Veröffentlichungsdatum: 10.03.2026
Erfahren Sie in diesem Artikel, welche
- Neuerungen zur Verfügung stehen,
- Verbesserungen für Anwender umgesetzt wurden und
- Fehlerbehebungen in Version 1.14 des PDF-Editors durchgeführt wurden.
1. Überblick
Mit Version 1.14 können Anwender mit der erweiteren Switch-Workflow-Integration umfassende Neuerungen in den Bereichen Switch-Workflow-Verbindung und dem täglichen Arbeiten mit Dateien und Metadaten, zurückgreifen. Dazu zählen unter anderem das Herstellen von Verbindungen zu bestehenden Workflows, das Ein- und Ausschecken von Dateien, das gezielte Weiterleiten an ausgehende Verbindungen sowie das Anzeigen und Bearbeiten zugehöriger Medadaten. Darüber hinaus wurden Verbesserungen implementiert, die Sie beim Arbeiten mit dem PDF-Editor unterstützen.
Im Reiter Verbinden bei aktiver Verbindung zu einem Switch-Workflow können Anwender auf eine intuitive Symbolübersicht zur schnellen Statuserkennung, detaillierte Informationsanzeigen sowie Funktionen zum Sperren und Entsperren von Dateien zur Verfügung. Flexible Filtermöglichkeiten erleichtern zudem das Auffinden relevanter Einträge. Ergänzend unterstützt die Möglichkeit, Objekte gezielt einer Ebene zuzuweisen, eine strukturierte und nachvollziehbare Organisation innerhalb des Switch-Workflows.
1.1. Neuerungen
Folgende neue Funktionen wurden umgesetzt:
- Switch-Workflow – Verbindung – Ab dieser Version wird dem Anwender die Möglichkeit bereitgestellt sich mit einem Switch-Workflow zu verbinden. Anwender können gezielt eine Verbindung zu einem Switch-Workflow aufbauen und wahlweise alle Dateien sämtlicher Kontrollpunkte oder ausschließlich die Dateien eines ausgewählten Kontrollpunktes in der Liste anzeigen lassen. Die Verbindung unterstützt selbstverständlich auch HTTPS für eine sichere Kommunikation. Zusätzlich wird eine automatische Wiederverbindung bereitgestellt, sodass die Verbindung bei einem Verbindungsabbruch selbständig erneut aufgebaut wird. [PPDPDF-1949] [PPDPDF-1746]
- Switch-Workflow – Aktionen – In Version 1.14 stehen für ausgewählte Einträge in der Dateiliste eines Kontrollpunktes kontextbezogene Aktionen – wie bespielsweise Dateien ein- oder auszuchecken, an ausgehende Verbindungen weiterleiten, Metadaten anzeigen sowie Dateien sperren bzw. entsperren, zur Verfügung. [PPDPDF-827] [PPDPDF-177]
- Switch-Workflow – Übergabepunkte – Ab dieser Version wird dem Anwender die Möglichkeit bereitgestellt, lokal geöffnete Druckdaten an einen Übergabepunkt in einem verbundenen Switch-Workflow zu übergeben. Dabei wird die Datei hochgeladen, alle die mit dem Switch-Workflow verbundenen Übergabepunkte angezeigt sowie die zugehörigen Metadaten übergeben. [PPDPDF-1938] [PPDPDF-1907]
- Switch-Workflow – Änderungen speichern – Mit Version 1.14 wird dem Anwender die Möglichkeit bereitgestellt, aus einem Switch-Workflow ausgecheckte Dateien gleich nach der Bearbeitung wiederum in den Workflow einzuchecken. Wird eine veränderte Datei wieder eingecheckt, so wird ein Dialog angezeigt, worin der Anwender die gewünschte Ausgangsverbindung auswählen kann – sofern der Kontrollpunkt entsprechende Ausgabeverbindungen anbietet. [PPDPDF-1743] [PPDPDF-1904] [PPDPDF-1906] [PPDPDF-1902] [PPDPDF-1738] [PPDPDF-1905] [PPDPDF-1903] [PPDPDF-1958] [PPDPDF-1884] [PPDPDF-1927] [PPDPDF-1935] [PPDPDF-1936]
- Reiter »Verbinden« bei Verbindung mit Switch-Flow – Ab dieser Version wird dem Anwender die Möglichkeit bereitgestellt, zusätzliche Informationen – wie beispielsweise zusätzliche Symbole mit entsprechenden Informationen, Bereitstellen von Switch-Informationen zuu einem Switch-Job im TT, Sperren / Entsperren von Dateien sowie die Bereitstellung von mehreren typischen Filter- und Suchmöglichkeiten von Switch-Workflow. [PPDPDF-1945] [PPDPDF-1924] [PPDPDF-1948] [PPDPDF-1890]
- Objekte auf Ebene legen – Im PDF-Editor wird die Möglichkeit geboten, Objekte durch einfaches Ziehen auf den Ebenennamen einer Ebene zuzuweisen. [PPDPDF-1266]
Zugrunde liegende MAKO-Version
Mit Version 1.14 des PDF-Editors wird MAKO 8.3 verwendet.
1.2. Verbesserungen
Folgende Verbesserungen wurden in Version 1.14 umgesetzt:
- Seitenrahmen setzen – Ab dieser Version wurde der bestehende Dialog »Seitenrahmen bearbeiten« zur Gänze überarbeitet und die Möglichkeit der Seitenrahmen zu ändern wesentlich vereinfacht. [PPDPDF-1619]
- Reiter »Verbinden«– In dieser Version wurde der Reiter »Verbinden« in Bezug auf die Übersicht und klare Benutzerführung überarbeitet. [PPDPDF-1945] [PPDPDF-1768] [PPDPDF-1785]
- Prüfergebnisse anzeigen – Ab dieser Version wurde die Anzeige von Prüfergebnissen einerseits für Switch-Workflows (in Verbindung mit pdfToolbox) eingebaut und der Dialog entsprechend optimiert. [PPDPDF-1824] [PPDPDF-1953]
- Dark Modus – Ab Version 1.14 wurde eine bessere Abgrenzung von schwarzen »Bubbles« zum Hintergrund implementiert. [PPDPDF-1940]
- Dialog »Über PDF-Editor« – Ab dieser Version werden weiterführende Informationen im Dialog »Über PDF-Editor« bereitgestellt – wie beispielsweise Versionsnummer, Entwicklungsfirma, Mitwirkende, Möglichkeit auf LOG-Dateien zu springen sowie die aktuellen Lizenzinformationen anzuzeigen. [PPDPDF-1894]
- Vergleichsmodus beim Visualisieren – Ab dieser Version wird die Möglichkeit bereitgestellt, die Seitenrahmen aus- bzw. einzublenden, wenn sich der Anwender im Vorgang des Vergleichens von zwei Versionen befindet. [PPDPDF-1475]
- Sofort Anwenden – In Version 1.14 wurde im Reiter »Bearbeiten > Objekt« die Option Sofort anwenden für die Normalansicht entfernt. Die Option wird jedoch weiterhin im Debug-Modus (einschaltbar über die Einstellungen) zur Verfügung stehen. [PPDPDF-1883]
- Anzahl der ausgewählten Objekte anzeigen – Ab dieser Version wird dem Anwender die Möglichkeit bereitgestellt, in der Benutzeroberfläche anzuzeigen, wie viele Objekte aktuell ausgewählt sind. Die Anzeige wird in der Fußzeile des PDF-Editors angezeigt, wenn der Debug-Modus (einschaltbar über die Einstellungen) aktiviert ist. Diese Information wird in zukünftigen Versionen an einer adäquateren Stelle angezeigt werden. [PPDPDF-1919]
- Anzeige der Fehlermeldung vom Lizenzserver – Ab dieser Version wird der Dialog zur Anzeige von Fehlermeldungen, die auf Grund der Lizensierung vom Lizenzserver gemeldet werden, in einer für den Anwender leichter verständlicheren Form angeboten. [PPDPDF-1412]
- Neue Sprachversion »Niederländisch« – In Version 1.14 kann im PDF-Editor auch die Sprache Holländisch ausgewählt werden. [PPDPDF-1910]
1.3. Fehlerbehebungen
Folgende Fehler (Bugs) wurden mit diesem Release im PDF-Editor behoben:
- Zuweisung von ICC-Profilen – Im Reiter »Listen > Bilder« konnten ausgewählten Bilder in unterschiedlichen Farbräumen ICC-Profile zugewiesen werden, die nicht zutreffend waren. Dieser Fehler wurde durch die Implementierung behoben, dass Graustufen Bildern nur Graustufen ICC-Profile, indizierten Bildern nur ICC-Profile, RGB-Bilder nur RGB ICC-Profile, CMYK-Bilder nur CMYK ICC-Profile und Lab-Bildern keine ICC-Profile zugewiesen werden können. [PPDPDF-1791]
- Vorschaubild für einzelne Bilder – Im Reiter »Listen > Bilder« wurden die Vorschaubilder für einzelne Bilder nicht angezeigt. Der teilweise auftretende Fehler konnte behoben werden. [PPDPDF-1682]
- Transparenzen verflachen – In Zusammenhang mit der Ausnahme von Sonderfarben aus der Transparenzverflachung konnten in bestimmten Konstrukten mit Technischen Farben fehlerhafte Ergebnisse auftreten. Diese Probleme wurden eingegrenzt und behoben. [PPDPDF-1833]
- Editieren von Texten – Beim Bearbeiten von konturiertem Text wurde dieser bislang in einzelne Glyphen aufgelöst, wodurch eine konsistente Textbearbeitung nicht mehr möglich war. Durch das Update von MAKO 8.3 konnte dieses Verhalten korrigiert werden. Konturierte Texte lassen sich nun wieder editieren – die gewünschte Änderung muss aktuell in zwei Schritten durchgeführt werden: einmal für die eigentliche Korrektur und einmal für die Textanpassung. [PPDPDF-1867]
- Speichermanagement – Bei bestimmten komplexen PDF-Dateien konnte der PDF-Editor den belegten Speicher nicht in allen Fällen korrekt freigeben, was dazu führte, dass der Editor nicht mehr reagierte. Mit dem Update auf MAKO 8.3 wurde das Speichermanagement optimiert, sodass die Speicherfreigabe verbessert und das beschriebene Verhalten behoben werden konnte. [PPDPDF-1740] [PPDPDF-1780]
Finden Sie nachstehend eine detaillierte Beschreibung aller Änderungen in den Kategorien Neuerungen und Verbesserungen.
2. Neuerungen
Ein zentraler Entwicklungsschwerpunkt dieser Version liegt in der erweiterten Integration des PDF-Editors in den Switch-Workflow. Ziel ist es eine durchgängige, effiziente und workflowgestützte Arbeitsprozesse weiter zu optimieren. In diesem Zusammenhand wird der PDF-Editor direkt als Client in den Produktionsprozess eingebunden und erhält Zugriff auf alle Jobs, die sich aktuell an den definierten Haltepunkten im Workflow befinden.
Die in den Abschnitten 2.1 bis 2.5 beschriebenen Neuerungen stehen in direktem Zusammenhang mit diesem Entwicklungsschwerpunkt und unterstützen eine noch engere Verzahnung zwischen dem PDF-Editor und Switch-Workflow.
Regeln für die Dateiverwaltung
Bitte beachten Sie, dass das Speichern einer Datei im PDF-Editor die bestehende Datei im Haltepunkt des Switch-Flows überschreibt. Zum Hinzufügen neuer Dateien oder zum Entfernen bestehender Dateien verwenden Sie den Switch Client anstelle.
Zudem kann jeder Benutzer nur eine aktive Sitzung gleichzeitig verwenden. Eine erneute Anmeldung beendet die zuvor bestehende Sitzung automatisch.
2.1. Switch-Workflow – Verbindung
Ab Version 1.14 des PDF-Editors wird die Möglichkeit bereitgestellt, sich mit dem Switch-Workflow zu verbinden. Ab Version 1.13 wurde erstmalig im PDF-Editor die Möglichkeit bereit gestellt, »Kontrollpunkte« (Checkpoints) eines Switch-Workflows direkt über den PDF-Editor zu überwachen, Dateien von dort im PDF-Editor zu öffnen und anschließend an eine ausgehende Verbindung für den jeweiligen Haltepunkt weiterzuleiten. Die Kommunikation erfolgt dabei über den Switch-HTTP-Dienst (Standardport 51088).
Mit dieser Integration wird die nahtlose Übergabe fehlerhafter oder zu prüfender PDF-Dateien aus einem Switch-Flow direkt in den PDF-Editor sowie eine Rückführung der korrigierten Dateien in den vordefinierten Produktionsprozess ermöglicht.
Folgende Voraussetzungen müssen hinsichtlich des Enfocus Switch-Flows gegeben sein:
- Im Switch-Flow muss zumindest ein Kontrollpunkt definiert sein – es können aber auch mehrere Kontrollpunkte vorhanden sein.
- Die Verbindung wird im Einstellungsbereich Verbinden über den Switch Port:
51088. - Sobald die Verbindung steht werden die im Kontrollpunkt angehaltenen Druckdaten im PDF-Editor im Einstellungsbereich Verbinden im Seitenpanel mit den wichtigsten Zusatzinformationen als auch eine Vorschau gelistet.
- Dateien können im Seitenpanel durch einen Doppelklick im PDF-Editor geöffnet werden.
- Ausgeführte Änderungen werden nach dem Editieren der PDF-Datei zurückgesichert. (Voraussetzung: Der Switch Kontrollpunkt lässt dies zu).
- Beim Speichern kann die Datei an eine im Kontrollpunkt definierte Ausgabeverbindung übergeben werden. Diese werden im Kapitel Anzeigen von Ausgangsverbindungen näher beschrieben.
Funktionszusammenhang von Haltepunkten, Kontrollpunkten und Übergabepunkten im Switch-Workflow
Im Switch-Workflow übernehmen Haltepunkte, Kontrollpunkte und Übergabepunkte unterschiedliche Funktionen innerhalb der Prozesssteuerung:
- Haltepunkt – Ein Haltepunkt unterbricht den Workflow gezielt, bis eine manuelle Aktion oder Freigabe erfolgt. Er dient der bewussten Prozesspause, beispielsweise für eine inhaltliche Prüfung oder Entscheidung durch einen Anwender.
- Kontrollpunkt – Ein Kontrollpunkt ist eine technische Prüf- und Entscheidungsstelle. Hier wird der aktuelle Zustand eines Dokuments oder Prozessschritts bewertet (z. B. Regelkonformität, Vollständigkeit von Daten). Auf Basis des Ergebnisses wird der weitere Ablauf gesteuert (Fortsetzung, Stopp oder Verzweigung).
- Übergabepunkt – Ein Übergabepunkt definiert den formalen Abschluss eines Workflow-Schritts. Das Dokument wird technisch finalisiert und an den nächsten Verarbeitungsschritt, eine andere Rolle oder ein externes System bergeben. Der Übergabepunkt trifft selbst keine Prüfentscheidung.
Zusammen gewährleisten diese Elemente eine strukturierte, kontrollierte und nachvollziehbare Prozessführung innerhalb des Switch-Workflows.
Für die Verbindung mit einem Switch-Workflow stehen Ihnen im PDF-Editor verschiedene Verbindungsoptionen zur Verfügung. Sie können dabei nicht nur eine, sondern auch mehrere Switch-Workflows gleichzeitig anbinden. Im Folgenden werden die drei Verbindungsoptionen kurz näher erläutert:
2.1.1. Verbindung aufbauen
Ab dieser Version wird dem Anwender die Möglichkeit bereitgestellt, sich mit einem Switch-Workflow zu verbinden. Dadurch wird dem Anwender in der Liste entweder die Dateien aller Kontrollpunkte oder nur die Dateien eines ausgewählten Kontrollpunktes angezeigt.
Um sich mit dem Switch-Workflow zu verbinden, gehen Sie folgendermaßen vor:
- Öffnen Sie den PDF-Editor und navigieren Sie zum Reiter Verbinden [2] (Abbildung 1). Achten Sie darauf, dass zunächst keine Verbindung besteht. Falls bereits eine Verbindung angezeigt wird, trennen Sie diese zuerst über die entsprechende Schaltfläche [3], bevor Sie eine neue Verbindung herstellen.
- Klicken Sie auf das Stift-Symbol [1], um den Dialog Verbindung hinzufügen zu öffnen (Abbildung 1). In diesem Dialog können Sie nun eine neue Verbindung zum Switch-Workflow erstellen.
Abbildung 1: Der Reiter Verbinden im PDF-Editor
- Geben Sie im Eingabefeld Verbindungsname [4] den gewünschten Verbindungsnamen ein, den Sie frei wählen können. In unserem Beispiel verwenden wir PPD Switch.
- Wählen Sie im Auswahlmenü Typ [5] den Eintrag Enfocus Switch aus.
- Geben Sie im Eingabefeld Server [6] die IP-Adresse
xxx.xxx.xxx.xxxsowie im Eingabefeld Port [7] die Portnummer51088ein. Hinweis: Eine bestehende Verbindung kann man nur ändern, wenn sie derzeit nicht aktiv mit dem Server verbunden ist. Wenn man im Eingabefeld Server keinen Eintrag vornimmt, dann wird automatisch die IP-Adresse übernommen. - Als Benutzername [9] geben Sie
administratorein, das Passwort [10] ist optional und kann aus diesem Grund leer bleiben. - Schließen Sie den Dialog durch Klick auf die Schaltfläche Verbinden [11] ab.
- Die Verbindung zum Switch-Workflow ist nun hergestellt . Die neu erstellte Verbindung steht ab sofort im Auswahlmenü zur Verfügung.
Abbildung 2: Der Dialog Verbindung hinzufügen mit ausgewähltem Typ Enfocus Switch
Im Dialog Verbindung hinzufügen können Sie durch Aktivieren der Checkbox »HTTPS benutzen« [8] (Abbildung 2) eine sichere HTTPS-Verbindung zum Switch-Workflow einrichten. Über die Schaltfläche »Nur speichern« [12] (Abbildung 2) werden die eingegebenen Verbindungsdaten gespeichert, ohne dass die Verbindung sofort aufgebaut wird. Sie können den Verbindungsaufbau zu einem späteren Zeitpunkt manuell starten.
Kontrollpunkte: Prüf- und Entscheigungsstellen im Switch-Workflow
Kontrollpunkte sind technische Prüf- und Entscheidungsstellen innerhalb eines laufenden Switch-Workflows. Sie entsprechen bestehenden Ordnern (Folder) im Swith-Workflow und dienen der Bewertung des aktuellen Status eines Dokuments oder Prozessschritts.
An einem Kontrollpunkt wird unter anderem geprüft:
- Sind alle erforderlichen Daten vorhanden?
- Wurden definierte Regeln oder Parameter eingehalten?
- Ist das Ergebnis technisch valide?
Auf Basis dieser Prüfung wird entschieden, ob der Workflow:
- automatisch fortgesetzt wird,
- angehalten wird, oder
- in einen alternativen Ablauf verzweigt.
Wichtig: Ein Kontrollpunkt übernimmt ausschließlich die Prüf- und Entscheidungsfunktion. Er führt keine aktive Übergabe oder Weiterleitung von Dateien durch; diese erfolgt durch die definierte Workflow-Logik.
Verfügbare Kontrollpunkte im PPD Switch
Im PPD Switch stehen verschiedene Kontrollpunkte [13] (Abbildung 3) zur Verfügung, über die Dateien innerhalb des Switch-Workflows gezielt gesteuert und verarbeitet werden können:
- Alle Kontrollpunkte – Zeigt alle im Switch-Workflow verfügbaren Kontrollpunkte an. Es können mehrere Kontrollpunkte gleichzeitig ausgewählt werden.
- PDF Editor Checkpoint 1 – Standard-Kontrollpunkt für die Bearbeitung und Prüfung von Dateien im PDF-Editor. Dateien können hier geöffnet, überprüft und bearbeitet werden. Änderungen werden nach der Bearbeitung automatisch zurückgesichert.
- PDF Editor Checkpoint 2 (multi output, view only) – Kontrollpunkt zur Anzeige mehrerer Ausgaben. Dateien können hier ausschließlich angezeigt, aber nicht bearbeitet werden. Dieser Check Point eignet sich besonders für Versionsprüfungen oder Freigabeprozesse ohne Bearbeitungsrechte.
- read only checkpoint – Nur Lese-Kontrollpunkt, bei dem Dateien ausschließlich eingesehen, jedoch nicht bearbeitet werden können. Ideal für Prüf- und Freigabeschritte innerhalb des Switch-Workflows.
Diese Auswahlmöglichkeiten [14] (Abbildung 3) sorgen dafür, dass Dateien gezielt an die passenden Kontrollpunkte weitergeleitet werden und nur von berechtigten Anwendern bearbeitet werden können.
Abbildung 3: Der Reiter Verbinden mit den im PPD Switch-Workflow verfügbaren Kontrollpunkten
2.1.2. Unterstützung über Switch- HTTP-Dienst
Der PDF-Editor unterstützt den Aufbau einer sicheren Verbindung zu einem Switch-Workflow über HTTPS. Diese verschlüsselte Verbindung sorgt dafür, dass alle Daten die zwischem dem PDF-Editor und dem Switch-Server ausgetauscht werden, geschützt und vor unbefugtem Zugriff gesichert sind.
Dadurch können Sie Dateien, Metadaten und Workflow-Informationen sicher übertragen, während die Integrität und Vertraulichkeit Ihrer Daten jederzeit gewährleistet bleibt.
Wie funktioniert die HTTPS-Verbindung?
Beim Einrichten der Verbindung geben Sie die Serveradresse des Switch-Servers unter Verwendung des HTTPS-Protokolls an. Der PDF-Editor stellt anschließend automatisch eine sichere Verbindung zum Switch-Server her und überprüft die Integrität der Verbindung. Nach erfolgreichem Verbindungsaufbau stehen Ihnen alle Workflow-Funktionen wie gewohnt zur Verfügung. Dazu zählen unter anderm das Öffnen von Dateien, das Einchecken und Weiterleiten von Dokumenten sowie das Anzeigen und Bearbeiten von Metadaten.
Durch die Nutzung von HTTPS wird die gesamte Kommunikation zwischen dem PDF-Editor und dem Switch-Server verschlüsselt übertragen. Dadurch sind die ausgetauschten Daten vor unbefugtem Zugriff geschützt. Besonders in Netzwerkumgebungen mit erhöhten Sicherheitsanforderungen sorgt diese Verbindung für eine zuverlässige und sichere Datenübertragung.
2.1.3. Automatisch verbinden
Der PDF-Editor überwacht die aktive Verbindung zum Switch-Workflow kontinuierlich im Hintergrund. Sollte die Verbindung – beispielsweise durch Netzwerkunterbrechungen, Server-Neustarts oder Zeitüberschreitungen – unerwartet unterbrochen werden, stellt der PDF-Editor die Verbindung zum Switch-Workflow automatisch wieder her.
Durch diese automatische Wiederverbindung bleibt die Integration im Switch-Workflow stabil. Mögliche Unterbrechungen im Produktionsprozess werden dadurch auf ein Minimum reduziert und ein unterbrechungsfreies Arbeiten wird bestmöglich unterstützt.
2.2. Switch-Workflow – Aktionen
Für ausgewählte Einträge in der Dateiliste eines Kontrollpunkts stehen verschiedene Aktionen zur Verfügung. Sie können diese Aktionen entweder über die Fußzeile im Reiter Verbinden oder über einen Rechtsklick im Kontextmenü aufrufen. Die folgenden Aktionen sind verfügbar:
2.2.1. Datei einchecken
Ab Version 1.14 des PDF-Editors steht die Aktion Aktuelle Datei einchecken [15] zur Verfügung. Mit dieser Aktion kann eine im PDF-Editor geöffnete Datei direkt an einen definierten Übergabepunkt eines verbundenen Switch-Workflows übergeben werden.
Nach Auswahl des gewünschten Übergabepunkts wird die Datei zusammen mit den zugehörigen Metadaten an den Switch-Workflow übertragen und dort für die weitere Verarbeitung bereitgestellt.
Wenn Sie eine im PDF-Editor geöffnete Datei in einen Switch-Workflow einchecken möchten, gehen Sie folgendermaßen vor:
- Öffnen Sie den PDF-Editor und laden Sie die gewünschte Datei über den Menüpunkt Datei > Öffnen hoch.
- Navigieren Sie zum Reiter Verbinden [2] (Abbildung 1).
- Wählen Sie im Auswahlmenü die gewünschte Verbindung – z.B. PPD Switch [14] (Abbildung 3) und klicken Sie anschließend auf das Symbol Verbinden [3] (Abbildung 1). Die Verbindung zum gewünschten Switch-Workflow wird nun hergestellt.
- Wechseln Sie nun in die Fußleiste des Reiters und klicken Sie auf das Symbol Aktuelle Datei einchecken [16] (Abbildung 4).
- Es öffnet sich ein Dialogfenster zur Bestätigung des Eincheck-Vorgangs [15] (Abbildung 4). Bestätigen Sie diesen mit OK.
- Anschließend erscheint der Dialog Übergabepunkt auswählen.
- Wählen Sie im Auswahlmenü den gewünschten Übergabepunkt per Mausklick aus. Der ausgewählte Übergabepunkt [17] wird mit einem Häkchen markiert.
- Über die Schaltfläche Metadaten [18] (Abbildung 4) können Sie die zur aktuell geöffneten Datei gehörenden Informationen bearbeiten. Weiß hinterlegte Felder sind editierbar. Pflichtfelder – z.B. Name of Job* [20] (Abbildung 5) – sind mit einem Stern gekennzeichnet und müssen ausgefüllt werden. In einem Pulldown-Menü [21] (Abbildung 5) können Sie optional zwischen den Einträgen a, b oder c wählen. Diese Kennzeichnung dient der eindeutigen Unterscheidung technisch gleichartiger Übergabe- oder Verarbeitungspunkte innerhalb desselben Workflows. Standardmäßig ist a vorausgewählt.
- Bestätigen Sie Ihre Eingaben mit einem Klick auf OK [22]. Sie gelangen anschließend zurück zum Dialog Übergabepunkt auswählen.
- Wählen Sie abschließend den gewünschten Übergabepunkt aus und bestätigen Sie erneut mit OK [19].
- Die Datei wird nun in den ausgewählten Switch-Workflow eingecheckt und erscheint anschließend in der entsprechenden Dateiliste des Switch-Workflows zur weiteren Verarbeitung.
Abbildung 4: Links: Der Reiter Verbinden mit aktiv hergestellter Verbindung zum PPD Switch-Workflow sowie die Fußleiste mit dem Symbol Aktuelle Datei einchecken; Rechts: Der Dialog Übergabepunkt auswählen mit dem ausgewähltem Übergabepunkt PDF Editor Input 1
Abbildung 5: Der Dialog Metadaten für das aktuell im PDF-Editor geöffnete Dokument, welches in den Switch-Workflow eingescheckt werden soll
2.2.2. Datei ausschecken
Mit der Aktion Ausgewählte Datei auschecken [23] kann eine an einem Kontrollpunkt ausgewählte Datei [24] direkt im PDF-Editor geöffnet werden. Dabei wird die Datei aus dem Switch-Workflow ausgecheckt und für die Bearbeitung im PDF-Editor bereitgestellt.
Der Checkout kann auf zwei Arten ausgelöst werden:
- Über das Symbol Ausgewählte Datei auschecken [23] in der Fußleiste des Reiters Verbinden, oder
- Durch einen Doppelklick auf den gewünschten Dateieintrag in der Liste.
Um eine Datei aus dem Switch-Workflow auszuchecken, gehen Sie folgendermaßen vor:
- Öffnen Sie den PDF-Editor und wechseln Sie in den Reiter Verbinden [2] (Abbildung 1).
- Wählen Sie im Auswahlmenü die gewünschte Verbindung (z.B. PPD Switch) aus und klicken Sie auf das Symbol Verbinden [3] (Abbildung 1). Die Verbindung zum gewünschten Switch-Workflow wird nun hergestellt.
- Klicken Sie in der Dateiliste auf die gewünschte Datei, die Sie auschecken möchten. Der ausgewählte Eintrag wird in der Liste [24] hervorgehoben.
- Klicken Sie in der Fußleiste auf das Symbol Ausgewählte Datei auschecken [23] – oder führen Sie einen Doppelklick auf den entsprechenden Dateieintrag aus.
- Die Datei wird nun aus dem Switch-Workflow ausgecheckt und direkt im PDF-Editor geöffnet. Sie steht anschließend sofort zur Bearbeitung zur Verfügung.
- Über den Menüeintrag Fenster > Prüfergebnisse anzeigen oder mit dem Tastenkürzel
Strg + Shift + Pkönnen Sie die zugehörigen Prüfergebnisse einsehen. - Nach Abschluss der Bearbeitung können Sie die Datei – wie im Abschnitt Datei einchecken beschrieben – wieder in den Switch-Workflow einchecken.
Abbildung 6: Der Reiter Verbinden mit ausgewählter Datei zur Ausführung der Aktion Aktuelle Datei auschecken
2.2.3. An ausgehende Verbindung weiterleiten
Mit der Aktion Ausgewählte Datei an ausgehende Verbindung weiterleiten [25] können Sie eine Datei direkt an eine vom Switch-Server für den jeweiligen Kontrollpunkt definierte Ausgabeverbindung übergeben – ohne dass die Datei zuvor im PDF-Editor geöffnet werden muss.
Der PDF-Editor ruft dabei automatisch die am Kontrollpunkt konfigurierten Ausgabeverbindungen über die Switch-Schnittstelle ab und stellt diese zur Auswahl bereit (z.B. Outgoing Connection 1 und Outgoing Connection 2 [26]). Nach Auswahl der gewünschten Verbindung wird die Datei serverseitig an die entsprechende Zielverbindung übergeben.
Da die Weiterleitung ohne lokales Öffnen oder erneutes Speichern erfolgt, bleibt die Datei unverändert und wird innerhalb des Switch-Workflows direkt an den nächsten Verarbeitungsschritt übergeben.
Die Weiterleitung kann auf zwei Arten erfolgen:
- Über das Symbol Ausgewählte Datei an ausgehende Verbindung weiterleiten [25] in der Fußleiste des Reiters Verbinden [2] (Abbildung 1)
- Über das Kontextmenü, indem Sie die gewünschte Datei in der Liste auswählen und anschließend mit einem Rechtsklick die Option Weiterleiten... wählen.
In beiden Fällen öffnet sich der Dialog Ausgehende Verbindung auswählen, in dem Sie die gewünschte Zielverbindung auswählen und mit OK [27] bestätigen.
Wenn Sie eine ausgewählte Datei an eine ausgehende Verbindung weiterleiten möchten, gehen Sie folgendermaßen vor:
- Öffnen Sie den PDF-Editor und wechseln Sie zum Reiter Verbinden [2] (Abbildung 1).
- Wählen Sie im Auswahlmenü die gewünschte Verbindung (z.B. PPD Switch) aus und klicken Sie anschließend auf Verbinden.
- Die Verbindung zum Switch-Workflow wird nun hergestellt.
- Markieren Sie in der Dateiliste die Datei, die weitergeleitet werden soll. Der ausgewählte Eintrag wird in der Liste hervorgehoben.
- Klicken Sie in der Fußleiste auf das Symbol Ausgewählte Datei an ausgehende Verbindung weiterleiten. Alternativ können Sie die entsprechende Aktion über das Kontextmenü per Rechtsklick auf den Dateieintrag auswählen.
- In beiden Fällen öffnet sich der Dialog Ausgehende Verbindung auswählen. Wenn mehrere ausgehende Verbindungen verfügbar sind, wählen Sie im angezeigten Dialog die gewünschte Zielverbindung aus.
- Bestätigen Sie Ihre Auswahl mit OK [27]. Die Datei wird anschließend an die gewählte ausgehende Verbindung übergeben und im Switch-Workflow entsprechend weiterverarbeitet.
Abbildung 7: Links: Der Reiter Verbinden mit dem Symbol An ausgehende Verbindung weiterleiten; Rechts: Der Dialog Ausgehende Verbindung auswählen mit der ausgewählten Verbindung Outgoing Connection 2
2.2.4. Metadaten anzeigen
Ab Version 1.14 können Sie im PDF-Editor Metadaten, welche von einem Kontrollpunkt im Switch-Workflow bereitgestellt werden, direkt anzeigen und bearbeiten. Auch benutzerdefinierte Felder können hierbei genutzt werden. So haben Sie direkten Zugriff auf alle workflowrelevanten Informationen, ohne den aktuellen Verarbeitungsschritt verlassen zu müssen, und können Dateien effizient verwalten.
Welche Metadaten angezeigt werden und welche Abhängigkeiten dabei gelten, wird in der Konfiguration des jeweiligen Kontrollpunkts im Switch-Workflow definiert. Nur die für den aktuellen Prozessschritt relevanten Felder werden an den PDF-Editor übergeben. Beim Öffnen einer Datei aus dem Workflow werden die vom Kontrollpunkt freigegebenen Metadaten automatisch an den PDF-Editor übertragen und dort strukturiert angezeigt. Änderungen an den Metadaten können direkt im PDF-Editor vorgenommen und anschließend an den Switch-Workflow zurückgegeben werden. Die aktualisierten Metadaten stehen dann für nachfolgende Workflow-Schritte zur weiteren Verarbeitung zur Verfügung.
Um die Metadaten einer Datei zu bearbeiten, stehen Ihnen zwei Möglichkeiten zur Verfügung:
- Über das Symbol Metadaten ansehen [28] in der Fußleiste des Reiters Verbinden
- Über das Kontextmenü, indem Sie die gewünschte Datei in der Liste auswählen und anschließend mit einem Rechtsklick die Option Metadaten bearbeiten... wählen.
Um Metadaten einer Datei zu bearbeiten, gehen Sie dazu folgendermaßen vor:
- Öffnen Sie den PDF-Editor und wechseln Sie in den Reiter Verbinden [2] (Abbildung 1).
- Wählen Sie im Auswahlmenü die gewünschte Verbindung (z.B. PPD Switch) aus und klicken Sie auf Verbinden.
- Die Verbindung zum Switch-Workflow wird nun hergestellt.
- Markieren Sie in der Dateiliste die Datei, deren Metadaten Sie bearbeiten möchten. Der ausgewählte Eintrag wird in der Liste hervorgehoben.
- Öffnen Sie den Dialog Metadaten entweder über Symbol Metadaten ansehen [28] (Abbildung 8) in der Fußleiste oder über das Kontextmenü per Rechtsklick auf die Datei und wählen Sie dort die Option Metadaten bearbeiten....
- In beiden Fällen öffnet sich ein Dialogfenster mit den vom Kontrollpunkt freigegebenen Metadatenfeldern. Weiß hinterlegte Felder sind editierbar. Pflichtfelder sind entsprechend durch einen Stern (*) gekennzeichnet und müssen von Ihnen ausgefüllt werden. Pulldown-Menüs und andere Abhängigkeiten werden entsprechend der Workflow-Konfiguration dargestellt.
- Bestätigen Sie Ihre Eingaben mit OK [29]. Die Änderungen werden an den Switch-Workflow übertragen.
- Die geänderten Metadaten stehen nun für die weiteren Workflow-Schritte zur Verfügung.
Dieser strukturierte Ablauf gewährleistet, dass alle relevanten Informationen vollständig und korrekt erfasst werden und der Switch-Workflow reibungslos fortgesetzt werden kann.
Abbildung 8: Links: Die Fußzeile des Reiters Verbinden mit dem Symbol Metadaten ansehen, über das der Dialog Metadaten geöffnet wird; Rechts: Der Dialog Metadaten mit den weiß hinterlegten Eingabefeldern, die bearbeitet werden können
2.2.5. Datei sperren
Ab Version 1.14 könnenSie Dateien direkt im Reiter Verbinden des PDF-Editors sperren oder wieder entsperren. Mit der Aktion Ausgewählte Datei sperren [32] (Abbildung 9) können Sie eine Datei im Switch-Workflow vorübergehend blockieren. Während die Datei gesperrt ist, können nur Sie Änderungen an der Datei vornehmen. Andere Benutzer können die Datei weiterhin öffnen, haben lediglich einen Lesezugriff (Read-Only-Modus) und können die Datei nicht bearbeiten. Änderungen an der Datei sind solange nicht möglich, bis die Sperre aufgehoben wird. Die Entsperrung einer Datei kann ausschließlich vom Benutzer erfolgen, der die Datei gesperrt hat.
Die Sperre kann über zwei Methoden erfolgen:
- Über das Schlosssymbol [32] in der Fußleiste des Reiters Verbinden.
- Über das Kontextmenü, indem Sie die gewünschte Datei in der Liste auswählen und anschließend mit einem Rechtsklick die Option Datei sperren wählen.
Um eine Datei zu sperren, gehen Sie folgendermaßen vor:
- Öffnen Sie den PDF-Editor und wechseln Sie in den Reiter Verbinden.
- Wählen Sie im Auswahlmenü die gewünschte Verbindung (z.B. PPD Switch) aus und klicken Sie auf Verbinden [3] (Abbildung 1).
- Die Verbindung zum Switch-Workflow wird nun hergestellt.
- Markieren Sie die Datei, die gesperrt werden soll, mit einem einfachen Mausklick in der Liste.
- Aktivieren Sie die Sperre über eine der beiden Methoden: Entweder durck Klick auf das Schlosssymbol [32] (Abbildung 9) in der Fußleiste des Reiters Verbinden, oder über das Kontextmenü und wählen Sie dort die Option Datei sperren.
- Nach Aktivierung der Sperre wird sofort ein geschlossenes Schlosssymbol [30] rechts neben dem Vorschaubild der Datei angezeigt.
- Die Datei kann nun nur noch von Ihnen bearbeitet werden. Andere Benutzer sehen die Datei weiterhin, haben jedoch ausschließlich Read-Only-Zugriff, bis die Sperre aufgehoben wird.
Durch das Sperren wird verhindert, dass mehrere Benutzer gleichzeitig Änderungen an derselben Datei vornehmen, wodurch parallele Bearbeitungen zuverlässig vermieden werden.
Anzeige gesperrter Dateien und Warnmeldungen beim Speichern
Im PDF-Editor wird das Schlosssymbol, das anzeigt, dass eine Datei von einem anderen Benutzer gesperrt ist, derzeit erst sichtbar, nachdem Sie die Schaltfläche Ansicht aktualisieren geklickt haben. Wird der Aktualisierungs-Vorgang nicht durchgeführt, kann die Datei zwar geöffnet und geprüft werden, beim Speichern erscheint jedoch eine entsprechende Warnmeldung, die darauf hinweist, dass die Datei gesperrt ist.
In zukünftigen Versionen wird die Aktualisierung automatisch im Hintergrund erfolgen. Dadurch wird das Schlosssymbol sofort angezeigt, und Warnmeldungen beim Speichern gesperrter Dateien werden vermieden.
Abbildung 9: Der Reiter Verbinden mit dem Schlosssymbol in der Fußleiste und einer in der Dateiliste gesperrten Datei
Hinweis für Benutzer bei gesperrten Dateien
Wenn eine Datei von einem anderen Benutzer gesperrt wurde, können Sie diese nur im Read-Only-Modus öffnen. Das bedeutet: Sie können den Inhalt ansehen und prüfen, aber keine Änderungen speichern. Änderungen werden erst möglich, wenn die Sperre vom ursprünglichen Benutzer aufgehoben wurde!
2.2.6. Datei entsperren
Eine im Switch-Workflow gesperrte Datei kann bei Bedarf wieder freigegeben werden. Die Aktion Ausgewählte Datei entsperren [31] (Abbildung 9) steht Ihnen auf zwei Wegen zur Verfügung:
- Über das Schlosssymbol [31] in der Fußleiste des Reiters Verbinden.
- Über das Kontextmenü, indem Sie die gewünschte Datei in der Liste auswählen und anschließend mit einem Rechtsklick die Option Datei entsperren wählen.
Wenn Sie eine Datei entsperren möchten, gehen Sie folgendermaßen vor:
- Öffnen Sie den PDF-Editor und wechseln Sie in den Reiter Verbinden [2] (Abbildung 1).
- Wählen Sie im Auswahlmenü die gewünschte Verbindung (z.B. PPD Switch) aus und klicken Sie auf Verbinden [3] (Abbildung 1).
- Die Verbindung zum Switch-Workflow wird nun hergestellt.
- Markieren Sie die gesperrte Datei in der Liste. Das geschlossene Schlosssymbol rechts neben dem Vorschaubild zeigt an, dass die Datei aktuell gesperrt ist.
- Zum Entsperren der Datei klicken Sie entweder in der Fußleiste auf das geöffnete Schlosssymbol [31] (Abbildung 9) oder wählen Sie im Kontextmenü die Option Datei entsperren.
- Nach dem Entsperren wird das geschlossene Schlosssymbol entfernt.
- Die Datei ist nun wieder für die Bearbeitung durch andere Benutzer im Switch-Workflow verfügbar.
Dateien entsperren im Switch-Workflow
Entsperren Sie eine Datei erst dann, wenn Ihre Bearbeitung vollständig abgeschlossen ist. Dadurch stellen Sie sicher, dass keine parallelen Änderungen durch andere Benutzer erfolgen, während Sie noch an der Datei arbeiten. Vor dem Entsperren empfiehlt es sich, den Sperrstatus anhand des Schlosssymbols in der Dateiliste zu prüfen. Ein geschlossenes Schloss kennzeichnet eine gesperrte Datei.
In der Regel kann eine Datei nur von dem Benutzer entsperrt werden, der sie zuvor gesperrt hat. Sollte dies beispielsweise aufgrund von Abwesenheit nicht möglich sein, wenden Sie sich an einen Administrator. Nach dem Entsperren steht die Datei allen berechtigten Teilnehmern des Switch-Workflows sofort wieder zur Bearbeitung zur Verfügung.
Beachten Sie, dass das Sperren und Entsperren direkt im Switch-Workflow erfolgt und serverseitig verwaltet wird. Der aktuelle Status ist somit für alle berechtigten Benutzer transparent und nachvollziehbar.
2.3. Switch-Workflow – Übergabepunkte
Ab Version 1.14 des PDF-Editors können Sie lokal geöffnete Druckdaten direkt an einen definierten Übergabepunkt eines verbundenen Switch-Workflows übergeben.
Übergabepunkte markieren den Wechsel zwischen Systemen oder einzelnen Prozessphasen im Switch-Workflow. An diesen Punkten wird ein Workflow-Objekt gezielt an den nächsten Verarbeitungsschritt oder eine andere Instanz weitergegeben.
Bevor die Datei übergeben wird, prüft der Übergabepunkt automatisch, ob alle erforderlichen Daten vollständig vorliegen und der aktuelle Arbeitsschritt abgeschlossen ist. Erst wenn diese Voraussetzungen erfüllt sind, startet die weitere Verarbeitung im Switch-Workflow.
Was sind nun Übergabepunkte (Abschluss- und Übergabestellen) im Switch-Workflow genau?
Übergabepunkte im Switch-Workflow markieren den eindeutigen Abschluss eines Workflow-Schritts. Sie unterscheiden sich von Kontrollpunkten dadurch, dass hier ein Dokument oder Prozessobjekt nicht nur geprüft, sondern technisch abgeschlossen und an den nächsten Verarbeitungsschritt übergeben wird.
Die Übergabe kann beispielsweise erfolgen an:
- Eine andere Workflow-Phase (z.B. Übergabe von »Druckreif« an »Auf Freigabe vom Kunden wartend«),
- Eine andere Rolle oder Abteilung (z.B. Übergabe an die Qualitätssicherung oder an die Kundenfreigabe),
- Ein externes System oder Modul (z.B. Übergabe an ein RIP- oder Produktionssystem).
Ein Übergabepunkt stellt sicher, dass:
- Alle erforderlichen Daten vollständig vorliegen,
- Im aktuellen Prozessschritt keine weiteren Änderungen möglich sind,
- Die Weiterverarbeitung eindeutig und reproduzierbar erfolgt.
Übergabepunkte können mehrere Kontrollpunkte umfassen. Während Kontrollpunkte Prüf- und Entscheidungsfunktionen übernehmen, führt der Übergabepunkt selbst keine weitere Validierung durch, sondern dient ausschließlich dem formalen Abschluss und der definierten Weiterleitung in den nächsten Workflow-Schritt.
Für lokal geöffnete Druckdaten stehen folgende Möglichkeiten zur Verfügung, diese an einen Übergabepunkt in einem verbundenen Switch-Workflow zu übergeben:
2.3.1. Hochladen
Das Hochladen einer lokal geöffneten Datei an einen Übergabepunkt eines verbundenen Switch-Workflows erfolgt über das Symbol Aktuelle Datei einchecken [16] (Abbildung 4) in der Fußzeile des Reiters Verbinden [2] (Abbildung 1). Die Funktion steht zur Verfügung, sobald eine aktive Verbindung zu einem Switch-Workflow besteht.
Wenn Sie eine lokal geöffnete Datei in den Switch-Workflow hochladen möchten, gehen Sie folgendermaßen vor:
- Öffnen Sie den PDF-Editor und laden Sie die gewünschte lokale Datei.
- Wechseln Sie in den Reiter Verbinden [2] (Abbildung 1).
- Wählen Sie im Auswahlmenü die gewünschte Verbindung (z.B. PPD Switch) aus und klicken Sie auf das Symbol Verbinden [3] (Abbildung 1).
- Die Verbindung zum Switch-Workflow wird nun hergestellt.
- Klicken Sie in der Fußleiste auf das Symbol Aktuelle Datei einchecken [16] (Abbildung 4).
- Es öffnet sich ein Bestätigungsdialog [33] mit der Meldung und einem Warnzeichen, ob die Datei in den ausgewählten Switch-Workflow hochgeladen werden soll. Bestätigen Sie den Vorgang mit OK.
- Anschließend öffnet sich der Dialog Übergabepunkt auswählen. Wählen Sie in diesem Dialog den Übergabepunkt aus.
- Falls vom Switch-Workflow vorgesehen, öffnen Sie den Dialog Metadaten durch einen Klick auf die Schaltfläche Metadaten und ergänzen bzw. bearbeiten Sie dort die erforderlichen Felder. Pflichtfelder sind entsprechend mit einem Stern (*) gekennzeichnet und müssen ausgefüllt werden.
- Bestätigen Sie Ihre Eingaben mit OK. Die Datei wird nun in den Switch-Workflow hochgeladen und erscheint anschließend im entsprechenden Workflow-Schritt.
Weitere Informationen zum Einchecken von Dateien in den Switch-Workflow finden Sie im Abschnitt 2.2.1 Datei einchecken.
Abbildung 10: Der Bestätigungsdialog im PDF-Editor nach Klick auf das Symbol Aktuelle Datei einchecken in der Fußleiste des Reiters Verbinden
2.3.2. Auswahl von Übergabepunkten
Ab Version 1.14 stellt der PDF-Editor eine strukturierte Auswahl aller im verbundenen Switch-Workflow verfügbaren Übergabepunkte [34] bereit. In der Auswahl werden ausschließlich jene Übergabepunkte angezeigt, die für die Übergabe von Dateien und Metadaten freigegeben sind.
Im PPD Switch stehen folgende definierte Übergabepunkte zur Verfügung:
- PDF Editor Input 1 (Übergabe mit Metadaten) – Übergabepunkt zur automatisierten Übergabe von Dateien an den PDF-Editor. Eingehende Dateien werden dem entsprechenden Kontrollpunkt zugewiesen und können im PDF-Editor geöffnet, geprüft und bearbeitet werden.
- PDF Editor Input 2 (Übergabe mit Metadaten) – Alternativer bzw. zusätzlicher Übergabepunkt für die Anbindung des PDF-Editors an den Switch-Workflow. Er funktioniert technisch wie PDF Editor Input 1, kann jedoch für einen separaten Anwendungsfall genutzt werden – zum Beipiel:
- Unterschiedliche Kunden oder Projekte
- Verschiedene Workflow-Varianten
- Alternative Prüfprofile oder Verarbeitungsschritte
- Getrennte Zuständigkeiten oder Abteilungen.
Durch die Verwendung eines zweiten Eingabepunkts können Dateien gezielt in unterschiedliche Prozesspfade geleitet werden, ohne die bestehende Struktur zu verändern.
Unterschied zwischen PDF Editor Input 1 und PDF Editor Input 2
Technisch unterscheiden sich beide Übergabepunkte nicht in ihrer Grundfunktion:
Beide ermöglichen die Übergabe von Dateien (inklusive Metadaten) an den PDF-Editor.
Der Unterschied liegt in der Workflow-Konfiguration:
- PDF Editor Input 1 wird typischerweise als Standard-Eingang für den regulären Bearbeitungsprozess verwendet.
- PDF Editor Input 2 dient als zusätzlicher oder alternativer Eingang, um getrennte Abläufe oder spezielle Verarbeitungsszenarien abzubilden.
- Submit to PPD Workflow – Übergabepunkt zur Rückgabe oder Weiterleitung einer Datei in den definierten PPD-Workflow. Nach Abschluss der Bearbeitung oder Prüfung wird die Datei über diesen Punkt an den nächsten automatisierten Verarbeitungsschritt übergeben.
Diese Übergabepunkte ermöglichen eine klar strukturierte Integration des PDF-Editors in den PPD Switch-Workflow und gewährleisten eine kontrollierte sowie nachvollziehbare Dateiverarbeitung.
Übergabepunkte, die an keine Daten übergeben werden dürfen, werden automatisch ausgeblendet und stehen dem Anwender nicht zur Auswahl zur Verfügung.
Methodik und Funktionsweise der Auswahl von Übergabepunkten
Nach dem Aufbau der Verbindung zum Switch-Workflow liest der PDF-Editor die Konfiguration des verbundenen Workflows aus und ermittelt alle definierten Übergabepunkte. Dabei wird geprüft, welche Übergabepunkte die Übergabe von Dateien und Metadaten zulassen. Nur Übergabepunkte mit entsprechender Berechtigung werden dynamisch in der Auswahlliste dargestellt.
Dadurch wird sichergestellt, dass Anwender nur Übergabepunkte auswählen können, die für den Workflow geeignet sind. Dies ist ein großer Vorteil für den Anwender, da dadurch Fehlübergaben vermieden werden und die weitere Verarbeitung im Switch-Workflow zuverlässig funktioniert und es zu keinen Unterbrechungen kommt.
Abbildung 11: Links: Der Dialog Übergabepunkt auswählen mit den auswählbaren Ausgabeverbindungen; Rechts: Der Dialog Metadaten einer Beispiel-Datei mit ausgefülltem Pflichtfeld Name of Job* sowie aufgeklapptem Pulldown-Menü mit der Standardauswahl a
Für bestimmte Übergabepunkte im Switch-Workflow können bestimmte Metadaten als verpflichtend definiert sein – wie in unserem Beispiel Name of Job*. Eine Übergabe der Datei an den nächsten Workflow-Schritt ist nur möglich, wenn diese Metadaten vollständig und korrekt eingegeben wurden. Pflichtfelder sind im Dialog eindeutig durch ein Sternsymbol (*) gekennzeichnet.
Wenn ein Pflichtfeld nicht vollständig ausgefüllt wird, erscheint automatisch ein Hinweisfenster. Dieses informiert Sie mit einer entsprechenden Warnmeldung darüber, dass erforderliche Angaben fehlen, und fordert Sie auf, die fehlenden Informationen zu ergänzen, bevor Sie den Vorgang forsetzen können. So wird sichergestellt, dass alle notwendigen Daten für die weitere Verarbeitung im Switch-Workflow vollständig vorliegen und fehlerhafte Übergaben vermieden werden.
Abbildung 12: Die Warnmeldung bei nicht vollständig ausgefülltem Pflichtfeld Name of Job* im Dialog Metadaten
In Dialog Übergabepunkt auswählen werden die verfügbaren Übergabepunkte innerhalb des Switch-Workflows in einem Pulldown-Menü angezeigt. Jeder Übergabepunkt wird zusätzlich mit den Buchstaben a, b oder c gekennzeichnet.
Diese Kennzeichnung dient der eindeutigen technischen Identifikation von Übergabepunkten innerhalb desselben Workflow-Kontexts. Sie erleichtert die klare Zuordnung, insbesondere wenn mehrere Übergabepunkte mit identischer oder ähnlicher Bezeichnung vorhanden sind.
Die Buchstaben a, b, c stellen dabei keine funktionale Priorisierung dar, sondern dienen ausschließlich der internen Differenzierung und eindeutigen Referenzierung. Im Pulldown-Menü werden nur die Optionen angezeigt, die für den aktuellen Workflow gültig und relevant sind.
Einchecken einer lokalen PDF-Datei über Switch-Übergabepunkte
Zum Einchecken einer Datei in einen Switch-Workflow muss zunächst eine lokal gespeicherte PDF-Datei geöffnet werden. Voraussetzung ist, dass es sich dabei nicht um eine aktuell aus dem Workflow ausgecheckte Datei handelt. Nach dem Verbindungsaufbau zu einer Switch-Instanz kann der Eincheck-Vorgang über das entsprechende »Einchecken«-Symbol initiiert werden. Daraufhin wird ein Dialog angezeigt, der eine dynamisch erzeugte Liste aller verfügbaren Übergabepunkte enthält.
Die Liste der Übergabepunkte wird über die Switch-REST-API abgerufen. Es werden nur jene Übergabepunkte angezeigt, die in der Serverantwort die definierten technischen Eigenschaften und Voraussetzungen erfüllen. Nicht geeignete oder nicht freigegebene Übergabepunkte werden automatisch gefiltert und nicht dargestellt.
2.3.3. Übergeben von Metadaten
Ab Version 1.14 des PDF-Editors besteht im Switch-Workflow die Möglichkeit, für einen definierten Übergabepunkt bereitgestellte Metadaten direkt im PDF-Editor zu erfassen und gemeinsam mit der Datei an den Workflow zu übergeben. Die Erfassung erfolgt strukturiert, feldbasiert und workflowgesteuert. Metadaten werden dabei nicht frei eingegeben, sondern über eine klar definierte Eingabemaske bereitgestellt.
Die für einen Übergabepunkt relevanten Metadatenfelder werden in der Switch-Workflow-Konfiguration definiert und beim Öffnen des entsprechenden Dialogs automatisch an den PDF-Editor übergeben. Dadurch werden ausschießlich jene Felder angezeigt, die für den aktuellen Prozessschritt erforderlich oder vorgesehen sind.
Die Metadaten werden im Dialog Metadaten (Abbildung 8) übersichtlich dargestellt. Je nach Konfiguration umfasst dieser:
- Eingabefelder (z.B. Textfelder für Auftragsnamen),
- Auswahllisten (Pulldown-Menü) mit vordefinierten Werten sowie
- Pflichtfelder, die entsprechend gekennzeichnet sind (z.B. mit *).
Nur die freigegebenen Felder sind bearbeitbar; nicht relevante oder nicht freigeschaltete Felder werden nicht angezeigt. Die für den jeweiligen Übergabepunkt verfügbaren Metadatenfelder werden vollständig durch den Switch-Workflow vorgegeben und dem PDF-Editor strukturiert zur Verfügung gestellt. Dadurch wird sichergestellt, dass alle workflowrelevanten Informationen vollständig und korrekt erfasst werden können.
Sind bestimmte Metadatenfelder als Pflichtfelder definiert, kann die Datei nur dann an den Übergabepunkt übergeben werden, wenn diese Felder vollständig ausgefüllt sind. Fehlende oder unvollständige Angaben verhindern den Übertragungsvorgang und werden entsprechend gekennzeichnet.
Diese integrierte Validierung stellt sicher, dass nachfolgende Verarbeitungsschritte im Switch-Workflow auf einer konsistenten und prozesskonformen Datenbasis aufbauen.
2.4. Switch-Workflow – Änderungen speichern
Mit Version 1.14 wurde im PDF-Editor die Möglichkeit geschaffen, eine aus dem Switch-Workflow ausgecheckte Datei nach der Bearbeitung im PDF-Editor wieder in den Switch-Workflow einzuchecken. Dabei stehen dem Anwender folgende Möglichkeiten zur Verfügung:
2.4.1. Eingabe von Metadaten
Im Dialog Metadaten können Metadaten, welche für den Switch-Job benötigt werden durch den Anwender eingegeben bzw. bearbeitet werden. Editierbare Metadatenfelder sind durch einen weißen Hintergrund gekennzeichnet und können per Doppelklick in das jeweilige Eingabefeld angepasst werden. Pflichtfelder sind mit dem Sternsymbol (*) gekennzeichnet.
Folgende Typen von Metadaten können dabei vorgefunden werden:
- Texte – Bei der Eingabe von Text-Metadaten im Switch-Workflow stehen erweiterte Prüfoptionen zur Verfügung. Dieser Werte können auf verschiedene Kriterien hin überprüft werden, darunter:
- ist gleich – Prüft, ob der eingegebene Text exakt mit dem definierten Vergleichswert übereinstimmt.
- ist ungleich – Prüft, ob sich der eingegebene Text vom definierten Vergleichswert unterscheidet.
- einschließlich – Prüft, ob der eingegebene Text den angegebenen Wert oder Textbestandteil enthält.
- ausschließlich – Prüft, ob der eingegebene Text den angegebenen Wert oder Textbestandteil nicht enthält.
- stimmt mit RegEx überein – Prüft, ob der eingegebene Text mit dem definierten regulären Ausdruck (RegEx) entspricht.
- stimmt mit RegEx nicht überein – Prüft, ob der eingegebene Text nicht dem definierten regulären Ausdruck (RegEx) entspricht.
- Zahlen – Bei der Eingabe von numerischen Metadaten im Switch- Workflow können Werte auf definierte Bedingungen überprüft werden. Verfügbare Prüfoptionen sind:
- ist größer – Prüft, ob der eingegebene numerische Wert größer ist als der definierte Vergleichswert.
- ist kleiner – Prüft, ob der eingegebene numerische Wert kleiner ist als der definierte Vergleichswert.
- größer gleich – Prüft, ob der eingegebene numerische Wert größer oder gleich dem definierten Vergleichswert ist.
- kleiner gleich – Prüft, ob der eingegebene numerische Wert kleiner oder gleich dem definierten Vergleichswert ist.
- Datum und Uhrzeit – Bei der Eingabe von Datumswerten öffnet sich ein Date-Time-Picker, der eine komfortable und fehlerfreie Auswahl von Datum ermöglicht. Die Uhrzeit kann manuell eingegeben werden.
- Auswahlmenü – Für Felder mit einem Auswahlmenü werden im Dropdown nur die Einträge angezeigt, die für dieses Feld definiert und im Switch-Workflow vorgesehen sind. Dies stellt sicher, dass nur gültige Werte ausgewählt und an nachfolgende Verarbeitungsschritte übergeben werden. Folgende drei Optionen sind hier im Switch-Workflows verfügbar:
- Portrait – Die Datei ist im Hochformat ausgerichtet.
- Landscape – Die Datei ist im Querformat ausgerichtet.
- Square – Die Datei hat ein quadratischer Seitenverhältnis.
- Boolean – Für Boolean-Metadaten steht eine Ja/Nein-Auswahl über eine Checkbox zur Verfügung. Der Anwender kann den Wert einfach durch Aktivieren (Ja) oder Deaktivieren (Nein) auswählen. Dies ermöglicht die schnelle und fehlerfreie Erfassung von binären Entscheidungen oder Statusinformationen innerhalb des Switch-Workflows.
- Passwort – Metadaten vom Typ Passwort werden im PDF-Editor aus Sicherheitsgründen speziell behandelt. Der eingegebene Text wir nicht im Klartext angezeigt, sondern maskiert dargestellt (z.B. durch Sternchen). Dadurch bleibt der tatsächliche Inhalt geschützt, während der Anwender dennoch erkennen kann, dass ein Wert hinterlegt ist.
Abbildung 13: Der Dialog Metadaten der aktuell geöffneten Beispiel-PDF-Datei
2.4.2. Anzeigen von Ausgangsverbindungen
Wird eine bearbeitete Datei in den Switch-Workflow eingecheckt, so wird ein Dialog zur Auswahl der Ausgabeverbindung angezeigt, worin Sie die gewünschte Ausgabeverbindung auswählen können.
Diese Auswahl wird Ihnen jedoch nur dann angezeigt, wenn am aktuellen Kontrollpunkt mehrere ausgehende Verbindungen eingerichtet sind. Der PDF-Editor prüft beim Einchecken automatisch die Konfiguration des entsprechenden Kontrollpunkts im Switch-Workflow. Sind dort mehrere Ausgangsverbindungen definiert, werden diese im Dialog Ausgehende Verbindung auswählen angeboten – beispielsweise Outgoing Connection 1 und Outgoing Connection 2 [35].
Nachdem Sie die gewünschte Zielverbindung ausgewählt haben, wird die Datei inklusive der zugehörigen Metadaten an die ausgewählte Verbindung übergeben.
Sind hingegen keine alternativen Ausgabeverbindungen konfiguriert, erfolgt die Weiterleitung automatisch gemäß der im Switch-Workflow hinterlegten Einstellung.
Abbildung 14: Der Dialog Ausgehende Verbindung auswählen mit ausgewählter Ausgangsverbindung Outgoing Connection 2
Ausgangsverbindungen im Switch-Workflow
Wenn Sie eine Datei an eine ausgehende Verbindung weiterleiten, achten Sie darauf, die passende Verbindung für den aktuellen Kontrollpunkt auszuwählen. So stellen Sie sicher, dass die Datei direkt im richtigen nächsten Schritt des Switch-Workflows weiterverarbeitet wird.
Verwenden Sie dazu den Dialog »Ausgehende Verbindung auswählen«. Hier können Sie gezielt die gewünschte Verbindung festlegen und vermeiden versehentliche Weiterleitungen.
Die Weiterleitung kann auf zwei Arten erfolgen:
- Über das Symbol »Ausgewählte Datei an ausgehende Verbindung weiterleiten« in der Fußzeile des Reiters »Verbinden«.
- Über das Kontextmenü per Rechtsklick auf die Datei und Auswahl der Option »Weiterleiten an...«.
Vor dem Weiterleiten empfehlen wir Ihnen, den aktuellen Status der Datei zu prüfen. Stellen Sie sicher, dass die Datei nicht gesperrt oder ausgecheckt ist, um mögliche Konflikte zu vermeiden. Die Anzeige der Ausgangsverbindungen hilft zudem, den Switch-Workflow nachvollziehbar zu gestalten und für alle Teilnehmer sichtbar zu machen, wohin eine Datei im Prozess weitergeleitet wird.
2.4.3. Anzeigen von Konflikten
Beim Speichern oder Ausführen von Aktionen im Switch-Workflow prüft der PDF-Editor automatisch, ob potenzielle Konflikte vorliegen. Etwaige Konflikte werden in einem Dialogfenster mit Fehlermeldungen angezeigt, sodass Sie direkt informiert werden.
Abgefangen werden insbesondere folgende Szenarien:
- Weiterleiten einer Datei, die aktuell von einem anderen Benutzer gesperrt ist.
- Entsperren einer Datei, die von einem anderen Benutzer gesperrt wurde.
Durch diese automatische Prüfung wird sichergestellt, dass parallele Bearbeitungen kontrolliert ablaufen und keine unbeabsichtigten Änderungen an gesperrten Dateien vorgenommen werden können.
Konflikte im Switch-Workflow erkennen und vermeiden
Im Switch-Workflow kann es vorkommen, dass mehrere Benutzer gleichzeitig an derselben Datei arbeiten. Der PDF-Editor zeigt solche Konflikte automatisch an, z. B. wenn eine Datei bereits von einem anderen Benutzer gesperrt oder ausgecheckt ist. Um Probleme zu vermeiden, sollten Sie vor Änderungen immer den aktuellen Status der Datei überprüfen. Nutzen Sie die Symbole für gesperrt und ausgecheckt in der Listenansicht oder aktualisieren Sie bei Bedarf die Ansicht, um den neuesten Status zu sehen. Planen Sie Änderungen sorgfältig und sperren Sie Dateien rechtzeitig, wenn Sie sie bearbeiten, damit andere Benutzer nicht gleichzeitig Änderungen vornehmen können. So bleiben Ihre Änderungen sicher, Konflikte werden vermieden und der Switch-Workflow läuft kontrolliert, transparent und fehlerfrei.
2.5. Reiter »Verbinden« bei Verbindung zu einem Switch-Flow
Ab Version 1.14 des PDF-Editors stellt der Reiter Verbinden bei einer aktiven Verbindung zu einem Switch-Workflow die folgenden Informationen bereit:
2.5.1. Liste mit Symbolen
Für jeden Eintrag in der Liste im Reiter Verbinden werden zusätzliche Symbole angezeigt, die entsprechende Informationen zur Datei bereitstellen. Die Symbole erscheinen mit einem Tooltipp rechts neben dem Vorschaubild und erleichtern die schnelle Übersicht über den Status und die Eigenschaften der Datei.
Die verfügbaren Symbole sind:
- Objekt besitzt Metadaten [36] – Zeigt an, dass für dieses Objekt Metadaten im Switch-Workflow hinterlegt sind, die eingesehen oder bearbeitet werden können.
- Objekt ist ausgecheckt [37] – Zeigt an, dass das Objekt von einem Benutzer ausgecheckt wurde und aktuell nur von diesem bearbeitet werden kann.
- Objekt kann nicht geändert werden [38] – Zeigt an, dass ein Objekt im Switch-Workflow nicht geändert werden kann, wenn es gerade gesperrt oder von einem anderen Benutzer bearbeitet wird. Es erscheint die Meldung, dass die Datei im Kontrollpunkt nicht ersetzt werden kann. Die Berechtigung des Switch-Kontrollpunkt ist auf »Nur lesen« gesetzt.
- Objekt ist gesperrt [39] – Zeigt durch ein geschlossenes Schlosssymbol an, dass das Objekt derzeit gesperrt ist und daher nicht verändert werden kann.
Anzeige der Symbole Objekt ist ausgescheckt und Objekt ist gesperrt in der Listenansicht
- Objekt ist ausgecheckt – Dieses Symbol ist ausschließlich für den jeweiligen Benutzer sichtbar, der die Datei ausgecheckt hat. Andere Benutzer sehen diesen Status nicht. Dadurch kann es vorkommen, dass mehrere Anwender parallel an derselben Datei arbeiten. Erst beim Speichern der Änderungen wird in diesem Fall eine entsprechende Fehlermeldung angezeigt, sofern zwischenzeitlich Konflikte entstanden sind.
- Objekt ist gesperrt – Eine gesperrte Datei wird durch ein Schlosssymbol gekennzeichnet. Dieser Status wird jedoch erst dann sichtbar, wenn die Ansicht manuell über die Schaltfläche Ansicht aktualisieren aktualisiert wurde.
In zukünftigen Versionen ist eine automatische Aktualisierung der Ansicht vorgesehen, um Statusänderungen unmittelbar anzuzeigen und parallele Bearbeitungskonflikte weiter zu reduzieren.
Abbildung 15: Links: Der Reiter Verbinden mit den neuen zusätzlichen Symbolen; Rechts: Das Dialogfenster mit der Warnmeldung, dass die Datei im Kontrollpunkt nicht ersetzt werden kann
2.5.2. Sperren / Entsperren von Dateien
Wie bereits in den Punkten 2.2.5 (Datei sperren) [32] [40] und 2.2.6 (Datei entsperren) [31] [41] beschrieben, können Sie ab Version 1.14 des PDF-Editors eine ausgewählte Datei ganz einfach sperren oder wieder freigeben.
Um Dateien zu sperren bzw. wieder zu entsperren, können dies auf zwei Arten durchführen:
- Durch einen Klick auf das entsprechende Schlosssymbol [40] [41] in der Fußzeile des Reiters Verbinden.
- Über das Kontextmenü, indem Sie die gewünschte Datei in der Liste auswählen und anschließend mit einem Rechtsklick die Option Datei sperren oder die Option Datei entsperren wählen.
Abbildung 16: Die Fußzeile des Reiters Verbinden mit den beiden Symbolen zum Sperren sowie Entsperren einer ausgewählten Datei
Dateien sperren und entsperren
Beachten Sie, dass nur der Benutzer, der eine Datei gesperrt hat, diese wieder entsperren kann, sofern keine Administratorrechte bestehen. Die Symbole für gesperrte oder ausgecheckte Dateien werden erst nach einer Aktualisierung der Ansicht angezeigt. Durch die Sperrfunktion werden Konflikte bei gleichzeitiger Bearbeitung vermieden und der Switch-Workflow bleibt kontrolliert und transparent.
2.5.3. Anzeige von Switch-Informationen im Tooltipp
Wenn der Mauszeiger über einen Eintrag eines Switch-Jobs bewegt wird, werden die zugehörigen Informationen direkt im Tooltipp eingeblendet. Dies ermöglicht dem Anwender einen schnellen und komfortablen Zugriff auf relevante Details, ohne den Eintrag öffnen zu müssen. Folgende Detailinformationen werden dabei angezeigt:
- Dateiname – Zeigt den Namen der Datei, wie sie im Switch-Workflow gespeichert und verarbeitet wird.
- Seitenanzahl – Zeigt die Gesamtzahl der Seiten, die in der aktuellen PDF-Datei enthalten sind.
- Dateigröße – Gibt die aktuelle Größe der Datei in Megabyte (MB) an.
- Name des Kontrollpunkts – Zeigt an, an welchem Kontrollpunkt im Switch-Workflow sich die Datei gerade befindet – z.B. PDF Editor Checkpoint 1, PDF Editor Checkpoint 2.
- Stadium der Datei – Das Stadium der Datei gibt den aktuellen Bearbeitungsfortschritt innerhalb des Switch-Workflows an und zeigt, in welchem Abschnitt des Flows sich die Datei befindet – z.B. Preflight Error, View only, Check Multioutput.
- Flowstufe der Datei – Die Flowstufe einer Datei beschreibt ihren aktuellen Bearbeitungsstatus innerhalb des verbundenen Switch-Workflows. Diese gibt an, in welchem Abschnitt des Switch-Workflows sich die Datei befindet und welche Verarbeitungsschritte bereits abgeschlossen sind – z.B. Preflight, Approval, Check and Delete.
- Name des Switch-Flows – Bezeichnung des Switch-Workflows, wie sie im System konfiguriert ist, z.B. PDF-Editor.
- Informationen zum Zeitpunkt der erwarteten Benutzerinteraktion – Zeigt Informationen zum Zeitpunkt an, zu dem eine Benutzerinteraktion erforderlich ist.
- Angabe, ob die Datei gesperrt ist – Der Wert kann entweder auf »true« oder »false« gesetzt sein.
- Angabe, ob die Datei ersetzt werden darf – Der Wert kann entweder auf »true« oder »false« gesetzt sein.
- Angabe, ob Metadaten vorhanden sind – Der Wert kann entweder auf »true« oder »false« gesetzt sein.
Abbildung 17: Detailinformationen zu einem Switch-Job im Switch-Workflow
2.5.4. Filter- und Suchmöglichkeiten
Der PDF-Editor bietet typische Filter- und Suchmöglichkeiten [42] für Dateien innerhalb des Switch-Workflows an. Mit Version 1.14 wurde die Funktion erweitert, sodass Sie nun auch gezielt nach gesperrten oder ausgecheckten Dateien filtern können.
Ab dieser Version stehen im PDF-Editor noch folgende zusätzliche Sortieroptionen [43] zur Verfügung:
- Sortieren nach Kontrollpunktname – Zeigt Dateien entsprechend ihres aktuellen Kontrollpunkts im Switch-Workflow an.
- Sortieren nach Benutzername – Sortiert Dateien nach dem Namen des Benutzers, der die Datei bearbeitet oder ausgecheckt hat.
- Sortieren nach Flowstufe – Ordnet Dateien nach ihrem Bearbeitungsstatus im Switch-Workflow.
- Sortieren nach Stadium – Sortiert Dateien nach dem aktuellen Fortschritt innerhalb des Switch-Flows.
Diese Funktionen erleichtern die Navigation und Verwaltung von Dateien innerhalb des Switch-Workflows.
Abbildung 18: Der Reiter Verbinden mit den im Switch-Workflow verfügbaren Filter- und Suchmöglichkeiten
2.6. Objekte auf Ebene legen
Der PDF-Editor bietet ab dieser Version nun die Möglichkeit, Objekte durch einfaches Ziehen (Drag & Drop) einer Ebene zuzuweisen. Wählen Sie dazu ein Objekt aus und ziehen Sie es auf den gewünschten Ebenennamen im Einstellungsbereich »Ebenen« unter dem Reiter Anzeige > Analyse.
Ein Objekt kann jeweils nur einer Ebene zugeordnet sein. Wenn Sie ein bereits zugeordnetes Objekte einer neuen Ebene zuweisen, wird die vorherige Ebenenzuweisung automatisch entfernt und durch die neue Zuordnung ersetzt. Mit dieser Funktion können Sie Objekte schnell und übersichtlich innerhalb Ihres Dokuments organieren.
3. Verbesserungen
Neben den größeren Neuerungen wurden in Version 1.14 auch weitere Verbesserungen umgesetzt.
3.1. Seitenrahmen setzen
Mit Version 1.14 des PDF-Editors wurde der frühere Dialog Seitenrahmen bearbeiten vollständig überarbeitet und die Bearbeitung von Seitenrahmen deutlich einfacher gestaltet.
Der Dialog erscheint als schwebendes Fenster, sodass Sie alle wichtigen Aufgaben für die Seitenrahmenbearbeitung direkt erledigen können, ohne den Switch-Workflow verlassen zu müssen. Zu den wichtigen Funktionen zählen:
- Intuitive Eingabe – Seitenrahmen können direkt durch die Eingabe der gewünschten Werte festgelegt werden – exakte Koordinaten müssen nicht selbst berechnet werden.
- Absolute und relative Definition – Sie können Seitenrahmen entweder in absoluten Werten oder relativ zu anderen Seitenrahmen definieren, je nachdem, wie es für Ihren Workflow am praktischsten ist.
Seitenrahmen setzen
Wir empfehlen Ihnen, den Referenzrahmen (Objektrahmen oder Medienrahmen) bewusst zu wählen, um die Positionierung korrekt vorzunehmen. Nutzen Sie das Schlosssymbol, um die Breite und Höhe proportional zu lassen oder unabhängig voneinander anzupassen. Für feine Korrekturen können Sie X- und Y-Versatz verwenden. Prüfen Sie im Übersichtsbereich, ob alle Rahmen korrekt gesetzt sind. Wenden Sie Einstellungen bei Bedarf auf mehrere Seiten an, um Zeit zu sparen und einheitliche Ergebnisse zu erzielen.
3.1.1. Modaler Dialog
Ab Version 1.14 wird der Dialog Seitenrahmen setzen als modaler Dialog angezeigt. Modale Dialoge werden verwendet, wenn eine Aktion eindeutig abgeschlossen oder eine Entscheidung durch den Anwender getroffen werden muss, bevor weitere Verarbeitungsschritte im PDF-Editor möglich sind.
Der Dialog kann frei verschoben werden, und alle Änderungen werden live im Hintergrund am Dokument angezeigt – ausgeführt werden sie jedoch erst, wenn Sie den Dialog mit OK bestätigen. Während der Dialog geöffnet ist, ist die restliche Benutzeroberfläche des PDF-Editors deaktiviert, sodass alle Eingaben ausschließlich innerhalb des Dialogs verarbeitet werden. Um den normalen Arbeitsablauf fortzusetzen, müssen Sie den Dialog entweder mit OK bestätigen oder mit Abbrechen schließen.
Im Dialog Seitenrahmen setzen können Sie Seitenrahmen einfach anpassen und Werte von anderen Rahmen übernehmen. Wenn eine Warnmeldung (gelbes Warndreieck) [44] angezeigt wird, bedeutet das, dass die Rahmen nicht korrekt verschachtelt sind.
Durch Anklicken eines Rahmens erscheint eine Checkbox [45], über die Sie die Werte von bestehenden Rahmen übernehmen können oder einer Auswahl ableiten. Zur Auswahl stehen:
Folgende Optionen stehen dabei zur Verfügung:
- Von Endformatrahmen (TrimBox) übernehmen – Übernimmt die Maße des fertigen Endformats. Nutzen Sie diese Option, wenn sich der ausgewählte Rahmen exakt am finalen Beschnittrahmen orientieren soll.
- Von Anschnittrahmen (BleedBox) übernehmen – Übernimmt die Maße inklusive Anschnitt. Diese Einstellung ist sinnvoll, wenn Druckdaten mit Beschnittzugabe berücksichtigt werden soll.
- Von Maskenrahmen (CropBox) übernehmen – Übernimmt die aktuell sichtbare Seitenbegrenzung. Diese Option können Sie verwenden, wenn sich der Rahmen an der momentan dargestellten Seitengröße orientieren soll.
- Von Medienrahmen (MediaBox) übernehmen – Übernimmt die vollständige Seitengröße des Dokuments. Dies ist hilfreich, wenn der Rahmen der gesamten PDF-Seite entsprechen soll.
- Auf umschließendes Rechteck der ausgewählten Rahmen setzen – Setzt den Rahmen automatisch so, dass er alle ausgewählten Rahmen vollständig umschließt. Damit wird ein gemeinsamer Außenrahmen gebildet, der alle gewählten Bereiche einschließt.
Diese Funktionen erleichtern das schnelle und präzise Anpassen von Seitenrahmen, ohne Werte manuell eingeben zu müssen.
Abbildung 19: Der Dialog Seitenrahmen setzen im PDF-Editor
3.1.2. Medienrahmen auf Ursprung setzen
Bei PDF-Dateien, wo der Medienrahmen beim Speichern nicht im Ursprung liegt, wird der Medienrahmen durch das Aufrufen des Dialogs Seitenrahmen setzen automatisch im PDF-Koordinatensystem auf den Ursprung 0/0 gesetzt.
Medienrahmen auf Ursprung setzen
Das Zurücksetzen des Medienrahmens auf 0/0 sorgt für klare und einheitliche Koordinaten. Wir empfehlen Ihnen, dass Sie diesen Schritt vor weiteren Rahmenanpassungen durchführen. So vermeiden Sie unerwünschte Verschiebungen und stellen sicher, dass Ihr Workflow stabil und fehlerfrei bleibt.
3.1.3. Übersichtsbereich / Einstellungsbereich
Ab dieser Version wird der neue Dialog Seitenrahmen setzen übersichtlich in zwei Bereiche gegliedert – den Übersichtsbereich [46] für die Seitenrahmen sowie den Einstellungsbereich [47] für den aktuell ausgewählten Seitenrahmen. Im Folgenden werden diese beiden Bereiche sowie deren Funktionsinhalte näher beschrieben:
Abbildung 20: Der Dialog Seitenrahmen setzen mit den beiden Bereichen Übersichtsbereich und Einstellungsbereich
Im Übersichtsbereich des Dialogs Seitenrahmen setzen werden Ihnen in einem schnellen Gesamtüberblick alle im Dokument vorhandenen Seitenrahmen angezeigt, einschließlich ihrer aktuell eingestellten Größe und Position. Hier können Sie direkt erkennen, wie die einzelnen Rahmen zueinander positioniert sind und ob sie korrekt verschachtelt wurden. Folgende Seitenrahmen werden dargestellt:
- Endformatrahmen (TrimBox) – Zeigt das fertige Endformat der Seite – Größe und Position –, also den Bereich, auf den das Produkt später zugeschnitten wird.
- Anschnittrahmen (BleedBox) – Zeigt die Größe und Position des Anschnittbereichs für den Beschnitt an.
- Objektrahmen (ArtBox) – Zeigt die Größe und Position des Bereichs, in dem sich die eigentlichen Inhalte/Objekte der Seite befinden.
- Maskenrahmen (CropBox) – Zeigt die Größe und Position de sichtbaren Bereichs der Seite nach dem Zuschnitt an.
- Medienrahmen (MediaBox) – Zeigt die Gesamtgröße der Seite inklusive aller Ränder und Beschnittbereiche an. Der Ursprung des Medienrahmens kann nun gezielt ausgewählt werden, wodurch eine flexiblere Definition der Seitengeometrie möglich ist. Darüber hinaus wird das Anker-Symbol (9 Punkte für den Ursprung) in der Liste automatisch ausgeblendet, wenn für den Medienrahmen eine absolute Positionierung verwendet wird oder wenn diese Funktion für den jeweiligen Kontext nicht relevant ist. Als Standardwert für den Ursprung des Medienrahmens ist nun Mitte/Mitte definiert. Diese Einstellung erleichert eine konsistente Ausrichtung und vereinfacht das Arbeiten mit Seitenrahmen innerhalb des Dokuments.
Der Übersichtsbereich hilft Ihnen dabei, die Seitenrahmen einfach zu kontrollieren und sicherzustellen, dass alle Einstellungen korrekt übernommen wurden. Sollte eine Anpassung erforderlich sein, können Sie die Werte direkt in diesem Dialog schnell und unkompliziert korrigieren.
Erscheint bei einem Seitenrahmen ein gelbes Warndreieck [44] (Abbildung 19) neben dem Radiobutton, weist dies daraufhin, dass mit diesem Seitenrahmen ein mögliches Problem vorliegt (z.B. eine nicht korrekte Verschachtelung der Seitenrahmen). Wenn Sie den betroffenen Seitenrahmen durch Klick auf den entsprechenden Radiobutton deaktivieren, wird dieser Seitenrahmen bei der aktuellen Einstellung nicht mehr berücksichtigt. In diesem Fall verschwindet auch die Warnanzeige, da der deaktivierte Seitenrahmen nicht mehr Teil der aktiven Rahmenkonfiguration ist.
Im Einstellungsbereich können Sie gezielt den aktuell ausgewählten Seitenrahmen bearbeiten. Hier stehen Ihnen alle relevanten Eingabefelder und Optionen zur Verfügung, um Größe, Position und Bezugswerte präzise festzulegen. Folgende Funktionen stehen Ihnen hier zur Verfügung:
- Positionierung – Bestimmt, ob der Rahmen relativ zu einem Referenzrahmen oder absolut auf der Seite platziert wird.
- Relativ zu – Die Position des Rahmens wird im Verhältnis zu einem ausgewählten Referenzrahmen festgelegt.
- Absolut – Die Position wird anhand konkreter Koordinaten auf der Seite definiert.
- Referenz-Seitenrahmen – Hier wählen Sie den Rahmen aus, welcher als Bezugspunkt für die Positionierung dient, z.B. den Objektrahmen (ArtBox) oder den Medienrahmen (MediaBox).
- Modus der Positionierung – Definiert, ob Position und Größe direkt festgelegt oder der Rahmen über einen Versatz verschoben wird.
- Position und Größe – Im Modus Position und Größe können Sie die Größe und Position des Seitenrahmens direkt über die Eingabefelder festlegen. Ein Schlosssymbol [48] zeigt dabei an, ob die Breite und Höhe verknüpft sind. Ist das Schloss geöffnet, können die Breite und Höhe unabhängig voneinander eingegeben werden. Ist das Schloss geschlossen, bleiben die Breite und Höhe proportional zueinander. Wird ein Wert geändert, so passt sich der andere Wert automatisch an, um das Seitenverhältnis beizubehalten.
- Versatz – Im Modus Versatz wird der Seitenrahmen nicht über feste Koordinaten definiert, sondern durch eine Verschiebung (Offset) relativ zum gewählten Referenz-Seitenrahmen angepasst. Auch hier steuert das Schlosssymbol [48] das Verhalten der Eingabefelder. Ist das Schloss geöffnet können die Werte für Links, Oben, Rechts und Unten unabhängig voneinander eingegeben werden. Somit kann jede Seite des Seitenrahmens individuell angepasst werden. Wenn das Schloss geschlossen ist, kann nur noch der Wert für Links eingegeben werden. Die Eingabefelder für Oben, Rechts und Unten werden automatisch angepasst, bleiben ausgegraut und sind nicht editierbar.
- Bezugspunkt – Bestimmt den Ausgangspunkt auf der Seite, von dem aus die Position oder Größe berechnet werden. Beim Medienrahmen ist das Anker-Symbol immer ausgeblendet.
- X-Versatz / Y-Versatz – Ermöglicht die horizontale (X) und vertikale (Y) Verschiebung des Rahmens, um ihn genau an der gewünschten Stelle zu positionieren.
- Breite – Definiert die horizontale Größe des Seitenrahmens.
- Höhe – Definiert die vertikale Größe des Seitenrahmens.
- Seitenbereich – Definierte Koordinaten der Seitenrahmen können gezielt auf bestimmte Seitenbereiche – auf alle Seiten, auf die aktuelle Seite oder einen definierten Seitenbereich »Von - Bis« angewendet werden.
3.1.4. Anwenden auf
Mit Version 1.14 des PDF-Editors wird im Dialog Seitenrahmen setzen die Möglichkeit bereitgestellt, definierte Koordinaten der Seitenrahmen gezielt auf bestimmte Seitenbereiche anzuwenden.
Sie entscheiden dabei selbst, auf welchen Seitenbereich [51] die Aktion des Dokuments angewendet werden soll:
- nur für die aktuelle Seite,
- für ausgewählte Seiten oder
- für alle Seiten.
Diese Funktion ermöglicht es Ihnen, Seitenrahmen schnell und einheitlich auf mehrere Seiten zu übertragen. Besonders bei mehrseitigen Dokumenten sparen Sie dadurch Zeit und vermeiden wiederholte manuelle Anpassungen.
Abbildung 21: Der Dialog Seitenrahmen setzen mit auswählbarem Seitenbereich
3.1.5. Abbrechen- und OK-Button
Im Dialog Seitenrahmen setzen stehen Ihnen die Schaltflächen OK [49] und Abbrechen [50] zur Verfügung.
- OK [49] – Übernimmt Ihre vorgenommenen Einstellungen und wendet die definierten Seitenrahmen entsprechend der gewählten Option (z.B. nur auf die aktuelle Seite oder auf alle Seiten) an.
- Abbrechen [50] – Schließt den Dialog, ohne Ihre vorgenommenen Änderungen zu speichern. Alle Anpassungen, die Sie seit dem Öffnen des Dialogs vorgenommen haben, werden verworfen.
So behalten Sie jederzeit die Kontrolle darüber, ob Ihre Änderungen übernommen oder verworfen werden.
3.2. Reiter »Verbinden«
Im Rahmen der Version 1.14 wurde der Reiter »Verbinden« hinsichtlich Übersichtlichkeit und Benutzerführung überarbeitet. Dabei wurden folgende Funktionen implementiert:
- Servername [52] – Es besteht nun die Möglichkeit, für eine Verbindung zu einem Server einen individuellen Namen zu vergeben und diesen zusammen mit den Zugangsdaten als Verbindungssatz zu speichern. Wird lediglich eine Verbindung ohne Namenszuweisung aufgebaut, zeigt der PDF-Editor weiterhin nur die IP-Adresse an.
- Status der Verbindung [53] – Der aktuelle Verbindungsstatus wird durch ein farbiges Symbol (grün/grau) angezeigt. Dieses Symbol erscheint sowohl am Anfang der Auswahlliste der Servernamen als auch am rechten Ende der Fußzeile des PDF-Editors und bietet damit jederzeit eine schnelle Übersicht über die Verbindungsqualität.
Abbildung 22: Die Reiter Verbinden mit Anzeige des aktuellen verbundenen Servernamens sowie des aktuellen Verbindungsstatus
3.3. Prüfergebnisse anzeigen
Dateien, die sich im Workflow im Status Datenprüfung befinden, haben die Prüfung beim Hochladen in den Workflow nicht erfolgreich bestanden. Diese Dateien müssen in der Regel von Mitarbeitern der Druckvorstufe genauer angesehen und meistens bearbeitet werden. Die dazu notwendige Prüfergebnisse – Fehler, Warnungen und Info – werden im Workflow angezeigt und helfen den Druckvorstufenmitarbeitern die entsprechenden Korrekturen im Workflow anzuwenden. In einigen Fällen steht keine entsprechende Korrektur im Workflow zur Verfügung, womit die Analyse und Bearbeitung im PDF-Editor vorgenommen werden muss. Bereits seit Version 1.13 des PDF-Editors werden die selben Prüfergebnisse aus dem Workflow auch im PDF-Editor angezeigt.
Mit Version 1.14 wurde im PDF-Editor die Anzeige von Prüfergebnissen einerseits für den Switch-Workflow (in Verbindung mit der pdfToolBox) eingebaut und der Dialog hinsichtlich der Bedienerführung entsprechend optimiert (Abbildung 22). Die Prüfergebnisse – Fehler, Warnungen und Info – sowie die Option »Gelöste anzeigen« werden nun für eine einfachere Bedienerführung anhand von eigenen Schaltflächen [55] dargestellt. Wenn Sie mit der Maus über die entsprechende Schaltfläche hovern, wird Ihnen der Tooltipp »Klicken Sie hier um Einträge aus- oder einzublenden« angeboten. Damit wird Ihnen die Möglichkeit bereitgestellt, Einträge ein- oder auszublenden, um eine bessere Übersichtlichkeit der Einträge zu erhalten. Zudem können Sie die Einträge auch nach »Gelöste anzeigen« filtern. Durch einen Doppelklick auf die jeweilige Schaltfläche – Fehler, Warnungen, Info oder Gelöste Anzeigen – werden Ihnen die zur jeweiligen Kategorie zugehörigen Einträge angezeigt.
Ein gelbes Warndreieck [54] in den Prüfergebnissen weist auf einen Hinweis oder eine Auffälligkeit im Dokument hin, die überprüft werden sollte. Dabei handelt es sich nicht zwingend um einen schwerwiegenden Fehler, sondern um einen möglichen Konflikt oder eine Abweichung von definierten Prüfregeln (z.B. fehlender Anschnitt, Farbabweichungen oder Auflösungswerte). Wir empfehlen, die betroffene Stelle zu prüfen und zu entscheiden, ob eine Korrektur erforderlich ist. So stellen Sie sicher, dass Ihr Dokument den gewünschten Qualitäts- und Produktionsanforderungen entspricht.
Durch einen Klick auf den Radiobutton [56], welcher sich rechts neben dem Eintrag befindet, wird der Eintrag mit einem grünen Häkchen versehen und in »Gelöste anzeigen« verschoben – kann dort aber jederzeit durch einen Klick auf die Schaltfläche »Gelöste anzeigen« wieder eingesehen werden.
Abbildung 23: Der Dialog Prüfergebnisse anzeigen für eine ausgewählte Beispiel-PDF-Datei
Prüfergebnisse im PDF-Editor
Die Prüfergebnisse zeigen Ihnen auf einen Blick, ob Ihre PDF-Datei den definierten Produktions- oder Qualitätsstandards entspricht. So können Sie potenzielle Probleme frühzeitig zu erkennen – beispielsweise fehlende Schriften, Farbabweichungen oder nicht korrekt angelegte Beschnittzugaben.
Nutzen Sie zusätzlich die Such- und Filterfunktionen, um gezielt nach fehlerhaften Objekten zu suchen. Dadurch lassen sich betroffene Stellen schnell identifizieren und direkt korrigieren. So stellen Sie sicher, dass Ihre Dokumente den Produktionsanforderungen entsprechen, bevor sie in die Weiterverarbeitung oder in den Druck gehen.
3.3.1. callas pdfToolbox Reporte
Wird im Switch-Workflow die callas pdfToolbox eingesetzt, kann der dabei erzeugte JSON-Report direkt an den PDF-Editor übergeben werden. Die darin enthaltenen Prüfergebnisse stehen Ihnen anschließend unmittelbar im PDF-Editor zur Verfügung. So können Sie die Prüfergebnisse bequem einsehen und die Datei gezielt auf Basis der bereitgestellten Informationen weiterbearbeiten.
3.3.2. Optimierung des Dialogs
Neben der Möglichkeit die Prüfergebnisse über den Menüpunkt Fenster > Prüfergebnisse anzeigen steht Ihnen mit Version 1.14 ein zusätzliches Tastenkürzel zur Verfügung. Den Dialog Prüfergebnisse anzeigen können Sie nun bequem über das Tastenkürzel STRG + SHIFT + P (Windows) und cmd + Shift + P (macOS) öffnen und auch wieder schließen.
Mit diesem Tastenkürzel greifen Sie direkt auf die Prüfergebnisse zu, ohne den Dialog über das Menü aufrufen zu müssen. Dies spart Zeit und erleichtert den schnellen Wechsel zwischen Prüfung und Bearbeitung.
3.4. Dark Modus
Mit Version 1.14 des PDF-Editors wurden im Dark Modus folgende Verbesserungen umgesetzt (Voraussetzung: Dark Modus ist aktiviert):
- Bessere Abgrenzung von schwarzen »Bubbles« zum Hintergrund – Optische Anpassung durch weiße Häkchen in den Kreisen, zusätzlich erhalten die Kreise einen weißen Rahmen, sodass sie sich klar vom dunklen Hintergrund abheben.
- Auswahl- und Direktauswahlwerkzeug – Die Symbole werden nun korrekt im Dark Modus angezeigt.
Wie Sie den Dark Modus unter Windows – für Windows 11-Systeme bereits standardmäßig ausgeliefert – aktivieren können, wird im Kapitel Dark-Modus für Windows beschrieben.
3.5. Dialog »Über PDF-Editor«
Ab Version 1.14 werden im Dialog »Über PDF-Editor« weiterführende Informationen bereitgestellt. Folgende Informationen werden darin angezeigt:
- Versionsnummer – Zeigt die aktuell installierte Version des PDF-Editors an und dient zur eindeutigen Identifikation des Softwarestands.
- Entwicklungsfirma – Gibt das Unternehmen an, das für die Entwicklung und Wartung des PDF-Editors verantwortlich ist.
- Mitwirkende – Listet die an der Entwicklung des Produkts beteiligten Personen und Teams auf.
- Schaffen der Möglichkeit direkt über die Schaltfläche »Verzeichnis öffnen« zu den LOG-Dateien zu springen [57] – Bietet die Möglichkeit, direkt zu den LOG-Dateien zu wechseln, um technische Informationen
- Schaffen der Möglichkeit, die aktuellen Lizenzinformationen – Version, Status, Lizenznehmer und Lizenz ID – anzuzeigen [58] bzw. dort auch die WCLID-Datei hochzuladen.
Um zu diesem Dialog zu gelangen, gehen Sie folgendermaßen vor:
- Öffnen Sie den PDF-Editor und navigieren Sie in der Menüleiste zum Reiter PDF-Editor.
- Klicken Sie im Aufklappmenü auf den ersten Menüpunkt Über PDF-Editor.
- Dadurch öffnet sich der Dialog Über PDF-Editor.
- In diesem Dialog haben Sie nun einerseits die Möglichkeit, direkt in das Verzeichnis »PDF-Editor« springen [57].
- Zudem können Sie dort durch einen Klick auf die Schaltfläche »Lizenzinformationen« zu den detaillierten Lizenzinformationen [58] gelangen.
- Dadurch öffnet sich der Dialog Lizenzinformation. Hier haben Sie die Möglichkeit über die entsprechende Schaltfläche eine WCLID-Datei hochzuladen [59].
- Durch einen Klick auf OK, gelangen Sie direkt zurück in den PDF-Editor.
WCLID-Datei versus Lizenz-Datei
Achtung: Im Dialog Lizenzinformation kann nur eine WCLID-Datei hochgeladen werden – keine Lizenz-Datei!
- Die WCLID-Datei (Workstation Client License ID) enthält die eindeutige Kennung Ihrer Workstation- oder Ihrer Benutzer-ID, die für die Aktivierung und Verwaltung der Lizenz im System erforderlich ist.
- Eine Lizenz-Datei hingegen enthält die eigentlichen Lizenz-Informationen, kann aber hier nicht direkt hochgeladen werden.
Bitte verwenden Sie daher ausschließlich die bereitgestellte WCLID-Datei, um die Lizenzinformationen korrekt zu verarbeiten sowie die Lizenz ordnungsgemäß zu aktivieren.
Abbildung 24: Links: Der Dialog Über PDF-Editor; Rechts: Der Dialog Lizenzinformation mit den aktuellen Informationen
3.6. Vergleichsmodus beim Visualisieren
Ab Version 1.14 des PDF-Editors können Sie im Reiter Anzeige > Visualisieren [61] die Seitenrahmen ein- bzw. ausblenden [60], wenn Sie zwei Versionen eines Dokuments vergleichen [62].
In manchen Fällen können eingeblendete Seitenrahmen bestimmte Probleme überdecken. Beispielsweise kann eine Dieline, die auf Überdrucken gesetzt ist und dadurch einen sehr hohen Farbauftrag (TAC) aufweist, durch die Darstellung der Seitenrahmen im Überdruck-Vorschaumodus weniger gut sichtbar sein.
In solchen Situationen können Sie die Seitenrahmen grundsätzlich ausblenden, um alle Objekte des Dokuments klar zu sehen und den Vergleich uneingeschränkt durchzuführen.
Abbildung 25: Der Reiter Anzeige > Visualisieren mit der Option die Seitenrahmen ein- bzw. auszublenden
3.7. Sofort Anwenden
Mit Version 1.14 des PDF-Editors wurde im Reiter Bearbeiten > Objekt bearbeiten die Option Sofort anwenden in der Normalansicht entfernt. Rückmeldungen aus der Praxis haben gezeigt, dass das Deaktivieren dieser Funktion für den Anwender häufig zu Verwirrung geführt und im normalen Arbeitsablauf keinen Mehrwert geboten hat. Um die Bedienung zu vereinfachen und den Bearbeitungsprozess konsistenter zu gestalten, werden Änderungen nun standardmäßig direkt angewendet. Dadurch entfällt der zusätzliche Bestätigungsschritt, und Anpassungen werden unmittelbar im Dokument sichtbar. Die Option steht aber weiterhin im Debug-Modus zur Verfügung, der über die Einstellungen des PDF-Editors aktiviert werden kann.
3.8. Anzahl der ausgewählten Objekte anzeigen
Mit Version 1.14 des PDF-Editors wurde in der Benutzeroberfläche die Möglichkeit geschaffen, die Anzahl der aktuell ausgewählten Objekte [64] innerhalb eines Dokuments in der Benutzeroberfläche anzuzeigen. Insbesondere bei Dokumenten mit vielen Objekten – beispielsweise Vektorgrafiken, Textobjekten oder technischen Zeichnungen – kann schnell überprüft werden, wie viele Objekte tatsächlich ausgewählt wurden. Dadurch lassen sich Auswahlvorgänge besser nachvollziehen und mögliche Abweichungen zwischen erwarteter und tatsächlicher Objektselektion leichter erkennen. Die Anzeige ist standardmäßig nur im Debug-Modus [63] (Abbildung 25) in der Fußzeile des PDF-Editors sichtbar, sofern der Debug-Modus eingeschaltet ist.
Wie können Sie den Debug-Modus im PDF-Editor aktivieren?
Um den Debug-Modus im PDF-Editor aktivieren zu können, gehen Sie folgendermaßen vor:
- Halten Sie die
Shift-Taste gedrückt und öffnen Sie die Einstellungen des PDF-Editors. - Im Einstellungsfenster finden Sie die Option Debug-Benutzeroberfläche anzeigen. Setzen Sie das Häkchen, um den Debug-Modus zu aktivieren.
- Zum Ausschalten entfernen Sie einfach das Häkchen bei Debug-Benutzeroberfläche anzeigen.
Der Debug-Modus zeigt zusätzliche Informationen und Funktionen, die vor allem für Analyse, Tests oder erweiterte Fehlerdiagnosen nützlich sind.
In der folgenden Abbildung können Sie sehen, dass die Option Debug-Benutzeroberfläche anzeigen ausgewählt ist, wodurch zusätzliche Diagnoseinformatiojnen und erweiterte Funktionen im PDF-Editor verfügbar werden.
Abbildung 26: Der Dialog Einstellungen im PDF-Editor und aktiviertem Debug-Modus
Nach der Aktivierung des Debug-Modus wird die Anzahl der aktuell ausgewählten Objekte in der Fußzeile des PDF-Editors angezeigt (siehe Abbildung 26). Die Platzierung in der Fußzeile dient vorerst als temporäre Lösung. In zukünftigen Versionen ist geplant, diese Information an einer besser geeigneten Stelle innerhalb der Benutzeroberfläche darzustellen, um sie noch übersichtlicher und leichter zugänglich zu machen.
Abbildung 27: Der PDF-Editor mit Anzeige der Anzahl von ausgewählten Objekten in der Fußzeile
3.9. Anzeige der Fehlermeldung vom Lizenzserver
Mit Version 1.14 des PDF-Editors wurde der Dialog zur Anzeige von Fehlermeldungen, die im Rahmen der Lizenzierung vom Lizenzserver zurückgemeldet werden, überarbeitet. Die Fehlermeldungen werden nun in einer klarer strukturierten und verständlicheren Form dargestellt, wodurch Lizenzprobleme schneller identifiziert und behoben werden können.
Die klar strukturierte Darstellung hilft Ihnen dabei, Ursachen für Lizenzprobleme leichter nachzuvollziehen und entsprechende Maßnahmen zur Behebung einzuleiten. Dadurch wird die Lizenzverwaltung transparenter und die Aktivierung oder Aktualisierung von Lizenzen kann effizienter durchgeführt werden.
3.10. Neue Sprachversion »Niederländisch«
Mit der aktuellen Version des PDF-Editors steht die Benutzeroberfläche nun auch für »Niederländisch« zur Verfügung. Anwender, die bevorzugt auf Niederländisch arbeiten, können den PDF-Editor so in ihrer gewohnten Sprache nutzen.
Die neue Sprachversion macht die Bedienung einfacher und verständlicher – Menüs, Dialoge und Meldungen werden klar in Niederländisch angezeigt, was den Arbeitsablauf effizienter und komfortabler gestaltet.
Die Sprache kann ab sofort im Menü PDF-Editor > Einstellungen unter der Option Sprache ausgewählt werden.
Abbildung 28: Der Dialog Einstellungen mit ausgewählter Sprache Dutch












