Veröffentlichungsdatum: 30.04.2026
In diesem Artikel erhalten Sie eine detaillierte Beschreibung der
- Neuerungen in Version 1.22.2 sowie der
- Verbesserungen, die für Anwender umgesetzt wurden.
Eine Übersicht der neuen Funktionen finden Sie im Artikel Release Notes 1.22.1 (Minor Release).
1. Neuerungen
In diesem Abschnitt erhalten Sie eine detaillierte Beschreibung der Neuerungen, die im Montage-Editor, in der Automatisierung von Prozessen, im Stanzform-Management, in der Benutzeroberfläche sowie im Bereich der Datenkorrektur implementiert wurden.
1.1. Montage-Editor
Mit Version 1.22.2 wurden bestehende Funktionen im Montage-Editor erweitert und optimiert. Dabei wurden folgende Neuerungen und Verbesserungen implementiert.
1.1.1. Kontur-Nesting – Vertikale Wiederholungen
In Version 1.22.2 wurde der Kontur-Nesting-Algorithmus dahingehend erweitert, dass neben horizontalen auch vertikale Wiederholungen bei der Montage einer unregelmäßigen Form erzeugt werden können. Vertikale Wiederholungen werden in vielen Fällen in Verbindung mit der Option »Restflächen optimieren« benötigt, um eine möglichst platzsparende Montage zu erzielen.
Bislang war der Algorithmus für die Wiederholungen ausschließlich für die horizontale Ausrichtung möglich. Bei einer vertikalen Ausrichtung wurde bis zu dieser Version standardisiert auf einen Algorithmus zurückgegriffen der deutlich schlechtere Flächennutzung lieferte. Ab dieser Version ist es Anwendern nun auch möglich die vertikale Ausrichtung optimiert zu nutzen. Die Spalten werden dabei von oben nach unten befüllt und nach rechts wiederholt. Es wird dabei automatisch das beste Ergebnis gewählt.
Gehen Sie zur Nutzung folgendermaßen vor:
- Navigieren Sie zu Automatisierung Montage-Editor.
- Platzieren Sie das gewünschte Motiv mit Kontur-Nesting auf der Zeichenfläche.
- Im Reiter Zeichenfläche [x] stellen Sie in den Einstellungen [x] unter Montage basiert auf [x] die Einstellung auf Kontur + Anschnitt oder Anschnitt.
- In den Nesting Optionen aktivieren Sie das Kontrollkästchen Restflächen optimiert [x].
- Starten Sie dann das Kontur-Nesting über die zur Verfügung gestellte Schaltfläche [x].
- Wie im Ergebnis (rechts in der Abbildung) ersichtlich, ist die Anordnung horizontal so wie vertikal optimiert.
Abbildung : Links: Die Zeichenfläche vor der Optimierung mit den jeweiligen Einstellungsbereichen; Rechts: Die mit Kontur-Nesting im Horizontalen und Vertikalen optimierte Zeichenfläche
1.1.2. Step & Repeat – Beschneiden der Folgeseiten
Ab dieser Version ist das Beschneiden der Montage für Folgeseiten in einem mehrseitigen Step & Repeat auch dann möglich, wenn die Option »Endlosdruck« deaktiviert [x] ist. Ist der Endlosdruck aktiviert [x], bleiben alle Seiten eines mehrseitigen Step & Repeats gleich groß. Bis zu dieser Version wurde in jedem Fall die gleiche Größe für jede Seite einer Montage herangezogen.
Abbildung : Links: Eine nicht beschnittene Montage mit aktivierter Option Endlosdruck; Rechts: Eine beschnittene Montage mit deaktivierter Option Endlosdruck
1.1.3. Gebundenes Produkt – Einschränkungen und Hinweise
Im Montage-Modus »Gebundenes Produkt« wurden folgende Funktionen bereitgestellt bzw. eingeschränkt:
- Die Seitenreihenfolge eines mehrseitigen Motivs kann nicht mehr verändert bzw. verschoben werden.
- Im Reiter »Motive« [x] wird ein Hinweis angezeigt, wenn die Anzahl der Kopien [x] oder die Dimensionen der ImageBox (IB) [x] für einzelne Seiten voneinander abweichen.
Abbildung : Links: Der Reiter Motive mit einem Hinweis zur Kopienanzahl; Rechts: Der Reiter Motive mit einem Hinweis zur ImageBox
1.1.4. Reiter »Motive« – Ansicht wählen
Ab dieser Version kann im Reiter Motive des Montage-Editors zwischen zwei Ansichtsoptionen gewählt werden.
Gehen Sie folgendermaßen vor, um die Ansicht zu wechseln:
- Navigieren Sie zu Automatisierung > Montage-Editor.
- Öffnen bzw. erstellen Sie die gewünschte Montage und öffnen Sie den Reiter Motive [x].
- Wählen Sie nun aus den folgenden Optionen
- Liste aller Seiten [x] – Diese Ansicht zeigt alle einzelnen Seiten über alle Motive hinweg an. Dimensionen, Skalierung und Kopienanzahl können jeweils im gewählten Montage-Modus durch einen Klick auf Kopie oder Skalierung [x] bearbeitet werden – davon ausgenommen ist der Montage-Modus Gebundene Produkte.
- Liste aller Motive [x] – Diese Ansicht fasst mehrseitige Motive als einen Eintrag zusammen. Dimensionen, Skalierung und Kopienanzahl können jeweils im gewählten Montage-Modus durch einen Klick auf Kopie oder Skalierung bearbeitet werden [x] – davon ausgenommen ist der Montage-Modus Gebundene Produkte.
Abbildung : Links: Der Reiter Motive mit dem Bereich Liste aller Seiten; Rechts: Der Reiter Motive mit dem Bereich Liste aller Motive
1.1.5. Marke »Trägerbalken«
In Version 1.22.2 wird für die Montagebogen-Vorlagen die neue Marke »Trägerbalken« bereitgestellt. Mit dieser Marke können Trägerbalken für die linke und rechte Seitenkante eines Montagebogens erstellt werden. Dies ermöglicht auch die Ausgabe von Separationen für konventionelle Montagen über die Applikation $PRODUCT_NAME_WORKFLOW.
Gehen Sie dafür folgendermaßen vor:
- Navigieren Sie zu Automatisierung > Montage-Editor.
- Im Reiter Allgemein [x] klicken Sie auf das Symbol Montagebogenkonfiguration bearbeiten [x].
- Im nun geöffneten Dialog Montagebogenkonfiguration fügen Sie unter Marken [x] die Marke Trägerbalken [x] hinzu. Bestimmen Sie darin die folgenden Einstellungen:
- Bezugspunkt [x] – Bestimmen Sie den Bezugspunkt für den Trägerbalken –dieser kann links oder rechts gesetzt werden.
- Breite [x] – Bestimmen Sie die Breite des Trägerbalkens über dieses Eingabefeld.
- Versatz [x] – Bestimmen Sie den Versatz für Oben, Unten, Links und Rechts in diesem Bereich.
- Farbeinstellungen [x] – Bestimmen Sie hier die Farbwerte für den Trägerbalken. Sie können zwischen CMYK, systemweit definierten Sonderfarben und Registermarken Farbe wählen.
- Klicken Sie anschließend auf Vorlage sichern [x], um die Vorlage abzuspeichern.
Abbildung : Links: Der Reiter Allgemein mit der Montagebogen-Vorlage; Rechts: Der Dialog Montagebogenkonfiguration mit der Marke für Trägerbalken
1.1.6. Farbkontrollstreifen – GMI-Verfikation
In Version 1.22.2 kann eine JSON-Datei zur Beschreibung des GMI Farbkontrollstreifens importiert werden. Der Import kann für die Marke Farbkontrollstreifen – Prozessfarben durchgeführt und zur GMI-Verifikation verwendet werden.
Gehen Sie dafür folgendermaßen vor:
- Navigieren Sie zu Automatisierung > Montage-Editor.
- Über den Reiter Allgemein [x] öffnen Sie die Montagebogen-Vorlage [x].
- Unter Marken [x] fügen Sie die Marke Farbkontrollstreifen – Prozessfarben hinzu.
- Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Benutzerdefinierte Farbfeldliste [x].
- Klicken Sie auf die Schaltfläche Farbfeldliste bearbeiten [x].
- Im nun geöffneten Dialog Farbfeldliste editieren können Sie die gewünschte GMI-Verifikation über Importieren [x] hochladen.
- Stellen Sie sicher, dass die JSON-Datei den GMI-Vorgaben entspricht.
- Klicken Sie auf Speichern [x], um die Einstellungen zu übernehmen.
Abbildung : Der Dialog Farbfeldliste editieren mit einem importieren JSON für die GMI-Verifikation
Aufbau eines GMI-Farbkontrollstreifens
- Schwarzer Balken vor dem Farbkontrollstreifen
- 0/0/0/0
- 100/0/0/0
- 0/25/0/0
- 0/0/75/0
- 0/0/0/50
- 100/0/100/0
- 45/35/36/0
- 0/75/0/0
- 0/0/25/0
- 0/0/0/100
- 25/0/0/0
- 0/100/100/0
- 72/62/62/0
- 50/0/0/0
- 22/16/17/0
- 0/100/0/0
- 0/0/50/0
- 0/0/0/25
- 100/100/0/0
- 0/0/0/0
- 75/0/0/0
- 0/50/0/0
- 0/0/100/0
- 0/0/0/75
- 0/0/0/0
- Schwarzer Balken am Ende des Farbkontrollstreifens
1.1.7. Marke »GMI Marke«
Ab dieser Version steht im Montage-Editor die GMI Marke zur Verfügung, die für die GMI-Verifikation benötigt wird. Die Marke ist für die Montagebogen-Vorlage sowie im Reiter Marken verfügbar.
Folgende Standardwerte und Konfigurationsoptionen stehen in zur Verfügung:
- Ursprung [x] – Bestimmen Sie hier den Ursprung Pro Motiv, Motive, Zeichenfläche oder Montagebogen –beachten Sie, dass diese Einstellung in der Montagebogenvorlage für die Marke nicht zur Verfügung steht.
- Horiz. Ursprung [x] – Bestimmen Sie hier den horizontalen Ursprung Motive, Zeichenfläche oder Montagebogen – beachten Sie, dass diese Einstellung in der Montagebogenvorlage für die Marke nicht zur Verfügung steht.
- Position [x] – Bestimmen Sie hier die Position ImageBox oder ImageBox + Anschnitt –beachten Sie, dass diese Einstellung in der Montagebogenvorlage für die Marke nicht zur Verfügung steht.
- Bezugspunkte [x] – Setzen Sie die Bezugspunkte für die Marke.
Einstellungen
- Konturstärke [x] – Hier können Sie die Konturstärke setzen, der Standardwert liegt bei 0,25 pt
- Breite/ Höhe [x] – Hier können Sie die Breite und Höhe der Marke bestimmen, der Standardwert liegt bei 4 mm
- Versatz [x] – Hier können Sie den Versatz zum gewählten Ursprung bestimmen.
Farbeinstellungen
- Überdrucken [x] – Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um die Marke auf Überdrucken zu stellen.
- Hintergrundfarbe [x] – Betätigen Sie die Umschaltfläche, um die Hintergrundfarbe für die Marke zu ändern. Sie können die Marke mit einer Farbe aus CMYK, einer systemweit definierten Sonderfarbe oder einer SVG-definierten Farbe bestimmen.
- Hintergrund erzeugen als [x] – Erzeugen Sie den Hintergrund als Textkontur oder Rechteck.
- Versatz [x] – Bestimmen Sie den Versatz für die Hintergrundfarbe.
- Hintergrund darf Ursprung nicht überlappen [x] – Aktivieren Sie dieses Kontrollkästchen, wenn der Hintergrund den Ursprung nicht überlappen darf.
Abbildung : Links: Der Reiter Marken mit der GMI Marke und den Einstellungen; Rechts: Der Reiter Marken mit der GMI Marke und den Farbeinstellungen
1.2. Farbmanagement
In Version 1.22.2 wird mit den Profilierungsprojekten eine neue Funktion im Bereich Farbmanagement unter Farbe > Profilierungsprojekte eingeführt. Diese basiert auf der GMG Color Engine und ermöglicht die vollständige Erstellung und Verwaltung von Farbstrategien - von der Vorlinearisierung über Linearisierung und Gesamtfarbauftragsbegrenzung bis hin zur Charakterisierung.
Beachten Sie, dass diese Funktion in Version 1.22.2 ausschließlich für Beta-Kunden mit freigeschalteter Beta-Permission verfügbar ist. Die Freischaltung erfolgt auf Anfrage über den Lizenz-Manager.
Eine ausführliche Dokumentation der Profilierungsprojekte finden Sie im Kapitel Profilierungsprojekte einrichten und anpassen, dieses wird laufend erweitert.
1.3. Check-in Prüf- und Korrekturvorlagen
Mit Version 1.22.2 wurden im Umfeld der Check-in Prüf- und Korrekturvorlagen folgende Neuerungen implementiert.
1.3.1. Korrektur »Technische Sonderfarben aufbereiten«
In dieser Version wurde eine neue Korrektur –Technische Sonderfarben aufbereiten – bereitgestellt, mit der Technische Sonderfarben beim Hochladen von Druckdaten automatisch standardisiert normalisiert werden. Gehen Sie folgendermaßen vor, um die Korrektur zur Vorlage hinzuzufügen:
- Navigieren Sie zu Administration > Prüfungen / Korrekturen > Check-in Prüf- und Korrekturvorlagen.
- Öffnen Sie das gewünschte Check-in-Profil oder erstellen Sie ein neues.
- Aktivieren Sie die Korrektur »Technische Sonderfarben aufbereiten« [x]. Dabei wird folgendes Regelwerk angewandt:
- 1. Technische Farben aus Mehrfarbdefinition lösen (DeviceN auftrennen)
- 2. Entfernen von Technischen Farben mit einem Tonwert von 0%, überdruckend definiert (Unsichtbar)
- Legen Sie die gewünschten Optionen [x] für die Handhabung von technischen Farben mit Tonwert 0 % fest, wählen Sie zwischen den Optionen:
- 3. Handhabung von technischen Farben mit einem Tonwert von 0%, aussparend definiert (Weiße Objekte)
- Nach Weiß (CMYK 0/0/0/0) konvertieren um das Objekt weiterhin im Druck auszusparen
- Auf Überdrucken setzen - Objekte werden dadurch unsichtbar
- 4. Verbleibende technische Farben auf Überdrucken setzen
- 3. Handhabung von technischen Farben mit einem Tonwert von 0%, aussparend definiert (Weiße Objekte)
- Speichern [x] Sie das Check-in-Profil.
Abbildung : Ein Check-in Profil mit der Korrektur Technische Sonderfarben aufbereiten
1.3.2. Hochladen und Normalisierungseinstellungen – Technische Sonderfarben prüfen
Ergänzend zur neuen Korrektur wurden Prüfungen implementiert, die im Check-in-Modus in den Hochladen und Normalisierungseinstellungen »Nur prüfen (ohne Korrekturen)« auf fehlerhafte technische Sonderfarben hinweisen. Folgende Vorfälle werden als Fehler gemeldet:
- Technische Sonderfarben in DeviceN-Konstrukten [x]
- Aussparende Technische Sonderfarben mit Tonwert 100 %
- Überdruckende Technische Sonderfarben mit Tonwert 0 %
Abbildung : Der Reiter Seiten Informationen mit einer Fehlermeldung
1.3.3. Hochladen und Normalisierungseinstellungen – Neue Fehlermeldungen mit »Nur Prüfen (keine Korrekturen)«
Für den Check-in-Modus» Nur prüfen« werden ab sofort folgende Fehlermeldungen mit Hinweisen auf mögliche Korrekturen angezeigt:
- Der Medienrahmen (MediaBox) der Seite liegt nicht auf 0/0.
- Die Seite ist durch einen Rotationsfaktor gedreht
- Seitengröße und/oder -ausrichtung sind unterschiedlich
- Seitengröße und/oder -ausrichtung sind unterschiedlich
- Eine Schneidlinie ist als Rechteck definiert statt in Pfaden
- Einige Technische Sonderfarben werden als Teil einer Mehrfarben-DeviceN-Definition verwendet
1.4. Korrekturen und Korrekturketten
In Version 1.22.2 wurde folgende bestehende Korrektur überarbeitet:
1.4.1. Konvertieren, Umbenennen und Löschen von Sonderfarben – Referenzprofil wählen
Ab dieser Version kann bei dieser Korrektur das Referenzprofil für die Konvertierung von Farbwerten in einen anderen Farbraum ausgewählt werden. Bis zu dieser Version war es nicht ersichtlich, welches Profil für die Konvertierung verwendet wurde.
Im Konfigurationsdialog der Korrektur stehen nun drei Auswahloptionen für den Farbraum [x] zur Verfügung:
- CMYK – Auswahl des CMYK-Profils für die Konvertierung. Standardmäßig wird der systemweit definierte CMYK-Arbeitsfarbraum vorausgewählt.
- RGB –Auswahl des RG B-Profils für die Konvertierung. Standardmäßig wird der systemweit definierte RGB-Arbeitsfarbraum vorausgewählt.
- LAB – Auswahl des LAB-Profils für die Konvertierung. Standardmäßig wird der systemweit definierte LAB-Arbeitsfarbraum vorausgewählt.
Abbildung : Der Dialog der Korrektur Sonderfarben umbenennen, konvertieren oder löschen
1.5. Automatisierung
Seit Version 1.19.0 steht Anwendern mit entsprechender Lizenz die Möglichkeit zur Verfügung, Automationsaufträge zu erstellen. Dadurch können individuelle Produktionskonfigurationen für die Herstellung von Druckprodukten definiert und deren Verarbeitung automatisiert werden. In Version 1.22.2 wurden weitere Neuerungen umgesetzt bzw. bestehende Funktionen erweitert.
1.5.1. Automationsauftrag – Fehlermeldung bei zu großem Motiv
In Version 1.22.2 wurde die Fehlermeldung angepasst, die beim Erstellen eines Automationsauftrages für ein Motiv erscheint, das höher oder breiter als die gewählte Montagefläche ist aber durch Drehung platziert werden kann.
Bis zu dieser Version konnte es vorkommen, dass ein Motiv welches größer als die Montagefläche war, dennoch durch Drehen auf der Montage platziert werden konnte. In diesem Fall wurde die Fehlermeldung »Das Motiv ist zu groß für die gewählte Montagefläche« angezeigt.
Ab dieser Verison wird die Fehlermeldung »Das Motiv ist möglicherweise zu groß für die Montage: Größe des Motivs: Höhe x Breite. Größe des Montagebogens: Höhe x Breite« [x] während der Verarbeitung des Automationsauftrags angezeigt. Nach erfolgreicher Verarbeitung verschwindet die Warnung. Damit ist klar, dass es sich nicht um einen Fehler handelt der die Produktion beeinträchtigt.
Abbildung : Das Validierungsergebnis des Automationsauftrags
1.5.2. Produktionsauftrag aus fehlerhaften Automationsaufträgen erzeugen
In Version 1.22.2 wurde die Möglichkeit bereitgestellt, für Automationsaufträge, die sich im Status »Benutzerinteraktion erforderlich« oder »Fehler« befinden, den Automationsauftrag zu stoppen und trotzdem einen Produktionsauftrag zu erzeugen.
Der erzeugte Produktionsauftrag enthält alle Motive im aktuellen Verarbeitungsstand. Beachten Sie, dass der Vorgang Montage erzeugen in der Produktionskonfiguration nicht ausgeführt wird, da die Motive möglicherweise noch nicht in einem produktionstauglichen Zustand sind.
Gehen Sie zum Erstellen eines Produktionsauftrages aus einem fehlerhaften Automationsauftrag folgendermaßen vor:
- Navigieren Sie zu Automatisierung > Automationsaufträge [x].
- Wählen Sie einen Automationsauftrag mit dem Status »Benutzerinteraktion erforderlich« oder »Fehler« [x] aus.
- Klicken Sie in der Funktionsleiste auf das Symbol »Produktionsauftrag erzeugen« [x].
- Im sich öffnenden Dialog ist der Name des Automationsauftrages als Auftragsname vorausgefüllt. Passen Sie die Konfigurationen bei Bedarf an.
- Klicken Sie auf Speichern [x].
- Der Status des Automationsauftrages wird anschließend auf»Erledigt« gesetzt und die Verarbeitung des Automationsauftrages beendet.
Abbildung : Links: Das Symbol Produktionsauftrag erzeugen für einen fehlerhaften Automationsauftrag; Rechts: Der Dialog Produktionsauftrag hinzufügen
1.5.3. Produktionskonfiguration – Einschränkungen bei vorhandenen Variationen
Ab dieser Version ist es nicht mehr möglich, neue Vorgänge zu einer Produktionskonfiguration hinzuzufügen oder deren Anordnung zu ändern, wenn eine Variation für diese Produktionskonfiguration besteht. Als Hinweis wurde ein Informationsbereich hinzugefügt [x]. Die Parameter bestehender Vorgänge können weiterhin bearbeitet werden, die geänderten Werte können als neue Variation für die Produktionskonfiguration gespeichert werden.
Abbildung : Eine Produktionskonfiguration mit vorhandenen Variationen
1.5.4. Produktionsroutine – Automationsaufträge für ausgewählte Motive
In dieser Version wurde die Möglichkeit bereitgestellt, in der Detailansicht einer Produktionsroutine einzelne Motive gezielt auszuwählen und für diese einen Automationsauftrag zu erstellen. Diese Motive werden dann aus der nächsten Vearbeitung der Produktionsroutine ausgenommen.
Gehen Sie zum Erstellen eines Automationsauftrages für ausgewählte Motive aus einer Produktionsroutine folgendermaßen vor:
- Navigieren Sie zu Automatisierung > Produktionsroutinen [x].
- Öffnen Sie die Details für die gewünschte Produktionsroutine [x].
- In der Detailansicht der Routine, wird die Liste der gesammelten Motive angezeigt.
- Wählen Sie die Motive [x] aus, die verarbeitet werden sollen - entweder durch Klick auf das jeweilige Motive oder wählen Sie alle über die zur Verfügung gestellte Schaltfläche aus [x].
- Klicken Sie auf das Symbol Automationsauftrag für ausgewählte Motive erstellen [x].
Abbildung : Die Details für eine Produktionsroutine mit der Möglichkeit einen Automationsauftrag für ausgewählte Motive zu erstellen
- Es öffnet sich der Dialog Automationsauftrag für ausgewählte Motive erstellen
- Klicken Sie auf OK [x] und bestätigen Sie damit, dass aus den Motiven ein Automationsauftrag erstellt wird und diese bei der nächsten Ausführung von der Produktionsroutine ausgenommen sind.
Abbildung : Der Dialog Automationsauftrag für ausgewählte Motive erstellen
1.6. Neue Benutzeroberfläche
Mit Version 1.21.2 wurde der Umstieg auf die neue Benutzeroberfläche vollzogen, wodurch verschiedene Erweiterungen sowie teils bereits länger geplante Verbesserungen umgesetzt werden konnten. In Version 1.22.2 wurden weitere Verbesserungen umgesetzt.
1.6.1. Tastenkürzel
In Version 1.22.2 wurde eine durchgängige Implementierung von Tastaturkürzeln für den Umgang mit Dialogen bereitgestellt. Folgende Tastaturkürzel stehen ab dieser Version systemweit zur Verfügung:
Tabelle : Die Tastenkürzel in der neuen Benutzeroberfläche
| Kürzel | Funktion |
|---|---|
ESC | Schließt einen geöffneten Dialog |
STRG / cmd + Enter | Bestätigt und speichert den gesamten Dialog |
Enter | Erzeugt einen Zeilenumbruch in einem Texteingabefeld – bestätigt nicht mehr den gesamten Dialog! |
Tab | Springt in das nächste Eingabefeld |
Shift + Tab | Springt in das vorherige Eingabefeld |
1.6.2. Produktionsauftrag aus Auftrag erzeugen – Dialoge
In Version 1.22.2 wurden die Dialoge zur Erstellung eines Produktionsauftrags aus einem Auftrag [x] heraus angepasst. Die Kopfzeile [x] des Dialogs beim Hinzufügen ist dieselbe wie beim Hinzufügen eines Produktionsauftrags.
Abbildung : Der Dialog Produktionsauftrag hinzufügen
1.6.3. Produktionsauftrag »Schneideinformationen«
In dieser Version wurde die Benutzerführung im Bereich der Schneideinformationen eines Produktionsauftrages verbessert. Folgende Aktionen stehen klarer strukturiert zur Verfügung:
- Ein neues Symbol zum Übertragen der neuesten Schneidedatei an das Schneidegerät [x]
- Erneutes Übertragen einer bereits gesendeten Schneidedatei [x]
Abbildung : Der Reiter Schneideinformation mit dem neuen Symbol und Anordnung
1.6.4. Dunkler Modus – Auswahl- und Direktauswahl-Werkzeug
Ab dieser Version werden das Auswahl-Werkzeug [x] und das Direktauswahl-Werkzeug [x] im dunklen und hellen Modus abgeglichen. Bis zu dieser Version wurden die Symbole im dunklen Modus lediglich invertiert dargestellt. Ab 1.22.2 werden beide Werkzeuge mit klar unterscheidbaren Darstellungen versehen, sodass auch im Dunklen Modus sofort erkennbar ist, welches Werkzeug aktiv ist. Die Anpassung gilt auch für den PDF-Editor.
Abbildung : Das Auswahl- und das Direktauswahl-Werkzeug im links Hellen Modus und rechts Dunklen Modus
1.6.5. Routinen – Anzeige der Vorgänge
In Version 1.22.2 wurde die Anzeige der Auflistung von Vorgangstypen in einer Routine verbessert. Alle Vorgänge [x] werden nun vollständig angezeigt - sofern notwendig auch mehrzeilig. Bisher wurden lange Vorgangsbezeichnungen abgeschnitten.
Abbildung : Die verbesserte Anzeige von Vorgängen in einer Routine mit vollständig sichtbaren, mehrzeiligen Bezeichnungen
1.6.6. VDP-Aufträge – Dialog »Zum Drucker übertragen«
In dieser Version werden im Dialog »Zum Drucker übertragen« für VDP-Aufträge folgende Informationen angezeigt, die in der neuen Benutzeroberfläche bislang fehlten:
- Sortierung [x] – Hier wird die Sortierung für die VDP-Aufträge angezeigt, z.B. Horizontal.
- Datenquelle [x] – Hier wird die Datenquelle für die
.csvDatei angezeigt. - Einträge in der Datenquelle [x] – Hier wird die Anzahl der Einträge in der Datenquelle angezeigt exkl. der Kopfzeile
Abbildung : Der Dialog »Zum Drucker übertragen« für einen Druckauftrag mit den Informationen Sortierung, Datenquelle und Einträge in der Datenquelle
1.6.7. Neue Benutzerführung – Zur neuen Benutzeroberfläche springen
Ab dieser Version wird für folgende Bereiche der alten Benutzeroberfläche ein einheitliche Benutzerführung zur Verfügung gestellt. Mit dieser Benutzerführung werden Anwender in folgenden Bereichen in die neue Benutzeroberfläche geleitet [x]:
- Administration > Kunden
- Administration > Stanzformen-Bibliothek
- Administration > Freigaben
- Administration > Tinten
- Administration > Schnittstellen
- Administration > Korrekturketten
- Administration > Amazon Transparency Codes
- Farbe > Farbbücher & Grid Charts
- Farbe > Verifikationen sowie
- Farbe > Farbstrategien (nur im Debug-Modus)
Abbildung : Die Benutzerführung um in die neue Benutzeroberfläche in einem der betroffenen Bereiche der alten Benutzeroberfläche
2. Verbesserungen
In diesem Abschnitt erhalten Sie eine detaillierte Beschreibung der Verbesserungen, die in Version 1.22.2 an bestehenden Funktionen vorgenommen wurden.
2.1. Sammlungen – Freigabeprojekt erstellen
Ab dieser Version kann aus einer ausgewählten Sammlung unter Artikel > Sammlungen direkt ein Freigabeprojekt erstellt werden, das automatisch alle in der Sammlung enthaltenen Artikel umfasst. Bis zu dieser Version konnte ein Freigabeprojekt nur aus der Artikelliste heraus erstellt werden, nicht aus einer Artikelsammlung.
Gehen Sie zum Erstellen eines Freigabeprojektes aus einer Artikelsammlung folgendermaßen vor:
- Navigieren Sie zu Artikel > Sammlungen.
- Wählen Sie die gewünschte Sammlung [x] aus.
- Klicken Sie in der Funktionsleiste über Reporte auf Freigabeprojekt erstellen [x].
- Füllen Sie die Pflichtfelder im Dialog aus und speichern Sie diesen.
- Das Freigabeprojekt wird mit allen in der Sammlung enthaltenen Artikeln angelegt und steht unter Dashboard > Freigabeprojekte zur Verfügung.
Abbildung : Die Schaltfläche »Freigabeprojekt erstellen« in der Funktionsleiste einer ausgewählten Artikelsammlung] [PPDWF-13280]
2.2. Routinen »Move to Trash« und »Empty Trash«
In Version 1.22.2 wurde die Möglichkeit bereitgestellt, in den Routinen »Move to Trash« und Empty Trash« auch Artikel-Sammlungen automatisiert zu löschen - abhängig vom Erstellungs- bzw. Änderungsdatum.
Gehen Sie zum Einrichten der Löschregel für Artikelsammlungen folgendermaßen vor:
- Navigieren Sie zu Administration > Routinen [x].
- Öffnen Sie eine bestehende »Move to trash«-oder »Empty Trash«-Routine oder erstellen Sie eine neue.
- Aktivieren Sie im Reiter Anwenden auf [x] den Bereich Artikel-Sammlung [x].
- Legen Sie die gewünschten Bedingungen fest.
- Speichern [x] Sie die Routine.
Abbildung : Die Konfiguration der Routine »Move to Trash« mit dem aktivierten Bereich Artikelsammlungen
2.3. Schnelldruck / Stapelverarbeitung – Name für den Auftrag
Ab dieser Version kann beim Erstellen eines Schnelldrucks sowie einer Stapelverarbeitung ein Name für den Auftrag eingegeben werden. Dieser Name erleichtert das spätere Auffinden des Auftrages im Verlauf. Der Name kann außerdem als Platzhalter für den Namen des Produktionsauftrages in der dynamischen Namensgebung unter Administration > Einstellungen > Dynamische Namensgebung verwendet werden.
Gehen Sie zum Vergeben eines Auftragsnamens folgendermaßen vor:
- Navigieren Sie zu Automatisierung > Stapelverarbeitung [x].
- Laden Sie die gewünschten Dateien hoch.
- Wählen Sie eine Produktionskonfiguration aus und klicken Sie auf Start.
- Geben Sie im Dialog im Feld Name [x] einen Namen ein. Sie können auch Platzhalter verwenden, um eine einheitliche Namensstruktur für zukünftige Aufträge festzulegen.
- Klicken Sie auf Stapelverarbeitung starten [x].
- Der vergebene Name ist anschließend im Reiter Verlauf zur Stapelverarbeitung [x] sicht- und filterbar.
Abbildung : Links: Das Eingabefeld Name im Dialog Stapelverarbeitung; Rechts: Der Dialog Platzhalter auswählen mit den verfügbaren Platzhaltern
2.4. Stapelverarbeitung
In Version 1.22.2 wurden folgende weitere Verbesserungen für die Stapelverarbeitung unter Automatisierung > Stapelverarbeitung umgesetzt.
2.4.1. Verlauf zu Stapelverarbeitung
Im Reiter »Verlauf zur Stapelverarbeitung« [x] werden ab dieser Version auch Stapelverarbeitungsaufträge angezeigt, die kontinuierlich verarbeitet wurden - nicht nur jene, die als Bündel verarbeitet wurden. Der Reiter wurde entsprechend umbenannt (vormals »Historie«), um beide Verarbeitungstypen zu berücksichtigen.
Abbildung : Der Reiter Verlauf zur Stapelverarbeitung
2.4.2. Auswahl der Produktionskonfiguration
Die zuletzt verwendete Produktionskonfiguration [x] wird ab Version 1.22.2 im Dialogfeld gespeichert und beim Öffnen der Stapelverarbeitung angezeigt. Im Falle dessen, dass eine neue Produktionskonfiguration in der Stapelverarbeitung erstellt wird, ist diese nach der Erstellung automatisch vorausgewählt. Bisher musste die neu erstellte Produktionskonfiguration manuell ausgewählt werden.
Abbildung : Die ausgewählte Produktionskonfiguration
3. Kleine Verbesserungen
In dieser Version wurden weitere kleine Verbesserungen umgesetzt. Dazu zählen folgende:
3.1. Filter »Tiling Sammlungen«
Der Filter »Tiling Sammlungen« unter Artikel > Sammlungen ist ab dieser Version nach der Auswahl standardmäßig aktiv gesetzt.
3.2. Anlegen von Sonderfarben – Reservierte Farbnamen
Ab Version 1.22.2 können Sonderfarben mit den Namen Cyan, Magenta, Yellow, Black, All und None nicht mehr angelegt werden, da es sich dabei um reservierte Farbnamen handelt.
3.3. Grid Chart
Im Umfeld von Grid Charts steht ein neuer Platzhalter für den Sonderfarbnamen [x] zur Verfügung, der für den Namen des Grid Charts verwendet werden kann. Der Dialog zum Speichern eines Grid-Chart-Templates wurde auch in der Benutzerführung optimiert.
Abbildung : Der Dialog Platzhalter hinzufügen mit dem neuen Platzhalter
3.4. Sonderfarbreport – Nicht-druckende Sonderfarben
In dieser Version wurde ein Fehler behoben, durch den der Sonderfarbreport nicht erzeugt werden konnte, sobald eine nicht-druckende Sonderfarbe am Motiv gesetzt war. Zusätzlich wird die nicht-druckende Sonderfarbe im Sonderfarbreport ab sofort als solche ausgewiesen; für sie werden keine ΔE-Werte angegeben.
3.5. Sonderfarben – Schnellfilter »Kunde«
Ab dieser Version wird der Schnellfilter »Kunde« unter Farbe > Sonderfarben nur dann angezeigt, wenn die Lizenz den Zugriff auf Kunden erlaubt.
Abbildungen : Die Filteroptionen mit dem Filter Kunde
3.6. Produktionsaufträge – Interne Verbesserungen
Platzhalter, die bei der Erstellung von Produktionsaufträgen keinen Sinn ergeben, wurden in Version 1.22.2 entfernt. Es wurde zusätzlich das Ermitteln von Metadaten für Produktionsaufträge optimiert. Das zuverlässige Löschen von Produktionsaufträgen wurde verbessert, interne Prozesse wurden in den Hintergrund verlagert. Es werden außerdem Benachrichtigungen in der Benutzeroberfläche bei Änderungen an einem Produktionsauftrag angezeigt
3.7. Platzhalter für Produktionsaufträge
Platzhalter, die bei der Erstellung von Produktionsaufträgen keinen Sinn ergeben, wurden entfernt.
3.8. Produktionsauftrag – Tintenverbrauch
Die Auflistung der einzelnen Farben im Reiter Tintenverbrauch [x] variierte bislang von Produktionsauftrag zu Produktionsauftrag. Ab dieser Version wird eine einheitliche, geordnete Ansicht [x] bereitgestellt.
Abbildung : Die Anordnung der Farben im Reiter Tintenverbrauch
3.9. Produktionsauftragsliste – Datumsfilter
Das Filtern der Produktionsauftragsliste durch Eingabe eines Datums funktionierte bislang nur im Format YYYY-MM-DD. Ab dieser Version ist die Eingabe auch im Format DD.MM.YYYY möglich.
3.10. Dialog »Informationen« – Neustart Dienste
In der Kopfzeile der Applikation im Dialog Informationen unter dem Reiter »Hardware Ressourcen« wurde die Möglichkeit bereitgestellt, den Color Service (GMG-Implementierung) [x] neben den bestehenden Services ZuniComm sowie PMS neu zu starten.
Abbildung : Der Dialog Informationen mit der Möglichkeit den Color Service Dienst neu zu starten
3.11. Color Service – Automatischer Neustart
In Version 1.22.2 wurde die Funktion bereitgestellt, den Color Service (GMG-Implementierung) nach 200 Sekunden Ausfallzeit automatisch neu zu starten.
3.12. Druckerinstanz hinzufügen
Das Symbol neben der Eingabe für den Port beim Hinzufügen einer Druckerinstanz wurde von einer Info-Schaltfläche in eine Verbinden-Schaltfläche geändert, ein entsprechender Tooltip [x] wurde ergänzt.
Abbildung : Der Dialog Druckerinstanz hinzufügen mit dem Tooltip zum Verbinden
3.13. Motiv-Editor
Für den Motiv-Editor wurden folgende zwei kleine Verbesserungen vorgenommen:
- Beim Extrahieren von Barcodeinformationen werden, wenn zwei oder mehr Hintergrundfarben gefunden werden, in der Benutzeroberfläche Verschiedene Farben angezeigt.
- Bei der Eingabe der Seitengeometrie werden keine negativen Werte mehr zugelassen.
3.14. Routinen – Filterkriterien löschen
In Administration > Routinen können ab dieser Version für einen Vorgang in der Routine alle Filterkriterien gelöscht und der Vorgang inaktiv gesetzt werden. Die Routine kann gespeichert werden, ohne dass eine Fehlermeldung erscheint. Das war bis zu dieser Version nicht der Fall.
3.15. »Zum Drucker übertragen« – Validierung des Seitenbereichs
In Version 1.22.2 wurde die Validierung der Eingabe für den Seitenbereich Von / Bis verbessert; ungültige Eingaben [x] werden ab sofort abgefangen.
Abbildung : Der Dialog Zum Drucker übertragen mit einem ungültigen Seitenbereich
3.16. Masterdaten-Zugriff
Der direkte Zugriff auf Masterdaten wurde aus der alten und der neuen Benutzeroberfläche entfernt, da alle benötigte Funktionen in der neuen Benutzeroberfläche zur Verfügung stehen.
3.17. Fehlende Übersetzungen
In dieser Version wurden fehlende Übersetzungen für folgende Bereiche ergänzt: »Gelöschten Auftrag aus dem Papierkorb wiederherstellen« (Kopfzeile), »Verifikationsreferenz hinzufügen« (Erstellen-Button) sowie »Kunden« (Schaltfläche »Zum Kunden springen«). [
3.18. Druckkonfiguration
Die Informationen zum Anlegen einer Druckkonfiguration wurden neu geordnet, um eine verbesserte Benutzerführung zu gewährleisten und Fehlkonfigurationen zu vermeiden.
Abbildung : Die Druckkonfiguration mit der neuen Anordnung
3.19. ICC-Informationen für Ausgabebedingung
In Version 1.22.2 wurde die Möglichkeit bereitgestellt, beim Bearbeiten bzw. Hochladen eines ICC-Profils unter Administration > Einstellungen > Farbmanagement > Ausgabefarbraum folgende Parameter zur Klassifizierung für Ausgabeabsichten einzugeben: Messbedingung, Ausgabebedingung, Kennung der Ausgabebedingung, Registrierungsstelle und Bemerkung.
Abbildung : Der Dialog ICC-Profil hinzufügen
3.20. Farbstrategien – Filter »Material«
Der Filter »Material« im Menüpunkt Farbe > Farbstrategien (nur im DEV-Modus sichtbar) wurde überarbeitet. Der Filter findet ab sofort sowohl jene Farbstrategien, denen das Material direkt zugewiesen ist, als auch jene, denen die Option »Für alle Materialien verwenden« zugewiesen ist.
Abbildung : Die Filteroptionen in den Farbstrategien mit dem Filter Material
3.21. Device Connector Anbindung – Eckige Klammern in Dateinamen
Ab Version 1.22.2 werden eckige Klammern ([ und ]) im Motivnamen auch im Dateinamen über den Device Connector korrekt übernommen und beibehalten. Dies war bis zu dieser Version nicht der Fall.
3.22. Tinten – Aktualisierte Liste
In Version 1.22.2 wurde die Liste der aktuellen Tinteninformationen für März 2026 aktualisiert.


































