Benutzerhandbuch

Release – 1.22.2 (Beschreibung)

Aktualisiert am

Veröffentlichungsdatum: 30.04.2026

In diesem Artikel erhalten Sie eine detaillierte Beschreibung der

  • Neuerungen in Version 1.22.2 sowie der
  • Verbesserungen, die für Anwender umgesetzt wurden.

Eine Übersicht der neuen Funktionen finden Sie im Artikel Release Notes 1.22.2 (Minor Release).

1. Neuerungen

In diesem Abschnitt erhalten Sie eine detaillierte Beschreibung der Neuerungen, die im Montage-Editor, in der Automatisierung von Prozessen, im Stanzform-Management, in der Benutzeroberfläche sowie im Bereich der Datenkorrektur implementiert wurden.

1.1. Montage-Editor

Mit Version 1.22.2 wurden bestehende Funktionen im Montage-Editor erweitert und optimiert. Dabei wurden folgende Neuerungen und Verbesserungen implementiert:

1.1.1. Kontur-Nesting – Vertikale Wiederholungen

In Version 1.22.2 wurde der Kontur-Nesting-Algorithmus erweitert, sodass neben horizontalen nun auch vertikale Wiederholungen bei der Montage einer unregelmäßigen Form erzeugt werden können. Vertikale Wiederholungen werden in vielen Fällen in Verbindung mit der Option Restflächen optimieren benötigt, um eine möglichst platzsparende Montage zu erzielen.

Bislang war der Algorithmus ausschließlich auf horizontale Wiederholungen ausgerichtet. Bei einer vertikalen Ausrichtung wurde bis zu dieser Version standardisiert auf einen anderen Algorithmus zurückgegriffen, der eine deutlich schlechtere Flächenausnutzung lieferte. Ab dieser Version können Anwender nun auch die vertikale Ausrichtung optimiert nutzen. Die Spalten werden dabei von oben nach unten befüllt und anschließend nach rechts wiederholt. Das jeweils beste Ergebnis wird dabei automatisch ausgewählt.

Gehen Sie zur Nutzung der neuen Implementierung folgendermaßen vor:

  1. Navigieren Sie zu Automatisierung > Montage-Editor.
  2. Platzieren Sie das gewünschte Motiv mit Kontur-Nesting auf der Zeichenfläche.
  3. Stellen Sie im Reiter Zeichenfläche [1] unter Einstellungen [3] die Option Montage basiert auf [4] auf Kontur + Anschnitt oder Anschnitt ein.
  4. Aktivieren Sie in den Nesting Optionen das Kontrollkästchen Restflächen optimiert [5], um die größtmögliche Restfläche für dieses Nesting zu erzielen.
  5. Starten Sie anschließend das Kontur-Nesting über die entsprechende Schaltfläche [2].
  6. Wie im Ergebnis (rechts in der Abbildung) zu sehen ist, wurde die Anordnung horizontal sowohl auch vertikal optimiert.

Abbildung 1: Links: Die Zeichenfläche vor der Optimierung mit den jeweiligen Einstellungsbereichen; Rechts: Das Kontur-Nesting als horizontal und vertikal optimierter Montage

1.1.2. Step & Repeat – Beschneiden der Folgeseiten

Ab dieser Version ist das Beschneiden der Montage für Folgeseiten in einem mehrseitigen Step & Repeat auch dann möglich, wenn die Option Endlosdruck deaktiviert [6] ist. Ist der Endlosdruck aktiviert, bleiben alle Seiten eines mehrseitigen Step & Repeats gleich groß, was bis zu dieser Version auch bei deaktivierter Option der Fall war.

Abbildung 2: Die erste Seite eines mehrseitigen Step & Repeats bei deaktivierter Option Endlosdruck sowie bei aktivierter Option Beschneiden für die Höhe

Abbildung 3: Die letzte Seite eines mehrseitigen Step & Repeats (in der Höhe beschnitten) bei deaktivierter Option Endlosdruck sowie bei aktivierter Option Beschneiden für die Höhe

1.1.3. Gebundenes Produkt – Einschränkungen und Hinweise

Im Montage-Modus Gebundenes Produkt wurden folgende Funktionen bereitgestellt bzw. eingeschränkt:

  • Die Seitenreihenfolge eines mehrseitigen Motivs kann im Reiter Motive [9] nicht mehr verändert bzw. verschoben werden.
  • Im Reiter Motive wird ein Hinweis angezeigt, wenn die Anzahl der Kopien [7] oder die Dimensionen der ImageBox (IB) [10] für einzelne Seiten [8] voneinander abweichen.

Abbildung 4: Links: Der Reiter Motive mit einem Hinweis zu unterschiedlichen Anzahl der Kopien; Rechts: Der Reiter Motive mit einem Hinweis zu unetrschiedlichen Dimensionen

1.1.4. Reiter »Motive« – Ansicht wählen

Ab dieser Version kann im Reiter Motive des Montage-Editors zwischen zwei Ansichtsoptionen gewählt werden.

Gehen Sie folgendermaßen vor, um zwischen den Ansichten zu wechseln:

  1. Navigieren Sie zu Automatisierung > Montage-Editor.
  2. Öffnen bzw. erstellen Sie die gewünschte Montage und öffnen Sie den Reiter Motive [11].
  3. Wählen Sie nun aus den folgenden Optionen aus:
    • Liste aller Seiten [12] – Diese Ansicht zeigt alle einzelnen Seiten über alle Motive hinweg – einschließlich der einzelnen Seiten mehrseitiger Dateien – an. Dimensionen, Skalierung und Kopienanzahl können jeweils durch einen Klick auf Kopie oder Skalierung [13] bearbeitet werden – davon ausgenommen ist der Montage-Modus Gebundene Produkte.
    • Liste aller Motive [14] – Diese Ansicht fasst mehrseitige Motive als einen Eintrag zusammen. Einseitige Motive werden ebenfalls als ein Eintrag gelistet. Dimensionen, Skalierung und Kopienanzahl können jeweils durch einen Klick auf Kopie oder Skalierung bearbeitet werden – davon ausgenommen ist der Montage-Modus Gebundene Produkte.

Abbildung 5: Links: Der Reiter Motive mit dem Bereich Liste aller Seiten; Rechts: Der Reiter Motive mit dem Bereich Liste aller Motive

1.1.5. Marke »Trägerbalken«

In Version 1.22.2 wird für die Montagebogen-Vorlagen die neue Marke Trägerbalken (Bearer Bars) bereitgestellt. Mit dieser Marke können Trägerbalken für die linke und rechte Seitenkante eines Montagebogens erstellt werden. Dies ermöglicht auch die Ausgabe von Separationen für konventionelle Montagen über die Applikation $PRODUCT_NAME_WORKFLOW.

Gehen Sie zum Erzeugen von Trägerbalken folgendermaßen vor:

  1. Navigieren Sie zu Automatisierung > Montage-Editor.
  2. Im Reiter Allgemein [15] klicken Sie auf das Symbol Montagebogenkonfiguration bearbeiten [16].
  3. Im nun geöffneten Dialog Montagebogenkonfiguration fügen Sie unter Marken [17] die Marke Trägerbalken [18] hinzu. Bestimmen Sie darin das Aussehen und die Position der Marke mit folgenden Einstellungen:
    • Bezugspunkt [19] – Bestimmen Sie den Bezugspunkt für die Trägerbalken – dieser kann links oder rechts gesetzt werden.
    • Breite [20] – Bestimmen Sie damit die Breite des Trägerbalkens.
    • Versatz [21] – Bestimmen Sie den Versatz für Oben, Unten, Links und Rechts in diesem Bereich. Damit können auch Trägerbalken, welche kürzer als die gesamte Höhe sind, erstellt werden.
    • Farbeinstellungen [22] – Bestimmen Sie hier die Farbwerte für den Trägerbalken. Sie können zwischen CMYK, systemweit definierten Sonderfarben und Registermarken Farbe wählen. Die Wahl von Registermarken Farbe ist in der Praxis am sinnvollsten.
  4. Klicken Sie anschließend auf Vorlage sichern, um die Montagebogen-Vorlage abzuspeichern.

Abbildung 6: Links: Der Reiter Allgemein mit der Montagebogen-Vorlage; Rechts: Der Dialog Montagebogenkonfiguration mit der Marke für Trägerbalken

1.1.6. Farbkontrollstreifen – GMI-Verfikation

In Version 1.22.2 kann eine JSON-Datei zur Beschreibung des GMI-Farbkontrollstreifens importiert werden. Der Import kann für die Marke Farbkontrollstreifen – Prozessfarben durchgeführt und zur GMI-Verifikation verwendet werden.

Gehen Sie dazu folgendermaßen vor:

  1. Laden Sie die vorgefertigte JSON-Datei herunter.
  2. Navigieren Sie zu Automatisierung > Montage-Editor.
  3. Über den Reiter Allgemein [23] öffnen Sie die Montagebogen-Vorlage [24].
  4. Unter Marken [26] fügen Sie die Marke Farbkontrollstreifen – Prozessfarben hinzu.
  5. Klicken Sie auf Benutzerdefinierte Farbfeldliste [27].
  6. Klicken Sie auf die Schaltfläche Farbfeldliste bearbeiten [28].
  7. Im nun geöffneten Dialog Farbfeldliste editieren können Sie die gewünschte GMI-Verifikation über Importieren [25] hochladen.
  8. Stellen Sie sicher, dass die JSON-Datei den GMI-Vorgaben entspricht.
  9. Klicken Sie auf Speichern [29], um die Einstellungen zu übernehmen.

Abbildung 7: Der Dialog Farbfeldliste editieren mit der importieren JSON-Datei für die GMI-Verifikation

Aufbau eines GMI-Farbkontrollstreifens

  • Schwarzer Balken vor dem Farbkontrollstreifen
  • 0/0/0/0
  • 100/0/0/0
  • 0/25/0/0
  • 0/0/75/0
  • 0/0/0/50
  • 100/0/100/0
  • 45/35/36/0
  • 0/75/0/0
  • 0/0/25/0
  • 0/0/0/100
  • 25/0/0/0
  • 0/100/100/0
  • 72/62/62/0
  • 50/0/0/0
  • 22/16/17/0
  • 0/100/0/0
  • 0/0/50/0
  • 0/0/0/25
  • 100/100/0/0
  • 0/0/0/0
  • 75/0/0/0
  • 0/50/0/0
  • 0/0/100/0
  • 0/0/0/75
  • 0/0/0/0
  • Schwarzer Balken am Ende des Farbkontrollstreifens

1.1.7. Marke »GMI Marke«

Ab dieser Version steht im Montage-Editor die GMI Marke zur Verfügung, die für die GMI-Verifikation benötigt wird. Die Marke steht im Reiter Marken für die Montagebogen-Vorlage sowie für die Montage-Vorlage zur Verfügung.

Folgende Optionen stehen ausschließlich für die GMI Marke im Reiter Marken einer Montage-Vorlage – bis auf Bezugspunkte – zur Verfügung:

  • Ursprung [30] – Legen Sie damit den Ursprung fest. Sie können im Auswahlmenü zwischen Pro Motiv, Motive, Zeichenfläche oder Montagebogen wählen. Im Montage-Modus Step & Repeat stehen noch zusätzlich die Einträge Pro Zeile sowie Letzte Zeile zur Verfügung.
  • Horiz. Ursprung [31] – Legen Sie damit den den horizontalen Ursprung fest. Sie können im Auswahlmenü zwischen Motive, Zeichenfläche oder Montagebogen wählen.
  • Position [32] – Legen Sie damit die Position für die Marke fest. Sie können im Auswahlmenü zwischen ImageBox oder ImageBox + Anschnitt wählen.
  • Bezugspunkte [37] – Bestimmen Sie damit den Bezugspunkt für die GMI Marke.

Folgende Optionen stehen für die GMI-Marke im Einstellungsbereich Einstellungen zur Verfügung:

  • Mit Zeile starten / Wiederholung [33] – Beide Werte stehen nur im Reiter Marken der Montage-Vorlage zur Verfügung. Sie können nur angegeben werden, wenn im Ursprung der Eintrag Pro Zeile gewählt ist.
  • Konturstärke [34] – Hier können Sie die Konturstärke der Linien in der Marke bestimmen. Der Standardwert liegt bei 0,25 pt.
  • Breite/ Höhe [35] – Hier können Sie die Breite sowie die Höhe der Marke bestimmen. Die Standardwerte liegen bei 4 mm.
  • Versatz [36] – Hier können Sie den Versatz zum gewählten Ursprung bestimmen.

Folgende Optionen stehen für die GMI Marke im Einstellungsbereich Farbeinstellungen zur Verfügung:

  • Überdrucken [38] – Aktivieren Sie die Option, um die Marke auf Überdrucken zu setzen.
  • Hintergrundfarbe [42] – Aktivieren Sie den Umschalter, um die Hintergrundfarbe der Marke zu ändern. Sie können die Marke mit einer Farbe aus CMYK, einer systemweit definierten Sonderfarbe oder einer SVG-definierten Farbe bestimmen.
    • Hintergrund erzeugen als [39] – Erzeugen Sie den Hintergrund als Kontur oder Fläche.
    • Versatz [40] – Bestimmen Sie damit den zusätzlichen Versatz für die Kontur bzw. Fläche
    • Hintergrund darf Ursprung nicht überlappen [41] – Aktivieren Sie diese Option, wenn der Hintergrund den Ursprung nicht überlappen darf.

Abbildung 8: Links: Der Einstellungsbereich Einstellungen im Reiter Marken der GMI Marke; Rechts: Der Einstellungsbereich Farbeinstellungen im Reiter Marken der GMI Marke

1.2. Farbmanagement

In Version 1.22.2 wird mit den Profilierungsprojekten eine neue Funktion im Bereich Farbmanagement unter Farbe > Profilierungsprojekte eingeführt. Profilierungsprojekte basieren auf der GMG Color Engine und ermöglichen die vollständige Erstellung und Verwaltung von Farbstrategien – von der Vorlinearisierung über die Linearisierung und Gesamtfarbauftragsbegrenzung bis hin zur Charakterisierung.

Beachten Sie, dass diese Funktion in Version 1.22.2 ausschließlich für Beta-Kunden mit freigeschalteter Beta-Permission verfügbar ist. Die Freischaltung für Ihre Lizenz erfolgt auf Anfrage Ihrer Kontaktperson. Mit der Vorstellung der Version 2.0.0 der Applikation $PRODUCT_NAME_WORKFLOW wird die erste Implementierung einer umfassenden Profilierungslösung zur Verfügung stehen. Nähere Informationen dazu werden rechtzeitig kommuniziert.

Eine ausführliche Dokumentation der Profilierungsprojekte finden Sie im Kapitel Profilierungsprojekte einrichten und anpassen, dieses wird laufend erweitert.

1.3. Check-in Prüf- und Korrekturvorlagen

Mit Version 1.22.2 wurden im Umfeld der Check-in Prüf- und Korrekturvorlagen folgende Neuerungen implementiert:

1.3.1. Korrektur »Technische Sonderfarben aufbereiten«

In dieser Version wurde eine neue Korrektur – Technische Sonderfarben aufbereiten – bereitgestellt, mit der Technische Sonderfarben beim Hochladen von Druckdaten automatisch standardisiert normalisiert werden. Gehen Sie folgendermaßen vor, um die Korrektur zur Ihrer Check-in Prüf- und Korrekturvorlage hinzuzufügen:

  1. Navigieren Sie zu Administration > Prüfungen / Korrekturen > Check-in Prüf- und Korrekturvorlagen.
  2. Öffnen Sie die gewünschte Check-in Prüf- und Korrekturvorlage oder erstellen Sie eine neue Vorlage.
  3. Aktivieren Sie die Korrektur Technische Sonderfarben aufbereiten [43]. Durch die Aktivierung wird folgendes Regelwerk angewandt:
    1. Technische Farben aus Mehrfarbdefinition lösen (DeviceN auftrennen) – Alle Technischen Sonderfarben, die Teil eines DeviceN-Konstrukts sind, werden aufgelöst und liegen anschließend als eigenständiges Objekt im Motiv vor.
    2. Entfernen von Technischen Farben mit einem Tonwert von 0%, überdruckend definiert (Unsichtbar) – Alle überdruckenden Technischen Sonderfarben mit einem Tonwert von 0% werden gelöscht, da diese keinen Einfluss das Druckergebnis haben.
    3. Handhabung von technischen Farben mit einem Tonwert von 0%, aussparend definiert (Weiße Objekte) – Für aussparende Technische Sonderfarben mit einem Tonwert von 0% kann festgelegt werden, wie damit zu verfahren ist. Folgende Möglichkeiten [44] stehen dabei zur Auswahl:
      • Nach Weiß (CMYK 0/0/0/0) konvertieren um das Objekt weiterhin im Druck auszusparen
      • Auf Überdrucken setzen – Objekte werden dadurch unsichtbar
    4. Verbleibende technische Farben auf Überdrucken setzen – Alle Technischen Sonderfarben werden auf Überdrucken gesetzt, da diese entsprechend der ISO-Norm der Processings Steps immer überdruckend sein müssen.
  4. Speichern [45] Sie die Check-in Prüf- und Korrekturvorlage.

Abbildung 9: Ein Check-in Profil mit der Korrektur Technische Sonderfarben aufbereiten

1.3.2. Normalisierungseinstellungen beim Hochladen von Druckdaten – Technische Sonderfarben prüfen

Ergänzend zur neuen Korrektur Technische Sonderfarben aufbereiten wurden Prüfungen implementiert, die beim Hochladen von Druckdaten mit der gewählten Option Nur prüfen (ohne Korrekturen) auf fehlerhafte Technische Sonderfarben hinweisen. Folgende Gegebenheiten in den Druckdaten werden als Fehler gemeldet:

  • Technische Sonderfarben in DeviceN-Konstrukten [46]
  • Aussparende Technische Sonderfarben mit einem Tonwert von 100 %
  • Überdruckende Technische Sonderfarben mit einem Tonwert von 0 %

Für alle gefundenen Gegebenheiten wird dem Anwender mindestens eine Korrekturmöglichkeit [47] zur Verfügung gestellt.

Abbildung 10: Der Reiter Seiten Informationen mit einer Fehlermeldung

1.3.3. Normalisierungseinstellungen beim Hochladen von Druckdaten – Neue Fehlermeldungen mit »Nur Prüfen (ohne Korrekturen)«

Beim Hochladen von Druckdaten im gewählten Modus Nur prüfen (ohne Korrekturen) werden ab sofort neben den oben erwähnten Meldungen folgende Fehlermeldungen mit Hinweisen auf mögliche Korrekturen angezeigt:

  • Der Medienrahmen (MediaBox) der Seite liegt nicht auf 0/0 – Die MediaBox der Druckdatei liegt nicht im Ursprung. Dies ist für eine durchgängige und fehlerfreie Verarbeitung in der Anwendung erforderlich.
  • Die Seite ist durch einen Rotationsfaktor gedreht – Die Druckdatei besitzt einen Rotaionsfaktor, wodurch die Datei rotiert angezeigt wird, obwohl diese in der Originaldatei nicht rotiert abgespeichert vorliegt. Um Komplikationen im Montage-Editor zu vermeiden, ist die Entfernung des Rotationsfaktors in der Anwendung erforderlich.
  • Seitengröße und/oder -ausrichtung sind unterschiedlich – Bei mehrseitigen Druckdaten wird immer davon ausgegangen, dass alle Seiten die gleiche Größe und Ausrichtung – Hochformat / Querformat – besitzen.
  • Eine Schneidelinie ist als Rechteck definiert statt in Pfaden – Technische Linien, welche mit dem Operator rect angelegt sind, können nicht als Schneidelinie für Schneidegeräte verwendet werden. Rechtecke müssen in einzelne, miteinander verbundene Schneidelinien umgewandelt werden, damit diese für Schneidedateien uneingeschränkt verwendet werden können.

1.4. Korrekturen und Korrekturketten

In Version 1.22.2 wurde folgende bestehende Korrektur überarbeitet:

1.4.1. Konvertieren, Umbenennen und Löschen von Sonderfarben – Referenzprofil wählen

Ab dieser Version kann bei dieser Korrektur das Referenzprofil für die Konvertierung von Farbwerten – sowohl bei In CMYK konvertieren als auch bei Alternativfarbraum ändern – in einen anderen Farbraum ausgewählt werden. Bis zu dieser Version war nicht ersichtlich, welches Profil für die Konvertierung verwendet wurde.

Bei gewählter Option Alternativfarbe ändern stehen nun drei Auswahloptionen für den Farbraum [48] zur Verfügung:

  • CMYK – Auswahl des CMYK-Profils für die Konvertierung. Standardmäßig wird der systemweit definierte CMYK-Arbeitsfarbraum vorausgewählt.
  • RGB – Auswahl des RGB-Profils für die Konvertierung. Standardmäßig wird der systemweit definierte RGB-Arbeitsfarbraum vorausgewählt.
  • LAB – Auswahl des LAB-Profils für die Konvertierung.

Abbildung 11: Der Dialog der Korrektur Sonderfarben umbenennen, konvertieren oder löschen mit aktivierter Option Alternativfarben ändern

1.5. Automatisierung

Seit Version 1.19.0 steht Anwendern mit entsprechender Lizenz die Möglichkeit zur Verfügung, Automationsaufträge zu erstellen. Dadurch können individuelle Produktionskonfigurationen für die Herstellung von Druckprodukten definiert und deren Verarbeitung automatisiert werden. In Version 1.22.2 wurden weitere Neuerungen umgesetzt und. bestehende Funktionen erweitert.

1.5.1. Automationsauftrag – Fehlermeldung bei zu großem Motiv

In Version 1.22.2 wurde die Fehlermeldung angepasst, die beim Erstellen eines Automationsauftrags für ein Motiv erscheint, das höher oder breiter als die gewählte Montagefläche ist, aber durch Drehung platziert werden kann.

Bis zu dieser Version konnte es vorkommen, dass ein Motiv, das größer als die Montagefläche war, dennoch durch Drehen auf der Montage platziert werden konnte. In diesem Fall wurde dennoch die Fehlermeldung »Das Motiv ist zu groß für die gewählte Montagefläche« angezeigt.

Ab dieser Verison wird die Fehlermeldung »Das Motiv ist möglicherweise zu groß für die Montage: Größe des Motivs: Höhe x Breite. Größe des Montagebogens: Höhe x Breite« [49] während der Verarbeitung des Automationsauftrags angezeigt. Nach erfolgreicher Verarbeitung verschwindet die Warnung wieder. Damit ist klar ersichtlich, dass es sich nicht um einen Fehler handelt, der die Produktion beeinträchtigt.

Abbildung 12: Das Validierungsergebnis des Automationsauftrags

1.5.2. Produktionsauftrag aus fehlerhaften Automationsaufträgen erzeugen

In Version 1.22.2 wurde die Möglichkeit bereitgestellt, für Automationsaufträge, die sich im Status Benutzerinteraktion erforderlich oder Fehler befinden, den Automationsauftrag zu stoppen und einen Produktionsauftrag zu erzeugen.

Der erzeugte Produktionsauftrag enthält alle Motive im aktuellen Verarbeitungsstand. Beachten Sie, dass der Vorgang Montage erzeugen in der Produktionskonfiguration nicht ausgeführt wird, da sich die Motive möglicherweise noch nicht in einem produktionstauglichen Zustand befinden.

Gehen Sie zum Erstellen eines Produktionsauftrags aus einem fehlerhaften Automationsauftrag folgendermaßen vor:

  1. Navigieren Sie zu Automatisierung > Automationsaufträge.
  2. Wählen Sie einen Automationsauftrag mit dem Status Benutzerinteraktion erforderlich oder Fehler [50] aus.
  3. Klicken Sie in der Funktionsleiste auf Produktionsauftrag erzeugen [51].
  4. Im sich öffnenden Dialog ist der Name des Automationsauftrags als Auftragsname vorausgefüllt. Passen Sie die Konfigurationen bei Bedarf an.
  5. Klicken Sie auf Speichern [52], um den Produktionsauftrag mit allen Motiven zu erzeugen.
  6. Der Status des Automationsauftrags wird anschließend auf Erledigt gesetzt und die Verarbeitung des Automationsauftrags beendet.

Abbildung 13: Links: Der Reiter Bündel von Automationsaufträgen mit ausgewähltem fehlerhaften Automationsauftrag; Rechts: Der Dialog Produktionsauftrag hinzufügen

1.5.3. Produktionskonfiguration – Einschränkungen bei vorhandenen Variationen

Ab dieser Version ist es nicht mehr möglich, neue Vorgänge zu einer Produktionskonfiguration hinzuzufügen oder deren Anordnung zu ändern, wenn eine Variation für diese Produktionskonfiguration existiert. Ein Hinweis [53] wurde im Informationsbereich hinzugefügt. Die Parameter bestehender Vorgänge können weiterhin bearbeitet werden; die geänderten Werte können als neue Variation der Produktionskonfiguration gespeichert werden.

Abbildung 14: Eine Produktionskonfiguration mit vorhandenen Variationen

1.5.4. Produktionsroutine – Automationsaufträge für ausgewählte Motive

In dieser Version wurde die Möglichkeit bereitgestellt, in der Detailansicht einer Produktionsroutine einzelne Motive gezielt auszuwählen und für diese einen Automationsauftrag zu verwenden. Die nicht ausgewählten Motive werden dann bei der nächsten Verarbeitung der Produktionsroutine verwendet.

Gehen Sie zum Erstellen eines Automationsauftrags für ausgewählte Motive aus einer Produktionsroutine folgendermaßen vor:

  1. Navigieren Sie zu Automatisierung > Produktionsroutine.
  2. Öffnen Sie die Details für die gewünschte Produktionsroutine durch Klick auf das Pausieren/Aktiv-Symbol [57].
  3. Im Reiter Zu verarbeitende Motive der Detailansicht wird die Liste der gesammelten Motive angezeigt.
  4. Wählen Sie die Motive [56] aus, die verarbeitet werden sollen – entweder durch Klick auf das jeweilige Motiv oder durch die Auswahl aller Motive über die zur Verfügung gestellte Schaltfläche [55].
  5. Klicken Sie zum Starten der Routine auf Automationsauftrag für ausgewählte Motive erstellen [54].

Abbildung 15: Der Reiter Zu verarbeitende Motive der Detailansicht einer Produktionsroutine mit der Möglichkeit einen Automationsauftrag für ausgewählte Motive zu erstellen

  1. Es öffnet sich der Dialog Automationsauftrag für ausgewählte Motive erstellen.
  2. Klicken Sie auf OK und bestätigen Sie damit, dass aus den gewählten Motiven ein Automationsauftrag erstellt wird und diese bei der nächsten Ausführung der Produktionsroutine ausgenommen sind.

Abbildung 16: Der Dialog Automationsauftrag für ausgewählte Motive erstellen

1.6. Neue Benutzeroberfläche

Mit Version 1.21.2 wurde auf die neue Benutzeroberfläche umgestellt, wodurch verschiedene Erweiterungen sowie bereits länger geplante Verbesserungen umgesetzt werden konnten. In Version 1.22.2 wurden weitere Verbesserungen vorgenommen.

1.6.1. Tastenkürzel

In Version 1.22.2 wurde eine durchgängige Implementierung von Tastaturkürzeln für den Umgang mit Dialogen bereitgestellt. Folgende Tastaturkürzel stehen ab dieser Version systemweit zur Verfügung:

Tabelle 1: Die Tastenkürzel in der neuen Benutzeroberfläche

KürzelFunktion
ESCSchließt einen geöffneten Dialog
STRG / cmd + EnterBestätigt und speichert den gesamten Dialog
EnterErzeugt einen Zeilenumbruch in einem Texteingabefeld – bestätigt nicht mehr den gesamten Dialog!
TabSpringt in das nächste Eingabefeld
Shift + TabSpringt in das vorherige Eingabefeld

1.6.2. Produktionsauftrag aus Auftrag erzeugen – Dialoge

In Version 1.22.2 wurden die Dialoge zur Erstellung eines Produktionsauftrags aus einem Auftrag [59] heraus angepasst. Die Kopfzeile [58] des Dialogs beim Hinzufügen ist dieselbe wie beim Hinzufügen eines Produktionsauftrags.

Abbildung 17: Der Dialog Produktionsauftrag hinzufügen

1.6.3. Produktionsauftrag »Schneideinformation«

In dieser Version wurde die Benutzerführung im Reiter Schneideinformation eines Produktionsauftrags verbessert. Folgende Aktionen stehen unter Schneidedatei erneut übertragen [60] zur Verfügung:

  • Neueste Schneidedatei erneut senden – Überträgt die zuletzt erstellte Schneidedatei erneut.
  • Ausgewählte Schneidedateien erneut übertragen – Überträgt die aktuell ausgewählte Schneidedatei (es kann auch eine ältere Version ausgewählt werden) an das Zielverzeichnis.

Abbildung 18: Der Reiter Schneideinformation mit dem neuen Symbol und den darin verfügbaren Möglichkeiten

1.6.4. Dunkler Modus – Auswahl- und Direktauswahl-Werkzeug

Ab dieser Version wird die Darstellung des Auswahl-Werkzeugs [61] und des Direktauswahl-Werkzeugs [62] im dunklen und hellen Modus vereinheitlicht, anstatt lediglich invertiert dargestellt zu werden. Die Anpassung wurde auch im PDF-Editor vorgenommen.

Abbildung 19 : Das Auswahl- und das Direktauswahl-Werkzeug im Hellen Modus und Dunklen Modus

1.6.5. Routinen – Anzeige der Vorgänge

In Version 1.22.2 wurde die Darstellung der Auflistung von Vorgangstypen in einer Routine verbessert. Alle Vorgänge [63] werden nun vollständig angezeigt – bei Bedarf auch mehrzeilig. Bisher wurden lange Vorgangsbezeichnungen einfach abgeschnitten.

Abbildung 20: Die verbesserte Anzeige von Vorgängen in einer Routine mit vollständig sichtbaren, mehrzeiligen Bezeichnungen

1.6.6. VDP-Aufträge – Dialog »Zum Drucker übertragen«

In dieser Version werden für VDP-Aufträge im Dialog Zum Drucker übertragen folgende Informationen angezeigt, die in der neuen Benutzeroberfläche bislang fehlten:

  • Sortierung [64] – Hier wird die Sortierung der Motive in der Montage angezeigt.
  • Datenquelle [65] – Hier wird die verwendete .csv-Datenquelle für die variablen Inhalte angezeigt.
  • Einträge in der Datenquelle [66] – Hier wird die Anzahl der Einträge in der .csv-Datenquelle, exkl. der Kopfzeile, angezeigt.

Abbildung 21: Der Dialog Zum Drucker übertragen für einen Druckauftrag mit den Informationen Sortierung, Datenquelle und Einträge in der Datenquelle

1.6.7. Neue Benutzerführung – In der neuen Benutzeroberfläche öffnen

Ab dieser Version wird für folgende Bereiche der alten Benutzeroberfläche eine einheitliche Benutzerführung zur Verfügung gestellt. Mit dieser Benutzerführung werden Anwender in folgenden Bereichen in die neue Benutzeroberfläche geleitet:

  • Administration > Kunden
  • Administration > Stanzformen-Bibliothek
  • Administration > Freigaben
  • Administration > Tinten
  • Administration > Schnittstellen
  • Administration > Korrekturketten
  • Administration > Amazon Transparency Codes
  • Farbe > Farbbücher & Grid Charts
  • Farbe > Verifikationen
  • Farbe > Farbstrategien (nur im Debug-Modus)

Abbildung 22: Die angezeigte Information in der alten Benutzeroberfläche zur Weiterleitung des Anwenders in die neue Benutzeroberfläche

2. Verbesserungen

In diesem Abschnitt werden die Verbesserungen beschrieben, die in Version 1.22.2 an bestehenden Funktionen vorgenommen wurden.

2.1. Sammlungen – Freigabeprojekt erstellen

Ab dieser Version kann aus einer ausgewählten Sammlung unter Artikel > Sammlungen direkt ein Freigabeprojekt erstellt werden, das automatisch alle in der Sammlung enthaltenen Artikel umfasst. Bis zu dieser Version konnte ein Freigabeprojekt nur aus der Artikelliste heraus erstellt werden, jedoch nicht aus einer Artikelsammlung.

Gehen Sie zum Erstellen eines Freigabeprojekts aus einer Artikelsammlung folgendermaßen vor:

  1. Navigieren Sie zu Artikel > Sammlungen.
  2. Wählen Sie die gewünschte Sammlung [69] aus.
  3. Klicken Sie in der Funktionsleiste unter Reporte [67] auf Freigabeprojekt erstellen [68].
  4. Füllen Sie die Pflichtfelder im Dialog Freigabeprojekt hinzufügen aus und speichern Sie diesen.
  5. Das Freigabeprojekt wird mit allen in der Sammlung enthaltenen Artikeln angelegt und steht unter Dashboard > Freigabeprojekte zur Verfügung.

Abbildung 23: Das Menü unter Reporte mit dem Menüeintrag Freigabeprojekt erstellen für eine ausgewählte Artikelsammlung

2.2. Routinen »Move to Trash« und »Empty Trash«

In Version 1.22.2 wurde die Möglichkeit bereitgestellt, in den Routinen Move to Trash und Empty Trash auch Artikel-Sammlungen automatisiert zu löschen – abhängig vom Erstellungs- bzw. Änderungsdatum.

Gehen Sie zum Einrichten der Löschregel für Artikel-Sammlungen folgendermaßen vor:

  1. Navigieren Sie zu Administration > Routinen.
  2. Öffnen Sie eine bestehende Move to Trash- oder Empty Trash-Routine oder erstellen Sie eine neue Move to Trash-Routine durch Duplizieren einer bestehenden Routine.
  3. Aktivieren Sie im Reiter Anwenden auf [70] den Vorgang Artikel-Sammlung [71].
  4. Legen Sie die gewünschten Bedingungen fest. Wenn Sie jedoch keine Artikel-Sammlungen löschen wollen, deaktivieren Sie diesen Vorgang durch Umschalten des Switches [72].
  5. Speichern Sie die Änderungen in der Routine.

Abbildung 24: Die Konfiguration der Routine Move to Trash mit aktivierten Vorgang Artikel-Sammlung

2.3. Schnelldruck / Stapelverarbeitung – Name für den Auftrag

Ab dieser Version kann beim Erstellen eines Schnelldrucks sowie einer Stapelverarbeitung ein Name für den Auftrag eingegeben werden. Dieser Name erleichtert das spätere Auffinden des Auftrags im Verlauf. Der Name kann außerdem als Platzhalter für den Namen des Produktionsauftrags in der dynamischen Namensgebung unter Administration > Einstellungen > Dynamische Namensgebung verwendet werden.

Gehen Sie zum Vergeben eines Auftragsnamens folgendermaßen vor:

  1. Navigieren Sie zu Automatisierung > Stapelverarbeitung.
  2. Laden Sie die gewünschten Druckdateien hoch.
  3. Wählen Sie eine Produktionskonfiguration aus und klicken Sie auf Start. Es öffnet sich der Dialog Stapelverarbeitung.
  4. Geben Sie im Dialog im Feld Name [73] einen Namen ein. Sie können auch Platzhalter verwenden, um eine einheitliche Benennung für zukünftige Aufträge festzulegen.
  5. Klicken Sie auf Stapelverarbeitung starten.
  6. Der vergebene Name ist anschließend im Reiter Verlauf zu Stapelverarbeitungen – siehe nachstehende Abbildung – sichtbar und filterbar.

Abbildung 25: Links: Das Eingabefeld Name im Dialog Stapelverarbeitung; Rechts: Der Dialog Platzhalter auswählen mit den verfügbaren Platzhaltern

2.3.1. Standardnamen für »Schnelldruck« und »Stapelverarbeitung« definieren

Damit derselbe Standardname bei jedem Aufruf von Schnelldruck und Stapelverarbeitung verwendet wird, empfehlen wir, diese Vorgabe unter Administration > Einstellungen > Dynamische Namensgebung zu hinterlegen. Dies würde dann, wie in der nachstehenden Abbildung gezeigt, folgendermaßen aussehen. Fügen Sie den Eintrag für Schnelldruck [75] und für Stapelverarbeitung [76] ein.

Abbildung 26: Die Optionen für die Namensvergabe in Administration > Einstellungen > Dynamische Namensgebung

2.3.2. Standardnamen für »Schnelldruck« und »Stapelverarbeitung« für Produktionsauftrag verwenden

Wenn Sie einen Standardnamen für Schnelldruck und Stapelverarbeitung festgelegt haben, können Sie diesen Namen auch als Namen für den zu erstellenden Produktionsauftrag verwenden. Dafür müssen Sie lediglich den Platzhalter ${factory_job_collection.name} für den Auftragsnamen [74] (Abbildung 26) eines Automationsauftrags sowie für den Schnelldruck eintragen.

2.4. Stapelverarbeitung

In Version 1.22.2 wurden folgende weitere Verbesserungen für die Stapelverarbeitung unter Automatisierung > Stapelverarbeitung umgesetzt.

2.4.1. Verlauf zu Stapelverarbeitung

Im Reiter Verlauf zu Stapelverarbeitungen [77] werden ab dieser Version auch Stapelverarbeitungsaufträge angezeigt, die kontinuierlich verarbeitet wurden – nicht nur jene, die als Bündel verarbeitet wurden. Der Reiter wurde entsprechend umbenannt (vormals »Historie«), um beide Verarbeitungstypen zu berücksichtigen.

Entsprechende Schnellfilter [79] zum Filtern der Liste nach Verarbeitungsstatus sowie die Sucheingabe und die Sortiermöglichkeit [78] wurden ebenfalls hinzugefügt.

Abbildung 27: Der Reiter Verlauf zu Stapelverarbeitungen

2.4.2. Auswahl der Produktionskonfiguration

Die zuletzt erstellte Produktionskonfiguration [80] wird ab Version 1.22.2 sofort ausgewählt und auch für den Benutzer gespeichert. Damit wird sichergestellt, dass beim Aufruf von Automatisierung > Stapelverarbeitung automatisch die zuletzt gewählte Produktionskonfiguration ausgewählt ist.

Abbildung 28: Die ausgewählte Produktionskonfiguration

3. Kleine Verbesserungen

In dieser Version wurden weitere kleine Verbesserungen umgesetzt. Dazu gehören folgende:

3.1. Filter »Tiling Sammlungen«

Der Filter »Tiling Sammlungen« unter Artikel > Sammlungen ist ab dieser Version nach der Auswahl standardmäßig aktiviert.

3.2. Anlegen von Sonderfarben – Reservierte Farbnamen

Ab Version 1.22.2 können Sonderfarben mit den Namen Cyan, Magenta, Yellow, Black, All und None nicht mehr unter Farbe > Sonderfarben angelegt werden, da es sich dabei um reservierte Farbnamen handelt.

3.3. Grid Charts

Im Umfeld von Grid Charts steht ein neuer Platzhalter für den Sonderfarbnamen [81] zur Verfügung, der für den Namen des Grid Charts verwendet werden kann. Der Dialog zum Speichern eines Grid-Chart-Templates wurde ebenfalls in der Benutzerführung optimiert.

Abbildung 29: Der Dialog Platzhalter auswählen mit dem neuen Platzhalter

3.4. Sonderfarbreport – Nicht-druckende Sonderfarben

In dieser Version wurde ein Fehler behoben, durch den der Sonderfarbreport nicht erzeugt werden konnte, sobald eine Nicht-druckende Sonderfarbe am Motiv gesetzt war. Der Sonderfarbreport kann nun auch mit Nicht-druckenden Sonderfarben erstellt werden. Nicht-druckende Sonderfarbe werden im Sonderfarbreport ab sofort als solche ausgewiesen; für sie werden keine ΔE-Werte angegeben.

3.5. Sonderfarben – Schnellfilter »Kunde«

Ab dieser Version wird der Schnellfilter Kunde [82] unter Farbe > Sonderfarben nur dann angezeigt, wenn die Lizenz den Zugriff auf Kunden erlaubt.

Abbildung 30: Die Schnellfilter in Farbe > Sonderfarben bei verfügbarem Zugriff auf Kunden in der Lizenz

3.6. Produktionsaufträge – Interne Verbesserungen

In dieser Version wurden folgende Änderungen für Produktionsaufträge implementiert:

  • Platzhalter, die bei der Erstellung von Produktionsaufträgen keinen Sinn ergeben, wurden entfernt.
  • Die Ermittelung von Metadaten für Produktionsaufträge wurde hinsichtlich der Zugriffszeiten im Backend optimiert.
  • Das zuverlässige Löschen von Produktionsaufträgen wurde verbessert; interne Prozesse wurden in den Hintergrund verlagert.
  • Außerdem werden Benachrichtigungen in der Benutzeroberfläche bei Änderungen an einem Produktionsauftrag angezeigt.

3.7. Produktionsauftrag – Tintenverbrauch

Die Auflistung der einzelnen Farben im Reiter Tintenverbrauch [83] variierte bislang von Produktionsauftrag zu Produktionsauftrag. Ab dieser Version wird eine einheitliche, geordnete Darstellung der Farbliste [84] bereitgestellt.

Abbildung 31: Die Anordnung der Farben im Reiter Tintenverbrauch

3.8. Produktionsauftragsliste – Datumsfilter

Das Filtern der Produktionsauftragsliste durch Eingabe eines Datums funktionierte bislang nur im Format YYYY-MM-DD. Ab dieser Version ist die Eingabe auch im Format DD.MM.YYYY möglich.

3.9. Dialog »Informationen« – Neustart Dienste

Im Reiter Hardware Ressourcen des Dialogs Informationen wurde die Möglichkeit bereitgestellt, den Color Service (GMG-Implementierung) [85] neben den bestehenden Services ZuniComm sowie PMS neu zu starten.

Abbildung 32: Der Dialog Informationen mit der Möglichkeit den Dienst Color Service neu zu starten

3.10. Color Service – Automatischer Neustart

In Version 1.22.2 wurde die Funktion bereitgestellt, den Color Service (GMG-Implementierung) nach 200 Sekunden Ausfallzeit automatisch neu zu starten.

3.11. Druckerinstanz hinzufügen

Das Symbol [86] neben der Eingabe für den Port beim Hinzufügen einer Druckerinstanz wurde von einer Info-Schaltfläche in eine Verbinden-Schaltfläche geändert. Ein entsprechender Tooltip [87] wurde ergänzt.

Abbildung 33: Der Dialog Druckerinstanz hinzufügen mit dem Tooltip zum Verbinden

3.12. Motiv-Editor

Für den Motiv-Editor wurden folgende zwei kleine Verbesserungen vorgenommen:

  • Beim Extrahieren von Barcodeinformationen werden, wenn zwei oder mehr Hintergrundfarben gefunden werden, in der Benutzeroberfläche Verschiedene Farben angezeigt.
  • Bei der Eingabe der Seitengeometrie werden keine negativen Werte mehr zugelassen.

3.13. Routinen – Filterkriterien löschen

In Administration > Routinen können ab dieser Version für einen Vorgang in der Routine alle Filterkriterien gelöscht und der Vorgang inaktiv (siehe Abbildung 24 mit dem Callout [72]) gesetzt werden. Die Routine kann gespeichert werden, ohne dass eine Fehlermeldung erscheint. Das war bis zu dieser Version nicht der Fall.

3.14. »Zum Drucker übertragen« – Validierung des Seitenbereichs

In Version 1.22.2 wurde die Validierung der Eingabe für den Seitenbereich Von / Bis verbessert; ungültige Eingaben [88] werden ab sofort abgefangen.

Abbildung 34: Der Dialog Zum Drucker übertragen mit einem ungültigen Seitenbereich

3.15. Masterdaten-Zugriff

Der direkte Zugriff auf Masterdaten wurde aus der alten und der neuen Benutzeroberfläche entfernt, da alle benötigte Funktionen in der neuen Benutzeroberfläche zur Verfügung stehen.

3.16. Fehlende Übersetzungen

In dieser Version wurden fehlende Übersetzungen für folgende Bereiche ergänzt: »Gelöschten Auftrag aus dem Papierkorb wiederherstellen« (Kopfzeile), »Verifikationsreferenz hinzufügen« (Erstellen-Button) sowie »Kunden« (Schaltfläche »Zum Kunden springen«).

3.17. Druckkonfiguration

Die Optionen zum Anlegen einer Druckkonfiguration wurden neu geordnet, um eine verbesserte Benutzerführung zu gewährleisten und Fehlkonfigurationen zu vermeiden.

Abbildung 35: Die Dialog Druckkonfiguration bearbeiten mit der neuen Anordnung der Eingabefelder

3.18. ICC-Informationen für Ausgabebedingung

In Version 1.22.2 wurde die Möglichkeit bereitgestellt, beim Bearbeiten bzw. Hochladen eines ICC-Profils unter Administration > Einstellungen > Farbmanagement > Ausgabefarbraum folgende Parameter zur Klassifizierung für Ausgabeabsichten einzugeben:

  • Ausgabebedingung [89]
  • Kennung der Ausgabebedingung [90]
  • Registrierungsstelle [91]

Damit können vollständige Informationen für die Ausgabebedingung innerhalb des PDF/X-Standards zur Verfügung gestellt werden.

Abbildung 36: Der Dialog ICC-Profil hinzufügen

3.19. Farbstrategien – Filter »Material«

Der Filter Material im Menüpunkt Farbe > Farbstrategien (nur im DEV-Modus sichtbar) wurde überarbeitet. Er berücksichtigt ab sofort sowohl jene Farbstrategien mit direkt zugewiesenem Material als auch jene, denen die Option »Für alle Materialien verwenden« zugewiesen ist.

Abbildung 37: Die Filteroptionen in den Farbstrategien mit dem Filter Material

3.20. Device Connector-Anbindung – Eckige Klammern in Dateinamen

Ab Version 1.22.2 werden eckige Klammern ([ und ]) im Motivnamen auch im Dateinamen über den Device Connector korrekt übernommen und beibehalten. Dies war bis zu dieser Version nicht der Fall.

3.21. Tinten – Aktualisierte Liste

In Version 1.22.2 wurde die Liste der aktuellen Tinteninformationen für März 2026 aktualisiert.

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