.

Abbildung 61: Der Vorgang Motiv prüfen und weiterleiten an

Vorgang »Motiv prüfen und Korrekturen anwenden«

Der Vorgang Motiv prüfen und Korrekturen anwenden ermöglicht es, ein Motiv hinsichtlich PDF-Eigenschaften zu prüfen und abhängig davon, ob die Prüfung einen Treffer ergibt oder nicht, das Motiv mit den gewählten Korrekturen zu bearbeiten bzw. eine andere Aktion auszuführen.

Zur Verwendung des Vorgangs stehen folgende Optionen zur Verfügung:

  • Prüfung hinzufügen und Vorlage auswählen [130] – Wählen Sie aus der Liste der Prüfungen eine Prüfung aus, die herangezogen werden soll. Weitere Informationen zu den verfügbaren Prüfungen finden Sie in 1.5.3 Prüfungen.
  • Prüfung trifft zu [131] – In diesem Bereich können Sie Aktionen definieren, die ausgeführt werden, wenn die eingestellte Prüfung zutrifft. Folgende Möglichkeiten stehen zur Verfügung:
    • Aktion – Wählen Sie aus den folgenden Aktionen:
      • Vorgang ausführen
      • Überspringen und mit nächstem Schritt fortfahren
      • Benutzerinteraktion erforderlich. Hinweis: Die Aktion Vorgang ausführen ist für eine zutreffende Prüfung standardmäßig gesetzt.
    • Korrektur hinzufügen und Vorlage auswählen – Wählen Sie hier die Korrekturen und Vorlage aus, welche auf das Motiv angewendet werden sollen. Welche Parameter für die ausgewählte Korrektur verwendet werden sollen kann durch die Auswahl einer Vorlage oder benutzerdefiniert durch Klick auf Bearbeiten [133] für die Korrektur gesetzt werden.
  • Prüfung trifft nicht zu [132] – In diesem Bereich können Sie Aktionen definieren, wenn die eingestellte Prüfung nicht zutrifft. Folgende Möglichkeiten stehen zur Verfügung:
    • Aktion – Wählen Sie aus den folgenden Aktionen:
      • Vorgang ausführen
      • Überspringen und mit nächstem Schritt fortfahren
      • Benutzerinteraktion erforderlich. Hinweis: Die Aktion Benutzerinteraktion erforderlich ist für eine nicht zutreffende Prüfung standardmäßig gesetzt.

Abbildung 62: Der Vorgang Motiv prüfen und Korrekturen anwenden

Vorgang »Motiv prüfen und Korrekturkette anwenden«

Der Vorgang Motiv prüfen und Korrekturkette anwenden ermöglicht es, ein Motiv hinsichtlich PDF-Eigenschaften zu prüfen und abhängig davon, ob die Prüfung einen Treffer ergibt oder nicht, das Motiv mit der gewählten Korrekturkette zu bearbeiten bzw. eine andere Aktion auszuführen.

Zur Verwendung des Vorgangs stehen folgende Optionen zur Verfügung:

  • Prüfung hinzufügen und Vorlage auswählen [134] – Wählen Sie aus der Liste der Prüfungen eine Prüfung aus, die herangezogen werden soll. Weitere Informationen zu den verfügbaren Prüfungen finden Sie in diesem Kapitel.
  • Prüfung trifft zu [135] – In diesem Bereich können Sie Aktionen setzen, die ausgeführt werden, wenn die eingestellte Prüfung zutrifft. Folgende Möglichkeiten stehen zur Verfügung:
    • Aktion – Wählen Sie aus den folgenden Aktionen:
      • Vorgang ausführen
      • Überspringen und mit nächstem Schritt fortfahren
      • Benutzerinteraktion erforderlich. Hinweis: Die Aktion Vorgang ausführen ist für eine zutreffende Prüfung standardmäßig gesetzt.
    • Korrekturkette hinzufügen – Wählen Sie hier die Korrekturkette aus, welche auf das Motiv angewendet werden soll.
  • Prüfung trifft nicht zu [136] – In diesem Bereich können Sie Aktionen definieren, wenn die eingestellte Prüfung nicht zutrifft. Folgende Möglichkeiten stehen zur Verfügung:
    • Aktion – Wählen Sie aus folgenden Aktionen:
    • Vorgang ausführen
    • Überspringen und mit nächstem Schritt fortfahren
    • Benutzerinteraktion erforderlich. Hinweis: Die Aktion Benutzerinteraktion erforderlich ist für eine nicht zutreffende Prüfung standardmäßig gesetzt.

Abbildung 63: Der Vorgang Motiv prüfen und Korrekturketten anwenden

Vorgänge zum Exportieren – Dateiname nach Export

Für die in Version 1.21.0 eingeführten Vorgänge zum Exportieren wurden Standardwerte für den Dateinamen nach dem Export gesetzt. Die gewählten Vorgaben für den Dateinamen sind:

  • Montage Report exportieren – Der standardmäßig gesetzte Platzhalter für diesen Vorgang verwendet den Namen des Produktionsauftrags – ${production_job.name}
  • Motiv exportieren – Der standardmäßig gesetzte Platzhalter für diesen Vorgang verwendet den Namen des Motivs – ${motif.name}
  • Sonderfarbreport exportieren – Der standardmäßig gesetzte Platzhalter für diesen Vorgang verwendet den Namen des Motivs – ${motif.name}
  • Tintenverbrauchsreport exportieren – Der standardmäßig gesetzte Platzhalter für diesen Vorgang verwendet den Namen des Motivs – ${motif.name}

1.6.2. Automationsaufträge

Ab dieser Version werden für die Automationsaufträge sowohl Neuerungen als auch Verbesserungen bereitgestellt, die eine optimierte Benutzerführung ermöglichen. Dazu zählen folgende Punkte:

Liste der Automationsaufträge – Verbesserungen

In der Liste der Automationsaufträge unter Automatisierung > Automationsaufträge wurden in dieser Version einige Verbesserungen hinsichtlich der Benutzerführung vorgenommen, und zusätzlich wurden Schnellfilter implementiert.

Zu den Verbesserungen zählen:

  • Produktionskonfiguration [139] – Anzeige der verwendeten Produktionskonfiguration für den Automationsauftrag.
  • Kontexttyp [140] – Anzeige des Ursprungs des Automationsauftrags. Sie sehen jederzeit, von welchem Startpunkt aus dieser Automationsauftrag erzeugt wurde.
  • Status [138] – Anzeige des Status des Automationsauftrags. Bei Fehlern kann durch Klick auf den Status angezeigt werden, welcher Fehler zugrunde liegt. Alternativ können Sie die Fehlermeldung im Eintrag Statusmeldung [143] einsehen.
  • Montagezeitpunkt [141] – Wurde beim Erzeugen des Automationsauftrags ein Montagezeitpunkt übergeben, wird dieser hier angezeigt.
  • Validierungsergebnis [145] – Bei der Erstellung des Automationsauftrags wird eine Validierung hinsichtlich der Produzierbarkeit des Motivs mit der gewählten Produktionskonfiguration durchgeführt. Werden bereits in diesem Schritt Warnungen erzeugt, wird dieser Zustand in der Fußzeile entsprechend angezeigt. Wenn Sie mit der Maus über das Symbol fahren, wird Ihnen das Validierungsergebnis angezeigt.
  • Inhalt des Bündels [144] – Ist der Automationsauftrag Teil eines größeren Bündels, wird in der Fußzeile ein entsprechendes Symbol angezeigt. Durch einen Klick auf das Symbol werden alle Motive, die sich im Bündel befinden, in einem Dialog angezeigt.

Darüber hinaus wurden auch Schnellfilter implementiert, die dem Anwender helfen, schneller den gewünschten Automationsauftrag zu finden. Folgende Schnellfilter stehen bereit:

  • Status des Automationsauftrags [137] – Folgende Zustände können schnell gefiltert werden:
    • In Arbeit
    • Benutzerinteraktion erforderlich
    • Erledigt
    • Fehler
  • Ursprung des Automationsauftrags [142] – Folgende Quellen können schnell gefiltert werden:
    • Erstellt über »API«
    • Erstellt über »Produktionsroutine«
    • Erstellt über »Artikel-« oder »Motivliste«
    • Erstellt über »Schnelldruck«
    • Erstellt über »Stapelverarbeitung«
    • Erstellt über »Hotfolder«

Abbildung 64: Der Reiter Liste von Automationsaufträgen des Menüpunkts Automationsaufträge

Automationsauftrag erstellen – Verarbeitungsmethode

Ab dieser Version wird Anwendern in der Benutzeroberfläche angezeigt, in welchem Verarbeitungsmodus ein Automationsauftrag erstellt wird. Folgende zwei Optionen sind verfügbar:

  • Motive als Bündel verarbeiten [147] – Durch Aktivierung dieser Option werden alle Motive erst in eine Montage bzw. einen Produktionsauftrag überführt, wenn alle vorhergehenden Prozessschritte für alle Motive abgeschlossen wurden. Für Bündel wird ab sofort das Symbol [146] angezeigt.
  • Fortlaufend verarbeiten [149] – Dieser Verarbeitungsmodus wird angewendet, wenn die Option Motive als Bündel verarbeiten deaktiviert ist. Mit diesem Verarbeitungsmodus werden die einzelnen Motive sofort in eine Montage bzw. in einen Produktionsauftrag überführt. Für fortlaufend zu verarbeitende Motive wird ab sofort das Symbol [146] angezeigt.

In folgenden Umgebungen kann bei der Erstellung eines Automationsauftrags auf diese Auswahl des Verarbeitungsmodus zurückgegriffen werden:

  • Artikel > Automationsauftrag erzeugen
  • Automatisierung > Stapelverarbeitung
  • Automatisierung > Produktionsroutine
  • Automatisierung > Hotfolder

Abbildung 65: Der Menüpunkt Stapelverarbeitung mit aktivierter Option Motive als Bündel verarbeiten

Abbildung 66: Der Menüpunkt Stapelverarbeitung mit deaktivierter Option Motive als Bündel verarbeiten

Verbesserte Benutzerführung

Mit Version 1.21.2 wurden hinsichtlich der Benutzerführung zwei zentrale Bereiche – Fehlerhandhabung sowie Benutzerinteraktion – klarer gestaltet.

Bislang nicht klar interpretierbare Fehlermeldungen für Automationsaufträge wurden überarbeitet. Die neue Version der Meldungen steht nun in der lokalen ausgewählten Sprache zur Verfügung.

Wenn ein Automationsauftrag den Status Benutzerinteraktion erforderlich besitzt, wird der betroffene Verarbeitungsschritt gelb [150] hervorgehoben.

Abbildung 67: Die gefilterte Liste des Reiters Liste von Automationsaufträgen des Menüpunkts Automatisierung > Produktionsaufträge

Montagezeitpunkt

Ab dieser Version wird die Möglichkeit bereitgestellt, beim Erstellen der Automationsaufträgen den Montagezeitpunkt in den Automationsauftrag zu übergeben, sodass im Vorgang Montage erzeugen die entsprechende Priorisierung der Motive beim Hinzufügen in eine Montage berücksichtigt werden kann.

Die Voraussetzungen, welche zur Übergabe eines Montagezeitpunkts erfüllt werden müssen, sind:

  • Es muss die Verarbeitungsmethode Kontinuierliches Verarbeiten gewählt sein.
  • Es müssen bestimmte VorgängeProduktionsauftrag erzeugen (mit Nesting) | Montage erzeugen | Montage mit Auto-Nesting erzeugen – in der gewählten Produktionskonfiguration verwendet werden.

Den Montagezeitpunkt können Sie für folgende Quellen eines Automationsauftrags übergeben:

  • API – Durch Übergabe eines Datums mit oder ohne Uhrzeit
  • Liste der Motive/Artikel – Durch Übergabe eines Datums mit oder ohne Uhrzeit
  • Produktionsroutine – Durch Übergabe des Wertes aus einem Platzhalter

Gehen Sie dafür z.B. im Umfeld der Produktionsroutinen folgendermaßen vor:

  1. Navigieren Sie zu Automatisierung Produktionsroutine.
  2. Fügen Sie eine neue Produktionsroutine hinzu.
  3. Im Reiter Allgemein [151] fügen Sie nun alle notwendigen Informationen ein.
  4. Wählen Sie die gewünschte Produktionskonfiguration [152] aus.
  5. Deaktivieren Sie die Option Motive als Bündel verarbeiten [153].
  6. Klicken Sie auf Bearbeiten [154] in der Option Montagezeitpunkt. Wählen Sie im Dialog Platzhalter hinzufügen die gewünschten Parameter aus.
  7. In der Option Platzhalter können Sie aus folgenden Einträgen auswählen:
    • Global – Aktuelles Datum
    • Global – Aktuelles Datum und Uhrzeit
    • Motiv – Erstellt
    • Motiv – Zuletzt geändert
  8. In der Auswahlliste Funktion hinzufügen können Sie aus folgenden Einträgen auswählen:
    • Dauer
    • Beginne mit
    • Ende nach

Abbildung 68: Links: Der Dialog Automationsauftrag erstellen mit dem Montagezeitpunkt; Mitte: Der Dialog Produktionsroutine hinzufügen mit dem Montagezeitpunkt; Rechts: Der Dialog Platzhalter konfigurieren

1.6.3. Produktionsroutine – Benutzerdefinierte Felder ausschließen

Für Produktionsroutinen können seit Beginn benutzerdefinierte Felder als Filter verwendet werden. Ab Version 1.21.2 können nun auch benutzerdefinierte Felder im Filter ausgeschlossen [155] werden.

Abbildung 69: Der Dialog Produktionsroutine bearbeiten mit der Möglichkeit ein benutzerdefiniertes Feld auszuschließen

1.6.4. Produktionskonfigurationen

Für die Produktionskonfigurationen wurde in dieser Version die Möglichkeit implementiert, Produktionskonfigurationen zu exportieren und zu importieren sowie eine Validierung der Montageparameter beim Speichern der Produktionskonfiguration durchzuführen.

Importieren und Exportieren

Mit der Bereitstellung der Möglichkeit, Produktionskonfigurationen zu exportieren und zu importieren, wurde eine wichtige Anforderung von Administratoren umgesetzt, sodass Testkonfiguration schnell auf das Produktivsystem übertragen werden können.

Beim Importieren ist Folgendes zu beachten:

  • Gesetzte Parameter in Vorgängen werden automatisch zugewiesen, wenn diese am Zielsystem vorhanden sind. Deshalb sollten Sie vor dem Import immer zuerst alle Vorlagen zu Korrekturen und Korrekturketten am Ausgangssystem exportieren und am Zielsystem importieren.
  • Werden gesetzte Parameter in einer Produktionskonfiguration nicht gefunden, so wird die jeweilige Option invalid gesetzt (mit einer roten Markierung versehen). Das Abspeichern der Produktionskonfiguration ist erst möglich, wenn alle invaliden Felder einer Lösung zugeführt wurden.

Gehen Sie folgendermaßen vor um eine Produktionskonfiguration am Ausgangssystem zu exportieren und im Zielsystem zu importieren:

  1. Wählen Sie im Ausgangssystem Automatisierung > Produktionskonfigurationen aus.
  2. Wählen Sie die gewünschte Produktionskonfiguration in der Liste aus.
  3. Klicken Sie auf Weitere Funktionen [156].
  4. Wählen Sie darin entweder JSON-Export [158], um die Produktionskonfiguration im .json-Format zu exportieren, oder XML-Export [159], um sie im .xml-Format zu exportieren. Die Wahl des Formats ist dabei beliebig.
  5. Die Datei wird nun lokal auf Ihrem Rechner heruntergeladen.
  6. Zum Importieren im Zielsystem öffnen Sie erneut das Drei-Punkte-Menü und klicken auf Importieren [157].
  7. Wählen Sie die gewünschte Datei aus Ihrem lokalen Verzeichnis und importieren Sie diese.

Abbildung 70: Der Menüpunkt Produktionskonfigurationen mit der Möglichkeit diese zu importieren und exportieren

  1. Bevor Sie die Produktionskonfiguration abspeichern, können Sie in den Reitern Allgemein [161] und Vorgänge [160] ggf. noch Änderungen vornehmen.
  2. Klicken Sie anschließend auf Speichern [162].

Abbildung 71: Der Dialog Produktionskonfiguration importieren

Validierung von Montagebogengrößen

Es wird eine Fehlermeldung ausgegeben, wenn die Montagenbogengöße des Vorgangs Montage erstellen nicht mit der Materialausprägung im Vorgang Produktionsauftrag von Montage erstellen übereinstimmt.

In der Fehlermeldung werden die Größen ab sofort in der Längenmaßeinheit angezeigt, welche im System eingestellt ist.

1.6.5. Montageaufträge – Weitere Informationen

Ab dieser Version werden in Automatisierung > Montageaufträge zusätzliche Informationen und Funktionen bereitgestellt. Dazu zählen folgende Punkte:

  • Schnellfilter [164] – Hier ist es Anwendern möglich schnell und unkompliziert nach dem Status – Ausstehend | Montiert | Erledigt – zu filtern.
  • Montage erstellen Parameter [165] – Zu diesen Parametern gehören die Gruppierungsregel sowie der erwartete Ausnutzungsgrad.
  • Gesamtfläche der Montage [167] – Anzeige der aktuellen Gesamtfläche der Montage.
  • Effektiver Ausnutzungsgrad [168] – Anzeige des aktuellen Prozentsatzes der gesamten Ausnutzung.
  • Status für den Montageauftrag [166] – Anzeige des Status des Montageauftrags.
  • Link zum Produktionsauftrag [169] – Über den bereitgestellten Link kann schnell direkt zum jeweiligen Produktionsauftrag des Montageauftrags gewechselt werden.

Abbildung 72: Der Menüpunkt Montageaufträge

1.6.6. Produktionsautomatoren

Im Menüpunkt Automatisierung > Produktionsautomatoren wurden in Version 1.21.2 folgende Anpassungen vorgenommen:

Automatischer Neustart

Nach einem Absturz der Anwendung und dem Neustart von PMS werden Produktionsautomatoren mit einer Verzögerung von 90 Sekunden neu gestartet, sofern der Automator aktiv [171] gesetzt ist. Bis zu dieser Version wurden Produktionsautomatoren sofort neu gestartet, sobald der Automator als aktiv gesetzt war.

Durch den verzögerten automatischen Neustart wird sichergestellt, dass fehlerhafte Automationsaufträge nicht automatisch erneut gestartet werden, wenn diese die Ursache für den Neustart der Anwendung waren. Damit entsteht ein Zeitfenster, um Automationsaufträge zu löschen oder Parameter in der Verarbeitung zupassen.

Abbildung 73: Der Dialog Automator bearbeiten mit den gesetzten Parametern

Manuelle Aktivierung

Die bis zu dieser Version verfügbare Option Vorgang manuell starten, die unterhalb der Option Automator aktiv [171] (Abbildung 73) zur Verfügung stand, wurde entfernt. Grund dafür ist, dass Vorgänge nach einem Neustart – abhängig vom jeweiligen Aktivierungsstatus – automatisch neu gestartet werden.

Verarbeitungszeiten

Die Verarbeitungsintervalle sowie die Maximalen parallelen Instanzen wurden in Version 1.21.2 angepasst und mit optimalen Werten versehen, da es bis zu dieser Version zu zu langen Verarbeitungszeiten kommen konnte. Aus diesem Grund wurden folgende Werte geändert:

  • Max. parallele Ausführungen [170] – Die Werte wurden abhängig von der jeweiligen Arbeitslast entsprechend angepasst.
  • Intervall (Sekunden) [172] – Das Intervall wurde für nahezu alle Vorgänge auf 1 Sekunde reduziert.

Änderung der Standardwerte

Es wird empfohlen, die Werte der Standardeinstellungen nicht zu ändern.

1.7. API

In der API wurden für Version 1.21.2 folgende Erweiterungen bereitgestellt.

1.7.1. Erzeugen von Reporten

Bereitstellung der Möglichkeit, über die API einen Montage-Report, eine Montageanleitung, einen Sonderfarbreport sowie einen Verifikationsreport zu erzeugen.

Ein entsprechender API-Aufruf als Beispiel:

POST pms/api/v2/production-job-report/{{productionJobId}}/nesting

{

reportData": {

"comment": "My Comment"

},

"reportOutputConfigApi": {

"format": "A4",

"localeKey": "EN_US"

}

}

1.7.2. API V2 – Umgang mit Artikeln

Erweiterung der Funktionalitäten für den Umgang mit Artikeln in der API v2, sodass alle Parameter eines Artikel abgefragt werden können.

POST pms/api/v2/article/create

{

"articleCollectionIds": [],

"comment": "This is a comment",

"customerId": 1,

"customFields": {},

"expectedHeightMm": 297,

"expectedPages": 200,

"expectedWidthMm": 210,

"externalId": "1234567",

"name": "Article",

"preferredColorPolicyId": 1,

"processingStepIds": [ 1 ],

"substrateId": 1,

"tagIds": [1 ],

"windingType": "INSIDE_TOP_OFF_FIRST"

}

1.7.3. Status Produktionsauftrag

Erweiterung der API v2 um die Möglichkeit, alle Statusänderungen eines Produktionsauftrags im Callback für den Subscriber zur Verfügung zu stellen. Der bislang fehlende Status Ausgabekonfiguration zugewiesen kann nun ebenfalls übermittelt werden.

1.7.4. Vorschaubilder für mehrseitige Druckdaten

Da die Anwendung mit Version 1.21.2 nun auch vollständig mit mehrseitigen Motiven umgehen kann, wurde die API v2 entsprechend erweitert. Damit können nun auch Vorschaubilder der einzelnen Seiten abgefragt werden.

Beispiel zur Abfrage:

GET http://192.168.74.11:8081/pms/api/v2/file/PRINT_ITEM/51003/thumbnail/page/3

1.7.5. Kommentar einer Montage-Vorlage

Erweiterung der API v2 im Bereich Montage-Vorlagen für den Montage-Modus Step & Repeat. Ab sofort kann beim Erzeugen einer Montage-Vorlage auch ein Kommentar übergeben werden.

1.8. Neue Benutzeroberfläche

Mit Version 1.21.2 wurde der Umstieg auf die neue Benutzeroberfläche vollzogen, wodurch verschiedene Erweiterungen sowie teils bereits länger geplante Verbesserungen umgesetzt werden konnten.

1.8.1. Umstieg auf die neue Benutzeroberfläche

Mit Version 1.21.2 wurde der seit längerem angekündigte Schritt zur Umstellung der Benutzeroberfläche auf die neue Version vollzogen. Nach einem Update auf diese Version wird automatisch die neue Benutzeroberfläche angezeigt.

Damit entsprechende Trainings für Operatoren weiterhin abgehalten werden können, besteht für Kunden, die bislang noch mit der alten Benutzeroberfläche gearbeitet haben, die Möglichkeit, vorübergehend noch zur alten Version zurückzukehren. Klicken Sie dazu auf Alt [173] in der Kopfleiste der Anwendung.

Abbildung 74: Der Menüpunkt Produktionsaufträge der neuen Benutzeroberfläche mit der Möglichkeit auf die alte Benutzeroberfläche zu wechseln

Alte Benutzeroberfläche

Beachten Sie, dass Sie selbst beim Arbeiten in der alten Benutzeroberfläche für einige Menüpunkte dennoch in die neue Benutzeroberfläche wechseln müssen, da bestimmte Bereiche in der alten Benutzeroberfläche nicht mehr zugänglich sind.

Beachten Sie außerdem, dass ein Wechsel auf die alte Benutzeroberfläche ab Mitte 2026 nicht mehr möglich sein wird. Planen Sie entsprechende Trainings für Ihre Operatoren ein. Der Schulungsaufwand wird sich in Grenzen halten, und die erweiterten Möglichkeiten, die sich aus der neuen Benutzeroberfläche ergeben, werden Sie anschließend nicht mehr missen wollen!

Folgende Bereiche sind in der alten Benutzeroberfläche nicht mehr zugänglich:

  • Automatisierung > Hotfolder – Hotfolder, welche in der neuen Benutzeroberfläche angelegt oder konvertiert wurden, können hier nicht mehr angezeigt oder bedient werden. Der Übertrag von Hotfolder-Konfigurationen in die neue Benutzeroberfläche ist zeitnah von Ihnen durchzuführen.
  • Administration > Einstellungen – Bis auf fünf allgemeine Parameter müssen alle anderen Änderungen in der neuen Benutzeroberfläche erfolgen.
  • Administration > Routinen – Dieser Menüpunkt ist nicht mehr zugänglich. Die neuen Möglichkeiten in der neuen Benutzeroberflächen bieten deutlich mehr Flexibilität, z.B. beim automatischen Löschen nicht mehr benötigter Daten.
  • Administration Messgeräte – Dieser Menüpunkt ist nicht mehr zugänglich.
  • Administration Schneidegeräte – Dieser Menüpunkt ist nicht mehr zugänglich.

1.8.2. Profilierung und Profilierungsvorlage

Der Tätigkeitsbereich der Profilierung von Drucksystemen, welche auf der Color Logic-Farb-Engine basiert, war bislang ausnahmsweise nur in der alten Benutzeroberfläche verfügbar. Anwender, die bereits mit der neuen Benutzeroberfläche gearbeitet haben, mussten deshalb stets in die alte Benutzeroberfläche wechseln, um eine Profilierung vorzunehmen.

Damit dieser Schritt nicht mehr erforderlich ist, wurden mit Version 1.21.1 die Bereiche Profilierung [174] und Profilberechnungsvorlagen [175] in einem eigenen Subbereich der Benutzeroberfläche hinzugefügt. Somit kann die Profilierung ab sofort vollständig in der neuen Benutzeroberfläche vorgenommen werden.

Abbildung 75: Links: Der Einstellungsbereich Farbe mit gewähltem Menüpunkt Profilierung; Rechts: Der Menüpunkt Profilberechnungsvorlagen

GMG- versus Color Logic-Implementierung

Für Kunden, welche aktuell die Color Logic-Implementierung für die Profilierung nutzen, haben weiterhin noch Zugriff auf diese Menüpunkte, bis ein Wechsel zur GMG-Implementierung vollzogen wird. Welche Implementierung Sie bevorzugen, bleibt Ihnen vorbehalten.

1.8.3. Farbkorrekturen – Bild basierend / Kurven basierend

In Version 1.21.2 wird der Menüpunkt Farbe > Farbkorrekturen [176] (Abbildung 75) ebenfalls in der neuen Benutzeroberfläche angeboten. Somit können Sie ab sofort beide Möglichkeiten einer Farbkorrektur – Bildbasiert [178] und Kurvenbasiert [177] – in der neuen Benutzeroberfläche durchführen.

Abbildung 76: Der Menüpunkt Farbkorrekturen

Farbkorrekturen bei der GMG-Implementierung

Für Kunden, welche aktuell die Color Logic-Implementierung verwenden, haben weiterhin Zugriff auf diesen Menüpunkt, bis ein Wechsel zur GMG-Implementierung vollzogen wird. Die Möglichkeiten einer Farbkorrektur werden in der GMG-Implementierung in abgewandelter Form angeboten und umfassen mehrere Varianten.

1.8.4. Materialien

Im Zuge der Überführung des Menüpunkts Administration > Materialien in die neue Benutzeroberfläche wurden neben einer neuen Benutzerführung auch Verbesserungen im Umfeld des Materialimports sowie beim Löschen bereits importierter Materialien umgesetzt.

Neue Benutzerführung

Im Zuge der Überführung in die neue Benutzeroberfläche wurde der Menüpunkt Administration > Materialien in eine Listenansicht umgebaut, sodass das Wesentliche – die Liste der Materialien – sofort auf einen Blick ersichtlich ist.

Die Materialkategorie [179] kann nun in der Aktionsleiste des Menüpunkts ausgewählt werden, wodurch die Liste der Materialien schnell vorgefiltert werden kann. Die Anzahl der Materialien in der jeweiligen Materialkategorie wird durch die Zahl [180] hinter dem Namen angezeigt.

Abbildung 77: Der überarbeitete Menüpunkt Administration > Materialien

Druckermaterialien – Importieren und verlinken

In dieser Version wurde die Möglichkeit bereitgestellt, Materialien, welche über Analytics von Druckern bereitgestellt werden, auch in der neuen neuen Benutzeroberfläche zu importieren und zu verlinken. Die Benutzeroberfläche wurde dafür vereinfacht.

Gehen Sie folgendermaßen vor, um einen Materialimport von der Druckersoftware vorzunehmen:

  1. Navigieren Sie zu Administration > Materialien > Materialliste Drucker.
  2. Klicken Sie im Aktionsbereich auf den Schnellfilter Noch nicht importiert [181]. In der Liste der Materialien werden nun alle noch nicht importierten Materialien angezeigt.
  3. Wählen Sie das Material in der Liste aus, welches Sie importieren und in der Materialliste verfügbar machen möchten.
  4. Klicken Sie auf Importieren [182]. Folgende zwei Möglichkeiten stehen nun zur Auswahl:
    • Materialdefinition importieren [183] – Anlegen eines neuen Materials sowie einer neuen Materialausprägung.
    • Zu bestehendem Material und Materialausprägung mappen [184] – Zuweisung des zu importierenden Materials zu einem bereits bestehenden Material und einer vorhandenen Materialausprägung.
  5. Wählen Sie die gewünschte Option aus und importieren Sie das Material mit den gewünschten Parametern.

Abbildung 78: Der Menüpunkt Materialverwaltung mit den Import-Optionen für noch nicht importierte Materialien

Gelöschte Materialien aus-/einblenden

In Version 1.21.2 wurde unter Administration > Materialien > Materialliste Drucker die Möglichkeit geschaffen, Materialien, die am Drucker bereits gelöscht wurden, aus- bzw. einzublenden. Klicken Sie dazu auf Gelöschte anzeigen [185], um diese Materialien sichtbar zu machen.

Abbildung 79: Der Reiter Materialliste Drucker mit der Möglichkeit gelöschte Materialien aus- bzw. einzublenden

1.8.5. Anzeigen weiterer Details

Im Zuge der Gleichschaltung der verfügbaren Informationen zwischen der alten und der neuen Benutzeroberfläche musste teilweise noch nachjustiert sowie neue, sinnvolle Informationen bereitgestellt werden. Folgende Bereiche sind davon betroffen:

Artikel/Motiv

Die Anzeige der Motivinformation [186] wurde in der neuen Benutzeroberfläche mit der Anzeige in der alten Benutzeroberfläche gleichgeschaltet und ist ab sofort unter dem Namen des Motivs zu finden.

Abbildung 80: Die Detailansicht eines Artikels mit der Motivinformation

Liste der Aufträge

Im Menüpunkt Aufträge > Aufträge wird die Liste aller Aufträge der Anwendung angezeigt. Damit sich Anwender schnell einen Überblick über den jeweiligen Auftrag verschaffen können, steht dem Anwender die Möglichkeit zur Verfügung, Details zum Auftrag anzeigen zu lassen. Die Detailinformationen werden durch einen Klick auf Details anzeigen [187] in einem Fly-out-Menü dargestellt.

Abbildung 81: Die Liste der Aufträge des Menüpunkts Aufträge > Aufträge

Im Fly-out-Menü stehen folgende Möglichkeiten zur Verfügung:

  • Aus- bzw. Einblenden der Auftragspositionen [188] – Es werden lediglich die Motive angezeigt.
  • Auftragspositionen auf- oder absteigend zu sortieren [189] – Nur verfügbar, wenn Auftragspositionen angezeigt werden.
  • Motive auf- oder absteigend zu sortieren [190] – Nur verfügbar, wenn Auftragspositionen nicht angezeigt werden.

Abbildung 82: Oben: Die Detailübersicht eines Auftrags mit angezeigten Auftragspositionen; Unten: Die Detailübersicht eines Auftrags mit ausgeblendeten Auftragspositionen

Tooltips

In dieser Version wurden Verbesserungen bei der Positionierung und Größe von Tooltips vorgenommen. Damit wird sichergestellt, dass lange Tooltips nicht zu schmal werden und somit die Lesbarkeit erhalten bleibt.

Abbildung 83: Die verbesserte Anzeige eines langen Tooltips

Ausgabekonfiguration

Nicht lizensierte Optionen – z.B. Tinteneinsparung – werden in der Ausgabekonfiguration ausgeblendet, wenn sie nicht lizensiert sind.

1.8.6. Einstellungen

Der Menüpunkt Administration > Einstellungen wird ab Version 1.21.2 ausschließlich in der neuen Benutzeroberfläche angezeigt. Darüber hinaus wird sichergestellt, dass ein Einstellungsbereich nur dann angezeigt wird, wenn die entsprechende Funktion in der Lizenz verfügbar ist.

Nur in neuer Benutzeroberfläche verfügbar

Die Systemeinstellungen unter Administration > Einstellungen können ab sofort ausschließlich in der neuen Benutzeroberfläche vorgenommen werden.

Abbildung 84: Der Menüpunkt Einstellungen mit allen verfügbaren Einstellungen

Ausblenden von Einstellungsbereichen

Folgende Einstellungsbereiche werden ab sofort nicht mehr in Einstellungen angezeigt, wenn die dazugehörige Funktion in der Lizenz nicht vorhanden ist:

  • Administration > Einstellungen > Reporte – Freigabereporte (Legacy): Ausblenden des Reiters, wenn die REST-API in der Lizenz nicht verfügbar ist.
  • Administration > Einstellungen > Workflow Einstellungen > Render Einstellungen: Ausblenden des Reiters, wenn die RIP-Funktion nicht lizensiert ist.
  • Administration > Farbmanagement > Tintenverbrauch: Ausblenden des Reiters, wenn keine Berechtigung zur Berechnung des Tintenverbrauchs in der Lizenz vorliegt.
  • Administration > Reporte > Tintenverbrauch: Ausblenden des Reiters, wenn keine Berechtigung zur Berechnung des Tintenverbrauchs in der Lizenz vorliegt.

1.8.7. Messen von Sonderfarben

Ab dieser Version stehen für das Messen von Sonderfarben unter Farbe > Sonderfarben > Sonderfarbdefinition erstellen > Sonderfarbe messen nur mehr jene Messgeräte [191] zur Auswahl, die tatsächlich in der Lage sind, Sonderfarben zu messen.

Abbildung 85: Der Dialog Sonderfarbmessung mit der Auswahl der Messgeräte

1.8.8. Benutzer und Rollen – Benutzerkonto deaktivieren

In der neuen Benutzeroberfläche wird ab dieser Version die gleiche Implementierung wie in der alten Benutzeroberfläche zum Deaktivieren eines Benutzerkontos bereitgestellt.

Gehen Sie zum Deaktivieren eines Benutzers folgendermaßen vor:

  1. Wechseln Sie zu Administration > Benutzer und Rollen > Benutzer verwalten.
  2. Wählen Sie den zu deaktivierenden Benutzer aus.
  3. Klicken Sie auf Weitere Funktionen [194] und wählen Sie den Eintrag Benutzerkonto deaktivieren [195] aus. Der Benutzer wird daraufhin in der Liste der aktiven [192] Benutzer ausgeblendet.
  4. Um einen deaktivierten Benutzer wieder zu aktivieren, lassen Sie sich die Liste der abgelaufenen [193] Benutzer anzeigen, wählen den Benutzer aus und klicken erneut auf Weitere Funktionen [194] und wählen Sie den Eintrag Benutzerkonto aktivieren aus.

Abbildung 86: Links: Der Reiter Benutzer verwalten mit der Möglichkeit das Benutzerkonto zu deaktivieren; Rechts: Der Reiter Benutzer verwalten mit der Möglichkeit das Benutzerkonto wiederum zu aktivieren

2. Verbesserungen

In Version 1.21.2 des Workflows wurden weitere Verbesserungen implementiert.

2.1. Verwaltung und Bereitstellen von DitherMixArrays

In dieser Version wurde die Möglichkeit bereitgestellt, die Verteilungsmatrix für variable Tropfengrößen, die beim Rendern verwendet werden, in den Masterdaten als vordefiniertes DitherMixArray zu hinterlegen. Mit Version 1.21.2 werden für die gängigsten Tintenabstufungs- und Dithermodus-Kombinationen bereits vordefinierte DitherMixArrays bereits ausgeliefert, die als Startpunkt zur Optimierung der Ausgabequalität verwendet werden können.

Doch wie erstellt man neue DitherMixArrays und verwaltet diese?

2.1.1. Erstellen von DitherMixArrays

DitherMixArrays können über das PPD Tools Collection (ppdtc)-Programm (Windows) erstellt werden.

Gehen Sie dazu folgendermaßen vor:

  1. Navigieren Sie in Windows zu Application > Workflow Configuration zu Create / Edit DitherMixArray [196].
  2. Es öffnet sich der Dialog Create DitherMixArray.
  3. In diesem Dialog können Sie eine neue Datei durch Klick auf die Schaltfläche Create [198] erstellen.
  4. Im nun geöffnete Dialog können die Einstellungen für Drop und Segment geändert werden sowie im Einstellungsbereich Show, Manage and Save File [199] weitere Aktionen für das Hochladen in der Anwendung und das Anwenden in einer Druckkonfiguration durchgeführt werden. So kann über Save as and Upload WF eine PostScript-Datei mit der Endung .ps gespeichert werden.
  5. Über den Reiter File [197] können Sie außerdem eine neue .ps Datei hochladen – dies ist über Load DitherMixArray möglich. Das hochgeladene DitherMixArray ist über den gleichen Dialog wie in Abbildung 87 – Rechts abgebildet, einsehbar.

Abbildung 87: Links: Die PPD Tools Collection mit den DitherMixArray-Einstellungen; Mitte: Der Dialog Create DitherMixArray; Rechts: Der Dialog mit der Möglichkeit einen DitherMixArray zu bearbeiten

2.1.2. DitherMixArrays in die Anwendung laden

Nachdem Sie das DitherMixArray – eine PostScript-Datei – in PPD Tools Collection (ppdtc) erstellt und lokal gespeichert haben, müssen Sie nun die .ps-Datei noch in die Anwendung hochladen.

Zum Hochladen von DitherMixArrays in die Anwendung gehen Sie wie folgt vor:

  1. Öffnen Sie den Reiter DitherMixArrays [200] in Administration > Einstellungen > Workflow-Einstellungen.
  2. Klicken Sie auf Hinzufügen [201].
  3. Es öffnen sich der Dialog DitherMixArray hinzufügen, worin Sie nun noch die PS-Datei hochladen müssen, einen Namen vergeben, den verwendeten Dithermodus einstellen sowie die Anzahl der Tintenabstufungen eingeben. Wählen Sie die korrekten Parameter aus, die Sie auch bei der Erstellung des DitherMixArrays verwendet haben, da Sie sonst die Datei im nächsten Schritt nicht auswählen können.
  4. Durch Drücken von Speichern, wird das DitherMixArray mit den gewählten Parameter hochgeladen.

Abbildung 88: Der Einstellungsbereich DitherMixArrays des Menüeintrages Administration > Einstellungen > Workflow-Einstellungen mit dem Dialog DitherMixArrays hinzufügen

2.1.3. DitherMixArrays einer Druckkonfiguration zuweisen

Um einer Druckkonfiguration ein DitherMixArray zuzuweisen, gehen Sie folgendermaßen vor:

  1. Wählen Sie Administration > Drucker aus.
  2. Suchen Sie in der Liste der Drucker denjenigen Drucker, für den Sie eine Druckkonfiguration mit einem DitherMixArray anlegen möchten.
  3. Wählen Sie den gewünschten Drucker aus und klicken Sie auf den Namen des Druckers.
  4. Wählen Sie im Einstellungsbereich Druckkonfiguration entweder eine bereits angelegt Konfiguration aus und klicken Sie auf Bearbeiten [203] oder erstellen Sie eine neue Druckkonfiguration durch Klick auf Hinzufügen [202].

Abbildung 89: Der Dialog Druckkonfiguration mit dem Ink Level und dem DitherMixArray

  1. Geben Sie die Anzahl der Tintenabstufungen [204] ein, die für den Modus des Druckers vorgesehen sind.
  2. Wählen Sie den gewünschten Dithermodus [205]AIS-Opal oder AIS-Pearl – aus. Hinweis: DitherMixArrays stehen nur für diese Dithermodi zur Verfügung.
  3. Wählen Sie in DitherMixArray [206] den gewünschten Eintrag aus.

Abbildung 90: Der Dialog Druckkonfiguration bearbeiten mit dem Ink Level und dem DitherMixArray

2.2. Farbkontrollstreifen für Sonderfarben

In Version 1.21.2 wurde im Montage-Editor die neue Marke Farbkontrollstreifen – Sonderfarben zur dynamischen Erzeugung von Farbfeldern für Sonderfarben der auf der Montage befindlichen Motive hinzugefügt. Die Marke kann sowohl als Marke in einer Montagebogen-Vorlage als auch als Marke in einer Montage-Vorlage abgespeichert werden. Zur Positionierung und zum Aufbau der Marke stehen folgende Optionen zur Verfügung:

  • Bezugspunkt [207] – Bestimmen Sie damit, auf welcher Kante der Montage der Farbkontrollstreifen positioniert werden soll. Sie können dabei zwischen Oben, Unten, Links bzw. Rechts wählen.
  • Ursprung [208] – Bestimmen Sie damit den Ursprung des Farbkontrollstreifens. Sie können bei Marken für eine Montage-Vorlage zwischen Zeichenfläche und Motive wählen. Wird die Marke für den Montagebogen erstellt, so ist der Ursprung der Montagebogen.
  • Position [209] – Bestimmen Sie damit die Position für den Farbkontrollstreifen. Sie können zwischen ImageBox und ImageBox + Anschnitt wählen. Diese Option steht bei der Erzeugung der Marke für den Montagebogen nicht zur Verfügung.
  • Autom. Tonwertabstufungen [210] – Durch die Aktivierung der Option werden – abhängig von der Anzahl der Sonderfarben sowie von der verfügbaren Größe des Montagebogens – so viele Farbfelder wie möglich für die einzelnen Sonderfarben innerhalb des Farbkontrollstreifens erstellt. Ist die Option deaktiviert, können Sie aus dem Auswahlmenü Tonwertabstufungen die Anzahl der Felder auswählen – Sie können zwischen 1, 3 und 11 wählen.
  • Größe [211] – Legen Sie damit die Größe der einzelnen Felder fest. Wählen Sie, wenn Sie Farbwerte messen wollen, die Größe entsprechend der verwendeten Blendenöffnung Ihres Messgeräts aus.
  • Spaltbreite [212] – Bestimmen Sie damit, welcher Steg zwischen den einzelnen Farbfeldern unbedruckt bleiben soll.
  • Ausrichtung [213] – Bestimmen Sie damit die Ausrichtung des Farbkontrollstreifens für den gewählten Bezugspunkt.
  • Rotieren [214] – Rotieren Sie damit den Farbkontrollstreifen um 180°.
  • Versatz [215] – Bestimmen Sie damit den Versatz des Farbkontrollstreifens auf der X- und Y-Achse für die gewählte Position.

Abbildung 91: Der Reiter Marken mit der Marke Farbkontrollstreifen–Sonderfarben

2.3. Motiv – Protokoll

Mit Version 1.21.2 wird erstmals ein Protokoll für das Motiv erstellt, mit dem vorgenommene Schritte am Motiv protokolliert werden. Sie können somit nachträglich einsehen, wer, was und wann am Motiv etwas verändert hat.

2.3.1. Reiter »Protokoll«

Das umfangreiche Protokoll zu einem Artikel oder Motiv ist im Reiter Protokoll der Motiv-Detailansicht einsehbar. Die einzelnen Schritte werden im linken Bereich [217] angezeigt, die dabei angewandten Werte im rechten Bereich [218].

Folgende Informationen stehen Ihnen darin zur Verfügung:

  • Wurde die Druckdatei über API, Hotfolder, Benutzeroberfläche, den PDF-Editor etc. hochgeladen bzw. eingecheckt?
  • Welches Check-in-Profil wurde beim Hochladen angewendet?
  • Welche Parameter – Prüfungen und/oder Korrekturen – wurden beim Check-in auf das Motiv angewandt?
  • Welche Korrekturen wurden auf das Motiv angewandt? Dabei werden auch alle Werte protokolliert, die in der Korrektur verwendet wurden.
  • Welche Korrekturketten wurden auf das Motiv angewandt? Dabei werden auch alle Werte protokolliert, die in den einzelnen Korrekturen der Korrekturkette verwendet wurden.
  • Wurde das Motiv durch den Anwender ersetzt?
  • Wurden Änderungen an den Motivmetadaten vorgenommen? Welche Änderungen dabei vorgenommen wurden, wird ebenfalls im Protokoll vermerkt.
  • Wurde das Motiv im Freigabeportal freigegeben oder abgelehnt?
  • Wurde eine Sonderfarbe für das Motiv verändert? Welche Werte dabei geändert wurden, ist ebenfalls im Protokoll ersichtlich.
  • Wurde zu einer früheren Version gewechselt?
  • Wurde der Status geändert und durch wen?
  • Hat sich die Steuerdatei eines VDP-Motivs geändert?
  • Wurde eine Änderung an der VDP-Spezifikation vorgenommen?

Abbildung 92: Der Reiter Protokoll in einem Artikel bzw. Motiv

Schneller Schritte im Protokoll finden

Werden sehr viele Schritte auf ein Motiv angewandt, kann ein ausführliches Protokoll schnell unübersichtlich werden. Wenn Sie sich beispielsweise nur Korrekturen ansehen möchten, die auf das Motiv angewandt wurden, können Sie das Protokoll auf diese Protokollabschnitte reduzieren, indem Sie im Auswahlmenü Protokollabschnitte [216] den Eintrag »Datenaufbereitung – Korrektur« auswählen.

Weitere Information

In den nächsten Versionen werden weitere Details im Protokoll ersichtlich sein. Falls Ihnen noch ein Detail fehlt, lassen Sie es uns bitte wissen!

2.3.2. Funktionen im Protokoll

Neben der Auflistung der einzelnen Schritte sowie der Anzeige der vorgenommenen Werte stehen im Reiter Protokoll weitere Funktionen für den Anwender zur Verfügung:

  • Vorschau der Zwischenversion anzeigen [219] – Durch die Auswahl des Protokolleintrags »Motivversion archivieren« wird im rechten Bereich eine Vorschau der Zwischenversion angezeigt.
  • Zwischenversion herunterladen [220] – Möchten Sie eine Zwischenversion auf Ihren lokalen Rechner herunterladen, können Sie dies durch einen Klick auf Herunterladen tun.
  • Zur früheren Version zurückspringen [221]– Möchten Sie zur angezeigten Version zurückspringen, können Sie dies durch einen Klick auf Zurück zu dieser Version springen tun. Beachten Sie, dass diese Zwischenversion dabei erneut als neue Version eingecheckt wird.

Abbildung 93: Der Reiter Protokoll mit ausgewählter Zwischenversion

2.4. Reiter »Barcode / QR-Code« des Motiv-Editors

Nach dem Extrahieren der Informationen zu den Barcodes stehen ab Version 1.21.2 die Barcode-Informationen in einer neu angeordneten Form zu Verfügung. Besonders hervorzuheben sind dabei die Informationen zu den Sicherheitsbereichen [222] der Barcodes, da zusätzlich eine Qualifizierung der Güte angegeben wird.

Abbildung 94: Der Reiter Barcode / QR-Code des Motiv-Editors mit bereits extrahierten Informationen zu Barcodes

2.5. Vorbereiten von mehrseitigen Motiven

Wie bereits in 1.1.1 Mehrseitige Dateien – Durchgängige Unterstützung in der Anwendung beschrieben, können mit Version 1.21.2 mehrseitige Motive durchgängig in der Anwendung verarbeitet werden. Welche Strategien dabei zur Anwendung kommen, ist bereits in 1.1.2 Mehrseitige Motive –Strategien zum Vorbereiten beschrieben worden.

Da mit dieser umfangreichen Umstellung vieles in der Verarbeitung der Motive für den Anwender vereinfacht wurde, müssen bestimmte Implementierungen, die zwischenzeitlich zur Verfügung gestellt wurden, wieder zurückgenommen werden. So verhält es sich mit der Option Mehrseitige Motive vorbereiten, die in Administration > Einstellungen > Allgemein im Einstellungsbereich Umgang mit mehreren Seiten zur Verfügung stand. Diese Option wurde entfernt, da mit dieser Version automatisch entweder alle Seiten oder nur die erste Seite vorbereitet werden.

2.6. Automationsauftrag im PDF-Editor öffnen

Ab dieser Version ist es erstmals möglich, aus einem Automationsauftrag heraus direkt in den PDF-Editor zu wechseln. Die Neuerung besteht darin, dass die Druckdatei auch dann im PDF-Editor geöffnet werden kann, wenn sie in der Anwendung noch keinem Artikel oder Motiv zugeordnet ist. Dazu mussten zwei Punkte implementiert werden:

  • Die Implementierung eines eigenen Endpoints für diesen Dateityp in der Anwendung
  • Die Implementierung eines eigenen Bereichs im PDF-Editor, indem dieser Dateityp angezeigt werden kann

Letzteres wurde mit Version 1.13.xx des PDF-Editors zur Verfügung gestellt. Weiterführende Informationen können im Artikel Release Notes PDF-Editor 1.13 nachgelesen werden. Sie müssen daher eine entsprechende Version des PDF-Editors installiert haben, um dieses Service nutzen zu können.

Zum Öffnen einer Druckdatei aus einem Automationsauftrag heraus gehen Sie folgendermaßen vor:

  1. Navigieren Sie zu Automatisierung > Automationsaufträge.
  2. Wählen Sie den gewünschten Auftrag aus und öffnen Sie ihn, indem Sie auf den Namen des Automationsauftrags klicken.
  3. In der Detailansicht ist nun der Reiter Motive geöffnet.
  4. Dort können Sie im Reiter Druckdaten durch einen Klick auf Im PDF-Editor öffnen [223] direkt in die Applikation wechseln.

Abbildung 95: Die Detailansicht eines Automationsauftrags mit der Möglichkeit direkt den PDF-Editor zu öffnen

2.7. Enfocus Switch Connector

Der Enfocus Switch Connector, der in Version 1.21.0 erstmals an die Anwendung angebunden wurde, kann ab Version 1.21.2 in einer ersten Version verwendet werden, um Produktionsaufträge im Workflow anzulegen. Dafür wurde die erste Version eines SDKs – eine eigene API außerhalb der Public API – zur Verfügung gestellt. Mit diesem SDK ist es Integratoren möglich, Anbindungen vorzunehmen. Der Enfocus Switch Connector ist kostenlos und ermöglicht folgende Tätigkeiten:

  • Abrufen der Produktionskonfiguration, die mindestens die Vorgänge »Druckdaten einchecken und normalisieren« sowie »Produktionsauftrag erzeugen« beinhaltet.
  • Übergabe von Motiven mit Anzahl der Kopien, Anzahl der Seiten, Namen, Breite, Höhe sowie Beschnitt für alle vier Seiten.
  • Übergabe von Werten für Benutzerdefinierte Felder, sofern diese in der Anwendung verfügbar sind.

Eine detaillierte Beschreibung zum Enfocus Switch Connector finden Sie im Artikel Anbindung an Enfocus Switch.

Wichtige Vorkehrungen zur Verwendung des Enfocus Switch Connectors

  • In der Anwendung muss die Berechtigung zum Anlegen eines XML-Hotfolders vorhanden sein.
  • Es erfolgt keine Statusrückmeldung von der Anwendung an den Switch Connector – es wird lediglich die Annahme der Datei bestätigt.
  • Ein Standard-API-User muss eingerichtet sein.
  • Mindestens Version 1.21.2 der Anwendung muss installiert sein.

2.8. Material – Material Finder®

In dieser Version 1.21.2 wurde eine erste Version eines Material Finders® integriert. Die Daten werden in einer Online-Datenbank gesucht und können von dort in die Anwendung importiert werden. Zur Suche eines Materials stehen verschiedene Abfragemöglichkeiten, Filteroptionen und Darstellungsweisen von Materialausprägungen zur Verfügung.

Zum Suchen und Importieren eines Materials gehen Sie folgendermaßen vor:

  1. Navigieren Sie zu Administration > Materialien.
  2. Klicken Sie in der Aktionsleiste der Materialverwaltung auf Hinzufügen [224].
  3. Wählen Sie den Eintrag Material vom Material Finder® hinzufügen [225].

Abbildung 96: Der Menüpunkt Materialverwaltung mit der neuen Funktion Material vom Material Finder® hinzufügen

  1. Im nun geöffneten Dialog Material Finder® können Anwender Materialien in der Online-Datenbank suchen und importieren.
  2. Klicken Sie auf die jeweiligen Filter [226]Lieferant, Anwendung oder Kategorie –, um die Einträge einzuschränken. Alternativ können Sie auch die Suchleiste [229] verwenden.
  3. Die gefundenen Materialien werden mit den Informationen zu Namen, Lieferant, Kategorie sowie der Anzahl Materialausprägungen [227] angezeigt. Die Sortierung der Materialien kann über das Feld Sortierung [228] erfolgen.
  4. Wählen Sie das gewünschte Material aus.
  5. Klicken Sie auf Importieren [230] und führen Sie die üblichen Schritte zum Hinzufügen eines Materials aus. Alle verfügbaren Informationen zum Material werden aus der Datenbank gezogen und automatisch übernommen. Idealerweise – wenn die Materialkategorie bereits existiert und die Materialausprägungen verfügbar sind – kann ein Material so in wenigen Sekunden in der Anwendung angelegt werden.

Abbildung 97: Der Material Finder® mit den Optionen zum Filtern und Suchen

  1. In der Liste der Materialien wird das importierte Material nun angezeigt.
  2. Es wird ein Tag mit der Beschriftung Vom Material Finder® importiert [231] angezeigt. Sie können auch im Filter nach Materialien suchen, die aus dem Material Finder® importiert wurden.

Abbildung 98: Die Liste der Materialien

2.9. Umgang mit Sonderfarbbibliotheken

Ab Version 1.21.2 werden Sonderfarbbibliotheken nun auch in der neuen Benutzeroberfläche der Anwendung angeboten. Im Zuge dieser Implementierung wurden folgende Funktionen erweitert bzw. implementiert:

  • Erweiterte Funktionalität beim Importieren, Zusammenführen und Löschen einer Bibliothek.
  • Die Möglichkeit, ASE-Farbbibliotheken zu importieren.
  • Die Übernahme eines Farbwertes einer Sonderfarbe aus einer bestimmten Bibliothek beim Anlegen einer Sonderfarbdefinition für ein Motiv.

2.9.1. Reiter »Bibliothek«

Im Reiter Bibliothek des Menüpunktes Farbe > Sonderfarben der neuen Benutzeroberfläche können Sie ab sofort Sonderfarbbibliotheken importieren, auswählen, löschen sowie den Kommentar zur Bibliothek nachträglich ändern.

Zum Importieren einer Sonderfarbbibliothek gehen Sie folgendermaßen vor:

  1. Navigieren Sie zu Farbe > Sonderfarben.
  2. Öffnen Sie den Reiter Bibliothek [233].
  3. Wählen Sie bei Bedarf aus der Auswahlliste der Bibliotheken [232] die gewünschte Bibliothek aus.
  4. Bei Bedarf können Sie die gewählte Bibliothek über die Symbole Bearbeiten [234] oder Löschen [235] verwalten.
  5. Zum Importieren einer neuen Bibliothek klicken Sie auf Importieren [236].

Abbildung 99: Der Menüpunkt Sonderfarben mit dem Reiter Bibliothek

  1. Im nun geöffneten Dialog Sonderfarbbibliothek importieren können Sie folgende Optionen bestimmen:
    • Dateien hochladen [237] – Ziehen Sie die gewünschte Datei – .cxf, .ase oder .acb – aus Ihrem lokalen Verzeichnis in diesen Bereich. Der Dateiname der hochgeladenen Datei wird anschließend unter dem Feld angezeigt.
    • In ausgewählte Bibliothek importieren [238] – Haben Sie zuvor eine Bibliothek [233] (Abbildung 99) ausgewählt, können Sie die neu zu importierende Bibliothek mit dieser zusammenführen.
    • Informationen zur Farbbibliothek – Geben Sie den gewünschten Name [239] und ggf. eine Bemerkung [240] ein.
  2. Klicken Sie anschließend auf Sonderfarbbibliothek importieren.

Abbildung 100: Der Dialog Sonderfarbbibliothek importieren in der neuen Benutzeroberfläche

2.9.2. ASE-Farbbibliothek importieren

Mit Version 1.21.2 wurde die Möglichkeit implementiert, ASE-Dateien (Adobe Swatch Exchange) zu importieren. Beachten Sie jedoch, dass dabei nur Sonderfarben, die in der ASE-Datei gespeichert sind, importiert werden. Tonwerte oder andere benannte Farben – die ebenfalls in einer ASE-Datei enthalten sein können – werden nicht importiert.

2.9.3. Farbwerte für Sonderfarbe aus gewählter Bibliothek übernehmen

Nachdem Farbbibliotheken nun besser in der Anwendung angezeigt und verwaltet werden können, wurde mit Version 1.21.2 nun auch die Möglichkeit implementiert, Farbwerte einer Sonderfarbe aus einer gewählten Bibliothek zu übernehmen. Dies is besonders wichtig, wenn derselbe Farbname in mehreren verschiedenen Bibliotheken vorkommt, z.B. Messungen für M0, M1 oder M2.

Zum Auswählen einer Sonderfarbe aus einer Bibliothek gehen Sie folgendermaßen vor:

  1. Öffnen Sie ein Motiv oder einen Artikel, der eine Sonderfarbe enthält, in der Detailansicht der Anwendung.
  2. Wählen Sie im Einstellungsbereich Sonderfarben die gewünschte Sonderfarbe [241] aus.
  3. Klicken Sie auf Sonderfarbdefinition anlegen und bearbeiten [242].

Abbildung 101: Der Einstellungsbereich Sonderfarben der Motiv-Detailansicht

  1. Es öffnet sich der Dialog Sonderfarbdefinition.
  2. Erstellen Sie eine neue Sonderfarbdefinition für diese Sonderfarbe, indem Sie auf Hinzufügen [243] klicken und darin beispielsweise PDF [244] auswählen.

Abbildung 102: Der Dialog Sonderfarbdefinition

  1. Es öffnet sich der Dialog Sonderfarbdefinition erstellen.
  2. Zum Verwenden der Farbwerte aus einer Bibliothek klicken Sie auf Sonderfarbe von Bibliothek auswählen [245].

Abbildung 103: Der Dialog Sonderfarbdefinition erstellen mit der Funktion einen Farbwert aus einer Bibliothek zu übernehmen

  1. Es öffnet sich der Dialog Sonderfarbbibliothek auswählen.
  2. Wählen Sie die gewünschte Bibliothek [246] aus und anschließend die gewünschte Zielfarbe [247] innerhalb der Bibliothek.
  3. Durch einen Klick auf Speichern werden die Farbwerte der ausgewählten Zielfarbe für die Farbdefinition der zuvor gewählten Sonderfarbe übernommen.

Abbildung 104: Der Dialog Sonderfarbbibliothek auswählen

Referenz zur Zielfarbe

Beachten Sie, dass die Referenz zur Zielfarbe derzeit noch nicht gespeichert wird. Es werden lediglich die Werte der Zielfarbe hinsichtlich alternativer Farbräume und Farbwerte übernommen.

3. Kleine Verbesserungen

In dieser Version wurden außerdem verschiedene kleinere Verbesserungen vorgenommen.

3.1. Routine »Entity Cleanup«

Im Zuge der Entwicklung von Version 1.21.2 wurden in der Routine »Entity Cleanup«, die sich unter Administration > Routinen befindet, zwei neue Vorgänge implementiert. Diese beiden neuen Vorgänge sind:

3.1.1. Leere Sammlungen

Mit dieser Routine werden leere Sammlungen, die sich im Menüpunkt Artikel > Sammlungen befinden automatisch gelöscht, wodurch dieser Bereich sauber gehalten werden kann. In Filter hinzufügen können Sie dabei folgende Einträge auswählen:

  • Erstellt – Löscht leere Sammlungen, wenn deren Erstellungsdatum älter ist als angegeben.
  • Geändert – Löscht leere Sammlungen, wenn deren Änderungsdatum älter ist als angegeben.

Standardmäßig werden, sobald die Routine »Entity Cleanup« aktiviert ist, alle leeren Sammlungen gelöscht, deren Änderungsdatum seit 30 Tagen unverändert ist.

Abbildung 105: Die Standardkonfiguration des Vorgangs Leere Sammlungen der Routine »Entity Cleanup«

3.1.2. Freigabeprojekte löschen

Mit dieser Routine werden leere Freigabeprojekte, die sich im Menüpunkt Dashboard > Freigabeprojekte befinden, automatisch gelöscht, wodurch dieser Bereich ebenfalls sauber gehalten werden kann. In Filter hinzufügen können Sie dabei folgende Einträge auswählen:

  • Erstellt – Löscht Freigabeprojekte, wenn deren Erstellungsdatum älter ist als angegeben.
  • Geändert – Löscht Freigabeprojekte, wenn deren Änderungsdatum älter ist als angegeben.
  • Abgelaufen – Löscht abgelaufene Freigabeprojekte, wenn das Ablaufdatum des Freigabeprojekts älter ist als angegeben.
  • Aktueller Status – Löscht Freigabeprojekte, wenn sie den angegebenen Status haben. Folgende Status können ausgewählt werden:
    • Vorbereiten
    • Ausstehend
    • Abgelaufen
    • Fertiggestellt
    • Abgeschlossen
    • Leer
    • Fehler

Standardmäßig werden, sobald die Routine »Entity Cleanup« aktiviert ist, alle Freigabeprojekte gelöscht, deren Änderungsdatum seit 7 Tagen unverändert ist, der Status Leer oder Fehler ist und die bereits abgelaufen sind.

Abbildung 106: Die Konfiguration des Vorgangs Freigabeprojekt der Routine »Entity Cleanup«

3.2. Hotfolder

Aus Legacy-Gründen wurden in der alten Benutzeroberfläche der Anwendung erneut das Erstellen und Verwalten von Hotfoldern des Typs »ZIP« sowie von Hotfoldern des Typs »ZIP für mehrere Druckreihen« zugänglich gemacht.

Abbildung 107: Der Dialog Hotfolder einrichten in der alten Benutzeroberfläche mit den verfügbaren Verarbeitungsmethoden

3.3. Druckerserie LF (LaForte)

Mit Version 1.21.2 werden für LF-Drucker (Aleph LaForte) drei vorkonfigurierte DitherMixArrays – siehe dazu Verwalten und Bereitstellen von DitherMixArrays – zur Verwendung für spezielle Anwendungen bereitgestellt:

  • LaForte Graphics Pigment [248] – Für diesen Druckertyp wird das Feld für den DitherMixArray Aleph 1 Drop Opal [251] vorausgefüllt.
  • LaForte Sublimation Graphics [249] – Für diesen Druckertyp wird das Feld für den DitherMixArray Aleph 2 Drop Opal vorausgefüllt.
  • LaForte Textile [250] – Für diesen Druckertyp bleibt das Feld für den DitherMixArray leer.

Durch die Verwendung dieser DitherMixArrays werden insbesondere bei Verläufen jene Qualitätsanforderungen erreicht, die für die jeweiligen Anwendungen erforderlich sind.

Abbildung 108: LaForte Graphics Pigment mit der Druckkonfiguration für den DitherMixArray

3.4. Drucker bearbeiten und konfigurieren

In Version 1.21.2 wurden beim Bearbeiten sowie beim Konfigurieren eines Druckers über Administration > Drucker zwei Verbesserungen vorgenommen. Damit ist es nun möglich, einerseits die Reihenfolge der Druckfarbkonfiguration nachträglich zu ändern und andererseits einen bereits verbundenen Analytics Collector zu entkoppeln und mit einem neuen Analytics Collector zu verbinden.

3.4.1. Reihenfolge der Druckfarbkonfiguration ändern

Ab sofort besteht die Möglichkeit, die Reihenfolge der Prozessfarben nachträglich zu ändern. Dazu können Sie im Dialog Druckfarbkonfiguration bearbeiten unter Administration > Drucker > Druckfarbkonfiguration die Reihenfolgen der Prozessfarben durch einfaches Verschieben des Angreifers [252] ändern.

Diese Funktion wird insbesondere für die LF-Druckerserie von Aleph benötigt, wenn entsprechende Änderungen bei den Farben eines Druckers vorgenommen werden.

Abbildung 109: Der Dialog Druckkonfiguration bearbeiten mit der Möglichkeit die Reihenfolge zu ändern

3.4.2. Verbinden mit Analytics Collector

Durst-Drucker können mit einem Analytics Collector über Administration > Drucker > Bearbeiten verbunden werden. Dabei wird eine interne Analytics-Instanz zwischen der Anwendung und dem Analytics Collector aufgebaut.

Bisher musste beim Verbinden des Druckers mit einem anderen Analytics Collector umfangreich an den Masterdaten gearbeitet werden. Mit dieser Version wird bereitgestellt, dass durch das Ändern der IP-Adresse [253] im Dialog Drucker bearbeiten die bestehende Instanz gelöscht, eine neue Instanz angelegt und damit die Verbindung zum neuen Analytics Collector automatisch hergestellt wird.

Abbildung 110: Der Dialog Drucker bearbeiten

3.5. Dialog »Anmelden« – Anpassung an Theme

Ab dieser Version wird der Dialog zum Anmelden an die Anwendung im aktuell gewähltem Theme angezeigt. Bis zu dieser Version war der Login-Dialog lediglich im Dark-Mode verfügbar.

Abbildung 111: Links: Der Anmeldedialog für ein helles Theme; Rechts: Der Anmeldedialog für ein dunkles Theme

3.6. Hochladen geschützter PDF-Dateien

Ab dieser Version wird eine eindeutige Fehlermeldung bereitgestellt, wenn geschützte PDF-Dateien vom Workflow nicht verarbeitet werden können. Nach dem Hochladen einer geschützten Datei wird in Aktivitäten [255] ein Fehler angezeigt. Klicken Sie auf Übersichtsdialog anzeigen [254], um den Fehler im Detail einzusehen.

Abbildung 112: Links: Der Dialog Aktivitäten nach dem Hochladen einer geschützten Datei; Rechts: Die Übersicht der Log-Dateien mit dem dazugehörigen Fehler

Schutz einer PDF-Datei aufheben

Geschützte PDF-Dateien können in der Anwendung nicht verarbeitet werden, da der erforderliche Normalisierungsschritt die gewünschten Änderungen an der Druckdatei nicht vornehmen kann. Der Schutz der Druckdatei muss also aufgehoben werden.

Der Schutz kann aufgehoben werden, indem Sie vom Kunden eine ungeschützte Version der Druckdatei anfordern.

3.7. Hochladen und Normalisierungseinstellungen

In der Anwendung wird an einigen Stellen angeboten, eine Druckdatei durch Verschieben der Datei in die Dropzone [256] in die Anwendung hochzuladen. Mit welchen Einstellungen das Hochladen dabei ausgeführt wird, kann in den Hochladen und Normalisierungseinstellungen bestimmt werden. Zum Öffnen des Dialogs klicken Sie auf das Zahnrad [257].

Mit Version 1.21.2 wurde der Dialog besser strukturiert und mit einer Überschrift versehen, um klarer zu machen, dass es sich dabei um Einstellungen handelt, die Auswirkungen auf den Normalisierungsprozess haben.

Abbildung 113: Der Dialog Hochladen und Normalisierungseinstellungen für den Menüpunkt Artikel

3.8. VDP – Steuerdatei

In der Anwendung können Steuerdateien (Datenbanken) in Form von CSV-Dateien zu einem einseitigen Motiv hochgeladen werden, um den Inhalt der Steuerdatei für die Erzeugung variabler Inhalte zu verwenden. CSV-Dateien unterliegen dabei einer bestimmten Struktur: Die Daten für einen Datensatz müssen durch ein eindeutiges Zeichen – das Spaltentrennzeichen [258] – voneinander getrennt vorliegen.

Mit Version 1.21.2 wird ein weiteres Zeichen – ein senkrechter Strich »|« – als Spaltentrennzeichen im Dialog CSV-Datei hinzufügen bereitgestellt. Der Dialog kann durch Klick auf CSV-Datei hinzufügen im Reiter Variable Daten eines Artikels oder Motivs aufgerufen werden.

Abbildung 114: Der Dialog CSV-Datei hochladen mit dem ausgewählten neuen Spaltentrennzeichen

3.9. Schnelldruck

In Automatisierung > Schnelldruck wurden zwei kleinere Verbesserungen implementiert: Der Dialog kann nun wieder auf Standard zurückgesetzt werden, und es können Platzhalter für den Namen des Produktionsauftrags verwendet werden.

3.9.1. Einstellungen zurücksetzen

Nachdem ein Schnelldruck abgesetzt wurde und dabei Änderungen an Parametern vorgenommen wurden, wird beim nächsten Erstellen eines Schnelldrucks die zuvor modifizierte Maske erneut bereitgestellt. Mit Version 1.21.2 wurde die Möglichkeit geschaffen, die vorgenommenen Parameter wieder auf den Standard [259] zurückzusetzen.

Abbildung 115: Die Ansicht des Menüeintrags Automatisierung > Schnelldruck, nachdem zuvor ein Schnelldruck ausgeführt wurde

3.9.2. Platzhalter für Produktionsauftragsnamen

Für den Namen des Produktionsauftrags [260] (Abbildung 115) können ab Version 1.21.2 Platzhalter unter Administration > Einstellungen > Dynamische Namensgebung eingefügt werden. Sie können dort Platzhalter für die Erstellung eines Produktionsauftrags im Bereich Schnelldruck für den Auftragsnamen [261] und der Ext. ID [262] festlegen.

Beim Aufruf des Menüeintrags werden diese Platzhalter vorbefüllt in der Maske angezeigt.

Abbildung 116: Der Einstellungsbereich Dynamische Namensgebung des Menüeintrags Administration > Einstellungen

3.10. Artikel – Sammlungen

Mit Version 1.21.2 wurde die Information Erstellt [263] zum Einblenden in der Liste der Sammlungen bereitgestellt. Beachten Sie, dass Sie diesen Eintrag in den Anzeigeoptionen hinzufügen müssen, um die Information sehen zu können.

Abbildung 117: Die Liste der Sammlungen des Menüeintrags Artikel > Sammlungen

3.11. Liste der Produktionsaufträge

Über Produktionsaufträge > Produktionsaufträge wird dem Anwender die Liste aller Produktionsaufträge angezeigt. Ab Version 1.21.2 können Anwender auf folgende Informationen, Filter und Funktionen zurückgreifen:

  • Quelle des Produktionsauftrags [265] – Anzeigen der Informationen zur Quelle des Produktionsauftrags – Schnelldruck, Stapelverarbeitung, Hotfolder, Liste der Artikel/Motive oder API. Ein entsprechender Filter nach der Herkunft eines Produktionsauftrags steht unter Filter setzen zur Verfügung.
  • Verwendete Produktionskonfiguration [264] – Die dem Produktionsauftrag zugrunde liegende Produktionskonfiguration kann als zusätzliches Attribut in den Anzeigeoptionen ausgewählt werden. Ein entsprechender Filter nach der verwendeten Produktionskonfiguration eines Produktionsauftrags steht ebenfalls unter Filter setzen zur Verfügung.
  • Schnellfilter [266] – Zur schnellen Filterung der Liste der Produktionsaufträge stehen folgende Schnellfilter zur Verfügung:
    • Alle – Zeigt alle Produktionsaufträge an
    • Standard – Zeigt lediglich klassische Produktionsaufträge an, die über die Benutzeroberfläche angelegt wurden.
    • Schnelldruck – Zeigt Produktionsaufträge an, die über den Schnelldruck erstellt wurden.
    • Automationsauftrag – Zeigt Produktionsaufträge an, die über Hotfolder, Stapelverarbeitung, API oder über Automationsauftrag erzeugen in der Benutzeroberfläche erstellt wurden.
  • Information [267] – Im Tooltip wird angezeigt, wie viele Produktionsaufträge aktuell nicht auf Automationsaufträgen basieren.

Wird der Schnellfilter Automationsauftrag gewählt, stehen zusätzliche Schnellfilter [268] zur Verfügung. Damit können ausschließlich Produktionsaufträge einer bestimmten Herkunft – Schnelldruck, Stapelverarbeitung, Hotfolder, Liste der Artikel/Motive oder API – angezeigt werden.

Abbildung 118: Die Liste der Produktionsaufträge mit den neuen zusätzlichen Informationen und Schnellfiltern

3.12. Produktionsauftrag

Im Zuge der Entwicklung von Version 1.21.2 wurde die bestehende Funktion der Farbkorrektur in einem Produktionsauftrag verbessert und eine neue Funktion zum erneuten Senden der Schneidedaten implementiert. Darüber hinaus wurde auch die Q-Point-Spezifikation um zusätzliche Attribute erweitert.

3.12.1. Farbkorrekturen

Die Erweiterung der bereits bestehenden Funktion Farbkorrektur wurde in zwei Punkten verbessert:

  • Korrekturen können nun bis zu 50% [269] eingegeben werden. Bislang war die Korrektur auf 30% beschränkt.
  • Die Position der Schaltfläche Änderungen auf Produktionsauftrag anwenden [270] wurde unterhalb der Schieberegler angeordnet.

Abbildung 119: Der Reiter Ausgabekonfiguration eines Produktionsauftrags

3.12.2. Schneidedaten erneut senden

Mit Version 1.21.2 wurde die Funktion Schneidedatei erneut senden [271] im Reiter Schneideinformationen eines Produktionsauftrags bereitgestellt. Damit kann eine bestehende Schneidedatei erneut übertragen werden, ohne den Produktionsauftrag erneut rendern zu müssen.

Abbildung 120: Der Reiter Schneideinformationen eines Produktionsauftrags

3.12.3. Erweiterung der Q-Point-Spezifikation

In der Q-Point-Spezifikation wurden weiterführende Informationen zu allen beteiligten Softwarekomponenten (Versionsnummer) sowie Maschinen (Systemnummern) hinzugefügt. Damit kann die Zuordnung des gespeicherten Q-Points für die Verwendung eindeutiger vorgenommen werden.

3.13. Zum Drucker übertragen

Beim Rendern von Produktionsaufträgen mit der Sonderfarbe »Permeo« wurde in Version 1.21.2 ein Sonderfall implementiert und die bislang fehlende Information zur Farbraum-Konvertierung im Dialog Zum Drucker übertragen bereitgestellt.

3.13.1. Umgang mit Sonderfarbe »Permeo«

Ist die Sonderfarbe »Permeo« im Drucker als Farbe des Typs »Als Separation ausgeben« angelegt, wird standardmäßig eine Farbseparation für die Sonderfarbe »Permeo« erstellt.

Mit Version 1.21.2 wurde in diesem Zusammenhang ein Sonderfall implementiert: Wird ein Produktionsauftrag ohne Permeo-Sonderfarbe auf einen Drucker mit Permeo-Sonderfarbe übertragen, wird kein leerer Permeo-Auszug am Drucker erstellt.

3.13.2. Farbraum-Konvertierung anzeigen

Im Dialog Zum Drucker übertragen wird ab dieser Version angezeigt, welche Farbraum-Konvertierungsmethode [272] – CMYK-Arbeitsfarbraum oder RGB zu Material – eingestellt ist.

Abbildung 121: Der Dialog Zum Drucker übertragen

3.14. Farbstrategien einrichten

Mit Version 1.21.2 können Farbstrategien unter Farbe > Farbstrategien – nur im Debug-Modus einsehbar – nun auch für Drucker von Drittherstellern sowie für von Device Connector angesteuerten Drucksysteme erstellt werden.

3.15. Sonderfarbreport erstellen für mehrere Artikel

In Version 1.21.2 wurde die Möglichkeit, einen Sonderfarbreport für mehrere ausgewählte Artikel zu erstellen, aus Logikgründen auf die Auswahl eines Artikels limitiert.

3.16. Einstellungen

Mit Version 1.21.2 wurden in den Einstellungsbereichen des Menüpunkts Administration > Einstellungen Überarbeitungen sowie neue Funktionen implementiert. Folgende Einstellungsbereiche sind davon betroffen:

3.16.1. Montage-Editor

Mit der Einführung des Montage-Modus Gebundenes Produkt musste ein weiterer Bereich im Einstellungsbereich Montage-Editor hinzugefügt werden. Aus diesem Grund wurde die Gruppierung überarbeitet und auf mehrere Reiter [273] aufgeteilt.

Abbildung 122: Der Einstellungsbereich Montage-Editor mit den neuen Reitern

3.16.2. E-Mail

In dieser Version wird die Möglichkeit bereitgestellt, ein ausgewähltes E-Mail-Konto als Standardkonto zu hinterlegen. Dieses Konto wird dann automatisch in allen Dialogen verwendet, in denen ein Absender eingetragen werden muss.

Gehen Sie dazu folgendermaßen vor:

  1. Wählen Sie im Bereich E-Mail Konten [274] das gewünschte E-Mail-Konto [277] aus.
  2. Wählen Sie im Menü Weitere Funktionen den Eintrag Als Standard setzen [275] aus.
  3. Das als Standard gesetzte Konto wird mit einer Kennzeichnung [276] angezeigt.

Abbildung 123: Der Einstellungsbereich E-Mail mit den E-Mail-Konten

3.16.3. Schriften

Mit Version 1.21.2 wird die Möglichkeit bereitgestellt, eine im System verfügbare Schrift als Standardschrift zu setzen. Dadurch tritt ab sofort kein Fehler mehr auf, wenn eine nicht vorhandene Schrift in der Anwendung aufgerufen wird.

Zum Setzen einer Standardschrift gehen Sie folgendermaßen vor:

  1. Wählen Sie zum Setzen einer Standardschrift zuerst die Schrift [278] in der Liste der Verfügbaren Schriften aus.
  2. Wählen Sie dann den gewünschten Schriftschnitt [279] aus.
  3. Klicken Sie auf Schrift als Standard setzen [280].

Abbildung 124: Der Einstellungsbereich Schriften

3.17. Download-Optionen für Montagen

In Version 1.21.2 wurde implementiert, dass beim Herunterladen einer Technischen Farbe sowie bei Hybrid-Farben eine Verzerrung [281] eingegeben werden kann.

Abbildung 125: Der Dialog Montage herunterladen mit gewählter Option Nur ausgewählte Technische Farben

3.18. Schneidegeräte – Platzhalter

In dieser Version wurden zusätzliche Platzhalter zur Erzeugung des Barcodeinhalts für Schneidegeräte bereitgestellt. Dabei handelt es sich um folgende Platzhalter:

  • Produktionsauftrag Namen
  • Auftragsposition – Auftragsposition ID
  • Auftragsposition – Name
  • Auftragsposition – Ext. ID
  • Auftragsposition – Auftragsposition Info
  • Auftragsposition – Ansprechpartner
  • Auftragsposition – Fälligkeitsdatum
  • Auftragsposition – Erstellt
  • Auftrag – Auftragsnummer

Abbildung 126: Der Dialog Platzhalter auswählen mit den neu hinzugefügten Platzhaltern

3.19. Messgeräte

Im Bereich Messgeräte wurden mit Version 1.21.2 zwei wesentliche Neuerungen implementiert.

3.19.1. Anlegen von Messgeräten

Beim erstmaligen Anlegen eines Messgerätes werden nun nicht wie bisher nur M1-Parametersätze, sondern auch M0-Parametersätze angelegt. Darüber hinaus wird im Kommentar darauf hingewiesen, für welchen Arbeitsfarbraum der jeweilige Parametersatz zu verwenden ist.

Durch diese Erweiterung wird der Anwender in die Lage versetzt, den richtigen Parametersatz für eine durchgängige und konsistente Umsetzung des Farbmanagements zu verwenden.

Abbildung 127: Der Menüpunkt Administration > Messgeräte mit neu angelegten Parametersätzen für das Messgerät Barbieri Spectro LFP qp

3.19.2. Techkon »Spectro Dens«

Mit Version 1.21.2 kann die Messöffnung [282] für das Messgerät Spectro Dense ab sofort eingestellt werden. Beachten Sie jedoch, dass diese Einstellung keine direkte Auswirkung auf das Messgerät hat, da die Messöffnung manuell am Messgerät umgestellt werden muss.

Abbildung 128: Der Menüpunkt Administration > Messgeräte mit dem gewählten Messgerät Techkon Spectro Dense

3.20. Materialien

Im Menüpunkt Administration > Materialien wurden in Version 1.21.2 noch weitere kleinere Funktionen implementiert.

3.20.1. Löschen von Materialien

In dieser Version wurde die Logik implementiert, dass ein Material in der Anwendung nun komplett – einschließlich aller Materialausprägungen – gelöscht wird. Bis zu dieser Version war dies nicht der Fall.

3.20.2. Material anlegen

In Version 1.21.2 wird die Funktion bereitgestellt, dass beim erstmaligen Anlegen einer Materialkategorie oder eines Materials automatisch der erste Eintrag als Standard gesetzt wird.

Diese Funktion ist nur über die neue Benutzeroberfläche verfügbar! Wird ein Material über die API angelegt, kann dieses Verhalten nicht erwartet werden.

Abbildung 129: Ein Material mit der automatisch als Standard gesetzten Materialausprägung

3.20.3. Liste der Materialien

Für die Liste der Materialien stehen ab sofort zusätzliche Sortierkriterien zur Verfügung. Zu diesen neuen Sortierkriterien zählen:

  • Zuletzt geändert
  • Erstellt

3.21. Tintenaktualisierung

In Version 1.21.2 wurde die Liste der Tinten – Version 11/2025 – in der Anwendung aktualisiert.

3.22. Handbuch – Verbesserungen

Der Aufruf des Handbuchs erfolgt durch Klick auf Handbuch in der Kopfzeile der Anwendung. Die Möglichkeit, eine andere Sprache – Deutsch oder Englisch – direkt im Handbuch auszuwählen [283], wurde erst mit Version 1.21.2 implementiert. Der neue Link zum Handbuch lautet: https://my-guide.info.

Abbildung 130: Das Handbuch mit der Möglichkeit, schnell die Sprache umzuschalten

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