Veröffentlichungsdatum: 31.03.2026
In diesem Artikel erhalten Sie eine detaillierte Beschreibung der
- Neuerungen in Version 1.22.1 sowie der
- Verbesserungen, die für Anwender umgesetzt wurden.
Eine Übersicht der neuen Funktionen finden Sie im Artikel Release Notes 1.22.1 (Minor Release).
1. Neuerungen
In diesem Abschnitt erhalten Sie eine detaillierte Beschreibung der Neuerungen, die im Montage-Editor, in der Automatisierung von Prozessen, im Stanzform-Management, in der Benutzeroberfläche sowie im Bereich der Datenkorrektur implementiert wurden.
1.1. Montage-Editor
Mit Version 1.22.1 wurden bestehende Funktionen im Montage-Editor erweitert und optimiert. Dabei wurden folgende Neuerungen und Verbesserungen implementiert.
1.1.1. Beschriftungen – Neue Platzhalter für mehrseitige Motive
Ab dieser Version ist es möglich, Platzhalter für der Seitennummer sowie die Gesamtanzahl eines mehrseitigen Motivs als Beschriftung auf einer Montage anzubringen.
Gehen Sie zum Anbringen dieser Platzhalter folgendermaßen vor:
- Navigieren Sie zu Automatisierung > Montage-Editor.
- Erstellen Sie die gewünschte mehrseitige Montage.
- Öffnen Sie den Reiter Marken [1].
- Fügen Sie unter Beschriftungen einen Text [2] hinzu.
- Klicken Sie im nun verfügbaren Auswahlfeld auf Platzhalter hinzufügen [5]. Dadurch öffnet sich der Dialog Platzhalter auswählen (Abbildung 2).
- Fügen Sie aus der Kategorie Montage-Element (Abbildung 2) die Platzhalter Seitenanzahl eines mehrseitigen Motivs [7] (Abbildung 2)und Gesamtseitenanzahl eines mehrseitigen Motivs [6] (Abbildung 2) hinzu.
- Sie können nun die Beschriftung [3] mit zusätzlichen Textelementen anreichern, z.B. Seite
${impose_element.page_number}von insgesamt${impose_element.document_pages}Seiten in einem mehrseitigen Motiv. - Nehmen Sie anschließend alle gewünschten Einstellungen für die Beschriftung vor, z.B. Versatz oder Bezugspunkt.
- Klicken Sie anschließend auf Aktualisieren [4].
- Die Beschriftung wird nun für das Motiv angezeigt.
Abbildung 1: Eine Montage mit den neuen Platzhaltern
Abbildung 2: Ausschnitt aus der Liste der Platzhalter mit der Kategorie Montage-Element
1.1.2. Farbkontrollstreifen – Prozessfarben
In Version 1.22.1 wird erstmals die Möglichkeit bereitgestellt, in einer Montagebogen-Vorlage [8] Farbkontrollstreifen für Prozessfarben auszuwählen und zu konfigurieren. Dabei kann optional auch eine Hintergrundfarbe für den Farbkontrollstreifen festgelegt sowie die Farbfeldgröße und der Abstand zwischen den Farbfeldern eingestellt werden. Eine weitere Neuerung ist das Importieren und Exportieren von benutzerdefinierten Farbfeldlisten.
Abbildung 3: Links: Der Reiter Allgemein mit einer modifizierten Montagebogen-Vorlage; Rechts: Der Einstellungsbereich Marken mit der gewählten Option Farbkontrollstreifen – Prozessfarben
Folgende Einstellungen stehen zur Konfiguration eines Farbkontrollstreifens für Prozessfarben zur Verfügung:
- Bezugspunkt [9] – Wählen Sie damit jene Kanten aus, an denen der Farbkontrollstreifen platziert werden soll. Beachten Sie, dass die Bezugspunkte Oben und Unten nicht ausgewählt werden können, wenn Sie sich im Montage-Modus Step & Repeat befinden und die Option Endlosdruck aktiviert ist.
- Horizontal [10] – Wenn der Bezugspunkt auf Oben und/oder Unten gesetzt ist, können Sie hier die Position auf Links ausrichten, Horizontal zentriert ausrichten oder Rechts ausrichten setzen.
- Vertikal [11] – Wenn der Bezugspunkt auf Links und/oder Rechts gesetzt ist, können Sie hier die Position auf Oben ausrichten, Vertikal zentriert ausrichten oder Unten ausrichten setzen.
- Text anzeigen [12] – Aktivieren Sie dieses Kontrollkästchen, um den jeweiligen Farbnamen der Prozessfarbe sowie den entsprechenden Tonwert anzuzeigen.
- Autom. Tonwertabstufungen [14] – Aktivieren Sie diese Option, um abhängig vom verfügbaren Platz auf der jeweiligen Kante automatisch so viele Tonwertstufen wie möglich zu erzeugen. Es werden dabei 1 ,2 ,3 ,4 oder 10 Tonwertstufen erzeugt.
- Anzahl der Tonwerte [15] – Legen Sie im Auswahlfeld die Anzahl der Tonwerte fest, die angezeigt werden sollen – wählen Sie zwischen den Werten 1, 2, 3, 4 und 10.
- Farbfeldgröße [16] – Legen Sie damit die Größe des Farbfeldes fest. Der Standardwert ist auf 5 mm gesetzt.
- Spaltbreite [17] – Legen Sie den Abstand zwischen den einzelnen Farbfeldern fest. Dies verhindert, dass die einzelnen Prozessfarben ineinander verlaufen und dadurch Messungen verfälscht werden.
- Drehen [18] – Drehen Sie den Farbkontrollstreifen durch Klick auf das Symbol 0° Rotieren oder 180° Rotieren.
- Einzug [19] – Legen Sie den Versatz für die Startposition des Farbkontrollstreifens bezogen auf den jeweiligen Bezugspunkt fest.
- Versatz [20] – Legen Sie damit den Versatz des Farbkontrollstreifens zum Seitenrand fest.
- Primärfarben [21] – Aktivieren bzw. deaktivieren Sie diese Option, um die Primärfarben im Farbkontrollstreifen ein- oder auszublenden.
- Sekundärfarben [22] – Aktivieren bzw. deaktivieren Sie diese Option, um die Sekundärfarben im Farbkontrollstreifen ein- oder auszublenden.
- Farbeinstellungen [23] – Öffnen Sie den Einstellungsbereich, um die Hintergrundfarbe für den Farbkontrollstreifen zu bestimmen.
- Hintergrundfarbe – Sie können durch die Aktivierung der Option für die Farbe – CMYK-Farbwerte oder Systemweit definierte Sonderfarbe – sowie die Parameter für Überdrucken, Versatz sowie Hintergrund darf Ursprung nicht überlappen.
Speziell sollte hier noch die Option Benutzerdefinierte Farbfeldliste [13] erwähnt werden. Durch Aktivieren dieses Kontrollkästchens können Sie eine benutzerdefinierte Farbfeldliste erstellen, hochladen und verwenden. Aktivieren Sie dazu die Option und klicken Sie anschließend auf Farbfeldliste bearbeiten [24], um die Farbwerte zu bearbeiten. Im daraufhin geöffneten Dialog Farbfeldliste definieren stehen folgende Möglichkeiten zur Verfügung:
- In Zwischenablage kopieren [25] – Klicken Sie auf dieses Symbol, um die Farbfeldlistendefinition aus dem Dialog in die Zwischenablage zu kopieren.
- Exportieren [26] – Klicken Sie auf dieses Symbol, um die Farbfeldlistendefinition als
.json-Datei auf Ihren lokalen Rechner zu exportieren. - Importieren [27] – Klicken Sie auf dieses Symbol, um die Farbfeldlistendefinition – eine
.json-Datei – von Ihrem lokalen Rechner zu importieren. - Auf Aufgangswert zurücksetzen [28] – Klicken Sie auf dieses Symbol, um die Farbfeldlistendefinition auf den Ausgangswert zurückzusetzen.
Abbildung 4: Links: Der Einstellungsbereich Farbkontrollstreifen – Prozessfarben des Dialogs Montagebogenkonfiguration mit aktivierter Option Benutzerdefinierte Farbfeldliste; Rechts: Der Dialog Farbfeldliste definieren
GMI-Farbkontrollstreifen erstellen
Anwendern, die den GMI-Farbkontrollstreifen in der Produktion benötigen, steht die entsprechende Farbfeldlistendefinition hier zum Download bereit. Laden Sie die JSON-Datei herunter und importieren Sie diese in im Dialog Farbfeldliste definieren.
1.1.3. Farbkontrollstreifen – Sonderfarben
Die in Version 1.22.0 implementierte Möglichkeit, einen Farbkontrollstreifen für Sonderfarben zu erzeugen, wurde in dieser Version entsprechend der Implementierung des Farbkontrollstreifens für Prozessfarben angepasst. Folgende Änderungen stehen ab sofort auch für Sonderfarben zur Verfügung:
- Bezugspunkt und Ausrichtung an der Kante – Die Ausrichtung kann ab sofort getrennt für die horizontale und vertikale Kante definiert werden. Die Auswahl des Bezugspunktes Oben und Unten können im Montage-Modus Step & Repeat, sobald Endlosdruck gewählt ist, nicht gewählt werden.
- Einzug und Abstand zur Kante – Die bisherige Möglichkeit, den Abstand zum Bogenrand durch Eingabe eines X- und Y-Abstands zu bestimmen, wurde durch die Eingabe des Einzugs sowie des Versatzes von der Kante ersetzt.
- Benutzerdefinierte Farbfeldliste – Es besteht nun die Möglichkeit, auch Farbkontrollstreifen für Sonderfarben als Farbfeldlistendefinition zu speichern, zu laden und zu verwenden.
Gehen Sie folgendermaßen vor, um einen Farbkontrollstreifen für verwendete Sonderfarben zu erzeugen:
- Navigieren Sie zu Automatisierung > Montage-Editor.
- Erstellen Sie die gewünschte Montage mit dem gewünschten Motiv, welches Sonderfarben beinhaltet.
- Öffnen Sie den Reiter Marken [29].
- Im Auswahlmenü wählen Sie die Marke Farbkontrollstreifen – Sonderfarben [30] aus.
- Positionieren Sie den Farbkontrollstreifen an der gewünschten Position, indem Sie die Optionen Bezugspunkt, Horizontale bzw. vertikale Ausrichtung, Ursprung, Einzug und Versatz sowie Drehen festlegen. Definieren Sie anschließend das Layout des Farbkontrollstreifens durch Setzen der Optionen Text anzeigen, Autom. Tonwertabstufungen bzw. Auswahl der Anzahl der Tonwerte.
- Durch Aktivieren des Kontrollkästchens Benutzerdefinierte Farbfeldliste [31] können Sie die Farbfeldliste, wie im vorherigen Absatz unter Farbkontrollstreifen – Prozessfarben beschrieben, anpassen.
Abbildung 5: Links: Der Reiter Marken mit der Marke Farbkontrollstreifen – Sonderfarben; Rechts: Das aktivierte Feld Benutzerdefinierte Farbfeldliste mit der Möglichkeit, diese zu bearbeiten
Farbkontrollstreifen für Sonderfarben
Beachten Sie, dass Sie den Farbkontrollstreifen für Sonderfarben sowohl in einer Montagebogen-Vorlage als auch in einer Montage-Vorlage verwenden können. Dadurch können Sie auch für jedes Motiv einen Farbkontrollstreifen erzeugen lassen.
Der Farbkontrollstreifen für Prozessfarben ist hingegen nur in einer Montagebogen-Vorlage verfügbar.
1.1.4. Montagebogen – Platzierungslogik für Marken
Für den Montagebogen wurde die Platzierungslogik für Motive und Marken angepasst. Dazu zählen die folgenden Neuerungen:
Mindestabstand für Marken zu Motiven
Ab dieser Version können Anwender festlegen, welchen Mindestabstand Marken und Beschriftungen zur Zeichenfläche einhalten müssen.
Öffnen Sie dazu den Einstellungsbereich Ränder [32] in der Montagebogenkonfiguration oder den Einstellungsbereich Einstellungen im Reiter Zeichenfläche der Montage-Vorlage und geben Sie den gewünschten Wert unter Mindestabstand [33] ein. Der eingegebene Wert stellt sicher, dass Marken und Beschriftungen mindestens diesen Abstand zu den platzierten Motiven besitzen.
Abbildung 6: Der Einstellungsbereich Ränder der Montagebogenkonfiguration mit der neuen Option Mindestabstand
Warnung für alte Logik
Bedingt durch die Änderung der Platzierungslogik von Marken in Montagebogen-Vorlagen – Marken können ab dieser Version getrennt horizontal bzw. vertikal ausgerichtet auf dem gewählten Bezugspunkt gesetzt werden – kann es vorkommen, dass Sie bei der Bearbeitung einer bestehenden Montagebogen-Vorlage aufgefordert werden, die Migration [34] auf die neue Logik durchzuführen.
Die Migration ist nicht zwingend erforderlich; bestehende Marken werden weiterhin mit der alten Logik platziert. Sie können jedoch auf die neue Logik migrieren, um Werte basierend auf dem neuen Ansatz zu verwenden.
Abbildung 7: Links: Die Warnung für eine Montagebogen-Vorlage mit alter Platzierungslogik; Rechts: Die neue Montagebogen-Vorlage mit der Möglichkeit, die Marke getrennt horizontal bzw. vertikal auszurichten
Step & Repeat – Position und Bezugspunkt von Marken und Beschriftungen
Ab dieser Version wird im Montage-Modus Step & Repeat im Reiter Zeichenfläche die Option Endlosdruck [35] angeboten. Die Option Endlosdruck – in früheren Versionen als Option Abstand hinzufügen bekannt – stellt keine neue Funktion dar. Die Option Abstand hinzufügen wurde lediglich vom Einstellungsbereich Rastereinstellungen in den Einstellungsbereich Einstellungen verschoben und dort auf Endlosdruck umbenannt.
Was bewirkt diese Option und welche Änderungen in der Platzierungslogik für Marken und Beschriftungen wurden für Montagebogen- sowie Montage-Vorlagen umgesetzt?
Endlosdruck ist aktiv
Ist die Option Endlosdruck aktiviert, wird dem System mitgeteilt, dass es sich bei der Montage um einen Repeat handelt, der entsprechend der Anzahl der Wiederholungen endlos gedruckt wird. Dabei wird der Wert des horizontalen Abstands zwischen den Zeilen halbiert und jeweils am Anfang sowie am Ende des Repeats eingefügt. Typische Anwendung ist das Drucken von Etiketten auf einer Rolle.
Für die Platzierungslogik von Marken in einer Montagebogen-Vorlage bedeutet das:
- Bezugspunkt – 9er-Raster [36]: Die drei mittleren vertikalen Bezugspunkte können nicht gewählt werden, da Marken bei einem Repeat niemals vertikal zentriert am Montagebogen platziert werden.
- Bezugspunkt – vier Kanten [37]: Die Auswahl des Bezugspunktes Oben und Unten ist nicht verfügbar, da zwischen den Repeats keine Marken platziert werden (sollen).
Endlosdruck ist nicht aktiv
Ist die Option Endlosdruck nicht aktiviert, wird dem System mitgeteilt, dass es sich bei der Montage um ein reguläres Step & Repeat handelt, das keinen zusätzlichen Abstand am Anfang und am Ende der Montage benötigt. Dadurch kann die Montage am Rand Oben und Unten bis zur Plattenkante erfolgen. Typische Anwendung ist das Drucken von Motiven in einem Raster auf Platten oder Bögen.
Für die Platzierungslogik von Marken in einer Montagebogen- bzw. Montage-Vorlage bedeutet das, dass alle Optionen für Marken und Beschriftungen vollständig zur Verfügung stehen.
Abbildung 8: Links: Der Einstellungsbereich Einstellungen des Reiters Zeichenfläche mit der Option Endlosdruck; Mitte: Die Parameter der Rechteck-Marke im Reiter Marken mit dem Bezugspunkt – 9er-Raster; Rechts: Die Parameter des Einstellunsgebreichs Beschriftung im Reiter Marken mit dem Bezugspunkt – vier Kanten
1.1.5. Step & Repeat – Marken mehrseitiger Montagen
Ab dieser Version stehen die Marken (z.B. Rechteckmarken) auf allen Folgeseiten einer mehrseitigen Montage immer an derselben Position [38] [39]. Bislang wurde die Position an die platzierten Motive angepasst, was auf Folgeseiten zu einem Versatz der Marke führte.
Abbildung 9: Links: Die erste Seite einer mehrseitigen Montage mit der Markenplatzierung; Rechts: Die zweite Seite einer mehrseitigen Montage mit der Markenplatzierung
1.1.6. Gebundene Produkte – Änderung der Materialstärke
In Version 1.22.1 wurde im Montage-Editor eine Funktion bereitgestellt, um die Materialstärke für ein gewähltes Material rasch zu aktualisieren oder hinzuzufügen.
- Eingeben der Materialstärke: Klicken Sie dazu im Einstellungsbereich Rückenstichheftung im Reiter Zeichenfläche [40] auf Bearbeiten [41]. Sie können anschließend die Materialausprägung wie gewünscht anpassen.
- Berechnen der aktualisierten Materialstärke [42]: Durch Klick auf das Symbol wird die aktuelle Materialstärke aus der gewählten Materialausprägung aktualisiert und neu berechnet.
Abbildung 10: Links: Der Reiter Zeichenfläche mit der Funktion zum Bearbeiten der Materialausprägung; Rechts: Der Dialog Materialausprägung bearbeiten im Montage-Editor
1.1.7. Beschriftungen – Schneidekontur
In dieser Version wurde die Möglichkeit bereitgestellt, den Versatz der Schneidekontur zur Erstellung einer Lasche um eine Beschriftung für alle vier Seiten – Oben, Unten, Links und Rechts – einzustellen [43]. Bislang konnten lediglich der horizontale und vertikale Versatz gesetzt werden.
Abbildung 11: Der Reiter Marken mit einer Text-Beschriftung und dem Versatz der Schneidekontur
1.2. Check-in Prüf- und Korrekturvorlagen
Mit Version 1.22.1 wurden im Umfeld der Check-in Prüf- und Korrekturvorlagen folgende Verbesserungen umgesetzt.
1.2.1. Standardmäßige Warnungen
Für die Check-in Prüf- und Korrekturvorlagen Workflow Default Preflight und Workflow Minimal Preflight wurden in dieser Version Fehler- / Warnmeldungen implementiert, sobald:
- in einer mehrseitigen Druckdatei Seiten mit unterschiedlicher Seitenausrichtung vorhanden sind
- bei einer ein- oder mehrseitigen Druckdatei der Medienrahmen (MediaBox) einer Seite nicht im Ursprung liegt
Damit können mögliche Probleme bei der Verarbeitung von Druckdaten im Workflow – insbesondere wenn diese nur mit der Option »Nur Prüfen« eingecheckt wurden – verhindert oder zumindest frühzeitig angezeigt werden. Zudem wird eine mögliche Lösung zur Behebung des Fehlers angeboten.
Abbildung 12: Der Einstellungsbereich Seiten Informationen der Motiv-Detailansicht mit dem Fehler Der Medienrahmen (MediaBox) der Seite liegt nicht auf 0/0
1.2.2. Technische Farben auf »Überdrucken« setzen
In dieser Version wurde eine neue Korrektur implementiert, durch die vorhandene Technische Sonderfarben in einer Datei automatisch auf »Überdrucken« gesetzt werden. Beachten Sie, dass diese Korrektur im Workflow Default Preflight und im Workflow Minimal Preflight standardmäßig aktiv ist. Der Funktionsumfang dieser Korrektur wird in zukünftigen Versionen weiter ausgebaut.
Abbildung 13: Die Korrektur Technische Farben auf Überdrucken stellen in den Check-in Prüf- und Korrekturvorlagen
1.3. Verwalten und Verwenden von Stanzformen
Im Bereich Stanzformen-Bibliothek stehen in Version 1.22.1 drei Neuerungen zur Verfügung.
1.3.1. Einzelnutzen exportieren / importieren
In Version 1.22.1 wurde die Möglichkeit bereitgestellt, einen Einzelnutzen aus einem System zu exportieren und in ein anderes System zu importieren. Dabei können auch Metadaten exportiert und importiert werden. Falls benutzerdefinierte Felder beim Importieren im Zielsystem nicht vorhanden sind, wird eine entsprechende Fehlermeldung angezeigt. Der Import kann dennoch durchgeführt werden.
Gehen Sie zum Exportieren und Importieren eines Einzelnutzens folgendermaßen vor:
- Navigieren Sie zu Administration > Stanzformen-Bibliothek.
- Wählen Sie in der Liste jenen Einzelnutzen aus, den Sie exportieren möchten.
- Öffnen Sie im Reiter Einzelnutzen [44] das Auswahlmenü Weitere Funktionen [45].
- Wählen Sie den Eintrag Exportieren [47], um die gewünschte Datei lokal herunterzuladen.
- Auf dem gewünschten Zielsystem durchlaufen Sie wieder den ersten und dritten Schritt.
- Wählen Sie den Eintrag Importieren [46].
- Der Dialog Einzelnutzen importieren wird geöffnet. Ziehen Sie den zuvor exportierten Einzelnutzen in den Bereich Dateien hochladen.
- Falls nicht alle benötigten Metadaten im Zielsystem vorhanden sind, wird das entsprechende Validierungsergebnis [48] angezeigt.
- Klicken Sie auf Importieren [49], um den Einzelnutzen in das Zielsystem zu übernehmen.
Abbildung 14: Links: Der Reiter Einzelnutzen des Menüs Stanzformen-Bibliothek mit dem Auswahlmenü Weitere Funktionen; Rechts: Der Dialog Einzelnutzen importieren mit dem Validierungsergebnis zu den nicht vorhandenen benutzerdefinierten Feldern am Zielsystem
1.3.2. Mehrfachnutzen exportieren / importieren
In Version 1.22.1 wurde auch die Möglichkeit bereitgestellt, einen Mehrfachnutzen aus einem System zu exportieren und in ein anderes System zu importieren. Dabei werden sowohl die zugehörigen Einzelnutzen als auch die Metadaten für Einzel- und Mehrfachnutzen exportiert und importiert. Falls benutzerdefinierte Felder beim Importieren im Zielsystem nicht vorhanden sind, wird eine entsprechende Fehlermeldung angezeigt. Der Import kann dennoch durchgeführt werden.
Gehen Sie zum Exportieren und Importieren eines Mehrfachnutzens folgendermaßen vor:
- Navigieren Sie zu Administration > Stanzformen-Bibliothek.
- Wählen Sie in der Liste jenen Mehrfachnutzen aus, den Sie exportieren möchten.
- Öffen Sie im Reiter Mehrfachnutzen [50] das Auswahlmenü Weitere Funktionen [51].
- Wählen Sie den Eintrag Exportieren [53], um den ausgewählten Mehrfachnutzen lokal herunterzuladen.
- Auf dem gewünschten Zielsystem durchlaufen Sie wieder den ersten und dritten Schritt.
- Wählen Sie den Eintrag Importieren [52].
- Der Dialog Mehrfachnutzen importieren wird geöffnet. Ziehen Sie den zuvor exportierten Mehrfachnutzen in den Bereich Dateien hochladen.
- Falls nicht alle benötigten Metadaten im Zielsystem vorhanden sind, wird das entsprechende Validierungsergebnis [54] angezeigt.
- Klicken Sie auf Importieren [55], um den Mehrfachnutzen in das System zu übernehmen.
Abbildung 15: Links: Der Reiter Mehrfachnutzen des Menüs Stanzformen-Bibliothek mit dem Auswahlmenü Weitere Funktionen; Rechts: Der Dialog Mehrfachnutzen importieren mit dem Validierungsergebnis zu den nicht vorhandenen benutzerdefinierten Feldern im Zielsystem
1.3.3. Mehrfachnutzen – Neue Optionen für Reihenfolge
In dieser Version wurden acht Möglichkeiten bereitgestellt, um die Reihenfolge der Befüllung eines Mehrfachnutzens festzulegen. Folgende Möglichkeiten stehen zur Verfügung:
- Horizontal
- Horizontal | ZickZack
- Horizontal | Rückwärts
- Horizontal | Rückwärts | ZickZack
- Vertikal
- Vertikal | ZickZack
- Vertikal | Rückwärts
- Vertikal | Rückwärts | ZickZack
Abbildung 16: Der Dialog Definition Reihenfolge mit den neuen Optionen
1.4. Prüfungen, Korrekturen und Korrekturketten
Im Rahmen der Entwicklung von Version 1.22.1 wurde eine neue Korrektur – Rotationsfaktor anwenden – zur Verfügung gestellt.
1.4.1. Korrektur – »Rotationsfaktor anwenden«
In Version 1.22.1 wurde die neue Korrektur Rotationsfaktor anwenden bereitgestellt, um den vorhandenen Rotationsfaktor anzuwenden und anschließend auf 0° zu setzen. Für diese Korrektur stehen keine weiterführenden Optionen zur Verfügung.
Nähere Informationen zu dieser Korrektur finden Sie im Artikel Rotationsfaktor anwenden.
Abbildung 17: Die neue Korrektur Rotationsfaktor anwenden
1.5. Automatisierung
Seit Version 1.19.0 steht Anwendern mit entsprechender Lizenz die Möglichkeit zur Verfügung, Automationsaufträge zu erstellen. Dadurch können individuelle Produktionskonfigurationen für die Herstellung von Druckprodukten definiert und deren Verarbeitung automatisiert werden. In Version 1.22.1 wurden weitere Neuerungen umgesetzt bzw. bestehende Funktionen erweitert.
1.5.1. Produktionskonfiguration – Variationen
In Version 1.22.1 wird die Möglichkeit bereitgestellt, Variationen einer Produktionskonfiguration durch das Ändern weniger Parameter in einem Vorgang zu erstellen und in der Automatisierung darauf zurückzugreifen.
Varianten von Produktionskonfigurationen können anschließend in Produktionsroutinen sowie beim Erzeugen von Automationsaufträgen – nach der Auswahl der gewünschten Produktionskonfiguration – sowie bei der Konfiguration eines Hotfolders ausgewählt werden. Es ist außerdem möglich, Variationen nachträglich zu bearbeiten oder zu löschen.
Variationen erstellen
Zur Erstellung einer Variation gehen Sie folgendermaßen vor:
- Navigieren Sie zu Automatisierung > Produktionskonfigurationen.
- Wählen Sie die gewünschte Produktionskonfiguration aus der Liste aus.
- Klicken Sie auf die Schaltfläche Details anzeigen [58] bzw. auf das Symbol [56]. Die Anzahl der bereits für die Produktionskonfiguration verfügbaren Varianten wird in der Fußzeile [57] angezeigt.
Abbildung 18: Die Liste der Produktionskonfigurationen im gleichnamigen Menüpunkt
- Im nun geöffneten Dialog – der wie die Produktionskonfiguration selbst benannt ist – werden bereits erstellte Variationen angezeigt, und es besteht die Möglichkeit, eine neue Variation zu erstellen.
- Klicken Sie dazu auf Hinzufügen [59].
Abbildung 19: Der Dialog Variationen mit der Möglichkeit eine neue Variation hinzuzufügen
- Im nun geöffneten Dialog Produktionskonfigurationsvariante hinzufügen vergeben Sie im Reiter Allgemein [60] einen Namen [61] sowie optional eine Bemerkung [62].
Abbildung 20: Der Reiter Allgemein des Dialoges Produktionskonfigurationsvariante hinzufügen
- Öffnen Sie nun den Reiter Vorgänge [63]. Darin sehen Sie alle Vorgänge der Produktionskonfiguration. Diese sind initial ausgegraut [64].
- Wählen Sie dann jenen Vorgang aus, für den Sie eine Modifikation vornehmen wollen.
- Aktivieren Sie die Schaltfläche Vorgang für diese Variation der Produktionskonfiguration anpassen [65], um die Anpassung zu starten.
- Ändern Sie die gewünschten Parameter für den aktuellen Vorgang sowie gegebenenfalls für weitere Vorgänge.
- Klicken Sie anschließend auf Speichern [66].
- Die Variante wird nun wie in Abbildung 19 ersichtlich abgelegt. Durch Auswahl der Variante können Sie diese auch Bearbeiten oder Löschen.
Abbildung 21: Der Reiter Vorgänge im Dialog Produktionskonfigurationsvariante hinzufügen
Andere Möglichkeiten der Erstellung
In der nachfolgenden Beschreibung wird darauf hingewiesen, in welchen Kontexten die Erstellung einer Produktionskonfigurationvariation ebenfalls möglich ist.
Verwenden von Produktionskonfigurationsvariationen
Die Möglichkeit, eine Produktionskonfigurationsvariation zu erstellen und/oder zu verwenden, besteht in verschiedenen Kontexten. Dazu zählen folgende Bereiche:
- Beim Erstellen sowie Bearbeiten einer Produktionsroutine unter Automatisierung > Produktionsroutine. Durch die Auswahl der Produktionskonfiguration [67] wird unterhalb das Auswahlmenü für die Variation [68] angezeigt. Hier ist es außerdem möglich, eine Produktionskonfigurationsvariation hinzuzufügen, zu bearbeiten, zu duplizieren und zu löschen [69].
Abbildung 22: Der Dialog Produktionsroutine hinzufügen mit einer Produktionskonfigurationsvariation und den dazugehörigen Optionen
- Beim Erstellen sowie Bearbeiten eines Hotfolders unter Automatisierung > Hotfolder. Durch die Auswahl der Produktionskonfiguration [70] wird darunter das Auswahlmenü für die Variation [71] angezeigt. Hier ist es außerdem möglich, eine Produktionskonfigurationsvariation hinzuzufügen, zu bearbeiten, zu duplizieren und zu löschen [72].
Abbildung 23: Der Dialog Hotfolder bearbeiten mit einer Produktionskonfigurationsvariation
- Beim Erstellen eines Automationsauftrages für ausgewählte Einträge unter Artikel > Artikel sowie Auftrag > Motive. Durch die Auswahl der Produktionskonfiguration [73] wird unterhalb das Auswahlmenü für die Variation [74] angeboten. Es ist hier auch möglich eine Produktionskonfigurationsvariation hinzuzufügen, zu bearbeiten, zu duplizieren und zu löschen [75].
Abbildung 24: Der Dialog Automationsauftrag hinzufügen mit einer Produktionskonfigurationsvariation
- Beim Erstellen einer Stapelverarbeitung unter Automatisierung > Stapelverarbeitung. Durch die Auswahl der Produktionskonfiguration [76] wird daneben das Auswahlmenü für die Variation [77] angezeigt. Beachten Sie: In diesem Kontext ist es lediglich möglich, eine Variation auszuwählen, jedoch nicht, diese zu bearbeiten oder neu zu erstellen!
Abbildung 25: Der Menüpunkt Stapelverarbeitung mit der Möglichkeit eine Produktionskonfigurationsvariante auszuwählen
1.5.2. Produktionskonfiguration – Job-Ticket exportieren
In Version 1.22.0 wurde die Möglichkeit bereitgestellt, ein Jobticket für eine Produktionskonfiguration zu exportieren, sodass die Entwicklung in der Integration direkt darauf aufbauend loslegen kann.
Gehen Sie zum Exportieren eines Job-Tickets für eine Produktionskonfiguration folgendermaßen vor:
- Navigieren Sie zu Automatisierung > Produktionskonfigurationen.
- Wählen Sie die gewünschte Produktionskonfiguration in der Liste aus.
- Öffnen Sie über das Export–Symbol [78] das zugehörige Menü.
- Wählen Sie den Eintrag Job-Ticket exportieren [79] aus.
Abbildung 26: Das Menü Produktionskonfiguration mit der Möglichkeit ein Job-Ticket zu exportieren
- Im nun geöffneten Dialog Job-Ticket exportieren stehen folgende Optionen zur Verfügung:
- Format des Jobtickets [80] – Wählen Sie hier zwischen JSON und XML.
- Verarbeitungsmethode [81] – Wählen Sie, ob die Produktionskonfiguration die Dateien als Bündel oder Fortlaufend verarbeiten soll.
- Klicken Sie auf Exportieren, um die gewünschten Daten lokal auf Ihren Rechner zu exportieren.
Abbildung 27: Der Dialog Job-Ticket exportieren
1.5.3. Vorgänge
Im Umfeld der Vorgänge wurden bestehende Vorgänge teilweise verbessert.
Vorgang »Montage-Report exportieren«
Für den Vorgang »Montage-Report exportieren« wurden folgende Änderungen vorgenommen:
- Für das Feld Bemerkung [82] stehen Platzhalter zur Verfügung. Klicken Sie dafür auf die Schaltfläche Platzhalter hinzufügen [83], um die Liste abzurufen.
Abbildung 28: Der Dialog des Vorgangs Montage-Report exportieren und die Liste der dabei verfügbaren Platzhalter
Vorgang »Montageanleitung exportieren«
Der Vorgang Montageanleitung exportieren wurde in dieser Version neu hinzugefügt. Dieser Vorgang ermöglicht es, nach dem Vorgang Produktionsauftrag erstellen mit dem Montage-Modus Tiling eine Montageanleitung zu exportieren.
Zur Verwendung des Vorgangs sollten Sie Folgendes beachten:
- Der Vorgang kann ausschließlich nach dem Vorgang Produktionsauftrag erstellen mit dem Montage-Modus Tiling eingefügt werden. Wenn Sie eine Montage in einem anderen Montage-Modus erstellen, wird beim Versuch, die Produktionskonfiguration zu speichern, eine Warnung angezeigt.
- Im Unterschied zum Vorgang Montage-Report exportieren werden mit diesem Vorgang alle Parameter, die zur Erstellung einer Montageanleitung zur Verfügung stehen, angeboten.
Abbildung 29: Der Vorgang Montageanleitung exportieren
1.5.4. Automationsauftrag – Ersetzen eines Motivs
In Version 1.22.1 steht die Möglichkeit zur Verfügung, das Motiv eines Automationsauftrags zu ersetzen, um beispielsweise eine fehlerhafte Datei auszutauschen. Nach dem Ersetzen durchläuft das ersetzte Motiv den gesamten Automationsauftrag von Beginn an.
Motive eines Automationsauftrags können in folgenden Bereichen ersetzt werden:
- Liste der Automationsaufträge
- Innerhalb der Historie sowohl im Schnelldruck als auch in der Stapelverarbeitung
- in der Detailansicht zum Motiv des Automationsauftrags
Gehen Sie zum Ersetzen eines Motivs in einem Automationsauftrag folgendermaßen vor:
- Navigieren Sie zu Automatisierung > Automationsaufträge.
- Wählen Sie das fehlerhafte Motiv in der Liste aus.
- Klicken Sie auf Datei ersetzen [84].
- Es öffnet sich der Dialog zum Auswählen einer Datei von Ihrer Festplatte – wählen Sie die gewünschte Datei aus und starten Sie anschließend mit dem Ersetzungsvorgang. Durch das Ersetzen der Datei wird der gesamte Automatisierungsprozess für alle Dateien im Automationsauftrag neu gestartet – wurde beispielsweise eine mehrseitige Druckdatei zuvor in der Produktionskonfiguration in Einzelseiten aufgeteilt, werden alle aufgeteilten Seiten ebenfalls ersetzt – auf der Grundlage der Produktionskonfiguration.
- Sobald alle fehlerhaften Motive ersetzt bzw. gelöscht wurden, wird die Produktionskonfiguration fortgesetzt.
Abbildung 30: Der Reiter Liste von Automationsaufträgen mit dem Symbol zum Datei ersetzen
Den zuvor beschriebenen Vorgang können Sie auch in der Detailansicht des Motivs des Automationsauftrags in der Kopfleiste [85] des Detailbereichs ausführen.
Abbildung 31: Die Detailansicht eines fehlerhaften Motivs in einem Automationsauftrag
Direkte Überführung von Motiven in einen Produktionsauftrag mit Montage
Wenn Motive mit dem Vorgang Produktionsauftrag erzeugen direkt in einen Produktionsauftrag mit Montage überführt werden und fehlerhaft sind, kann auf diese Funktion nicht zugegriffen werden.
1.5.5. Montagezeitpunkt setzen
In dieser Version wurde die Benutzerführung für das Setzen eines Montagezeitpunkts im Automationsauftrag vereinfacht. Dabei wurden folgende zwei Punkte umgesetzt:
- Die Möglichkeit wurde unterbunden, den Montagezeitpunkt in einem Automationsauftrag auf ein Datum vor dem heutigen Datum zu setzen.
- Überflüssige Platzhalter ohne funktionale Relevanz wurden entfernt.
Für das Setzen kann als variabler Inhalt ab sofort ausschließlich zwischen den Platzhaltern Aktuelles Datum und Aktuelles Datum und Zeit gewählt werden.
Gehen Sie folgendermaßen vor, um auf die Funktion zuzugreifen:
- Navigieren Sie zu Artikel > Artikel.
- Wählen Sie die gewünschten Artikel aus der Liste der Artikel.
- Wählen Sie unter Weitere Funktionen den Eintrag Automationsauftrag erstellen.
- Im nun geöffneten Dialog Automationsauftrag erstellen deaktivieren Sie die Option Motive als Bündel verarbeiten [86].
- Der Einstellungsbereich Montagezeitpunkt [87] ist nun aktiv – bestimmen Sie darin den gewünschten Montagezeitpunkt.
- Zum Hinzufügen eines Platzhalters aktivieren Sie die Schaltfläche Variabler Inhalt [88].
- Durch Klick auf Bearbeiten [90] öffnet sich der Dialog Platzhalter konfigurieren. Hier können Sie die Platzhalter Aktuelles Datum bzw. Aktuelles Datum und Uhrzeit [89] auswählen.
Abbildung 32: Links: Der Dialog Automationsauftrag erstellen; Rechts: Der Dialog Platzhalter konfigurieren mit den verfügbaren Platzhaltern
1.5.6. Visualisierung von übersprungenen Prozessschritten
In dieser Version wurde die Anzeige der Prozessschritte für Automationsaufträge verbessert. Übersprungene Prozessschritte werden gedimmt [91] angezeigt, sodass für den Anwender klar ersichtlich ist, welche Schritte in der Produktionskonfiguration ausgelassen wurden. Ein Tooltip [92] liefert zusätzlich entsprechende Information.
Abbildung 33: Der Reiter Bündel von Automationsaufträgen mit der neuen Oberfläche
1.5.7. Produktionsautomatoren – Anpassung der Anzeige
In Version 1.22.1 wurde die Anzeige im Menüpunkt Automatisierung > Produktionsautomatoren angepasst und verbessert, indem eine übersichtliche Tabelle für die jeweiligen Informationen bereitgestellt wird. Bis zu dieser Version war dies nicht der Fall, da sich Teile der Beschreibungen überlagert haben.
Abbildung 34: Die neue Übersicht im Menü Produktionsautomatoren
1.6. Neue Benutzeroberfläche
Mit Version 1.21.2 wurde der Umstieg auf die neue Benutzeroberfläche vollzogen, wodurch verschiedene Erweiterungen sowie teils bereits länger geplante Verbesserungen umgesetzt werden konnten. In Version 1.22.1 wurden weitere Verbesserungen umgesetzt.
1.6.1. Freigabereport-Vorlage
In dieser Version wurde die Möglichkeit bereitgestellt, einen benutzerdefinierten Freigabereport über die neue Benutzeroberfläche hochzuladen. Die Funktion ist über Administration > Einstellungen > Reporte > Freigaben > Freigabereport Engine-Einstellungen verfügbar. Klicken Sie dazu im Dialog Freigabereport Engine-Einstellungen neben der Freigabereport-Vorlage auf Hinzufügen [93]. Dabei ist es Anwendern auch möglich, über den Host einen Pfad für das Zielverzeichnis [94] anzulegen.
Abbildung 35: Links: Der Dialog Freigabereport Engine-Einstellungen bearbeiten; Mitte: Der Dialog Reportdefinition hinzufügen; Rechts: Der Dialog Pfad mit der Möglichkeit einen Pfad auszuwählen oder hinzuzufügen
1.6.2. Tags – Zugriff in Listen
In dieser Version wurde für Tags die Möglichkeit bereitgestellt, schneller auf diese in der Benutzeroberfläche zugreifen zu können. Dafür wird ab sofort in den Listen für Artikel, Motive, Aufträge und Produktionsaufträge in der Fußzeile des jeweiligen Listeneintrags die Funktion Tag setzen [95] bereitgestellt. Einmal gesetzte Tags können einfach durch Klick auf X [96] entfernt werden.
Abbildung 36: Die Liste der Artikel mit der Möglichkeit schnell einen Tag zu setzen und zu entfernen
1.6.3. Statusanzeige – Lange Bezeichnung
In dieser Version wurde für die Statusanzeige bei langen Bezeichnungen ein Zeilenumbruch implementiert, um diese vollständig lesbar zu halten. Bis zu dieser Version wurden die Bezeichnungen abgeschnitten.
Abbildung 37: Die Statusanzeige mit einer langen Bezeichnung
1.6.4. Dunkler Modus
In Version 1.22.1 wurden für den dunklen Modus unter Benutzerkonto > Aussehen der Benutzeroberfläche Änderungen zur Verbesserung der Anzeige implementiert. Dazu zählen:
- Motive mit transparentem Hintergrund werden in der Vorschau mit einer weißen Hintergrundfläche angezeigt.
- Die Hintergrundfläche des Editors in der »Stanzformen-Bibliothek« ist nun weiß.
Abbildung 38: Links: Ein transparenter Hintergrund eines Motivs in der Anzeige im dunklen Modus; Rechts: Der Editor in der Stanzformen-Bibliothek
1.6.5. Artikel- und Motivliste – Anzeige von Sonderfarben
In dieser Version wurde die Anzeige der verwendeten Sonderfarben im Fußbereich eines Listeneintrags verbessert. Es werden ab sofort:
- bis zu fünf Sonderfarben als Farbblasen [98] angezeigt.
- die Anzahl der zusätzlichen Sonderfarben in einer eigenen Blase danach angezeigt. Durch Klick darauf [97] werden diese anschließend angezeigt.
Abbildung 39: Die Listenanzeige für einen Artikel mit den Sonderfarben
1.6.6. Name des Produktionsauftrags – Aus Auftrag erzeugen
In Version 1.22.1 wird die Funktion bereitgestellt, dass beim Erstellen getrennter Produktionsaufträge aus einem Auftrag mit mehreren Motiven heraus ausschließlich die systemweit definierten Platzhalter – z.B. ${motif.name} – verwendet werden. Bis zu dieser Version wurde zusätzlich zum definierten Platzhalter auch der Name des Auftrags mit ausgegeben.
Abbildung 40: Die Liste der Produktionsaufträge mit dem Motivnamen für einen aus einem Auftrag erstellten Produktionsauftrag
1.6.7. Ausgabekonfiguration – Farbkorrektur
In dieser Version wurde die Benutzerführung bei der Farbkorrektur geändert. Damit können folgende drei Vorhaben umgesetzt werden:
- Änderung auf Produktionsauftrag anwenden [100] – Geänderte Werte können durch Klick auf die Schaltfläche auf den Produktionsauftrag angewendet werden.
- Bearbeiten einer Vorlage [99] – Eingestellte Werte können beim Bearbeiten bzw. Speichern einer Vorlage übernommen werden.
- Sonderfarben in Farbkorrektur einschließen [101] – Die Option kann beim Speichern der Vorlage berücksichtigt werden.
Abbildung 41: Links: Das Menü Ausgabkonfiguration; Rechts: Der Dialog Farbkorrekturkurven bearbeiten mit der neuen Option
1.6.8. Motiv – Reiter »Protokoll«
Im Reiter Protokoll wurden folgende kleine Änderungen für die Schritte »Normalisierungsschritt ausführen – korrigieren und prüfen« sowie für »Motiv-Eigenschaften durch Benutzer geändert« vorgenommen:
- Normalisierungsschritt ausführen – korrigieren und prüfen – In diesem Schritt werden nur mehr jene Prüfungen und Korrekturen angezeigt, die im Check-in-Profil verwendet wurden. Bisher wurden alle Prüfungen und Korrekturen angezeigt.
- Motiv-Eigenschaften durch Benutzer geändert – In diesem Schritt werden nur noch jene Änderungen angezeigt, die tatsächlich ausgeführt wurden. Die Darstellung entspricht weiterhin der Anzeige des DIFF-JSON.
Abbildung 42: Das Protokoll mit den Schritten Normalisierungsschritt ausführen – korrigieren und prüfen sowie mit Motiv-Eigenschaften durch Benutzer geändert
1.6.9. Alte Benutzeroberfläche – Nicht mehr unterstützte Funktionen
Folgende Bereiche sind ab Version 1.22.1 nur mehr in der neuen Benutzeroberfläche verfügbar:
- Farbe > Sonderfarben
- Motiv-Detailansicht > Sonderfarben bearbeiten
2. Verbesserungen
In Version 1.22.1 wurden folgende Verbesserungen an bestehenden Funktionen implementiert:
2.1. Sonderfarben – Definition und Umgang
In dieser Version wurde die Handhabung von Sonderfarben überarbeitet. Dabei können ab Version 1.22.1 alle Sonderfarben in der Vorschau korrekt angezeigt und beim Download entsprechend ihrer Bestimmung verarbeitet werden. Mit Version 1.22.1 stehen folgende Sonderfarbtypen zur Verfügung:
- Sonderfarben – Sonderfarben, die digital farbverrechnet ausgegeben werden.
- Technische Sonderfarben – Sonderfarben, die zur Beschreibung von technischen Linien in einem Motiv verwendet werden.
- Ausgabe als Separation – Sonderfarben wie Weiß, Lack oder auch Neonfarben, die nicht farbverrechnet digital gedruckt werden.
- Hybride Sonderfarben – Sonderfarben wie Goldfolie, Lack usw., die separat konventionell gedruckt werden.
- Nicht druckende Sonderfarbe – Sonderfarben, die zur Kennzeichnung von Flächen oder zur Beschreibung von Legenden verwendet werden, jedoch niemals gedruckt werden sollen.
Erfahren Sie mehr darüber im Artikel »Sonderfarben in der Applikation $PRODUCT_NAME_WORKFLOW«.
2.2. PDF- bzw. Montage herunterladen
Durch das Hinzufügen weiterer Sonderfarbtypen musste auch der Umgang mit Sonderfarben beim Exportieren einer Montage bzw. eines PDFs angepasst werden.
Beim Download bzw. Export einer Montage stehen folgende Optionen zur Verfügung:
- Motive einschließlich aller Sonderfarben [102] – Es werden alle Motive der Montage in der aktuellen Version mit allen Sonderfarben heruntergeladen.
- Nur Motive [103] – Es werden alle Motive ohne Anzeige der nicht druckenden Farben am Motiv heruntergeladen.
- Nur ausgewählte Technische Farben [104] – Es werden lediglich die ausgewählten Technischen Farben der Montage heruntergeladen. Darüber hinaus kann die vertikale Verzerrung (Verzerrung Y) bestimmt werden.
- Nur ausgewählte Hybride Farben [105] – Es werden lediglich die ausgewählten Hybriden Farben der Montage heruntergeladen. Darüber hinaus kann die vertikale Verzerrung (Verzerrung Y) bestimmt werden.
Abbildung 43: Der Dialog Montage herunterladen
Beim Download bzw. Export eines Motivs stehen folgende Optionen zur Verfügung:
- Aktuelle Version [106] – Das Motiv wird in der aktuellen Version mit allen Sonderfarben heruntergeladen.
- Original Version [107] – Die Originaldatei, die beim Hochladen verwendet wurde, wird heruntergeladen.
- Nur Motiv [108] – Das Motiv wird mit allen Sonderfarben, jedoch ohne Nicht druckende Sonderfarben und Hybride Farben, heruntergeladen.
- Nur ausgewählte Technische Farben [109] – Es werden lediglich die ausgewählten Technischen Farben heruntergeladen.
Abbildung 44: Der Dialog Motiv herunterladen
2.3. Sonderfarbtypen – Anpassung beim Rendern
In Version 1.22.1 wurde die Anpassung bereitgestellt, dass auch Hybride Farben und Nicht druckende Farben beim Rendern einer Datei unter Berücksichtigung ihres Typs und ihres Überdruckenstatus korrekt ausgegeben werden. So wird beispielsweise beim Herunterladen einer ausgewählten Hybriden Sonderfarbe auch der ausgesparte Inhalt [110] der Hybriden Farben berücksichtigt.
Abbildung 45: Links: Ein Motiv mit allen Sonderfarben; Rechts: Die heruntergeladene Hybride Sonderfarbe eines Motivs mit korrekt ausgespartem Bereich
2.4. Anpassung der Motiv-Detailansicht
Aufgrund der neuen Sonderfarbtypen wurde in dieser Version die Motiv-Detailansicht überarbeitet. Dabei wurden die Einstellungsbereiche Sonderfarben und Zusätzliche Sonderfarben sowie die Auswahl Als zusätzliche Sonderfarbe markieren mit den Aktionen Als nicht-druckende Farbe setzen und Sonderfarbe als systemweite Hybride Farbe anlegen angepasst.
Folgende Änderungen wurden vorgenommen:
- Einstellungsbereich Sonderfarben [111] – Hier werden nur noch druckende Sonderfarben des Motivs angezeigt, also Sonderfarben sowie Ausgabe als Separationsfarben [114].
- Einstellungsbereich Zusätzliche Sonderfarben [112] – Der Einstellungsbereich wurde von »Technische Farben« auf »Zusätzliche Sonderfarben« umbenannt. In diesem Bereich werden Sonderfarben der Typen »Technische Farben« [113], »Hybride Farben« [115] sowie »nicht-druckende Farben« [116] angezeigt .
- Als zusätzliche Sonderfarbe markieren [117] – Es wurde ein Auswahlmenü bereitgestellt, in dem ab dieser Version zwei Möglichkeiten angeboten werden:
- Als nicht-druckende Farbe setzen [118] – Die bisherige Möglichkeit, eine Sonderfarbe vom Einstellungsbereich »Sonderfarbe« in »Zusätzliche Sonderfarben« (vormals »Technische Farben«) zu verschieben, wurde entfernt. Stattdessen wird nun die Möglichkeit »Als nicht-druckende Farbe setzen« angeboten.
- Sonderfarbe als systemweite Hybride-Farbe anlegen [119] – Es wird die Möglichkeit angeboten, die Sonderfarbe als systemweite Hybride-Farbe zu definieren.
Abbildung 46: Die Detailinformationen eines Motivs
3. Kleine Verbesserungen
In dieser Version wurden weitere kleine Verbesserungen umgesetzt. Dazu zählen folgende:
3.1. Sonderfarbbibliothek
Im Reiter Bibliothek unter Farbe > Sonderfarben wurden in Version 1.22.1 drei kleine Verbesserungen vorgenommen.
3.1.1. Sonderfarbbibliothek erstellen und ändern
In Version 1.22.1 wurde die Möglichkeit bereitgestellt, manuell eine Sonderfarbbibliothek anzulegen [120], um darin eigene Farbwerte zu definieren. Der Name [121] der Sonderfarbbibliothek kann auch nachträglich geändert werden.
Abbildung 47: Links: Das Menü Sonderfarben mit der Möglichkeit, eine neue Sonderfarbbibliothek hinzuzufügen; Rechts: Dem Dialog Sonderfarbbibliothek hinzufügen
3.1.2. Sonderfarbe erstellen
Es wurde außerdem die Möglichkeit bereitgestellt, eine Sonderfarbe manuell in einer Sonderfarbbibliothek anzulegen [122], wobei zwischen den Farbmodi CMYK, LAB und RGB [123] gewählt werden kann.
Abbildung 48: Links: Das Menü Sonderfarben mit der Möglichkeit, eine Sonderfarbe hinzuzufügen; Rechts: Der Dialog Sonderfarbe erstellen
3.1.3. Sonderfarbe löschen
Es wurde in dieser Version die Möglichkeit bereitgestellt, einzelne Sonderfarben aus der Sonderfarbbibliothek zu löschen. Wählen Sie dafür den gewünschten Eintrag [125] aus und klicken Sie auf Löschen [124].
Abbildung 49: Links: Das Menü Sonderfarben mit der Möglichkeit zum Löschen; Rechts: Der Dialog Sonderfarbe löschen
3.2. Motiv-Editor – Reiter »Barcode / QR-Code«
Ab Version 1.22.1 wird im Motiv-Editor die Möglichkeit bereitgestellt, einen Barcode aus dem Motiv zu entfernen [126].
Abbildung 50: Links: Der Reiter Barcode / QR-Code des Motiv-Editors mit der Möglichkeit einen Barcode zu löschen; Rechts: Der Dialog Barcode löschen
3.3. Material – Materialstärke eingeben
Ab dieser Version kann im Dialog Material bearbeiten für die Materialstärke der gewünschte Wert in der gewünschten Einheit eingegeben werden. Der Wert wird unmittelbar nach der Eingabe unter Stärke [127] automatisch in µm umgerechnet.
Abbildung 51: Links: Der Dialog beim Öffnen mit µm für die Stärke; Mitte: Der Dialog während der Eingabe der gewünschten Stärke; Rechts: Der umgerechnte Wert für Stärke
3.4. Materialausprägung – Als Standard setzen
Ab dieser Version wird die erste erzeugte Materialausprägung eines Materials als Standard [128] gesetzt.
Abbildung 52: Ein Material mit gewählter Standard-Materialausprägung
3.5. Device Connector – Anlegen von Druckern
In Version 1.22.1 wird die Funktion bereitgestellt, dass der Druckername automatisch als Name der Druckkonfiguration im Device Connector festgelegt wird. Bislang wurde als Druckername der Herstellername vorausgefüllt angezeigt.
3.6. Routinen – Deaktivierung von Vorgängen
In dieser Version kann unter Administration > Routinen ein einzelner Vorgang einer Routine deaktiviert werden. Dafür wurde neben dem Einstellungsbereich Konfiguration der Ausführung ein eigener Schalter [129] zum Deaktivieren implementiert. Beachten Sie: Um eine Konfiguration speichern zu können, muss auch bei deaktiviertem Vorgang zumindest ein Filter im jeweiligen Vorgang enthalten sein.
Abbildung 53: Der Dialog Routine bearbeiten mit der Möglichkeit, einen Vorgang zu deaktivieren
3.7. DitherMixArray – Hochladen
In Version 1.22.1 wird die Funktion bereitgestellt, dass beim Hochladen eines DitherMixArrays automatisch der Dithermodus [130] und der Wert für die Tintenabstufungen [131] ausgelesen werden, um die Eingabe zu vereinfachen.
Abbildung 54: Der Dialog DitherMixArray hinzufügen mit den vorausgefüllten Werten nach dem Hochladen eines DitherMixArrays
3.8. Druckkonfiguration anlegen
Beim Anlegen einer Druckkonfiguration können ab dieser Version nur noch gültige Einträge gemacht werden. So wurden die Felder Tintenabstufungen und DitherMixArray für Druckkonfigurationen mit der Farbtiefe »1« ausgegraut, da sie in diesem Zusammenhang keinen Sinn ergeben.
Abbildung 55: Der Reiter Druckkonfiguration mit den verfügbaren Feldern
3.9. Messgeräte – Primärschlüssel
Ab Version 1.22.1 wird der Primärschlüssel [132] auch für die Messgeräte unter Farbe > Verifikationen > Messen > Messgeräte angezeigt.
Abbildung 56: Der Dialog Messen mit dem Primärschlüssel für das Messgerät
3.10. Dialog »Aktivitäten« – Filter
In dieser Version wurden unter Aktivitäten > Filter für den Filter Papierkorb leeren die Optionen entsprechend ihrer Funktion angepasst
Abbildung 57: Der Filter Papierkorb leeren mit den verfügbaren Optionen
3.11. Montage–Report für »Gebundene Produkte«
In dieser Version wurde die Möglichkeit, einen Montage-Report für ein Gebundenes Produkt zu erzeugen, entfernt. Für Produktionskonfigurationen wird eine Warnung angezeigt, wenn beim Speichern einer Konfiguration mit diesem Montage-Modus auch der Vorgang »Montage-Report exportieren« verwendet wird.
3.12. Messgeräte – Allgemeine Verbesserungen
Für die Messgeräte wurden in dieser Version kleine Verbesserungen hinsichtlich der Parameter, fehlender Übersetzungen, der Anordnung der Optionen, der Beschreibung sowie der Reihenfolge der Betrachtungswinkel und der Änderung der Reihenfolge im Auswahlmenü »Dichte« vorgenommen.
Folgende Verbesserungen wurden vorgenommen:
- i1i0 with i1Pro1 (Rev. A, B, C, D) – Für dieses Messgerät wurde in den Parametern die Messbedingung »M1« entfernt, da diese Bedingung vom Messgerät nicht unterstützt wird.
- i1i0 with i1Pro2 (Rev. E) – Für dieses Messgerät wurden fehlende Übersetzungen in den Messbedingungen ergänzt.
- Anordnung der Parameter – Die Parameter in den Parametersätzen wurden in dieser Version für alle Messgeräte in der gleichen Reihenfolge angeordnet.
- Betrachtungswinkel – CIE-Standardbeobachter – Für diesen Parameter wurde die Information »CIE-Standardbeobachter, der für die XYZ/Lab-Berechnung genutzt wird« hinzugefügt. Dabei wurde auch die Anordnung der Auswahloptionen angepasst.
- Parameter »Dichte« – Die Anordnung der Optionen im Auswahlmenü wurde auf E, T, M, A angepasst.
3.13. Tinten – Aktualisierte Liste
In Version 1.22.1 wurde die Liste der aktuellen Tinteninformationen für die Monate Februar und März 2026 aktualisiert.
























































