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In diesem Artikel erhalten Sie eine detaillierte Beschreibung der
- Neuerungen in Version 2.1.0 sowie der
- Verbesserungen, die für Anwender umgesetzt wurden.
Eine Übersicht üb die neuen Funktionen finden Sie im Artikel Release Notes 2.1.0 (Minor Version).
1. Neuerungen
In diesem Abschnitt erhalten Sie eine detaillierte Beschreibung der Neuerungen, die in den Bereichen des Montage-Editors, der Automatisierung von Prozessen, der Benutzeroberfläche, der API sowie im Bereich der Datenprüfung und Datenkorrektur implementiert wurden.
1.1. Montage-Editor
Mit Version 2.1.0 wurden bestehende Funktionen im Montage-Editor erweitert und optimiert. Folgende Neuerungen und Verbesserungen wurden dabei implementiert:
1.1.1. Step & Repeat – Nur eine Spalte pro Motiv
Im Montage-Editor wurde in dieser Version für den Montage-Modus Step & Repeat die neue Option Eine Spalte pro Motiv zur Erstellung genau einer Spalte pro Motiv implementiert. Mit dieser Funktion wird exakt die angegebene Anzahl der Kopien montiert, der Montagebogen wird dabei nicht mit weiteren Kopien desselben Motivs aufgefüllt. Diese neue Funktion erspart es Anwendern, für jede mögliche Anzahl an Motiven eine eigene Montagebogen-Vorlage anzulegen, da die Spaltenanzahl je nach Motivanzahl automatisch angepasst wird. Gleichzeitig verhindert sie, dass eine Spalte mit zusätzlichen Kopien desselben Motivs aufgefüllt wird. Da dies zu Papierverschnitt führen kann, ist die Funktion standardmäßig deaktiviert.
Gehen Sie zur Aktivierung folgendermaßen vor:
- Navigieren Sie zu Automatisierung > Montage-Editor.
- Öffnen Sie die gewünschte Montage in den gewünschten Dimensionen.
- Im Reiter Zeichenfläche öffnen Sie den Bereich Rastereinstellungen.
- Aktivieren Sie die Funktion Spalten/Zeilen sortenrein halten [x].
- Aktivieren Sie nun die erschienene Funktion Nur eine Spalte pro Motiv – wenn Sie über das Info-Symbol [x] fahren, wird außerdem ein Tooltip zur Funktion geboten.
- Ziehen Sie nun die gewünschten Motive auf die Zeichenfläche, um die Montage zu erstellen.
Dimensionen und Platzierung
Beachten Sie, dass in der derzeitigen Implementierung der Funktion Nur eine Spalt pro Motiv die gesamte Dimension der gewünschten Motive der Dimension des Montagebogens entsprechen müssen. Wenn ein Motiv nicht mehr platziert werden kann, kann auch die Montage nicht durchgeführt werden.
Abbildung : Die neue Funktion Nur eine Spalte pro Motiv mit dem dazugehörigen Tooltip
1.1.2. Nesting – Motivreihenfolge berücksichtigen
In dieser Version wurde die Funktion Motivreihenfolge berücksichtigen im Montage-Modus Nesting verbessert. Die Funktion ist einerseits für die mehrseitige Ausgabe [x] verfügbar sowie andererseits nur bei aktivierter Strategie Verhältnis Kopien beibehalten möglich.
Gehen Sie folgendermaßen vor, um die Funktion zu aktivieren:
- Navigieren Sie zu Automatisierung > Montage-Editor.
- Erstellen Sie die gewünschte Montage im Montage-Modus Nesting mit den gewünschten Motiven.
- Aktivieren Sie die Option Mehrseitige Ausgabe sowie wenn gewünscht Bogenduplikate entfernen [x].
- In den Nesting Optionen wählen Sie unter Strategie [x] die Option Verhältnis Kopien beibehalten [x] aus.
- Unter Anordnung wählen Sie nun die Option Motivreihenfolge berücksichtigen aus [x] – die Motive werden nun in der Reihenfolge, je nachdem wie sie im Reiter Motive definiert ist, montiert.
- Öffnen Sie wenn notwendig den Reiter Motive [x], um die Motive durch Ziehen und Ablegen in ihrer Reihenfolge auf der Montage zu ändern.
Abbildung : Der Reiter Zeichenfläche mit der Funktion Motivreihenfolge berücksichtigen.
1.1.3. Stanzform – Mehrfachnutzen Nummerierung
Für die Mehrfachnutzen Nummerierung wurde in dieser Version für die Zahlen »6« und »9« jeweils ein Punkt hinzugefügt, um diese auch bei gegebener Drehung des Mehrfachnutzens sofort unterscheiden [x] zu können.
Abbildung : Der Mehrfachnutzen-Editor mit der neuen Nummerierung
1.1.4. Platzierungsreihenfolge – Farbcode für Linien zum Umschließen von Montagegruppen
In 2.1.0 wurde die aus Version 2.0.0 bekannte Funktion Farbwerte für Beschriftungen dynamisch ableiten erweitert und auch für Linien um Gruppen im Montage-Modus Nesting verfügbar gemacht. Dafür wurde die Option Vom Benutzerdefinierten Feld ableiten integriert, womit die Linienfarbe dynamisch pro Motiv aus einem benutzerdefinierten Feldwert für eine Montagegruppe bestimmt werden kann. Bis zu dieser Version war lediglich es lediglich möglich für die Umrahmung von Gruppen eine einzige Farbe zu verwenden.
Damit Sie die Linienfarben anwenden können, müssen Sie folgendermaßen vorgehen:
- Legen Sie ein benutzerdefiniertes Feld für das Motiv oder einen Auftrag – unter Administration > Einstellungen > Benutzerdefinierte Felder an –z.B. mit dem Namen Color Code.
- Hinterlegen Sie den Farbnamen oder Farbcode jeweils für den Auftrag bzw. das Motiv [x].
Mögliche Farbnamen
Eine Liste der möglichen Farbnamen für ein benutzerdefiniertes Feld finden Sie unter folgendem Link:
https://developer.mozilla.org/de/docs/Web/CSS/Reference/Values/named-color
Abbildung : Links: Der Dialog Auftrag bearbeiten mit dem benutzerdefinierten Feld und einem anderen Wert –cyan; Rechts: Der Dialog Auftrag bearbeiten mit dem benutzerdefinierten Feld und einem anderen Wert –magenta
- Für die Platzierungsreihenfolge in der Montage wählen Sie die Option Gruppieren/Sortieren [x].
- Im Dialog Gruppieren und Sortieren aktivieren Sie die Option Linie um Gruppe erzeugen [x].
- Wählen Sie dann die Farboption Von Benutzerdefiniertem Feld ableiten [x] aus.
- Wählen Sie das zuvor erstellte benutzerdefinierte Feld [x] – z.B. Color Code – aus.
- Klicken Sie auf Speichern [x].
Abbildung : Der Dialog Gruppieren und Sortieren mit der Konturfarbe
- Die Montage wird nun mit der jeweiligen Gruppe an Motiven angezeigt die mit der definierten Linienfarbe umrahmt [x] sind.
Abbildung : Die Zeichenfläche der Montage mit den umrahmten Motivgruppen
1.1.5. Marken – Registermarke
In dieser Version wurde die Möglichkeit der Eingabe der Konturstärke für die Marke »Registration« im Reiter Marken [x] sowie in der Montagebogenkonfiguration [x] entfernt.
Abbildung : Die Registration Marke im Reiter Marken sowie in der Montagebogenkonfiguration
1.1.6. Farbwähler
In Version 2.1.0 wurde der Farbwähler für mehrere Marken vereinheitlicht. Die Farbeinstellungen folgender Marken und Umgebungen sind davon betroffen:
- Montagebogenkonfiguration > Marken > Trägerbalken
- Montagebogenkonfiguration | Reiter »Marken« > BOBST Power Register
- Reiter »Marken« > Schnittmarke
- Montagebogenkonfiguration | Reiter »Marken« > Corner Mark | 2 | 3
- Zeichenwerkzeuge
- Montage-Editor > Endfertigung > Fotoba
- Linieneinstellungen
- Masterdata Marken
- Montagebogenkonfiguration | Reiter »Marken« > Vision Marken | Vision Hybrid
Abbildung : Die standardmäßige Farbauswahl
1.2. Check-in Prüf- und Korrekturvorlage
Mit Version 2.1.0 wurden im Umfeld der Check-in Prüf- und Korrekturvorlagen folgende Neuerungen implementiert:
1.2.1. Korrektur »Technische Sonderfarben aufbereiten« – Neuer Schritt
Die in Version 2.0.0 eingeführte Korrektur »Technische Sonderfarben aufbereiten« wurde in dieser Version um den 5. Schritt »Objekte, die in einer Technischen Sonderfarbe definiert sind werden einer Processing Steps Ebene zugewiesen (ISO 19593)« [x] erweitert. Darin werden folgende zwei Optionen angeboten:
- Objekte werden der Processing Steps Ebenen zugewiesen - bestehende Zuweisungen werden überschrieben – mit dieser Option werden bestehende Zuweisungen werden überschrieben.
- Objekte werden keinen Processing Steps Ebenen zugewiesen – mit dieser Option deaktivieren Sie die empfohlene Vorgehensweise für den Spezialfall, dass es zu Komplikationen in einer Druckdatei kommt.
Abbildung : Der Dialog Technische Sonderfarben aufbereiten
1.2.2. Korrektur »Sonderfarben auf Ebene verschieben« – Entfernt
Im Zuge der Implementierung der Korrektur »Technische Sonderfarben aufbereiten« wurde die Korrektur »Sonderfarben auf Ebene verschieben« überflüssig. Diese wurde aus diesem Grund aus der aktuellen Version entfernt.
1.2.3. Korrektur »Inhalt unsichtbarer Ebenen entfernen und auf sichtbare Ebenen reduzieren« – Erweiterung
Im Zuge der Implementierung der Korrektur »Technische Sonderfarben aufbereiten« wurde die Korrektur »Inhalt unsichtbarer Ebenen entfernen und auf sichtbare Ebenen reduzieren« [x] um die Funktion Processing Steps Ebenen erweitert. Somit bleiben nach dem Ausführen der Korrektur Processing Steps Ebenen noch immer erhalten.
Abbildung : Die Korrektur Inhalt unsichtbarer Ebenen entfernen und auf sichtbare Ebenen reduzieren im Check-in Prüf- und Korrekturprofil
1.2.4. Normalisierung von Druckdaten – Schnelle Prüfung
Es wurden weitere Änderungen im Umfeld der Normalisierung von Druckdaten implementiert. Diese sind:
- Option »Alternativfarbwerte für Sonderfarben anpassen«: Die in Administration > Einstellungen > Prüfung / Korrektur im Reiter Allgemein angebotene Option führte beim Hochladen von Druckdaten dazu, dass der Prüfvorgang zweimal durchgeführt werden musste, was die Verarbeitungszeit verdoppelte. Mit dieser Version wird dieser Vorgang optimiert – der zweite Durchgang muss nicht mehr stattfinden.
- Optimierung der Prüfdauer bei umfangreichen Dokumenten: Die Prüfungen der Check-in Prüf- und Korrekturvorlage, wurden auf Quick Check umgestellt. Damit können Dateien, um bis zu 90% schneller verarbeitet werden. Folgende interne Prüfungen sind davon betroffen:
- Sonderfarbauszüge finden
- Schrift is nicht eingebettet
- Alle Sonderfarben finden
- Intern verwendete JavaScript basierte Prüfungen
- Finden von Treffer auf Seiten- bzw. auf Dokumentebene: Das Ermitteln der Treffer – zur Anzeige der Hinweise am Motiv nahm zu lange Zeit in Anspruch. Das Prüfprofil wurde hinsichtlich dieses Schrittes optimiert und viele Prüfungen von Sonderfarben aus dem QuickCheck heraus ermittelt.
- Weitere Umstellung auf QuickCheck: Weitere Prüfungen wie »Seitenskalierungsfaktor verwendet« und »Komplexer Datenstrom« wurden auf QuickCheck umgestellt, um die Informationen schneller auslesen zu können und somit die Check-in Zeit zu reduzieren.
1.3. Freigabeprojekt
Im Umgang mit Freigaben sowie bei deren Anzeige im Freigabeportal wurden Änderungen zur Verbesserung der Benutzerführung implementiert. Folgende Bereiche sind davon betroffen:
1.3.1. Dialog zum Erstellen eine Freigabeprojekts – Verbesserung
Beim Anlegen eines Freigabeprojekts wurden in dieser Version im Reiter Report-Einstellungen [x] die Optionen Anwendung und Sprache, da sie keinen praktischen Nutzen hatten entfernt.
Im Reiter Freigabeoptionen [x] gibt es nun eine klarere Auswahl, ob und wie eine E-Mail-Benachrichtigung versendet wird, folgende Optioenn stehen zur Verfügung:
- keine Benachrichtigung,
- Versand über den integrierten E-Mail-Service oder
- über das lokale E-Mail-Programm. Bei den beiden letzten Varianten werden Absender- und Empfänger-E-Mailadresse angezeigt und müssen zwingend eingegeben werden – bei "Keine Benachrichtigung" bleiben diese Felder ausgeblendet.
Abbildung : Links: Der Dialog Freigabeprojekt hinzufügen mit dem Reiter Report-Einstellungen; Rechts: Der Dialog Freigabeoptionen mit den E-Mail-Einstellungen
1.3.2. Ablaufdatum verpflichtend
Im Dialog Freigabeprojekt hinzufügen wird ab dieser Version das Feld Ablaufdatum [x] als verpflichtend markiert, um sicher zu stellen, dass das Filtern nach abgelaufenen Projekten korrekt funktioniert.
Abbildung : Der Reiter Allgemeine Einstellungen mit dem Ablaufdatum
1.3.3. Verbesserungen im Dashboard
Das Freigabe-Dashboard wurde in mehreren Punkten überarbeitet. Dazu zählen die folgenden:
- Ein neues Symbol markiert ab Version 2.1.0, wo eine Freigabe [x] erteilt werden kann.
Abbildung : Der Detail Dialog eines Freigabeprojekts in der Applikation
- Gründe zur Ablehnung eines Projektes werden ab dieser Version vollständig in der Detailansicht angezeigt [x] – nicht mehr nur jene, die im Freigabeportal erfasst wurden, sondern auch lokal von Anwendern eingetragenen Kommentare.
- Wird eine Freigabe in der Detailansicht gelöscht [x] und die Ansicht geschlossen, aktualisiert sich die Übersicht danach automatisch, sodass der Zustand korrekt angezeigt wird.
- Zudem wurde in den Filtern die Suche nach Freigabegruppe wieder entfernt, da diese Funktion noch nicht zur Verfügung steht.
Abbildung : Der Detail Dialog mit dem Ablehnungsgrund
1.3.4. Benachrichtigungszentrale – Zur Liste der Freigabeprojekte springen
In dieser Version wurde die Funktion bereitgestellt aus dem Benachrichtigungsdialog direkt auf das entsprechende Freigabeprojekt zu springen. Dies ist über das Symbol Geh zu [x] möglich.
Abbildung : Der Dialog Benachrichtungen mit der Möglichkeit direkt in das Freigabeprojekt zu springen
1.3.5. Freigabereporte – Verbesserung der PDF-Version
Die Größe der Freigabereporte kann ab dieser Version verringert werden, in dem im Schritt Allgemeine Einstellungen bei der Erstellung eines Freigabeprojekts die Option RGB-Vorschau (keine Separationen im Report) [x] gewählt wird.
Bis zu dieser Version konnten Freigabereporte 150–300 MB erreichen und ließen sich deshalb teilweise nicht öffnen. Der Grund dafür liegt darin, dass bei Aktivierung der Option Prozessfarben + Sonderfarben [x] jeder Farbauszug als Ebene im PDF gespeichert wird und keine Option für eine niedriger auflösende Vorschau vorhanden war.
Abbildung : Der Dialog Freigabeprojekt hinzufügen mit der Möglichkeit eine reine RGB-Vorschau (keine Separationen im Report) zu erzeugen
1.4. Farbmanagement
Bereits in Version 1.22.2 wurden mit den Profilierungsprojekten eine neue Funktion im Bereich Farbmanagement unter Farbe > Profilierungsprojekte eingeführt. Profilierungsprojekte basieren auf der GMG Color Engine und ermöglichen die vollständige Erstellung und Verwaltung von Farbstrategien – von der Vorlinearisierung über die Schritte Linearisierung und Gesamtfarbauftragsbegrenzung erstellen bis hin zur Charakterisierung erstellen. In Version 1.22.2 war diese Funktion ausschließlich für Beta-Kunden mit freigeschalteter Beta-Berechtigung verfügbar.
Seit Version 2.0.0 stehen die Profilierungsprojekte allen neuen Kunden zur Verfügung. Mit Version 2.1.0 wurden weitere Neuerungen und Verbesserungen im Farbmanagement vorgenommen.
1.4.1. Drucken von Messvorlage-Charts – Sicherheitszone
Im Reiter Erweitert eines GMG-Profilierungsprojekts kann ab dieser Version pro Kante eine Sicherheitszone [x] rund um die Montage definiert werden. Dadurch lässt sich die von der Druckersoftware automatisch erzeugte Spitbar in diesen Randbereich legen, ohne das Messmotiv selbst zu beeinträchtigen.
Abbildung : Der Dialog Messvorlage-Chart drucken - Charakterisierung
1.4.2. Messvorlage Chart – Re-Kalibrierungschart
Beim Anlegen von Messvorlage-Charts steht neben dem Charakterisierungschart jetzt auch ein Re-Kalibrierungschart zur Auswahl. Dieses Re-Kalibrierungschart beinhaltet weniger Farbfelder als das Charakterisierungschart, analog zur bereits an der Color Service Station verfügbaren Funktion.
Gehen Sie folgendermaßen vor, um das Chart hinzuzufügen:
- Navigieren Sie zu Farbe > Messvorlage-Charts.
- Klicken Sie die Schaltfläche Hinzufügen.
- Betätigen Sie die neue Schaltfläche Re-Kalibrierungschart erzeugen.
- Im Dialog Re-Kalibrierungschart hinzufügen sind folgende Parameter einstellbar:
- Farbfelder [x] – Wählen Sie dieses Auswahlfeld, um die Farbfelder welche auf der x-Achse mit Buchstaben und auf der y-Achse mit Zahlen versehen sind, anzuzeigen.
- Messvorlage-Chart [x] – Wählen Sie dieses Auswahlfeld, um das Messvorlage-Chart anzuzeigen.
- Infoleiste und Seitennavigation [x] – In diesem Bereich können Sie einsehen, wie viele Farbfelder für das Re-Kalibrierungschart verwendet werden sowie durch die Seiten des Charts navigieren.
- Expertenmodus [x] – Hier können Sie den Expertenmodus aktivieren oder deaktivieren –je nachdem erscheint der Reiter »Erweitert«.
- Reiter »Allgemein« [x] – In diesem Reiter bestimmen Sie Name (wenn gewünscht mit Platzhaltern), Farbkanalkonfiguration, Messgerät und Parametersatz für das Chart.
- Reiter »Erweitert [x] – In diesem Reiter bestimmen Sie die Qualität, die Feldbreite- und -höhe, die Maximale Seitenbreite und -höhe, den Gesamtfarbauftrag, die Maximale Anzahl von Farben, die Max. zusätzliche Prozessfarben (ECG) und die Überdruckenregeln.
Abbildung : Der Dialog Re-Kalibrierungschart hinzufügen mit dem Reiter Allgemein; Rechts: Der Reiter Erweitert
1.4.3. Charakterisierung
Im Bereich der Charakterisierung wurden in dieser Version drei Neuerungen implementiert.
Grauchachsenkorrektur aktivieren
In Version 2.1.0 wurde die Funktion Grauchsenkorrektur aktivieren [x] für das Charakterisierungsprofil unter Farbe > Profilierungsprojekte > Charakterisierung > Charakterisierungsprofil erstellen bereitgestellt. Diese erlaubt es, Grautöne je nach Vorliebe oder als benötigte Korrektur zu verändern. Es werden dazu zwei Regler – grün/rot auf der Lab-a-Achse [x] und gelb/blau auf der b-Achse [x] – zur Verfügung gestellt, diese sind jeweils bis 10 ∆E00 in beide Richtungen regelbar. Die Grauachsenkorrektur wird als zusätzliches Korrekturprofil zum Materialprofil berechnet und in der Ausgabe automatisch darauf angewandt.
Abbildung : Der Dialog Charakterisierungsprofil erstellen mit dem Reiter Farbraumanpassung
Variationen umbenennen
In Version 2.1.0 wurde die Möglichkeit bereitgestellt im Schritt Charakterisierung eine Variation umzubenennen und damit auch den Namen der referenzierten Farbstrategie. Anwender können somit den Namen der Farbstrategie die mit GMG erstellt wurden einfach umbenennen und den Produktionsgegebenheiten anpassen.
Gehen Sie dafür folgendermaßen vor:
- Navigieren Sie zu Farbe > Profilierungsprojekte.
- Öffnen Sie das gewünschte und bereits fertig charakterisierte Projekt.
- Öffnen Sie den Schritt Charakterisierung.
- Im Einstellungsbereich Variationen [x] wählen Sie die gewünschte Variation aus.
- Klicken Sie auf das neu angelegte Bearbeiten-Symbol [x] in der Kopfzeile dieses Bereichs.
- Im nun geöffneten Dialog Variation bearbeiten können Sie einen Namen [x] sowie eine Bemerkung [x] für die Variation bestimmen bzw. ändern.
- Klicken Sie auf Speichern [x], um die Einstellungen zu übernehmen.
- Der Name wird auch im Bereich Details [x] übernommen.
- Bei Bedarf kann die Variation auch über das Löschen-Symbol [x] gelöscht werden.
Abbildung : Der Dialog Variation bearbeiten
1.4.4. Linearisierung – Anzeige der Kurven
Die im Schritt Linearisierung und im Dialog Linearisierungsprofil erstellen angezeigte Chroma-Kurve [x] wird ab Version 2.1.0 exakt nach der internen GMG-Berechnungslogik (inkl. Weißpunkt) dargestellt, statt wie bisher nach einer internen Berechnungsmethode. Dadurch stimmt die angezeigte Kurve nun mit der tatsächlich berechneten Tintenbegrenzung überein. Für den Schwarzkanal, der eine Lightness-Kurve [x] statt einer Chroma-Kurve liefert, gibt es ab dieser Version einen eigenen Reiter.
Abbildung : Links: Die Kurvenanzeige für Chroma-Werte; Rechts: Die Kurvenanzeige für Lightness
1.4.5. Linearisierung / Charakterisierung – Verweise auf Beschreibungen im Handbuch
Ab dieser Version werden zusätzliche Beschreibungen zur Linearisierung und Charakterisierung mit einem direkten Link zu den Artikeln im Handbuch bereitgestellt. Es werden dafür auch zusätzliche Zwischenüberschriften eingefügt, um den Hilfeartikel besser eingrenzen zu können.
Gehen Sie dazu folgendermaßen vor:
- Navigieren Sie zu Farbe > Profilierungsprojekte.
- Öffnen Sie das gewünschte Profilierungsprojekt.
- Navigieren Sie zum Reiter Linearisierung oder zum Reiter Charakterisierung [x].
- In der Kopfzeile der Applikation finden Sie ein Fragezeichen-Symbol [x] –klicken Sie dieses, um zum entsprechenden Abschnitt im Handbuch zu gelangen.
Abbildung : Ein Profilierungsprojekt mit geöffneten Schritt Linearisierung und dem Fragezeichen-Symbol
1.4.6. Schritt »Gesamtfarbauftragsbegrenzung« – Deaktivierung der Regelung
Im Dialog Profilierungsprojekt hinzufügen wird im Expertenmodus ab dieser Funktion die Möglichkeit deaktiviert die Gesamtfarbauftragsbegrenzung zu regeln. Der Schritt Gesamtfarbauftragsbegrenzung ist aber dieser Version nur mehr direkt im Profilierungsprojekt verfügbar und regelbar. Bis zu dieser Version konnte die Gesamtfarbauftragsbegrenzung zwar eingebenen werden, der Schritt musste im Projekt selbst jedoch vollumfänglich erledigt werden.
Abbildung : Der Dialog Profilierungsprojekt hinzufügen
1.4.7. Profilierungsprojekt exportieren
Ab Version 2.10 beinhaltet der Name der exportieren ZIP-Datei den vollständigen Namen des Profilierungsprojekts.
Abbildung : Der Name einer exportierten ZIP-Datei
1.4.8. Liste der Profilierungsprojekte – Zusätzliche Informationen
In der Liste der Profilierungsprojekte wurden in dieser Version zwei Neuerungen implementiert. Dazu zählt einerseits die Integration der zwei Schnellfilter »Erstellt« und »Produktionsbereit« [x] sowie andererseits die Anzeige der beinhaltetenTeilschritte [x] eines Profilierungsprojekts in der Fußzeile eines Eintrags.
Abbildung : Die Aktionsleiste der Profilierungsprojekte mit den Schnellfiltern »Erstellt« und »Produktionsbereit«
Abbildung : Ein Eintrag in der Liste der Profilierungsprojekte mit den Teilschritten
1.4.9. Kleine Änderungen
Folgende kleine Änderungen wurden im Menüpunkt »Profilierungsprojekt« umgesetzt:
Vorlinearisierung – In dieser Version wurde die Bezeichnung für den letzten Schritt auf »Vorlinearisierungsprofil erstellen« [x] geändert. In der vorherigen Version war dieser als »Vorlinearisierung erstellen« tituliert.
Abbildung : Der Reiter Vorlinearisierung mit der Schaltfläche Vorlinearisierungsprofil erstellen
Charakterisierung – Sonderfarben – Im Reiter Sonderfarben des Schrittes »Charakterisierung« wurden folgende Änderungen vorgenommen:
- Setzen des Standardwertes für das Feld Minimaler Prozentwert pro Ausgabekanal auf 2% [x]
- Der Eingabewert für die Option Feld Minimaler Prozentwert pro Ausgabekanal wurde außerdem auf 100% beschränkt
Abbildung : Der Reiter Sonderfarben mit dem Feld Minimaler Prozentwert pro Ausgabekanal
Reiter »Übersicht« – DitherMixArray – In der Übersicht eines Profilierungsprojekts wird ab Version 2.1.0 der DitherMixArray [x], welches für das Profilierungsprojekt gewählt ist, angezeigt.
Abbildung : Die Übersicht eine Profilierungsprojekts mit dem DitherMixArray
Liste der Profilierungsprojekte – Filter – In dieser Version wurde der Filter »ID der Farbkonfiguration« durch den Filter »Farbkanalkonfiguration« [x] ersetzt.
Abbildung : Der Dialog Filteroptionen mit der Farbkanalkonfiguration
Übersicht der Profilierungsprojekte – Wert der Gesamtfarbauftragsbegrenzung –Ab dieser Version wird der Wert der Gesamtfarbauftragsbegrenzung in der Fußzeile des Profilierungsprojekts angezeigt, der im Schritt Gesamtfarbauftragsbegrenzung [x] eingegeben wurde.
Abbildung : Der Bereich Profilierungsprojekt mit der Gesamtfarbauftragsbegrenzung
1.5. VDP-Editor
Für den VDP-Editor wurden in dieser Version einige Neuerungen implementiert. Dazu zählen die folgenden:
1.5.1. Umbau des Reiters »Variable Daten«
Der Reiter Variable Daten eines Motivs oder Artikels wurde in dieser Version komplett umgestaltet. Dies führte auch zur Gesamtüberarbeitung der Funktionalitäten in diesem Bereich. Eine detaillierte Beschreibung der überarbeiteten Funktionalität finden Sie alsbald im Handbuch im Kapitel »VDP-Editor«. In diesen Release Notes soll ein kurzer Überblick über die Änderungen gegeben werden.
- Für einen Standard VDP-Auftrag werden wie gewohnt drei Schritte angeboten:
CSV-Datei hinzufügen (optional) > VDP-Auftragseinstellungen > VDP-Editor
- Für einen VDP-Auftrag der in Stapeln ausgegeben werden soll, werden vier Schritte angeboten:
CSV-Datei hinzufügen (optional) > VDP-Auftragseinstellungen > VDP-Editor > Trennblatt-Editor
Über die VDP-Auftragseinstellungen [x] werden ab dieser Version nun mehrere Schritte, die bis zu dieser Version einerseits im VDP-Editor selbst und andererseits im Montage-Editor, im Produktionsauftrag sowie im Dialog »Zum Drucker übertragen« gewählt werden mussten, vollständig in einem Dialog angeboten. Damit wurde die Benutzerführung zentriert und effizienter gestaltet.
Durch Klick auf die Schaltfläche wird der Dialog VDP-Optionen geöffnet worin folgende Einstellungen getätigt werden können:
- In Druckaufträge aufteilen [x] – Teilen Sie den Auftrag in verschiedene Aufträge auf, diese können z.B. an verschiedenen Druckern ausgegeben werden.
- Start & Ende [x] –Setzen Sie den Start- und Endwert für die Ausgabe der Datensätze.
- Montage Reihenfolge [x] –Setzen Sie hier die Montagereihenfolge für den Montage Editor –Sie können zwischen Horizontalen und Vertikalen Optionen wählen.
- Vertikale Reihenfolge [x] –Setzen Sie Einstellungen für die vertikale Reihenfolge. Diese Option ist lediglich verfügbar wenn eine Vertikale Option für die Montage Reihenfolge gewählt ist. Es sind die Optionen pro Produktionsauftrag durchführen und über alle Druckaufträge hinweg fortfahren verfügbar. Beachten Sie, dass dies nur möglich ist, wenn Sie den Auftrag nicht als Stapel ausgeben.
- In Stapel ausgeben [x] – Aktivieren Sie dieses Kontrollkästchen, um den Auftrag als Stapel auszugeben. Die jeweiligen Optionen für den Stapel selbst –Stapelgröße, Einzelstapel vervollständigen und Für jeden Stapel eine eigene PDF-Datei erstellen –erscheinen bei Aktivierung der Option. Die Aktivierung dieser Option zieht die Möglichkeit nach sich ein Trennblatt zu erstellen. Dazu finden Sie im nächsten Abschnitt Erstellen eines VDP-Stapelauftrags genauere Informationen.
Abbildung : Links: Der Reiter Variable Daten mit allen verfügbaren Schritten; Rechts: Der Dialog VDP-Optionen bearbeiten mit den zusammengefassten Optionen
1.5.2. Erstellen eines VDP-Stapelauftrags
Wenn Sie sich in den VDP-Auftragseinstellungen für die Option In Stapel ausgeben [x] entschieden haben, eröffnen sich Ihnen neue Möglichkeiten, um Ihren Auftrag zu konfigurieren. Es erscheint außerdem als vierter Schritt der Trennblatt-Editor [x].
Die folgenden Optionen stehen Ihnen jedenfalls für die Verarbeitung eines VDP-Auftrags als Stapel zur Verfügung:
- Stapelgröße [x] – Definieren Sie die Stapelgröße woraus sich die Startnummer als auch die Endnummer eines Stapels ergibt.
- Einzelstapel vervollständigen [x] – Bestimmen Sie ob der Stapel, falls die Anzahl der Datensätze nicht mit der Stapelanzahl ausgeht, automatisch mit leeren Motiven aufgefüllt werden soll. Falls Sie die Option deaktiviert belassen, können letzte Stapel in der Produktion nicht die festgelegte Stapelgröße erreichen.
- Für jeden Stapel eine eigene PDF-Datei erstellen [x] – Aktivieren Sie diese Option, um eine eigene PDF-Datei pro Stapel zu erzeugen.
1.5.3. VDP-Auftrag mit Trennblatt – Trennblatt-Editor
Zwischen den einzelnen Stapeln können ab dieser Version (optional) Trennblätter –auch bekannt als Riese – eingefügt werden. Auf diese Riese können diverse Inhalte in der Form eines Inhaltsverzeichnisses mit Platzhaltern angebracht werden. So kann z.B. der Job-Name, die Stapelnummer, die erste/letzte Datensatznummer und vieles mehr, dafür herangezogen werden. Zur Erstellung wird das zugrundeliegende Motiv mit seiner technischen Farbe bzw. Schneidelinie verwendet, die als Anhaltspunkt gilt. Dabei ist es Ihnen möglich variable Texte und Barcodes auf der Zeichenfläche, die durch die Umrahmung der Schneidelinie entsteht, anzubringen. Für die genaue Definition dieser Werte können Sie aus verschiedenen Platzhalter auswählen. Damit lässt sich die Produktion exakt nachvollziehen und zuordnen – ein zentrale Anforderung von Kunden, die für ihre Fertigung klar abgegrenzte, beschriftete Stapel benötigen.
Gehen Sie dafür folgendermaßen vor:
- Erstellen Sie beispielsweise einen Produktionsauftrag mit den gewünschten Motiven.
- Montieren Sie die Motive im Montage-Editor auf dem gewünschten Bogen –in diesem Beispiel wurden sechs Motive in zwei Reihen montiert. Beachten Sie, dass das Motiv eine technische Farbe beinhaltet!
- Navigieren Sie zum Reiter Motiv [x].
Abbildung : Der Reiter Montage mit montierten Motiven.
- Öffnen Sie den Reiter Variable Daten [x].
- Klicken Sie nun auf die Schaltfläche Auftragseinstellungen vornehmen [x].
- Im geöffneten Dialog VDP-Optionen bearbeiten setzen Sie nun die gewünschten Einstellungen. Für dieses Beispiel wurden die folgenden Parameter gewählt:
- In Druckaufträge aufteilen [x] – Hier wurde der Wert »1« belassen. Der Druckauftrag wird 1x aufgeteilt.
- Start [x] –Hier wurde der Wert »1« belassen, die Nummerierung für den Auftrag startet bei 1.
- Ende [x] –Hier wurde der Wert »100« bestimmt, die Nummerierung für den Auftrag endet bei 100.
- Montage Reihenfolge [x] –Hier wurde die Reihenfolge Horizontal belassen, die Motive werden horizontal montiert.
- Stapeleinstellungen –Für die Stapeleinstellungen wurden in diesem Beispiel folgende Parameter aktiviert:
- In Stapel ausgeben – aktiviert
- Einzelstapel vervollständigen – aktiviert
- Stapelgröße –Bestimmen Sie die gewünschte Stapelgröße
- Klicken Sie auf Speichern [x], um die Einstellungen zu übenrehmen.
Abbildung : Links: Der Reiter Variable Daten mit den VDP-Auftragseinstellungen; Rechts: Der Dialog VDP-Optionen mit den Parametern
- Fügen Sie dem variablen Auftrag nun die gewünschten variablen Elemente hinzu –in diesem Beispiel wurde ein Barcode mit Seriennummer gewählt [x].
- Klicken Sie auf Speichern [x], um die Einstellungen zu übernehmen
Abbildung : Ein Motiv mit variablen Inhalten
- Im Reiter Variable Daten klicken Sie nun auf Trennblatt-Editor öffnen [x].
Abbildung : Der Reiter Variable Daten mit dem Trennblatt-Editor
- Fügen Sie beispielsweise mit dem Textwerkzeug [x] weitere variable Informationen für das Trennblatt hinzu.
- Zum Hinzufügen von variablen Elementen über die Trennblätter hinweg, klicken Sie dafür im Reiter Inhalt [x] auf VDP-Element hinzufügen [x].
- Es öffnet sich der Dialog Select TOC Item.
- Folgende Platzhalter sind darin [x] verfügbar:
- Erster Datensatz des Rieses – Erste Nummer im ersten Stapel des montierten Einzelstapels nach dem Trennblatt (
PAGE_STACK_START) - Letzter Datensatz des Rieses – Letzte Nummer im letzten Stapel des montierten Einzelstapels vor dem nächsten Trennblatt (
PAGE_STACK_END) - Riesnummer – Fortlaufende Nummer der Einzelstapel zwischen zwei Trennblättern (
PAGE_STACK_NUMBER) - Erster Datensatz im Einzelstapel – (
ITEM_STACK_START) - Fortlaufende Nummer der Einzelstapel pro Ries – beginnt immer mit 1 im Ries (
ITEM_STACK_NUMBER_PAGE) - Fortlaufende Nummer der Einzelstapel pro VDP-Auftrag – über alle Riese hinweg (
ITEM_STACK_NUMBER_DOC) - Letzter Datensatz im Einzelstapel – (
ITEM_STACK_END)
- Erster Datensatz des Rieses – Erste Nummer im ersten Stapel des montierten Einzelstapels nach dem Trennblatt (
- Wählen und beschriften Sie die gewünschten Platzhalter im Feld Zeichenkette [x].
- Speichern [x] Sie die Einstellungen.
Layout des Trennblatts
Das Trennblatt wird im VDP-Editor immer in der Größe des Motivs mit der dazugehörigen technischen Farbe bzw. Schneidelinie angezeigt.
Abbildung : Der Dialog VDP-Optionen bearbeiten mit den Stapeleinstellungen
Abbildung : Links: Der Dialog Select TOC Item mit den Platzhaltern; Rechts: Der Dialog Select TOC Item mit dem Referenziertem VDP-Element
- Übertragen Sie den Auftrag nun an den Drucker.
- Die Ausgabe des Trennblates beinhaltet nun die in der nachfolgenden Abbildung abgebildeten Informationen.
Abbildung : Die Ausgabe eines Trennblatts mit Zusatzinformationen
1.6. Automatisierung
Seit Version 1.19.0 steht Anwendern mit entsprechender Lizenz die Möglichkeit zur Verfügung, Automationsaufträge zu erstellen. Dadurch können individuelle Produktionskonfigurationen für die Herstellung von Druckprodukten definiert und deren Verarbeitung automatisiert werden. In Version 2.1.0 wurden weitere Neuerungen umgesetzt und bestehende Funktionen erweitert.
1.6.1. Optimierung der Verarbeitung – Fehlerbehbung und Performance-Optimierung
Mehrere interne Abläufe wurden in der Automation optimiert, um redundante Aufrufe zu unterbinden. Damit wurde die Systemperformance deutlich verbessert, was zu schnelleren und stabileren Automationsabläufen führt. Dazu zählen im Detail die folgenden Neuerungen.
Folgende Fehlerbehebungen beschleunigen die Verarbeitung, ab dieser Version:
- Automationsaufträge wurden beim Ausführen einer Routine teilweise doppelt erzeugt. [PPDWF-13891]
- Schritte wie »Zum Drucker übertragen« und »Montage-Report exportieren« wurden innerhalb eines Automationsauftrags mehrfach ausgeführt. [PPDWF-13890] [PPDWF-13894] [PPDWF-14098]
- Fehlerhafte negative Montage-Größe beim Vorgang »Montage erzeugen« wurde behoben. [PPDWF-13892]
- Der Status eines Vorgangs wird durchgängig korrekt aktualisiert. [PPDWF-14370]
- Behebung von Fehlern die durch große Arbeitslast entstehen. [PPDWF-14043]
- Erstellung von Schneidedateien für Eingangsdateien anstelle von Ausgangsdateien. [PPDWF-13890]
Folgende Performance-Optimierungen wurden durchgeführt:
- Optimierung beim Laden von Dateien eines Produktionsauftrags. [PPDWF-10797] [PPDWF-14089]
- Kontinuierliches Erlauben von Datenbankzugriffen, da ansonsten die Datenbank gesperrt wird. [PPDWF-13889]
- Vorgang »Montage erstellen« –Für diesen Vorgang wurden Optimierungen durchgeführt:
- Verbesserung des Loggings in Verbindung mit der Option »Sequentielles Verarbeiten«, um nicht alle Datensätze in der Schlange der zu verarbeitenden Dateien durchsuchen zu müssen. [PPDWF-13860]
- Behebung von Fehlern in Verbindung mit der Option »Sequentielles Verarbeiten«. [PPDWF-13859]
- Lösung des Problems, dass Montageaufträge die den Ausnutzgsgrad erreicht hatte, nicht fertiggestellt wurden. [PPDWF-13883]
- Optimierung beim Löschen von Montagen, Vermeidung von Wiederholungen der Aufrufe durch gesperrte Datensätze oder andere Blockaden. [PPDWF-13861]
- Optimierung beim Zugriff auf Motive, die sich in der Montage befinden. [PPDWF-14077]
- Optimierung bei der Erstellung eines Montage-Reports –Starten von Playwright + Chromium wird ab dieser Version nicht mehr immer durchgeführt. [PPDWF-13927]
- Reduzierung beim Durchlaufen von Auftragsstapeln für Threads. [PPDWF-14266]
- Ermitteln der benötigten Informationen für einen Produktionsauftrag nur dann wenn diese benötigt werden. [PPDWF-14159]
- Übergabe der Produktionsauftrags-ID anstelle des gesamten Produktionsauftrags. [PPDWF-14158]
- Reduzierung der Datenbankzugriffe pro Iteration der Automationsroutine, Performance-Schalter in einer Application Property zusammengefasst. [PPPDWF-14290]
- Weniger Repository-Aufrufe beim Check-in und beim Aufteilen mehrseitiger PDF-Dateien. [PPDWF-14256]
- Vermeidung von N+1-Abfragen beim Laden von Motiven im Render-Prozess. [PPDWF-14105] [PPDWF-14127]
- Schlankere Datenbankabfragen für Farbstrategien, Motiv und Produktionsauftrag. [PPDWF-14272]
- Bulk-Verarbeitung statt Einzelaufrufe bei Zunicomm-Logs, für Insert und Update. [PPDWF-14272] [PPDWF-14265]
- Deadlock bei paralleler Erstellung von Produktionsaufträgen durch verbesserte Locking-Strategie behoben. [PPDWF-13872]
- Anpassung und Ergänzung der JDBC-/DB-Konfiguration. [PPDWF-14289]
- Reduktion der Abfragesequenz pro Vorgang. [PPDWF-14249]
- Verbesserte Löschroutinen für den Umgang mit sehr vielen Dateien bei Automationsaufträgen. [PPDWF-13701]
- Optimierung der Überprüfung, ob der Ausgabepfad für den Drucker und dem Schneidegerät verfügbar ist [PPDWF-14138] [PPDWF-14049]
- Optimierung des Zugriffs auf das Service zur Verwendung und Auflösung von Platzhaltern. [PPDWF-13967]
- Minimierung von Impose request und Impose response. [PPDWF-13978]
- Optimierung der Abfrage ob Produktionsauftrag variable Daten enthält. [PPDWF-14053]
1.6.2. Automationsauftrag erstellen – Ressourcenoptimierte Verarbeitung
Ab dieser Version wird die Option »Ressourcenoptimierte Verarbeitung« [x] für das Erstellen von Automationsaufträgen bereitgestellt. Durch diese Option werden lediglich die notwendigsten Informationen und Vorschaudateien erzeugt und gespeichert. Mit der ressourcenoptimierten Verarbeitung werden die Vorschaudateien für das Motiv reduziert, die Vorschaudatei für eine Montage und vor dem Check-in wird nicht erstellt.
Die Option ist beim Erstellen eines Automationsauftrags in folgenden Umgebungen verfügbar:
- Artikel > Artikel
- Aufträge > Motive
- Automation > Produktionsroutine
Abbildung : Links: Der Dialog Automationsauftrag hinzufügen mit der neuen Option Ressourcenoptimierte Verarbeitung; Rechts: Der Dialog Produktionsroutine hinzufügen mit der Option
1.6.3. Automationsauftrag erstellen – Ausgewählte Artikel/Motive verändern
In Version 2.1.0 wird in Automationsaufträgen die Option bereitgestellt aktiv zu wählen ob ausgewählte Artikel/Motive während ihrer Verarbeitung verändert werden sollen oder ob eine Kopie des jeweiligen Artikels bzw. Motivs verarbeitet werden soll.
Zur Verwendung dieser Option, müssen Sie im jeweiligen Dialog die Option Ausgewählte Artikel/Motive verändern [x] abwählen. Damit kann die geänderte Version eines Artikels oder Motivs für den Export erzeugt werden, ohne das Original anzutasten. Wenn Sie die Option aktivieren wird wie gewohnt eine geänderte Version erzeugt, die das bestehende Motiv bewusst überschreibt.
Die Option ist beim Erstellen eines Automationsauftrags in folgenden Umgebungen verfügbar:
- Artikel > Artikel
- Aufträge > Motive
- Automation > Produktionsroutine
Abbildung : Links: Der Dialog Automationsauftrag hinzufügen mit der neuen Option Ausgewählte Artikel/Motive verändern; Rechts: Der Dialog Produktionsroutine hinzufügen mit der Option
1.6.4. Produktionsroutine – Verbesserung der Liste
Ab dieser Version wird ein Standard-Parametersatz in der Liste der Produktionsroutinen angeboten sowie die Darstellung vereinheitlicht. Der Standardparametersatz beinhaltet die Parameter Beschreibung, Zuletzt ausgeführt, Nächste Ausführung, Nachricht, Ausführungszeit (Cron Exp.), Fehlercode, Motive als Bündel verarbeiten und Produktionskonfiguration [x]. Bis zu dieser Version wurde die Liste der Produktionsroutinen ohne sinnvolle Standardauswahl der angezeigten Parameter ausgeliefert. Dabei kam es auch vor, dass die angezeigten Parameter nicht benutzerfreundlich dargestellt wurden.
Abbildung : Ein Eintrag in der Liste der Produktionsroutinen mit allen angezeigten Parametern
1.6.5. Vorgang »Montageanleitung exportieren«
Für den Vorgang Montageanleitung exportieren wurden folgende Änderungen implementiert:
- Der Dateiname nach Export [x] der Montageanleitung wird ab dieser Version automatisch mit dem Platzhalter
${production_job.name}–dem Name des Produktionsauftrags –vorbelegt. Bis zu dieser Version war der Name leer.
Abbildung : Der Dialog Produktionskonfiguration hinzufügen mit dem Dateiname nach Export
1.6.6. Vorgang »Montage erzeugen« – Geänderte Einstellungen
Für den Vorgang Montage erzeugen wurden in dieser Version zwei Änderungen implementiert:
- Die Option »Verarbeitungsreihenfolge beibehalten« [x] ist nur mehr für die Montage-Modi Nesting, Tiling und Stanzform verfügbar
- Die Gruppierungsoption der Montage-Modi Tiling und Gebundenes Produkt ist immer auf »Für jedes Motiv« [x] gesetzt
Abbildung : Links: Die Option »Verarbeitungsreihenfolge beibehalten«; Rechts: Die Gruppierungsoption »Für jedes Motiv«
1.6.7. Vorgang »Prüfen und weiterleiten an« – Im Bündel verarbeiten
Für den Vorgang Prüfen und weiterleiten an besteht in Version 2.1.0 ein identifiziertes Problem mit der Weiterverarbeitung von Bündeln. Dieses wird in der nächsten Version –2.2.0 –gelöst werden. Der Sachverhalt gestaltet sich folgendermaßen:
Wenn Motive die als Bündel von der ersten Produktionskonfiguration verarbeitet werden als Teile des Bündels an eine andere Produktionskonfiguration weitergeleitet werden, können die weitergeleiteten Motive korrekt verarbeitet werden. Die zurückgebliebenen Motive in der ersten Produktionskonfiguration können jedoch nicht weiterverarbeitet werden, da die Bündelgröße nicht mehr stimmt. Dieses offene Problem besteht weiterhin Version 2.1.0. Die Lösung dafür wird in der kommenden Version gelöst werden. Dabei werden Produktionskonfigurationen welche den Vorgang »Prüfen und weiterleiten an« beinhalten lediglich für Motive gültig sein, die kontinuierlich verarbeitet werden, annehmen, was in der Produktion absolut Sinn macht
1.7. API
In der API wurde für die Version 2.1.0 folgende Erweiterung bereitgestellt:
1.7.1. Artikel – Sammlung erstellen
In dieser Version wurden zwei Möglichkeiten bereitgestellt:
- Eine Sammlung unter Artikel > Sammlungen anlegen
- Einen Artikel in der Sammlung anlegen
Der call dazu lautet: POST articleCollection/create und PATCH articleCollection/{id}
1.8. Benutzeroberfläche
Mit Version 2.1.0 wurden in der Benutzeroberfläche folgende Funktionen erweitert oder neu bereitgestellt.
1.8.1. Anwenden von Aktionen auf ausgewählte Datensätze
In Version 2.1.0 wurde die Möglichkeit geschaffen, dass in der Listenansicht ausgewählten Datensätze nach dem Anwenden einer Aktion ausgewählt bleiben. Die Lösung wurde für folgende Listen umgesetzt:
- Produktionsaufträge > Produktionsaufträge
- Aufträge > Aufträge
- Aufträge > Motive
- Administration > Kunden
- Farbe > Farbbücher
- Automatisierung > Hotfolder
- Administration > Drucker
- Farbe > Grid Charts
- Administration > Routinen
- Automatisierung > Produktionsroutine
1.8.2. Technische Farben – Getrennte Schneidefarben
Ab dieser Version werden technische Farben als Technische Farbe und Technische Farbe – Schneiden unterschieden. Das war bis zu dieser Version nicht der Fall –es wurde jede technische Farbe aus der Druckdatei extrahiert und als Vektorgrafik (SVG) dargestellt. Da dies für alle Farben außer technische Linien wie z.B. Schneiden, Rillen, Perforieren und die zugehörigen Kombinationen unpassend ist, wird ab dieser Version die Unterscheidung in der Anzeige der Zusätzlichen Sonderfarben in der Artikel- bzw. Motivdetailansicht sowie im Motiv-Editor angezeigt [x].
Abbildung : Der Bereich Zusätzliche Sonderfarben in der
1.9. Dialog »Zum Drucker übertragen« – Verwendetes Schneidegerät
Im Dialog Zum Drucker übertragen wird ab dieser Version auch das verwendete Schneidegerät mit dem dazugehörigen Parametersatz und dem Material des Schneidegeräts [x] angezeigt. Das war bis zu dieser Version nicht der Fall.
Abbildung : Der Dialog Zum Drucker übertragen mit dem Schneidegerät und den dazugehörigen Parametern
1.10. Anwendungsrahmen – Kopfzeile
Für den Anwendungsrahmen der Appliaktion wurden in der Kopfzeile zwei Neuerungen in der Benutzeroberfläche implementiert.
1.10.1. Öffnen der Funktionen
Ab dieser Version können alle Funktionen [x] der Kopfzeile geöffnet werden, auch während ein anderer Dialog in der Applikation geöffnet ist. Das war bis zu dieser Version nicht möglich.
Abbildung : Die aktive Kopfzeile der Anwendung bei einem geöffnete Dialog
1.10.2. Reduktion der Kopfzeile
In Version 2.1.0 wurden Funktionen der Kopfzeile in den Dialog Benutzerkonto verschoben. Damit wird die Kopfzeile kompakter.
Zu den Funktionen in der Kopfzeile zählen nun (von links nach rechts in nachfolgender Abbildung):
- Spotlight-Suche
- Aktivitäten-Dialog
- Dialog »Systemstatus«
- Informationen-Dialog
- Dialog »Benachrichtigungen«
- Zugriff auf die alte Benutzeroberfläche
- Direkt-Hilfe zum geöffneten Menü (wenn verfügbar)
Abbildung : Die Kopfzeile der Anwendung mit dem geöffneten Dialog Benutzerkonto
2. Verbesserungen
In diesem Abschnitt werden die Verbesserungen beschrieben, die in Version 2.1.0 an bestehenden Funktionen vorgenommen wurden.
2.1. Spotlight – Globale Suche
In dieser Version wurde eine globale Suchfunktion – die Spotlight Suche – in der Kopfzeile [x] der Applikationbereitgestellt. Der Kurzbefehl zum Öffnen von Spotlight lautet cmd + K.
Mit dieser Suche können Anwender sehr schnell Menüs finden und dorthin navigieren, ohne das Menü selbst öffnen zu müssen. In der Spotlight-Suche steht die Möglichkeit zur Verfügung durch insgesamt 86 Menüeintrage [x] zu navigieren. Im Menüeintrag selbst, kann ein Treffer durch Eingabe des jeweiligen Namens, Kommentars, Auftragsnummer, externe ID, Kunden, Substraten und Geräten gesucht werden. Bei umfangreichen Suchergebnissen steht am Ende jeder Ergebnisgruppe die Schaltfläche Weitere Ergebnisse anzeigen zur Verfügung. Anwender können mit den Tastaturpfeilen sowie mit der Enter-Taste [x] durch das Menü navigieren.
Abbildung : Links: Der Spotlight Dialog mit den Menüeinträgen; Rechts: Der Spotlight Dialog Ergebnissen zu einer Suchanfrage
2.2. Schnelldruck | Stapelverarbeitung – Verwendung benutzerdefinierter Felder
In dieser Version wird erstmals die Möglichkeit bereitgestellt im System angelegte benutzerdefinierte Felder für Artikel bzw. Motive einzublenden und somit zusätzliche Metadaten der Druckdatei beim Hochladen mitzugeben.
Die Implementierung ist in den Anzeigeoptionen [x] im Bereich »Dateien hochladen« in folgenden Umgebungen verfügbar:
- Automatisierung > Schnelldruck
- Automatisierung > Stapelverarbeitung
Abbildung : Der Bereich Anzeigeoptionen mit den benutzerdefinierten Feldern in der Stapelverarbeitung
2.3. Gamut Viewer – GMG-Farbstrategien
Ab Version 2.1.0 wird im Gamut Viewer eine Anzeige bereitgestellt die die originalen Farbwerte und die simulierten Farbwerte für Sonderfarben anzeigt.
Im Gamut Viewer wird die Original Kugel [x] des Farbwerts auf der Gamut-Fläche angezeigt. Der simulierte Wert wird von der GMG-Color Engine auf den druckbaren Farbraum gebracht [x]. Im Infobereich werden der simulierte und der originale Wert nun gemeinsam ausgewiesen [x] – so ist auf einen Blick sichtbar, wie weit eine Schmuckfarbe vom darstellbaren Gamut abweicht.
Abbildung : Die Gamut-Anzeige mit Kugeln außerhalb des originalen Gamuts
2.4. Grid Charts – Verbesserungen
Für die Grid Charts wurden in dieser Version einige Verbesserungen implementiert. Dazu zählen die folgenden:
2.4.1. Auswahl der Vorlagen Größe
Ab dieser Version wird die Möglichkeit angeboten die Grid Chart Vorlagen [x] auch größer darzustellen – in A2, A1 und A0.
Abbildung : Der Dialog Grid Chart hinzufügen mit den Vorlagen
2.4.2. Grid Chart Typ »Farbwerte«
In Version 2.1.0 wurde die Möglichkeit bereitgestellt ein Grid Chart des Typs »Farbwerte« [x] für eine ausgewählte Sonderfarbe in den Farbräumen Lab, RGB, CMYK und DeviceN zu erstellen. Diese Möglichkeit wird nur im Menüpunkt Farbe > Grid Charts angeboten. Für ein Motiv kann ein Grid Chart des Typs »Farbwerte« lediglich im Farbraum DeviceN [x] erzeugt werden.
Abbildung : Der Dialog Grid Chart hinzufügen aus einem Artikel mit einem Farbwert Grid Chart
2.4.3. Grid Chart Typ »Chromatisch«
In dieser Version wird die Angabe bereitgestellt einen Wert für den Farbwinkel (Hue) [x] am ausgedruckten Chart des Typs »Chromatisch« anzugeben. Damit können Anwender erkennen welcher Wert dem Farbwinkel (Hue) zugrunde liegt.
Abbildung : Ein Grid Chart mit dem Hue (Farbwert)
2.4.4. Schaltflächen Umbenennung
Beim Erstellen eines Grid Charts wird ab dieser Version die Schaltfläche zum Speichern und Senden eines Grid Charts an den Drucker genau so benannt –Speichern Zum Drucker xxxx übertragen. Bis zu dieser Version war die Schaltfläche lediglich mit Zum Drucker xxxx übertragen benannt, was irreführend sein konnte.
Abbbildung : Der Dialog Grid Chart hinzufügen mit der Schaltfläche Speichern & Zum Drucker xxxx übertragen
2.4.5. Einschränkungen
Das Erstellen von Grid Charts für Technische Farben, Hybride Farben und Nicht-druckende Farben macht keinen Sinn, weshalb diese Farbtypen im Dialog Grid Chart hinzufügen nicht mehr angeboten werden.
2.5. Motiv – Anzeige von Korrekturketten im Protokoll
In dieser Version wurde die Möglichkeit bereitgestellt anzuzeigen, welche Korrekturkette [x] und welche Korrekturen [x] mit welchen Werten angewandt wurde. Damit können Benutzer erkennen, welche Korrekturketten und Korrekturen beim Wiederholen eines Auftrages angewandt werden müssen.
Abbildung : Der Reiter Protokoll mit dem Eintrag Datenaufbereitung –Korrekturkette und Datenaufbereitung –Korrektur
2.6. Motiv-Editor – Transparenzraster anzeigen
Ab dieser Version kann das Transparenzraster [x] im Motiv-Editor auch angezeigt werden wenn die Option »Hochauflösende Anzeige aktivieren« aktiviert ist.
Abbildung : Der Reiter Analyse mit dem Transparenzraster
2.7. Enfocus Switch Integration
Bereitstellen der erweiterten Funktion mit Prozessoptimierten Daten in Automationsaufträgen umzugehen.
Es wurde dafür die SwitchProperty argStreamlinedProcessing (Boolean) mit dem Standardwert false verwendet.
3. Kleine Verbesserungen
In dieser Version wurden weitere kleinere Verbesserungen umgesetzt. Dazu gehören:
3.1. Messgeräte anlegen
Beim Anlegen eines Messgerätes wird die Bezeichnung des Messgerätetyps automatisch im Eingabefeld Name [x] vorausgefüllt eingefügt. Dadurch erhöht sich die Wahrscheinlichkeit in späteren Dialog zu verstehen, welcher Messgerätetyp hier ausgewählt wurde.
Abbildung : Der Dialog Messgerät hinzufügen mit dem vorausgefüllten Name
3.2. Plattform Software –Jobticket
In dieser Version wurden die Informationen im Jobticket erweitert. Das Jobtickets wird zur Ansteuerung von Durst Druckern in Verbindung mit der Plattformsoftware verwendet. Folgende Informationen werden nun mitgegeben:
- Name der Farbstrategie
- ID der Farbstrategie
- Name der Profilierung
- Name des Tinteneinsparungsmodus
3.3. Druckersoftware – Jobticket
Alle profilierungsrelevanten Themen, welche für eine Profilierung (Color Logic) verfügbar waren, werden ab dieser Version auch bei Verwendung eines Profilierungsprojektes (GMG Implementierung) ins Jobticket geschrieben.
3.4. Download-Optionen für Motiv und Montage
Beim Download eines Motivs oder eine Montage kann ab Version 2.1.0 gewählt werden, ob hybride Farben enthalten sein sollen. Dafür können Sie im Dialog Motive herunterladen die Option Nur Motiv [x] aktivieren und anschließend Einschließlich aller Hybrid Farben [x]. Im Dialog Montage herunterladen können Sie über das Kontrollkästchen Nur ausgewählte Hybride Farben [x] jeweils die gewünschten Farben an- bzw. abwählen. Bis zu dieser Version Dialoge zum Herunterladen eines Motivs und einer Montage behandelten hybride Farben unterschiedlich.
Abbildung : Der Dialog Motiv herunterladen mit der Option Einschließlich aller Hybrid Farben
3.5. Zum Drucker übertragen – Skalieren, Drehen, Spiegeln
Produktionsaufträge die zum Drucker übertragen werden und noch nicht montiert sind aber im Dialog Zum Drucker übertragen über den Bereich Layout gedreht, gespiegelt oder skaliert werden sollen [x], werden ab dieser Version mit einer internen Korrektur behandelt. Bis zu dieser Version wurden solche Motive vom Backend automatisch montiert.
Abbildung : Der Dialog Zum Drucker übertragen mit dem Layout Bereich
3.6. Einstellungen – Benutzerdefinierte Felder
Ab dieser Version ist es möglich die inaktiven benutzerdefinierten Felder unter Administration > Einstellungen > Benutzerdefinierte Felder mit der Funktion Inaktive ausblenden [x] auszublenden. Das führt zu einer kompakten Übersicht der aktiven benutzerdefinierten Felder für die jeweilige Kategorie. Dies war bis zu dieser Version nicht der Fall.
Abbildung : Der Menübereich der Benutzerdefinierten Felder
3.7. Benutzerrolle – Berechtigung »Expertenmodus«
In Version 2.1.0 wird die Möglichkeit bereitgestellt, einer Benutzerrolle die Berechtigung »Expertenmodus« [x] mitzugeben oder nicht. Dadurch können Administratoren eine Fehlbedienung die durch Anwendung diese Modus passieren kann, unterbinden.
Abbildung : Die Berechtigung Expertenmodus im Reiter Global
3.8. Korrektur »In CMYK konvertieren«
Die Auswahl eines ICC-Profils [x] ist ab sofort verpflichtend zu wählen.
Abbildung : Die Korrektur In CMYK konvertieren mit dem verpflichtenden ICC-Profil
3.9. Profilierung – Charts
Beim Drucken von Charts mit der ColorLogic-Implementierung werden ab dieser Version auch HTML-Tags, welche zur Beschriftung verwendet werden können, korrekt interpretiert.
3.10. Tintenaktualisierung
Die Liste der verfügbaren Tinten für Drucksysteme der Firma Durst wurde mit Version 2.1.0 erneut mit der Version Juni 2026 aktualisiert.

































































