Veröffentlichungsdatum: 31.03.2026
1. Neuerungen
In diesem Abschnitt erhalten Sie eine detaillierte Beschreibung der Neuerungen, welche im Montage-Editor, in der Automatisierung von Prozessen, im Stanzform Management, in der Benutzeroberfläche sowie im Bereich der Datenkorrektur implementiert wurden.
1.1. Montage-Editor
Mit Version 1.22.1 wurden bestehende Funktionen im Montage-Editor erweitert und optimiert. Dabei wurden die folgenden Neuerungen und Verbesserungen implementiert.
1.1.1. Beschriftungen – Neue Platzhalter für mehrseitige Motive
Ab dieser Version ist es möglich Platzhalter mit der Seitennummer sowie der Gesamtanzahl eines mehrseitigen Motivs als Beschriftung auf einer Montage anzubringen.
Gehen Sie zum Anbringen dieser Platzhalter folgendermaßen vor:
- Navigieren Sie zu Automatisierung > Montage-Editor.
- Erstellen Sie die gewünschte mehrseitige Montage.
- Öffnen Sie den Reiter Marken [1].
- Unter Beschriftungen fügen Sie eine Text [2] Beschriftung hinzu.
- Im nun verfügbaren Auswahlfeld klicken Sie auf Platzhalter hinzufügen [5]. Dadurch öffnet sich der Dialog Platzhalter auswählen (Abbildung 2)
- Aus der Kategorie Montage-Element [x] fügen Sie die Platzhalter Seitenanzahl eines mehrseitigen Motivs [7] (Abbildung 2)und Gesamtseitenanzahl eines mehrseitigen Motivs [6] (Abbildung 2) hinzu.
- Sie können nun die Beschriftung [3] mit den zusätzlichen Textelementen anreichern. z.B: Seite
${impose_element.page_number}von insgesamt${impose_element.document_pages}Seiten in einem mehrseitigen Motiv. - Tätigen Sie noch alle gewünschten Einstellungen für die Beschriftung wie z.B. Versatz oder Bezugspunkt.
- Klicken Sie dann auf Aktualisieren [4].
- Die Beschriftung wird nun für das Motiv angezeigt.
Abbildung 1: Eine Montage mit den neuen Platzhaltern
Abbildung 2: Ausschnitt aus der Liste der Platzhalter mit der Kategorie Montage-Element
1.1.2. Farbkontrollstreifen – Prozessfarben
In Version 1.22.1 wird erstmals die Möglichkeit bereitgestellt, in einer Montagebogen-Vorlage [8] Farbkontrollstreifen für Prozessfarben auszuwählen und zu konfigurieren. Dabei kann alternativ auch eine Hintergrundfarbe für den Farbkontrollstreifen gesetzt sowie die Farbfeldgröße und der Abstand zwischen den Farbfeldern eingestellt werden. Eine weitere Neuerung ist dabei das Importieren und Exportieren von benutzerdefinierten Listen an Farbfeldern.
Abbildung 3: Links: Der Reiter Allgemein mit eine modifizierten Montagebogen-Vorlage; Rechts: Der Einstellungsbereich Marken mit der gewählten Option Farbkontrollstreifen – Prozessfarben
Folgende Einstellungen stehen zur Konfiguration eines Farbkontrollstreifen für Prozessfarben zur Verfügung:
- Bezugspunkt [9] – Wählen Sie damit jene Kanten aus, wo der Farbkontrollstreifen platziert werden soll. Beachten Sie, dass die Bezugspunkte Oben und Unten nicht ausgewählt werden können, wenn Sie im Montage-Modus Step & Repeat sich befinden und darin die Option Endlosdruck gewählt haben.
- Horizontal [10] – Wenn der Bezugspunkt auf Oben und/oder Unten gesetzt ist, können Sie hier die Position auf Links ausrichten, Horizontal zentriert ausrichten oder Rechts ausrichten setzen.
- Vertikal [11] – Wenn der Bezugspunkt auf Links und/oder Rechts gesetzt ist, können Sie hier die Position auf Oben ausrichten, Vertikal zentriert ausrichten oder Unten ausrichten setzen.
- Text anzeigen [12] – Durch Aktivierung dieses Kontrollkästchens können Sie den jeweiligen Farbnamen der Prozessfarbe und den jeweiligen Tonwert anzeigen lassen.
- Autom. Tonwertabstufungen [14] – Aktivieren Sie diese Option, um so viele Tonwertstufen wie möglich, abhängig vom verfügbaren Platz auf der jeweiligen Kante – zu erzeugen. Es werden dabei 1 ,2 ,3 ,4 oder 10 Tonwertstufen erzeugt.
- Anzahl der Tonwerte [15] – Legen Sie im Auswahlfeld die Anzahl der Tonwerte fest, die angezeigt werden sollen – wählen Sie zwischen den Werten 1, 2, 3, 4 und 10.
- Farbfeldgröße [16] – Legen Sie damit die Größe des Farbfeldes fest. Der Standardwert ist auf 5 mm gesetzt.
- Spaltbreite [17] – Legen Sie damit den Abstand zwischen den einzelnen Farbfeldern fest. Dies ist notwendig, wenn die einzelne Prozessfarben ineinander verlaufen würden und somit eine Messung verfälschen würde.
- Drehen [18] – Drehen Sie den Farbkontrollstreifen durch Klick auf das Symbol 0° Rotieren oder 180° Rotieren.
- Einzug [19] – Legen Sie damit den Versatz für die Startposition des Farbkontrollstreifens für den jeweiligen Bezugspunkt fest.
- Versatz [20] – Legen Sie damit den Versatz des Farbkontrollstreifens vom Seitenrand fest.
- Primärfarben [21] – Aktivieren bzw. deaktivieren Sie die Option, um die Primärfarben im Farbkontrollstreifen ein- bzw. auszublenden.
- Sekundärfarben [22] – Aktivieren bzw. deaktivieren Sie die Option, um die Sekundärfarben im Farbkontrollstreifen ein- bzw. auszublenden.
- Farbeinstellungen [23] – Öffnen Sie den Einstellungsbereich, um die Hintergrundfarbe für den Farbkontrollstreifen zu bestimmen.
- Hintergrundfarbe – Sie können durch die Aktivierung der Option für die Farbe – CMYK-Farbwerte oder Systemweit definierte Sonderfarbe – sowie die Parameter für Überdrucken, Versatz sowie Hintergrund darf Ursprung nicht überlappen.
Speziell sollte hier noch die Option Benutzerdefinierte Farbfeldliste [13] erwähnt werden. Durch Aktivierung dieses Kontrollkästchens können Sie eine benutzerdefinierte Farbfeldliste erstellen, hochladen und verwenden. Aktivieren Sie dazu die Option und klicken Sie dann auf Farbfeldliste bearbeiten [24] um die Farbwerte zu bearbeiten. Im nun geöffneten Dialog Farbfeldliste definieren stehen folgende Möglichkeiten zur Verfügung:
- In Zwischenablage kopieren [25] – Klicken Sie auf dieses Symbol, um die Farbfeldlistendefinition im Dialog in die Zwischenablage zu kopieren.
- Exportieren [26] – Klicken Sie auf dieses Symbol, um die Farbfeldlistendefinition als
.json-Datei auf Ihren lokalen Rechner zu exportieren. - Importieren [27] – Klicken Sie auf dieses Symbol, um die Farbfeldlistendefinition – eine
.json-Datei – von Ihrem lokalen Rechner zu importieren. - Auf Aufgangswert zurücksetzen [28] – Klicken Sie auf dieses Symbol, um die Farbfeldlistendefinition auf den Ausgangswert zurückzusetzen.
Abbildung 4: Links: Der Einstellungsbereich Farbkontrollstreifen – Prozessfarben des Dialogs Montagebogenkonfiguration mit aktivierter Option Benutzerdefinierter Farbfeldliste Rechts: Der Dialog Farbfeldliste definieren
GMI-Farbkontrollstreifen erstellen
Anwender, welche den GMI-Farbkontrollstreifen in der Produktion benötigen, steht die entsprechende Farbfeldlistendefinition zum Download hier bereit. Laden Sie sich die JSON-Datei herunter und importieren Sie diese in im Dialog Farbfeldliste definieren.
1.1.3. Farbkontrollstreifen – Sonderfarben
In dieser Version wurde der Standardwert für das Padding des Farbkontrollstreifens auf 0 mm gesetzt. Zusätzlich wurde die Möglichkeit integriert, eine benutzerdefinierte Farbfeldliste für den Farbkontrollstreifen abzuspeichern.
Gehen Sie folgendermaßen vor, um auf die Änderungen zuzugreifen:
- Navigieren Sie zu Automatisierung > Montage-Editor.
- Erstellen Sie die gewünschte Montage mit dem gewünschten Motiv, welches Sonderfarben beinhaltet.
- Öffnen Sie den Reiter Marken [x].
- Aus dem Auswahlfeld fügen Sie die Marke Farbkontrollstreifen – Sonderfarben [x] hinzu.
- Die Marke liegt direkt an den Rändern der Montage mit 0 mm Padding – wenn Sie den Einzug oder den Versatz [x] ändern möchten, können Sie die Einstellungen über die zur Verfügung stehenden Felder vornehmen.
- Durch Aktivierung des Kontrollkästchens Benutzerdefinierte Farbfeldliste können Sie die Farbfeldliste, wie im vorherigen Absatz unter Farbkontrollstreifen –Prozessfarben beschrieben, anpassen.
Abbildung : Links: Der Reiter Marken mit der Marke Farbkontrollstreifen –Sonderfarben; Rechts: Das aktivierte Feld Benutzerdefinierte Farbfeldliste mit der Möglichkeit diese zu bearbeiten
1.1.4. Montagebogen – Platzierungslogik für Marken
Für den Montagebogen wurde die Platzierungslogik für Motive und Marken angepasst. Dazu zählen die folgenden Neuerungen.
Mindestabstand – Marken für montierte Motive
Ab dieser Version können Anwender beim Montieren von Motiven den Mindestabstand vom Rand der Zeichenfläche zur montierten Marke bestimmen.Öffnen Sie dafür im Reiter Zeichenfläche die Einstellungen und geben Sie den gewünschten Wert unter Mindestabstand [x] ein.
Abbildung : Links: Der Reiter Zeichenfläche mit der neuen Einstellung Mindestabstand; Rechts: Die Zeichenfläche mit montiertenn Marken mit Mindestabstand
Farbkontrollstreifen – Verikale Ausrichtung und Warnung für alte Logik
Ab Version 1.22.0 können im Montage-Editor Farbkontrollstreifen auch vertikal [x] ausgerichtet werden. Wenn Sie eine Montage öffnen, die mit einem Farbkontrollstreifen in einer vorangegangenen Version erstellt wurde, so wird Ihnen in der Benutzeroberfläche eine Warnung angezeigt. Anschließend ist es möglich, den Farbkontrollstreifen auf die neue Version zu migrieren [x].
Abbildung : Links: Die Warnung für eine Vorlage mit alter Platzierungslogik; Rechts: Die neue Vorlage mit der Möglichkeit den Farbkontrollstreifen vertikal auszurichten
Step & Repeat – Position und Bezugspunkt von Marken und Beschriftungen
Ab dieser Version wird im Montage-Modus Step & Repeat im Reiter Zeichenfläche die Funktion Endlosdruck [x] angeboten. Bei Aktivierung dieser Option kann Rollenmaterial kontinuierlich weiter bedruckt werden. Bei diversen Bezugspunkten werden entsprechend auch Möglichkeiten der Platzierung von Marken deaktiviert. So wird bei einem Raster für Marken, in dem ein 9-Punkte-Raster angeboten wird, die mittlere Schiene ausgeblendet [x]. Bei Bezugspunkten mit vier Kanten werden der obere und untere Bezugspunkt [x] ausgeblendet, um einen reibungslosen Endlosdruck bewerkstelligen zu können.
Abbildung : Links: Der Dialog Zeichenfläche mit der Option Endlosdruck; Mitte: Der Dialog Marken mit den 9-Punkt Bezugspunkten; Rechts: Der Dialog Marken mit den 4-Punkt Bezugspunkten
1.1.5. Step & Repeat – Marken mehrseitiger Montagen
Ab dieser Version stehen die Marken (z.B: Rechteckmarken) auf allen Folgeseiten einer mehrseitigen Montage immer an derselben Position [x]. Bislang wurde die Position an die platzierten Motive angepasst, was auf Folgeseiten zum Versatz der Marke führte.
Abbildung : Links: Die erste Seite einer mehrseitigen Montage mit der Markenplatzierung; Rechts: Die zweite Seite einer mehrseitigen Montage mit der Markenplatzierung
1.1.6. Gebundene Produkte – Änderung der Materialstärke
In Version 1.22.1 wurde im Montage-Editor eine Funktion bereitgestellt, um die Materialstärke für ein gewähltes Material rasch zu ändern oder hinzufügen zu können. Klicken Sie dafür im Reiter Zeichenfläche [x] unter Rückenstichheftung auf das Bearbeiten-Symbol [x]. Sie können nun die Materialausprägung wie gewünscht anpassen. Im Zuge dessen wurde auch die Möglichkeit implementiert, die Bundverdrängung basierend auf der aktualisierten Materialstärke zu berechnen [x].
Abbildung : Links: Der Reiter Zeichenfläche mit der neuen Funktion zum Bearbeiten der Materialausprägung; Rechts: Der Dialog Materialausprägung bearbeiten im Montage-Editor
1.1.7. Beschriftungen – Schneidekonturen
In dieser Version wurde die Möglichkeit bereitgestellt, den Versatz der Schneidekontur zur Beschriftung für alle vier Seiten – oben, unten, links und rechts – einzustellen [x]. Bislang konnte nur der horizontale und vertikale Versatz gesetzt werden.
Abbildung : Der Reiter Marken mit einer Text-Beschriftung und dem Versatz
1.2. Check-in Prüf- und Korrekturvorlagen
Mit Version 1.22.1 wurden im Umfeld der Check-in Prüf- und Korrekturvorlagen folgende Verbesserung umgesetzt.
1.2.1. Prüfergebnisse – Standardmäßige Warnungen
Für die Prüfergebnisse mit den Check-in-Profilen Workflow Default Preflight und Workflow Minimal Preflight wurden in dieser Version für den Fall, dass eine Datei eine unterschiedliche Seitenausrichtung besitzt und sich der Medienrahmen (MediaBox) nicht im Ursprung befindet, Meldungen implementiert. Damit können mögliche Probleme in der Verarbeitung von Druckdaten im Workflow, wenn diese nur mit der Option »Nur Prüfen« eingecheckt worden sind, unterbunden werden oder es kann zumindest darauf hingewiesen werden.
Abbildung : Die standardmäßig aktivierten Warnungen
1.2.2. Korrektur – Technische Farben auf »Überdrucken« setzen
In dieser Version wurde eine neue Korrektur implementiert, durch die vorhandene technische Sonderfarben in einer Datei automatisch auf »Überdrucken« gesetzt werden. Beachten Sie, dass diese Korrektur im Workflow Default Preflight und im Workflow Minimal Preflight standardmäßig aktiv ist. Der Funktionsumfang dieser Korrektur wird in den folgenden Versionen noch erweitert werden.
Abbildung : Die Korrektur in den Check-in Prüf- und Korrekturvorlagen
1.3. Verwaltung und Verwendung von Stanzformen
Für das Stanzform Management stehen in Version 1.22.1 Neuerungen zur Verfügung. Dazu zählen die folgenden.
1.3.1. Einzelnutzen exportieren / importieren
In Version 1.22.1 wurde die Möglichkeit bereitgestellt, einen Einzelnutzen von einem System zu exportieren und diesen dann in einem anderen System zu importieren. Dabei können auch Metadaten exportiert und importiert werden. Im Falle dessen, dass benutzerdefinierte Felder beim Importieren nicht am Zielsystem vorhanden sind, wird ein entsprechender Fehler angezeigt. Der Import kann dennoch stattfinden.
Gehen Sie dafür folgendermaßen vor:
- Navigieren Sie zu Administration > Stanzformen Bibliothek.
- Im Reiter Einzelnutzen [x] öffnen Sie das Auswahlfeld Weitere Funktionen [x].
- Klicken Sie auf Exportieren [x], um die gewünschte Datei lokal herunterzuladen.
- Auf dem gewünschten Zielsystem durchlaufen Sie wieder die ersten zwei Schritte.
- Klicken Sie dann auf Importieren [x].
- Der Dialog Einzelnutzen importieren wird geöffnet.
- Hier wird das Validierungsergebnis [x] angezeigt – dieses kann nicht vorhandene benutzerdefinierte Felder [x] beinhalten.
- Klicken Sie auf Importieren [x], um den Einzelnutzen in das System zu überführen.
Abbildung : Links: Das Menü Stanzformen-Bibliothek mit dem Reiter Weitere Funktionen; Rechts: Der Dialog Einzelnutzen importieren auch mit den nicht vorhandenen benutzerdefinierten Feldern am Zielsystem
1.3.2. Mehrfachnutzen exportieren / importieren
In Version 1.22.1 wurde auch die Möglichkeit bereitgestellt, einen Mehrfachnutzen von einem System zu exportieren und diesen dann in einem anderen System zu importieren. Dabei können auch Metadaten exportiert und importiert werden. Im Falle dessen, dass benutzerdefinierte Felder beim Importieren nicht am Zielsystem vorhanden sind, wird ein entsprechender Fehler angezeigt. Der Import kann dennoch stattfinden.
Gehen Sie dafür folgendermaßen vor:
- Navigieren Sie zu Administration > Stanzformen Bibliothek.
- Im Reiter Mehrfachnutzen [x] öffnen Sie das Auswahlfeld Weitere Funktionen [x].
- Klicken Sie auf Exportieren [x], um die gewünschte Datei lokal herunterzuladen.
- Auf dem gewünschten Zielsystem durchlaufen Sie wieder die ersten zwei Schritte.
- Klicken Sie dann auf Importieren [x].
- Der Dialog Mehrfachnutzen importieren wird geöffnet.
- Hier wird das Validierungsergebnis [x] angezeigt – dieses kann nicht vorhandene benutzerdefinierte Felder [x] beinhalten.
- Klicken Sie auf Importieren [x], um den Mehrfachnutzen in das System zu überführen.
Abbildung : Links: Das Menü Stanzformen-Bibliothek mit dem Reiter Weitere Funktionen; Rechts: Der Dialog Mehrfachnutzen importieren auch mit den nicht vorhandenen benutzerdefinierten Feldern am Zielsystem
1.3.3. Mehrfachnutzen – Neue Optionen für Reihenfolge
In dieser Version wurden acht Möglichkeiten bereitgestellt, um die Reihenfolge für einen Mehrfachnutzen zu definieren. Dazu zählen Variationen für die horizontale und vertikale Reihenfolge mit ZickZack- und Rückwärts-Anordnung. Folgende Möglichkeiten wurden zur Verfügung gestellt:
- Horizontal
- Horizontal | ZickZack
- Horizontal | Rückwärts
- Horizontal | Rückwärts | ZickZack
- Vertikal
- Vertikal | ZickZack
- Vertikal | Rückwärts
- Vertikal | Rückwärts | ZickZack
Abbildung : Der Dialog Definition Reihenfolge mit den neuen Optionen
1.4. Prüfungen, Korrekturen und Korrekturketten
Im Rahmen der Entwicklung von Version 1.22.1 wurden eine neue Prüfung –Größe des Seitenrahmens prüfen – und eine neue Korrektur – Rotationsfaktor anwenden – zur Verfügung gestellt.
1.4.1. Neue Prüfung – »Größenprüfung«
In dieser Version wird die Möglichkeit bereitgestellt, die Dimensionen (Seitenrahmen) einer Datei zu prüfen. Es stehen folgende Parameter zur Verfügung:
- Zu prüfender Seitenrahmen [x] – Wählen Sie zwischen den Optionen Endformatrahmen (TrimBox), Anschnittrahmen (BleedBox), Maskenrahmen (CropBox) und Medienrahmen (MediaBox)
- Seitenrahmen ist [x] – Hier können Sie zwischen den Optionen gleich, kleiner gleich und größer gleich wählen.
- Breite und Höhe (Endformatrahmen) von erster Seite verwenden [x] – Aktivieren Sie dieses Kontrollkästchen, um die Dimensionen der ersten Seiten der zu prüfenden Datei zu verwenden.
- Breite [x] – Bestimmen Sie hier die Breite, auf die die Datei überprüft werden soll.
- Höhe [x] – Bestimmen Sie hier die Höhe, auf die die Datei überprüft werden soll.
- Toleranz [x] – Bestimmen Sie hier die Toleranz für die zu überprüfende Breite und die Höhe.
- Ausrichtung ignorieren [x] – Aktivieren Sie dieses Kontrollkästchen, um die Seitenausrichtung der zu prüfenden Datei zu ignorieren.
- Um 90° im Uhrzeigersinn drehen, wenn lediglich die Ausrichtung falsch ist [x] – Aktivieren Sie dieses Kontrollkästchen, um die Seitenausrichtung der zu prüfenden Datei um 90° zu drehen, wenn die Ausrichtung abweicht.
Abbildung : Die neue Prüfung Größenprüfung in den Check-in Prüf- und Korrekturvorlagen
1.4.2. Neue Korrektur – »Rotationsfaktor anwenden«
In Version 1.22.1 wurde die neue Korrektur Rotationsfaktor anwenden bereitgestellt, um den vorhandenen Rotationsfaktor anzuwenden und im Anschluß auf 0° zu stellen.
Abbildung : Die neue Korrektur Rotationsfaktor anwenden in den Check-in Prüf- und Korrekturvorlagen
1.5. Automatisierung
Seit Version 1.19.0 steht Anwendern mit entsprechender Lizenz die Möglichkeit zur Verfügung, Automationsaufträge zu erstellen. Dadurch können individuelle Produktionskonfigurationen für die Herstellung von Druckprodukten definiert und deren Verarbeitung automatisiert werden. In Version 1.22.0 wurden weitere Neuerungen vorgenommen.
1.5.1. Produktionskonfiguration – Varianten
In Version 1.22.1 wird die Möglichkeit bereitgestellt, Varianten für eine Produktionskonfiguration durch Ändern weniger Parameter in einem Vorgang abzulegen. Die Varianten können anschließend für Produktionsroutinen sowie beim Erzeugen von Automationsaufträgen nach der Auswahl der gewünschten Produktionskonfiguration ausgewählt werden. Es ist außerdem möglich, die Varianten zu bearbeiten oder zu löschen.
Zur Erstellung einer Variante gehen Sie folgendermaßen vor:
- Navigieren Sie zu Automatisierung > Produktionskonfiguration.
- Wählen Sie die gewünschte Produktionskonfiguration aus der Liste aus.
- Klicken Sie auf die Schaltfläche Details anzeigen [x].
Abbildung : Der Menüpunkt Produktionskonfiguration mit dem Symbol Details anzeigen
- Im nun geöffneten Dialog – der wie die Produktionskonfiguration selbst benannt ist – werden bereits erstellte Varianten angezeigt und es besteht die Möglichkeit, eine neue zu erstellen.
- Klicken Sie auf das Symbol Hinzufügen [x].
Abbildung : Der Varianten-Dialog mit der Möglichkeite eine neue hinzuzufügen
- Im nun geöffneten Dialog Produktionskonfigurationsvariante hinzufügen vergeben Sie im Reiter Allgemein [x] nun einen Namen [x] sowie optional eine Bemerkung [x].
- Öffnen Sie nun den Reiter Vorgänge [x].
Abbildung : Der Dialog Produktionskonfigurationsvariante hinzufügen beim Öffnen mit dem Reiter Allgemein
- Im nun geöffneten Reiter Vorgänge sehen Sie alle der Produktionskonfiguration zugewiesenen Vorgänge. Diese sind initial ausgegraut [x].
- Aktivieren Sie die Schaltfläche Vorgang für diese Variation der Produktionskonfiguration anpassen, um die Anpassung zu starten.
- Ändern Sie die gewünschten Parameter für den aktuellen Vorgang sowie gegebenenfalls für die anderen Vorgänge.
- Klicken Sie dann auf Speichern [x].
- Die Variante wird nun wie in Abbildung ... ersichtlich abgelegt. Durch Auswählen der Variante können Sie diese auch Bearbeiten [x] oder Löschen [x].
Abbildung : Der Dialog Produktionskonfigurationsvariante hinzufügen mit dem Reiter Vorgänge
Kontexte der Erstellung
Die Möglichkeit, eine Produktionskonfigurationsvariante zu erstellen und/oder zu verwenden, ist in verschiedenen Kontexten verfügbar. Dazu zählen die Folgenden:
- Beim Erstellen sowie Bearbeiten einer Produktionsroutine unter Automatisierung > Produktionsroutine –siehe Abbildung ..., in diesem Kontext ist es möglich eine Produktionskonfigurationsvariante hinzuzufügen, zu bearbeiten, zu duplizieren und zu löschen [x].
- Beim Erstellen sowie Bearbeiten eines Hotfolders unter Automatisierung Hotfolder – siehe Abbildung ..., in diesem Kontext ist es möglich eine Produktionskonfigurationsvariante hinzuzufügen, zu bearbeiten, zu duplizieren und zu löschen [x].
- Beim Erstellen eines Automationsauftrages für ausgewählte Einträge unter Artikel > Artikel sowie Auftrag > Motive –siehe Abbildung .... In diesem Kontext ist es möglich, eine Produktionskonfigurationsvariante hinzuzufügen, zu bearbeiten, zu duplizieren und zu löschen [x].
- Beim Erstellen einer Stapelverarbeitung unter Automatisierung > Stapelverarbeitung – siehe Abbildung ..., – beachten Sie: In diesem Kontext ist es lediglich möglich eine Variante auszuwählen, nicht jedoch diese zu bearbeiten oder neu zu erstellen!
Abbildung : Der Dialog Produktionsroutine hinzufügen mit einer Produktionskonfigurationsvariante und den dazugehörigen Optionen
Abbildung : Der Dialog Hotfolder bearbeiten mit einer Produktionskonfigurationsvariante und den dazugehörigen Optionen
Abbildung : Der Dialog Automationsauftrag hinzufügen mit einer Produktionskonfigurationsvariante und den dazugehörigen Optionen
Abbildung : Der Menüpunkt Stapelverarbeitung mit der Möglichkeit eine Produktionskonfigurationsvariante auszuwählen
1.5.2. Produktionskonfiguration – Job-Ticket exportieren
In Version 1.22.0 wurde die Möglichkeit bereitgestellt, ein Jobticket für eine Produktionskonfiguration zu exportieren, sodass die Entwicklung in der Integration über das Format eines Job-Tickets sofort im Bilde ist.
Gehen Sie dafür folgendermaßen vor:
- Navigieren Sie zu Automatisierung > Schnelldruck.
- Wählen Sie die gewünschte Produktionskonfiguration aus der Liste aus.
- Öffnen Sie über das Export–Symbol [x] das dazugehörige Menü.
- Wählen Sie den Eintrag Job-Ticket exportieren [x] aus.
Abbildung : Das Menü Produktionskonfiguration mit der Möglichkeit ein Job-Ticket zu exportieren
- Im nun geöffneten Dialog Job-Ticket exportieren stehen folgende Optionen zur Verfügung:
- Format des Jobtickets [x] – Wählen Sie hier zwischen JSON und XML.
- Verarbeitungsmethode [x] – Wählen Sie hier zwischen Bündel und Fortlaufende Verarbeitung.
- Klicken Sie auf Exportieren [x], um die gewünschten Daten lokal auf Ihren Rechner zu exportieren.
Abbildung : Der Dialog Job-Ticket exportieren
1.5.3. Vorgänge
Im Umfeld der Vorgänge wurden bestehende Vorgänge teilweise verbessert.
Vorgang »Montage-Report exportieren«
Für den Vorgang »Montage-Report exportieren« wurden folgende Änderungen vorgenommen:
- Für das Feld Bemerkung [x] sind Platzhalter verfügbar –klicken Sie dafür auf die Schaltfläche Platzhalter hinzufügen [x], um die Liste abzurufen.
Abbildung : Der Dialog des Vorgangs Montage-Report exportieren
Vorgang »Montageanleitung exportieren«
Der Vorgang »Montageanleitung exportieren« wurde in dieser Version neu hinzugefügt. Dieser Vorgang ermöglicht es nach dem Vorgang »Produktionsauftrag erstellen« mit dem Montage-ModusTiling eine Montageanleitung zu exportieren.
Zur Verwendung des Vorgangs sollten Sie Folgendes beachten:
- Der Vorgang ist lediglich nach dem Vorgang »Produktionsauftrag erstellen« mit dem Montage-Modus Tiling einfügbar –sollten Sie eine Montage in einem anderen Montage-Modus erstellen, wird beim Versuch, die Produktionskonfiguration abzuspeichern, eine Warnung angezeigt.
- Im Gegensatz zum Vorgang »Montage-Report exportieren« werden mit diesem Vorgang alle Parameter für die Montageanleitung zur Verfügung gestellt.
Abbildung : Der Vorgang »Montageanleitung exportieren«
1.5.4. Automationsauftrag – Ersetzen eines Motivs
In Version 1.22.0 wurde die Möglichkeit, das Motiv eines Automationsauftrages zu ersetzen, um beispielsweise eine fehlerhafte Datei auszutauschen, eingeführt. Dabei durchläuft das ersetzte Motiv den gesamten Automationsauftrag. Dafür wurde ein neues Symbol in der Liste der Automationsaufträge hinzugefügt. Motive eines Automationsauftrages können in der Liste der Automationsaufträge innerhalb der Historie sowohl in einem Schnelldruck als auch in einer Stapelverarbeitung ausgewählt und ersetzt werden.
Gehen Sie dafür folgendermaßen vor:
- Navigieren Sie zu Automatisierung > Automationsaufträge.
- Wählen Sie das fehlerhafte Motiv aus der Liste aus.
- Betätigen Sie das Symbol Datei ersetzen. Durch das Ersetzen der Datei wird der gesamte Automatisierungsprozess fr alle Dateien im Automationsauftrag auf der Grundlage der Produktionskonfiguration neu gestartet [x].
- Alternativ können Sie das Motiv auch durch Klick auf das Symbol Detailansicht [x] öffnen. Darin befindet sich dasselbe Symbol [x] –siehe Abbildung ... .
- Es öffnet sich das lokale Verzeichnis – wählen Sie daraus die gewünschte Datei aus.
- Sobald alle fehlerhaften Motive getauscht bzw. gelöscht wurden, wird die Produktionskonfiguration fortgesetzt.
Abbildung : Der Reiter Liste von Automationsaufträgen mit dem Symbol zum Datei ersetzen
Direkte Überführung von Motiven in einen Produktionsauftrag mit Montage
Wenn Motive direkt in einen Produktionsauftrag mit Montage überführt werden und fehlerhaft sind, kann auf die Funktion nicht zugegriffen werden.
Abbildung : Die Detailansicht eines fehlerhaften Motivs in einem Automationsauftrag
1.5.5. Montagezeitpunkt setzen
In dieser Version wurden für das Setzen eines Montagezeitpunktes Änderungen implementiert. Dazu zählt das Unterbinden der Möglichkeit, den Montagezeitpunkt in einem Automationsauftrag vor dem heutigen Datum zu setzen. Für das Setzen kann als variabler Inhalt zwischen den Platzhaltern Aktuelles Datum und Aktuelles Datum und Zeit gewählt werden.
Gehen Sie folgendermaßen vor, um auf die Funktion zuzugreifen:
- Navigieren Sie zu Artikel > Artikel.
- Wählen Sie die gewünschten Artikel aus der Liste der Artikel.
- Unter Weitere Funktionen wählen Sie Automationsauftrag erstellen aus.
- Im nun geöffneten Dialog Automationsauftrag erstellen deaktivieren Sie die Option Motive als Bündel verarbeiten [x].
- Der Einstellungsbereich Montagezeitpunkt [x] ist nun aktiv – bestimmen Sie darin den gewünschten Montagezeitpunkt.
- Zum Hinzufügen eines Platzhalters aktivieren Sie die Schaltfläche Variabler Inhalt [x].
- Über das Symbol Bearbeiten-Symbol [x] öffnet sich der Dialog Platzhalter konfigurieren –hier können Sie zwischen dem Platzhalter Aktuelles Datum und Aktuelles Datum und Uhrzeit auswählen.
Abbildung : Links: Der Dialog Automationsauftrag erstellen mit dem Montagezeitpunkt; Rechts: Der Dialog Platzhalter konfigurieren mit den verfügbaren Platzhaltern
1.5.6. Prozessschritte – Prüfen und weiterleiten an
In dieser Version wurde die Anzeige der Prozessschritte für Automationsaufträge, die an eine andere Produktionskonfiguration übergeben werden, verbessert. Die nachfolgenden Schritte werden entsprechend gedimmt [x], es wird außerdem ein Tooltip [x] ausgegeben, dass das Motiv an eine andere Prozesskette übergeben wurde.
Abbildung : Der Reiter Bündel von Automationsaufträgen mit der neuen Oberfläche
1.5.7. Produktionsautomatoren – Anpassung der Anzeige
In Version 1.22.1 wurde die Anzeige im Menüpunkt Automation > Produktionsautomatoren angepasst und verbessert indem eine übersichtliche Tabelle für die jeweiligen Informationen bereitgestellt wird. Das war bis zu dieser Version nicht der Fall, da sich Teile der Beschreibungen überlappten.
Abbildung : Die neue Übersicht im Menü Produktionsautomatoren
1.6. Neue Benutzeroberfläche
Mit Version 1.21.2 wurde der Umstieg auf die neue Benutzeroberfläche vollzogen, wodurch verschiedene Erweiterungen sowie teils bereits länger geplante Verbesserungen umgesetzt werden konnten. In Version 1.22.1 wurden diese Verbesserungen weiter ausgebaut.
1.6.1. Freigabereport-Vorlage – Hochladen benutzerdefinierter Vorlagen
In dieser Version wurde die Möglichkeit bereitgestellt, einen benutzerdefinierten Freigabereport über die neue Benutzeroberfläche hochzuladen. Die Funktion ist über Administration > Einstellungen > Reporte > Freigabereport Engine-Einstellungen verfügbar. Klicken Sie dafür im Dialog Freigabereport Engine-Einstellungen neben der Freigabereport-Vorlage auf Hinzufügen [x]. Dabei ist es Anwendern möglich, auch einen Pfad für das Zielverzeichnis [x] über den Host anzulegen.
Abbildung : Links: Der Dialog Freigabereport Engine-Einstellungen bearbeiten; Mitte: Der Dialog Reportdefinition hinzufügen; Rechts: Der Dialog Pfad mit der Möglichkeit einen Pfad auszuwählen oder hinzuzufügen
1.6.2. Tags – Zugriff in Listen
In dieser Version wurde für Tags die Möglichkeit bereitgestellt, auf diese schneller in der Benutzeroberfläche zugreifen zu können. Dafür wurde für Artikel, Motive, Aufträge und Produktionsaufträge eine leicht verfügbare Auswahl in der Fußzeile des jeweiligen Listeneintrags implementiert – Tag setzen [x]. Der Tag kann nun auch einfach über das x-Symbol [x] entfernt werden.
Abbildung : Die Liste der Artikel mit der Möglichkeit schnell einen Tag zu setzen und zu entfernen
1.6.3. Statusanzeige – Lange Bezeichnung
In dieser Version wurde für die Statusanzeige bei langen Bezeichnungen ein Zeilenumbruch implementiert, um sie vollständig abbilden zu können. Bis zu dieser Version wurde die Bezeichnung abgeschnitten.
Abbildung : Die Statusanzeige mit einer langen Bezeichnung
1.6.4. Dunkler Modus – Hintergrundflächen
In Version 1.22.1 wurden für den dunklen Modus unter Benutzerkonto > Aussehen der Benutzeroberfläche Änderungen bezüglich einer verbesserten Anzeige implementiert. Dazu zählt, dass Motive mit einem transparenten Hintergrund mit einer weißen Hintergrundfläche in der Vorschau angezeigt werden. Außerdem wird ab dieser Version die Editoroberfläche in der Stanzformen-Bibliothek auch weiß angezeigt.
Abbildung : Links: Ein transparanter Hintergrund für ein Motiv in der Anzeige im dunklen Modus; Rechts: Der Editor in der Stanzformen-Bibliothek
1.6.5. Artikel- und Motivliste – Anzeige von Sonderfarben
In dieser Version wurde die Anzeige der verwendeten Sonderfarben im Fußbereich eines Eintrages in den Listen verbessert, indem bis zu fünf Sonderfarben als Farbblasen [x] angegeben werden. Bei Vorhandensein mehrerer Sonderfarben wird die Anzahl der zusätzlich Sonderfarben in einer eigenen Blase angegeben, welche durch Klick darauf [x] angezeigt werden können.
Abbildung : Die Listenanzeige für einen Artikel mit den Sonderfarben
1.6.6. Name des Produktionsauftrags – Aus Auftrag erzeugen
In Version 1.22.1 wird die Funktion bereitgestellt, dass beim Erstellen getrennter Produktionsaufträge, aus einem Auftrag mit mehreren Motiven heraus, lediglich die systemweit definierten Platzhalter – z.B. ${motif.name} [x] – verwendet werden. Bis zu dieser Version wurde zusätzlich zum definierten Platzhalter auch der Name des Auftrags mitausgegeben.
Abbildung : Die Liste der Produktionsaufträge mit dem Motivnamen für einen aus einen Auftrag erstellten Produktionsauftrag
1.6.7. Ausgabekonfiguration – Anpassung der Farbkorrektur
In dieser Version wurde die Benutzerführung bei der Anpassung der Farbkorrektur geändert. Dafür können geänderte Werte einerseits beim Klick auf die dazugehörige Schaltfläche [x] für den Produktionsauftrag angewendet werden und einerseits gesondert für die jeweilige Vorlage übernommen [x] werden. Es wurde außerdem die Option Sonderfarben in Farbkorrektur einschließen [x] zum Abspeichern für die Vorlage hinzugefügt.
Abbildung : Links: Das Menü Ausgabkonfiguration; Rechts: Der Dialog Farbkorrekturkurven bearbeiten mit der neuen Option
1.6.8. Motiv – Reiter »Protokoll«
Für den Reiter Protokoll wurden folgende kleinen Änderungen für die Schritte »Normalisierungsschritt ausführen – korrigieren und prüfen« sowie für »Motiv-Eigenschaften durch Benutzer geändert« vorgenommen:
- Normalisierungsschritt ausführen – korrigieren und prüfen – Im Schritt werden nur mehr jene Prüfungen und Korrekturen angezeigt, die im Check-in-Profil verwendet worden sind. Bisher wurden alle Prüfungen und Korrekturen angezeigt.
- Motiv-Eigenschaften durch Benutzer geändert – Im Schritt werden nur mehr jene Änderungen angezeigt, die ausgeführt wurden. Die Darstellung bleibt vorerst die Anzeige des DIFF-JSON.
Abbildung : Das Protokoll mit dem Schritt Normalisierungsschritt ausführen – korrigieren und prüfen sowie mit Motiv-Eigenschaften durch Benutzer geändert
1.6.9. Alte Benutzeroberfläche – Nicht mehr unterstützte Funktionen
Folgende Bereiche sind ab Version 1.22.1 nur mehr in der neuen Benutzeroberfläche verfügbar:
- Farbe > Sonderfarben
- Motiv Detailansicht > Sonderfarben bearbeiten
2. Verbesserungen
In Version 1.22.1 wurden folgende Verbesserungen an bestehenden Funktionen implementiert:
2.1. Sonderfarben – Definition und Umgang
In dieser Version wurde die Handhabung von Sonderfarben überarbeitet. Dabei können ab Version 1.22.1 alle Sonderfarben in der Vorschau korrekt gerendert und beim Download verarbeitet und berücksichtigt werden. Die Verbesserung betrifft Sonderfarben sowie Technische Sonderfarben, die Ausgabe als Separation, Hybride Sonderfarben sowie die Markierung als Nicht-druckende Sonderfarbe. Erfahren Sie mehr darüber im Artikel »Sonderfarben in der Applikation $PRODUCT_NAME_WORKFLOW«.
2.2. Anpassung – PDF- bzw. Montageexport
Durch die Änderungen der Definition und des Umgangs bei den Sonderfarben wurden in dieser Version auch beim Exportieren einer Montage bzw. eines PDFs Änderungen implementiert. Dabei kann das Motiv einschließlich aller Sonderfarben heruntergeladen werden sowie nur Motive, nur ausgewählte Technische Farben oder nur ausgewählte Hybride Farben.
Nachfolgend finden Sie eine Detailerklärung zu den Optionen:
- Motiv einschließlich aller Sonderfarben [x] – Es wird das Motiv in der aktuellen Version mit allen Sonderfarben heruntergeladen.
- Nur Motiv [x] – Es wird das Motiv ohne Anzeige der nicht druckenden Farben am Motiv heruntergeladen.
- Nur ausgewählte Technische Farben [x] – Es werden lediglich die ausgewählten technischen Farben heruntergeladen. Bei einer Montage kann darüber hinaus die vertikale Verzerrung (Verzerrung Y) bestimmt werden.
- Nur ausgewählte Hybride Farben [x] – Es werden lediglich die ausgewählten hybriden Farben heruntergeladen
Abbildung : Der Dialog Montage herunterladen mit den Export-Möglichkeiten
2.3. Sonderfarbtyp – Anpassung beim Rendern
In Version 1.22.1 wird die Anpassung bereitgestellt, dass auch Hybride Farben und nicht druckende Farben beim Rendern einer Datei korrekt dargestellt werden. So wird zum Beispiel beim Herunterladen einer ausgewählten hybriden Farbe auch der ausgesparte [x] Inhalt der Datei angezeigt.
Abbildung : Links: Ein Motiv mit allen Sonderfarben; Rechts: Die heruntergeladenen hybriden Farben eines Motivs mit ausgespartem Bereich
2.4. Motiv Detailinformationen – Änderung
Aufgrund der neuen Sonderfarbtypen wurde in dieser Version die Motiv-Detailansicht überarbeitet. Dabei wurden die Einstellungsbereiche Sonderfarben und Zusätzliche Sonderfarben sowie die Auswahl Als zusätzliche Sonderfarbe mit den Aktionen Als nicht-druckende Farbe setzen und Sonderfarbe als systemweite Hybride-Farbe anlegen überarbeitet.
Nachfolgend werden die Änderungen genauer erläutert:
- Einstellungsbereich »Sonderfarben« [x] – Hier werden nur noch druckende Sonderfarben des Motivs angezeigt, somit Sonderfarben und Ausgabe als Separationsfarben
- Einstellungsbereich »Zusätzliche Sonderfarben« [x] – Der Einstellungsbereich »Technische Farben« wurde auf »Zusätzliche Sonderfarben« umbenannt. In diesem Bereich werden die Sonderfarben der Typen »Technische Farben«, »Hybride Farben« sowie »Nicht-druckende Farben« angezeigt .
- Auswahl »Als zusätzliche Sonderfarbe markieren« [x] – Bereitstellen eines Auswahlmenüs, worin ab dieser Version zwei Möglichkeiten angeboten werden:
- Als nicht druckende Farbe setzen [x] – Die Möglichkeit, eine Sonderfarbe vom Einstellungsbereich »Sonderfarbe« in »Zusätzliche Sonderfarben« (vormals »Technische Farben«) zu verschieben, wird entfernt. Anstelle davon wird die Möglichkeit »Als nicht-druckende Farbe setzen« angeboten.
- Sonderfarbe als systemweite Hybride-Farbe anlegen [x] – Es wird die Möglichkeit angeboten, die Sonderfarbe als systemweite hybride Farbe zu definieren.
Abbildung : Die Detailinformationen eines Motivs
3. Kleine Verbesserungen
In dieser Version wurden weitere kleine Verbesserungen umgesetzt. Dazu zählen die folgenden:
3.1. Sonderfarben – Bibliothek
Für die Bibliothek unter Farbe > Sonderfarben wurde in Version 1.22.1 drei kleine Verbesserungen vorgenommen.
3.1.1. Leere Bibliothek erstellen und ändern
In Version 1.22.1 wurde die Möglichkeit bereitgestellt manuell eine Bibliothek anzulegen [x], um darin eigene Farbwerte anzulegen. Der Name [x] der Sonderfarbbibliothek kann auch im Nachhinein noch geändert werden.
Abbildung : Das Menü Sonderfarben mit Links: der Möglichkeit eine neue Sonderfarbbibliothek hinzuzufügen; Rechts: Dem Dialog Sonderfabbibliothek hinzufügen
3.1.2. Sonderfarbe erstellen
Es wurde weiters die Möglichkeit bereitgestellt eine Sonderfarbe manuell in einer Sonderfarbbibliothek anzulegen [x] wobei zwischen den Farbmodi CMYK, LAB und RGB [x] gewählt werden kann.
Abbildung : Links: Das Menü Sonderfarben mit der Möglichkeit eine Sonderfarbe hinzuzufügen; Rechts: Der Dialog Sonderfarbe erstellen
3.1.3. Sonderfarbe löschen
Es wurde in dieser Version die Möglichkeit bereitgestellt einzelne Sonderfarben aus der Sonderfarbbibliothek zu löschen. Wählen Sie dafür den gewünschten Eintrag aus und klicken Sie auf Löschen [x].
Abbildung : Links: Das Menü Sonderfarben mit der Möglichkeit zu Löschen; Rechts: Der Dialog Sonderfarbe löschen
3.2. Motiv-Editor – Barcodes
Ab Version 1.22.1 wird im Motiv-Editor die Möglichkeit bereitgestellt einen Barcode vom Motiv zu entfernen [x].
Abbildung : Links: Der Motiv-Editor mit der Möglichkeit einen Barcode zu löschen; Rechts: Der Dialog Barcode löschen
3.3. Material – Materialstärke berechnen
Ab dieser Version kann für die Materialstärke der gewünschte Wert mit der gewünschten Einheit angegeben werden. Diese Werte werden sofort nach der Eingabe unter Stärke [x] automatisch in µm [x] umgerechnet. Der Dialog ist unter Material > Bearbeiten > Stärke verfügbar.
Abbildung : Links: Der Dialog beim Öffnen mit µm für die Stärke; Mitte: Der Dialog während der Eingabe der gewünschten Stärke; Rechts: Der umgerechnte Wert für Stärke
3.4. Materialausprägung – Als Standard setzen
Ab dieser Version wird eine Materialausprägung, welche in einem Material vorhanden ist, immer als Standard [x] gesetzt. Dies war bis zu dieser Version nicht der Fall; es konnte vorkommen, dass beim Löschen eines Materials das neu hinzugefügte Material nicht als Standard angzeigt wurde.
Abbildung : Ein Material mit gewählter Standard Materialausprägung
3.5. DeviceConnector – Anlegen von Druckern
In Version 1.22.1 wird die Funktion bereitgestellt, dass der Druckername automatisch als Name der Druckkonfiguration im Device Connector festgelegt wird. Bislang wurde als Druckername der Herstellername vorausgefüllt angezeigt.
3.6. Routinen – Deaktivierung von Vorgängen
In dieser Version kann unter Administration > Routinen ein einzelner Vorgang in den jeweiligen Systemroutinen deaktiviert werden. Dafür wurde neben dem Einstellungsbereich Konfiguration der Ausführung ein eigener Schalter [x] implementiert. Beachten Sie: Um eine Konfiguration speichern zu können, muss auch bei Deaktivierung zumindest ein Filter im jeweiligen Vorgang enthalten sein!
Abbildung : Der Dialog Routine bearbeiten mit der Möglichkeit einen Vorgang zu deaktivieren
3.7. DitherMixArray – Hochladen
In Version 1.22.1 wird die Funktion bereitgestellt, dass beim Hochladen eines DitherMixArrays automatisch der Dithermodus [x] und der Wert für die Tintenabstufungen [x] ausgelesen werden, um die Eingabe einfacher zu gestalten.
Abbildung : Der Dialog DitherMixArray hinzufügen mit den vorausgefüllten Werten
3.8. Druckkonfiguration – Valide Felder
Beim Anlegen einer Druckkonfiguration können ab dieser Version nur mehr valide Einträge gemacht werden –so wurde das Feld Tintenabstufungen und DitherMixArray für Druckkonfigurationen mit der Farbtiefe »1« ausgegraut, da sie in diesem Zusammenhang keinen Sinn machen.
Abbildung : Der Reiter Druckkonfiguration mit den verfügbaren Feldern
3.9. Primärschlüssel – Messgeräte
Ab Version 1.22.1 wird der Primärschlüssel [x] auch für die Messgeräte unter Farbe > Verifikation > Messen > Messgeräte angezeigt.
Abbildung : Der Dialog Messen mit dem Primärschlüssel für das Messgerät
3.10. Aktivitäten Dialog – Filter
In dieser Version wurde für den Filter Papierkorb leeren unter Aktivitäten > Filter die Optionen [x] angepasst.
Abbildung : Der Filter Papierkorb leeren mit den verfügbaren Optionen
3.11. Montage–Report – Gebundene Produkte
In dieser Version wurde die Möglichkeit, einen Montagereport für ein gebundenes Produkt zu erzeugen, entfernt. Für Produktionskonfigurationen wurde eine Warnung angezeigt, wenn beim Speichern einer Konfiguration mit diesem Montage-Modus auch der Vorgang »Montage-Report exportieren« vorhanden ist.
3.12. Messgeräte – Allgemeine Verbesserungen
Für die Messergeräte wurden in dieser Version kleine Verbesserungen bezüglich der Parameter, fehlender Übersetzungen, Anordnung der Optionen, Beschreibung und Reihenfolge der Betrachtungswinkel und Änderung der Reihenfolge im Auswahlmenü »Dichte« vorgenommen.
Folgende Verbesserungen wurden vorgenommen:
- i1i0 with i1Pro1 (Rev. A, B, C, D) – Für dieses Messgerät wurde in den Parametern die Messbedingung »M1« entfernt, da diese Bedingung vom Messgerät nicht unterstützt wird.
- i1i0 with i1Pro2 (Rev. E) – Für dieses Messgerät wurden fehlende Übersetzungen in den Messbedingungen ergänzt.
- Anordnung der Parameter –Die Parameter in den Parametersätzen wurden in dieser Version für alle Messgeräte in der gleichen Reihenfolge angeordnet.
- Betrachtungswinkel – CIE Standardbeobachter – Für diesen Parameter wurde die Information »IE Standardbeobachter, der für die XYZ/Lab-Berechnung genutzt wird« hinzugefügt. Dabei wurde auch die Anordnung der Auswahloptionen geändert.
- Parameter »Dichte« –Anordnung der Optionen –Die Anordnung der Optionen wurde angepasst auf E, T, M, A.
3.13. Tinten – Aktualisierte Liste
In Version 1.22.1 wurde die Liste der aktuellen Tinteninformationen aktualisiert.
























































