Benutzerhandbuch

Release - 1.13

Aktualisiert am

Veröffentlichungsdatum: 30.11.2025

Erfahren Sie in diesem Artikel, welche

  • Neuerungen zur Verfügung stehen,
  • Verbesserungen für Anwender umgesetzt wurden, und
  • Fehlerbehebungen in Version 1.13 des PDF-Editors durchgeführt wurden.

1. Überblick

Mit Version 1.13 können Anwender auf Neuerungen in den Bereichen Korrekturen von Objekten über ganze Dokumente hinweg, dem Anwenden von Aktionen zur Aufbereitung von Druckdaten über ganze Dokumente hinweg, dem Anzeigen von Prüfergebnissen von Dateien, die aus dem Workflow geöffnet wurden, sowie Verbesserungen, die Sie beim Arbeiten mit dem PDF-Editor unterstützen.

Im Reiter Verbinden können nun einerseits auch Dateien von Automationsaufträgen aus dem Workflow geöffnet werden und andererseits Haltepunkte in Enfocus Switch abgefragt werden.

1.1. Neuerungen

Folgende neue Funktionen wurden umgesetzt:

  • Objekte auswählen und verändern – Ab dieser Version können Anwender PDF-Objekte über mehrere Seiten hinweg auf Basis der gewählten Attribute auswählen und ändern. [PPDPDF-1674] [PPDPDF-1231] [PPDPDF-1817] [PPDPDF-1496] [PPDPDF-1841] [PPDPDF-1673]
  • Objekte auswählen – Der Funktionsumfang zum Auswählen von Objekten wurde um die Möglichkeit, nach überdruckenden Objekten zu suchen, erweitert. [PPDPDF-827] [PPDPDF-177]
  • Dokument aufbereiten und optimieren – Ab dieser Version wird die Möglichkeit bereitgestellt, wiederkehrende Aktionen zum Korrigieren und Optimieren von Dokumenten auszuführen sowie diese wiederkehrenden Aktionen als Vorlage abzuspeichern. [PPDPDF-1729] [PPDPDF-1753] [PPDPDF-1828] [PPDPDF-1754] [PPDPDF-1752] [PPDPDF-1776] [PPDPDF-1756] [PPDPDF-1732] [PPDPDF-1755] [PPDPDF-1751]
  • Aktionslisten im Reiter »Bearbeiten« – Ab dieser Version können Anwender im Reiter »Bearbeiten» auf zwei separate Aktionslisten – Seitenaktionen und Dokumentaktionen – zugreifen. [PPDPDF-1540] [PPDPDF-1702]
  • Neues Menü »Aktionen« – In Version 1.13 wird ein eigener Menüpunkt »Aktionen«, worin Anwender alle Aktionen des PDF-Editors auswählen können, bereitgestellt. [PPDPDF-1691]
  • Enfocus Switch-Anbindung – Im PDF-Editor wird ab sofort die Möglichkeit bereitgestellt, »Haltepunkte« eines Switch-Workflows über den PDF-Editor zu überwachen, Dateien von dort im PDF-Editor zu öffnen und dann an eine ausgehende Verbindung für den jeweiligen Haltepunkt weiterzuleiten. [PPDPDF-1679] [PPDPDF-1738]
  • Motive aus »Automationsaufträgen« öffnen – Ab dieser Version steht dem Anwender im Reiter »Verbinden« der neue Auswahlbereich »Automationsaufträge« zur Verfügung, worüber Motive aus Automationsaufträgen des Workflows geöffnet und bearbeitet werden können. [PPDPDF-1614] [PPDPDF-1437]
  • Anzeigen von Prüfergebnissen – Im PDF-Editor wird nun die Möglichkeit geboten, Prüfergebnisse aus dem Workflow im PDF-Editor nach Schweregrad anzuzeigen und als erledigt zu markieren. [PPDPDF-1622] [PPDPDF-1536] [PPDPDF-1675] [PPDPDF-1681] [PPDPDF-1698]

Zugrunde liegende MAKO-Version

Mit Version 1.13 des PDF-Editors wird MAKO 8.2.0 verwendet.

1.2. Verbesserungen

Folgende Verbesserungen wurden in Version 1.13 umgesetzt:

  • Dark-Modus für Windows – Ab dieser Version wird eine durchgängige Implementierung des Dark-Modus für Windows bereitgestellt. [PPDPDF-1683]
  • Dateiverwaltung und temporäre Dateien – In dieser Version wurde der Umgang mit temporären Dateien im Dateisystem Ihres Computers verbessert. Temporäre Dateien werden im Hintergrund geladen und nicht mehr neben der geöffneten Datei als »Temp-Datei« angezeigt. Sollte die Originaldatei der aktuell geöffneten Datei gelöscht werden, kann diese nun problemlos in ein beliebiges Verzeichnis gesichert werden. Die Möglichkeit konnte durch ein Update der verwendeten Library von MAKO 8.1 bereitgestellt werden. [PPDPDF-1505]
  • Speichern von PDF/X-Dateien – Ab dieser Version wurden einige Punkte im Umfeld des Speichern von PDF/X-Dateien behoben bzw. implementiert, um eine durchgängige einwandfreie Verarbeitung und Erstellung von PDF/X-Dateien sicherzustellen. [PPDPDF-1588] [PPDPDF-1669] [PPDPDF-1252] [PPDPDF-1795] [PPDPDF-1710] [PPDPDF-1248] [PPDPDF-1643]
  • Visualisieren – Simulationsprofil – Ab dieser Version wird automatisch das Simulationsprofil, welches in der Fußzeile ausgewählt ist, für die Anzeige im Reiter »Visualisieren« verwendet. Die Auswahl des Simulationsprofil wurde deshalb dort entfernt. [PPDPDF-1825]
  • Vergleichen von mehrseitigen Dokumenten – Ab dieser Version werden beim Vergleichen von zwei Dokumenten automatisch dieselben Seiten zwischen den Dokumenten verglichen. [PPDPDF-1664]
  • Dokumenteigenschaften– Struktur – Ab dieser Version wird im Dialog »Dokumenteigenschaften« eine überarbeitete Struktur bereitgestellt sowie im Reiter »Benutzerdefiniert« die Möglichkeit geschaffen Werte, einzutragen. [PPDPDF-1651] [PPDPDF-1672]
  • Sonderfarben des Dokuments bearbeiten – Sonderfarbe von Bibliothek übernehmen – Ab Version 1.13 wird im Dialog »Sonderfarben des Dokuments bearbeiten« einerseits die Möglichkeit bereitgestellt, eine Sonderfarbbibliothek auch dort zu importieren, und andererseits Sonderfarben aus einer Bibliothek dem Dokument hinzuzufügen. [PPDPDF-1597] [PPDPDF-1595]
  • Transparenzen verflachen – Ab dieser Version können Sonderfarben von der Transparenzreduzierung ausgenommen werden. [PPDPDF-1837] [PPDPDF-1137] [PPDPDF-1774]
  • Benutzeroberfläche – In Version 1.13 wurden im Bereich der Benutzeroberfläche Design und Verbesserungen der Bedienkonzepte implementiert. [PPDPDF-1584] [PPDPDF-1372]

1.3. Fehlerbehebungen

Folgende Fehler (Bugs) wurden mit diesem Release im PDF-Editor behoben:

  • Bestimmter Text wurde in der Pfadansicht nicht angezeigt – In einzelnen Fällen wurden bestimmte Texte in der Pfadansicht nicht oder nicht vollständig angezeigt. Dieser Fehler wurde behoben. [PPDPDF-1690]
  • Einbetten von verfügbaren Schriften – Zuvor wurden auch nicht im System verfügbare Schriften durch andere Schrift ersetzt und eingebettet. Dieser Fehler wurde behoben. Es werden nun ausschließlich tatsächlich im System verfügbare Schriften eingebettet. [PPDPDF-1249]
  • Veränderung von Bildgrößen beim Optimieren – Wenn Bilder auf den sichtbaren Bereich beschnitten wurden, kam es unter Umständen zu unerwünschten Größenveränderungen bei den Bildern. Dieses Verhalten wurde behoben. [PPDPDF-1658]
  • Anzahl von Objekten auf einer Ebene – Wenn Objekte, die einer PDF-Ebene zugewiesen waren, verschoben wurden, führte dies zu einer Veränderung der Anzahl von Objekten auf dieser Ebene. Dieser Fehler wurde behoben. Die Anzahl der Objekte auf einer Ebene wird nun korrekt angezeigt. [PPDPDF-1556]
  • Falsche Anzeige von Seitenobjekten nach der Optimierung – Wenn sich nach dem Optimieren einer Datei die darin enthaltenen Seitenobjekte geändert hatten, wurde deren Anzahl und Optionen falsch angezeigt. Dieser Umstand wurde unterbunden, sodass die Seitenobjekte nun korrekt angezeigt werden. [PPDPDF-1689]
  • Schließen von Dateien mit ausgewähltem Messwerkzeug – Bei mehreren geöffneten Reitern konnte ein Absturz des PDF-Editors auftreten, wenn das Messwerkzeug ausgewählt war und ein Reiter geschlossen wurde. Dieses Verhalten wurde behoben. [PPDPDF-1656]
  • Visualisieren – Anzeige zu kleiner Strichstärken – Im Reiter »Visualisieren« des Reiters »Anzeige« kam es beim Aufrufen des Modus »Konturstärke« zu einem Absturz des PDF-Editors. Dieser Fehler wurde behoben. [PPDPDF-1660]
  • Bilder auf sichtbaren Bereich beschneiden – Zuvor konnte es beim Beschneiden eines Bildes auf den sichtbaren Bereich vorkommen, dass Bildteile verloren gingen. Dieser Fehler wurde behoben. [PPDPDF-1800]
  • Sonderfarbauszug erstellen, wenn der Medienrahmen (MediaBox) nicht im Ursprung liegt – Zuvor wurde der Auszug fälschlicherweise um den Versatz zum Ursprung erstellt. Dieses Verhalten wurde behoben. [PPDPDF-1832]
  • Schneidelinie setzen, wenn der Medienrahmen (MediaBox) nicht im Ursprung liegt – Zuvor wurde die Schneidelinie fälschlicherweise um den Versatz zum Ursprung erstellt. Dieses Verhalten wurde behoben. [PPDPDF-1713]
  • Anzeige > Visualisierung – Vergleichen – Beim Vergleichen von zwei geöffneten Dokumenten wurde beim Schließen eine Dokuments nicht automatisch zurück auf die »Original Version« geschaltet. Dieser Fehler wurde behoben. Nach dem Schließen wird ab sofort auf die »Original Version« zurück gewechselt. [PPDPDF-1646]
  • Seitenrahmen setzen – Entfernen des Medienrahmens (MediaBox) – In den vorherigen Versionen war es möglich, dass das Entfernen des Medienrahmens (MediaBox) ausgewählt werden konnte. Dieser Umstand wird ab sofort unterbunden. [PPDPDF-1631]
  • Font-Encoding ändert sich nach dem Speichern einer PDF-Datei – Dieser Fehler wurde durch das MAKO-Update 8.2 behoben. [PPDPDF-1448]
  • Positionierung von Objekten aus der Zwischenablage – In früheren Versionen funktionierte beim Übertragen von Objekten von einem Dokument auf ein anderes die Positionierung (auf derselben Position) für das eingefügte Objekt nicht zuverlässig. Dieses Problem wurde behoben. [PPDPDF-1291]
  • Abstürze des PDF-Editors – In so manchen reproduzierbaren Situationen führten gewisse Aktionen – wie Arbeiten mit dem Messwerkzeug, Anzeigen des Lineals und Messwerkzeugs in Kombination, Texte bearbeiten – zum Absturz des PDF-Editors. Beim Öffnen von sehr umfangreichen Dokumenten wurde zudem zu viel Arbeitsspeicher blockiert, weshalb in einigen Fällen der PDF-Editor zum Absturz kam. [PPDPDF-1656] [PPDPDF-1479] [PPDPDF-1663] [PPDPDF-1139]
  • Durchgehender Pfad wird in Pfadsegmente nach dem Speichern aufgeteilt – Dieser Fehler wurde durch das MAKO Update 8.1 behoben. [PPDPDF-1652]

Finden Sie nachstehend eine detaillierte Beschreibung aller Änderungen in den Kategorien Neuerungen und Verbesserungen.

2. Neuerungen

Ein Entwicklungsschwerpunkt dieser Version bestand darin, dem Anwender die Möglichkeit zur Verfügung zu stellen Änderungen im Dokument über mehrere Seiten hinweg durchzuführen. Dazu wird in einigen Dialogen – vor allem Dialoge, die Aktionen ermöglichen – die Möglichkeit bereitgestellt anzugeben, ob die Änderungen auf die aktuelle Seite, auf alle Seiten oder auf einen Seitenbereich angewendet werden sollen. Dies war in früheren Versionen nicht möglich, da die meisten Aktionen nur auf die aktuell angezeigte Seite angewendet werden konnten.

Die Neuerungen, welche in den Punkten 2.1 bis 2.5 beschrieben werden, sind auf diesen Entwicklungsschwerpunkt ausgerichtet.

2.1. Objekte auswählen und verändern

Ab dieser Version können Anwender im PDF-Editor PDF-Objekte über mehrere Seiten hinweg auf Basis der gewählten Attribute auswählen und ändern. Der PDF-Editor bietet ab dieser Version zwei alternative Zugänge zum Dialog Objekte auswählen und verändern:

  • Über das Menü Bearbeiten > Objekte auswählen und verändern.
  • Über den Kurzbefehl cmd + Shift + E (macOS) bzw. Strg + Shift + E (Windows).

Um im Dokument bestimmten PDF-Objekten auszuwählen und zu verändern, gehen Sie folgendermaßen vor:

  1. Öffnen Sie den PDF-Editor und öffnen Sie die zu bearbeitende Datei im PDF-Editor.
  2. Wählen Sie jenes Objekt aus, welches sie ändern wollen.
  3. Navigieren Sie zum Menü Bearbeiten > Objekte auswählen und verändern oder drücken Sie den entsprechenden Kurzbefehl.
  4. Es öffnet sich der Dialog Objekte auswählen und verändern mit ausgewähltem Reiter Objekte auswählen [1].
  5. Klicken Sie auf Attribute von ausgewähltem Objekt übernehmen [2], wodurch im Dialog jene Attribute, die vom ausgewählten Objekt abgeleitet werden können, ausgewählt werden. Beim gewählten Objekt handelt es sich um einen Text in der angegebenen Schrift und Größe, der lediglich in Reinschwarz angelegt ist.
  6. Kontrollieren Sie die ausgewählten Attribute – Objekttyp, Schriftfamilie, Schriftgröße, Farbraum, Farbparameter, Überdruckenstatus, Konturstärke bzw.  Bildauflösung – auf ihre Richtigkeit.

Abbildung 1: Der Dialog Objekte auswählen und verändern mit dem ausgewählten Reiter Objekte auswählen nach dem Drücken der Schaltfläche Attribute von ausgewähltem Objekt übernehmen

  1. Wechseln Sie in den Reiter Objekte verändern [3].
  2. Wählen Sie darin jene Attribute aus, die für die Objekte geändert werden  sollen. Das Vorhaben alle Reinschwarzen Texte in der gewählten Größe und Schrift in ein Tiefschwarz zu ändern kann durch Auswahl der Option Farbe ersetzen [4] und der Eingabe der CMYK-Werte erfolgen.

Abbildung 2: Der Dialog Objekte auswählen und verändern mit dem ausgewählten Reiter Objekte verändern mit den gewählten Attributen, die verändert werden sollen

  1. Geben Sie dann noch den gewünschten Seitenbereich [5] ein, für die Objekte geändert werden sollen.
  2. Bestätigen Sie Ihre Auswahl durch Klick auf Objekte verändern [6], womit der Korrektur für die gefundenen Objekt ausgeführt wird.
  3. Nach Abschluss der Korrektur wird Ihnen angezeigt wie viele Elemente auf wie vielen Seiten geändert wurden.

Der Dialog Objekte auswählen und verändern ist in zwei Reiter unterteilt – Objekte auswählen [1] und Objekte verändern [3]. Die darin jeweils enthaltenen Attribute werden im Folgenden näher beschrieben.

2.1.1. Optionen des Reiters »Objekte auswählen«

Im Reiter Objekte auswählen stehen folgende Attribute und Funktionen zur Verfügung:

  • Objekttyp [7] – Die Einschränkung der Auswahl auf bestimmte Objekttypen macht in vielen Situationen Sinn. Die Beschränkung der Auswahl auf lediglich einen Objekttyp macht dabei Sinn, da Sie sonst keine Objekte finden würden. Folgende Objekttypen stehen zur Auswahl:
    • Text – Mit der Auswahl von Text können Aktionen gezielt nur auf die im Dokument enthaltenen Textobjekte angewendet werden.
    • Vektoren – Mit der Auswahl von Vektoren können Aktionen ausschließlich auf die im Dokument enthaltenen Vektorobjekte beschränkt werden.
    • Bilder – Mit der Auswahl von Bilder können Aktionen gezielt nur auf Bildobjekte angewendet werden.
    • Verläufe – Mit der Auswahl von Verläufe können Aktionen gezielt nur auf Objekte mit Verläufen im Dokument angewendet werden.
  • Schriftfamilie [8] – Wählen Sie damit Textobjekte aus, die die ausgewählte Schriftart inklusive des Schriftschnitts besitzen. Im Auswahlmenü werden nur jene Schriftfamilien angezeigt, die auf der aktuellen Seite im PDF vorhanden sind.
  • Schriftgröße [9] – Wählen Sie damit Textobjekte mit einer bestimmten Schriftgröße aus. Für die Schriftgröße kann ein Größenbereich Von - Bis ausgewählt werden. Die Werte müssen in pt angegeben werden!
  • Farbraum [10] – Wählen Sie damit Objekte im ausgewählten Farbraum, z.B. RGB, CMYK, Indiziert, DeviceN (Mehrere Prozessfarben), sowie Sonderfarben aus.
  • Farbparameter [11] – Wählen Sie damit Objekte im definierten Farbwerten innerhalb der angegebenen Toleranz bzw. Sonderfarbnamen aus. Im Auswahlmenü stehen alle Farbräume zur Verfügung, die auf der aktuellen Seite vorhanden sind. Folgende Farbräume können dabei angetroffen werden:
    • CMYK/RGB/Indiziert/Lab/Graustufen/Bitmap/Passermarkenfarbe/Sonderfarbe/ICC-basiertes CMYK/DeviceN/DeviceN (nur CMYK) – Abhängig vom gewählten Farbraum können darunter die entsprechenden Werte eingegeben werden. Durch die Auswahl einer Toleranz können auch Objekte innerhalb eines Farbbereichs gefunden werden.
    • Sonderfarben – Wenn im Auswahlmenü Sonderfarbe gewählt wird, kann direkt unterhalb der zu findende Sonderfarbname ausgewählt werden.
  • Überdruckenstatus [12] – Wählen Sie damit Objekte aus deren Fläche bzw. Kontur überdruckend oder aussparend ist.
  • Konturstärke [13] – Wählen Sie damit Konturen mit der angegeben Konturstärke aus. Es ist hier auch möglich eine Toleranz einzugeben. Die Werte der Konturstärke müssen in pt angegeben werden.
  • Bildauflösung [14] – Wählen Sie damit Bilder in der angegeben Auflösung aus. Die Auflösung wird in dpi im Bereich Von - Bis angegeben.

Abbildung 3: Der Dialog Objekte auswählen und verändern mit dem ausgewählten Reiter Objekt auswählen

Attribute von ausgewähltem Objekt übernehmen

Wenn Sie mehrere Objekte im Dokument oder auf der aktuellen Seite verändern möchten, wählen Sie zuerst ein Objekt mit den gewünschten Eigenschaften im Layout aus und aktivieren Sie anschließend die Funktion »Attribute von ausgewähltem Objekt übernehmen«, aus. Damit werden die Attribute vom ausgewählten Objekt ausgelesen und die entsprechenden Attribute im Dialog  aktiviert.

2.1.2. Optionen des Reiters »Objekte verändern«

Im Reiter Objekte verändern [3] (Abbildung 2) des Dialogs Objekte auswählen und verändern stehen folgende Optionen zur Verfügung:

  • Schriftart ersetzen [15] – Ersetzt die Schriftart für das ausgewählte Objekt.
  • Schriftgröße ersetzen [16] – Ersetzt die Schriftgröße für das ausgewählte Objekt. Diese wird in pt angegeben. Beachten Sie, dass ein Textumbruch dadurch nicht erfolgt!
  • Farbraum ändern [17] – Wandelt das ausgewählte Objekt in den angegeben Farbraum – CMYK, Graustufen, Lab, RGB, Sonderfarbe – um.
  • Farben ersetzen [18] – Setzt die Farbwerte für das ausgewählte Objekt. Welche Farbwerte eingegeben werden müssen hängt natürlich vom Gewählten Farbraum ab.
  • Bildauflösung reduzieren [19] – Setzt die Auflösung für die ausgewählten Bilder auf den angegeben Wert um die Dateigröße dadurch zu reduzieren. Die gewünschte Zielauflösung muss in dpi angegeben. Folgende Berechnungsarten stehen zur Neuberechnung der Bildauflösung zur Verfügung:
    • Bikubisch – Bei der Bikubischen Neuberechnung wird der Mittelwert des hinzuzufügenden Pixels berechnet. Bei der Mittelwertberechnung wird der Wert um den Farbwert der umliegenden Pixel mit eingerechnet.
    • Durchschnittliche Neuberechnung – Bei der Durchschnittlichen Neuberechnung wird ebenso der Mittelwert des Pixels berechnet. Hier wird der Farbwert der umliegenden Pixel nicht zur Ermittlung des Mittelwerts berücksichtigt.
    • Neuberechnen – Verwendet den mittleren oder den rechte oberen Pixel, um die gewünschte Bildauflösung zu erreichen.
  • Überdruckenstatus ändern [20] – Setz den Überdruckenstatus – aussparen oder überdrucken – für die Fläche bzw. Kontur für das ausgewählte Objekt.  Ab Version 1.13 verwendet der PDF-Editor für das Ändern des Überdruckenstatus ausschließlich den Overprint Mode 1 (OPM 1) gemäß PDF-Spezifikation, da bisher nur OPM 0 zum Einsatz kam.

Abbildung 4: Der Reiter Objekte auswählen und verändern mit dem ausgewählten Reiter Objekte verändern

  • Seitenbereich [21] – Dem Anwender wird ab dieser Version die Möglichkeit geboten, Änderungen nun über die Aktuelle, Alle Seiten oder durch die Eingabe eines bestimmten Seitenbereichs » Von - Bis« durchzuführen.

Auswählen und verändern von PDF-Objekten

Die Funktion Objekte auswählen und verändern ist sehr hilfreich, um gezielt Objekte nach Attributen wie Schriftart, Farbe oder Bildauflösung zu finden und zu verändern. Dadurch lassen sich wiederkehrende Anpassungen schnell und durchführen, ohne jede Seite manuell bearbeiten zu müssen.

Verwenden Sie die Mehrfachauswahl von Attributen, um mehrere Eigenschaften gleichzeitig zu ändern. Die Bedingungen werden automatisch mit UND verknüpft, sodass nur Objekte, die alle definierten Kriterien erfüllen, angepasst werden.

Geben Sie ebenfalls den Seitenbereich vor dem Ändern an, um Änderungen nur auf ausgewählte Seiten anzuwenden. Dies spart Zeit und verhindert unbeabsichtigte Anpassungen in anderen Bereichen des Dokuments.

2.2. Objekte auswählen

In dieser Version wurde der Dialog Objekte auswählen mit den selben Möglichkeiten , wie diese bereits im Dialog Objekte auswählen und verändern zur Verfügung stehen, angereichert.

Der Anwender hat hier ebenso zwei Möglichkeiten auf den Dialog Objekte auswählen... zuzugreifen.

  • Einerseits über das Menü Bearbeiten > Objekt auswählen... und andererseits
  • über den Kurzbefehl Cmd + E (macOS) bzw. Strg + E (Windows).

Im Vergleich zur vorherigen Version können nun

  • Überdruckende Objekte ausgewählt werden – Überdruckende Objekte sind Objekte, deren Flächen oder Konturen nicht aussparend, sondern über darunterliegende Inhalte hinweg gedruckt werden und dadurch das endgültige Farbergebnis beeinflussen. Diese Überdruckenden Objekte können nun ab dieser Version hinsichtlich ihres Überdruckenstatus »Fläche überdrucken« bzw. »Kontur überdrucken« ausgewählt werden.

Um auf der aktuell angezeigten Seite bestimmten PDF-Objekten auszuwählen, gehen Sie folgendermaßen vor:

  1. Öffnen Sie den PDF-Editor und öffnen Sie die zu bearbeitende Datei im PDF-Editor.
  2. Wählen Sie jenes Objekt aus, welches sie ändern wollen.
  3. Es öffnet sich der Dialog Objekte auswählen.
  4. Klicken Sie auf Attribute von ausgewähltem Objekt übernehmen [22], wodurch im Dialog jene Attribute, die vom ausgewählten Objekt abgeleitet werden können, ausgewählt werden. Beim gewählten Objekt handelt es sich um einen Text in der angegebenen Schrift und Größe, der lediglich in Reinschwarz angelegt ist.
  5. Drücken Sie auf OK [23], um gleiche Objekte auf der aktuellen Seite auszuwählen.
  6. Nach dem Schließen des Dialogs wird Ihnen angezeigt wie viele Elemente auf der Seitengefunden und ausgewählt wurden.

Abbildung 5: Der Dialog Objekte auswählen nach dem Drücken der Schaltfläche Attribute von ausgewähltem Objekt übernehmen

2.3. Dokument aufbereiten und optimieren

Die aus früheren Versionen bekannte Funktion Dokument optimieren wurde mit dieser Version vollkommen überarbeitet, womit die Möglichkeit bereitgestellt wird wiederkehrende Aktionen zum Korrigieren und Optimieren von Dokumenten zu konfigurieren, als Vorlage abzuspeichern und auf den gewünschten Seitenbereich anzuwenden.

Alle Möglichkeiten dazu stehen im Dialog Dokument aufbereiten und optimieren zur Verfügung. Rufen Sie die Funktion entweder über den Menüpunkt Aktionen > Dokument aufbereiten und optimieren oder durch Klick auf die gleichnamige Aktion im Reiter Dokumentaktionen im Einstellungsbereich Bearbeiten auf. Der Dialog besteht aus zwei Reiter – Aufbereiten und Optimieren –, in denen die jeweiligen verfügbaren Funktionen zur Verfügung stehen:

Um alle Seiten eines Dokuments im PDF-Editor auf eine bestimmte Größe zu bringen und einen Beschnitt zu erzeugen, gehen Sie folgendermaßen vor:

  1. Öffnen Sie im PDF-Editor die zu bearbeitende Datei.
  2. Wählen Sie den Menüpunkt Aktionen > Dokument aufbereiten und optimieren... aus.
  3. Es öffnet sich der Dialog Dokument aufbereiten und optimieren, der Reiter Aufbereiten [24] is ausgewählt.
  4. Um die Seitengröße auf eine vordefinierte Größe zu bringen aktivieren Sie die Option Seiten skalieren [25]. Geben Sie  die Zielgröße in Breite und Höhe ein und aktivieren Sie die Option Proportionen beibehalten. Wählen Sie dann noch im Auswahlmenü Seitenrahmen jenen Seitenrahmen aus, der nach der Verarbeitung die Zielgröße haben soll.
  5. Um den Beschnitt für die Seiten zu erzeugen aktivieren Sie noch die Option Beschnitt hinzufügen [26]. Wie groß der Beschnitt erzeugt werden soll kann durch Klick auf Einstellungen… [27] gesetzt werden.
  6. Um den Ursprung der Seiten weiterhin auf 0/0 zu lassen aktivieren Sie dann noch die Option Medienrahmen (MediaBox) auf Ursprung setzen [27].
  7. Die vorgenommenen Einstellungen können Sie nun als Vorlage abspeichern, um die zuvor vorgenommenen Schritt für die nächste Korrektur nicht mehr machen zu müssen. Drücken Sie dazu auf Vorlage speichern [28] und geben Sie dann im Dialog den Namen für die Vorlage ein. Bestätigen Sie den Dialog durch Drücken von OK.
  8. Wählen Sie dann noch aus, ob Sie die Korrekturen auf Alle Seiten oder auf den eingegeben Seitenbereich [33] anwenden wollen.
  9. Zum Anwenden der vorgenommenen Einstellungen drücken Sie im Dialog auf OK [34].
  10. Das PDF-Dokument wird nun entsprechend Ihrer gewünschten Einstellungen auf denen von Ihnen ausgewählten Seitenbereich – Alle Seite, die Aktuelle Seite oder einen definierten Seitenbereich »Von - Bis« aufbereitet sowie optimiert. Nach dem erfolgreichen Ausführen der gewählten Aktionen ist das PDF-Dokument vollständig für die weitere Bearbeitung und Druckvorstufe vorbereitet.

Abbildung 6: Der Dialog Dokument aufbereiten und optimieren mit ausgewähltem Reiter Aufbereiten und dem Dialog Vorlage speichern

Gespeicherte Vorlagen für wiederkehrende Aktionen können über Vorlage auswählen [31] geladen und angewendet werden. Die Vorlage kann gelöscht [29] und modifizierte Vorlagen wiederum auf den gespeicherten Wert zurückgestellt [30] werden.

Welche Aktionen in den beiden Reitern zur Verfügung stehen wird nachfolgend beschrieben.

2.3.1. Aktionen des Reiters »Aufbereiten«

Im Reiter Aufbereiten stehen folgende Aktionen zur Verfügung:

Seiten skalieren

Mit der Aktion Seiten skalieren [35] können Seiten eines Dokumentes für den ausgewählten Seitenrahmen auf die eingegebene Größe vergrößert bzw- verkleinert werden. Folgende Optionen stehen dazu zur Verfügung:

  • Breite – die Breite der Zielgröße
  • Höhe – die Höhe der Zielgröße
  • Proportionen beibehalten – die Seite wird auf die Zielgröße vergrößert unter Beibehaltung der Proportionen. Dies kann in bestimmten Situationen dann zu einer Seitengröße führen, worin lediglich eine Kante die Zielgröße besitzt.
  • Seitenrahmen – Auswahl des Seitenrahmens, der nach der Ausführung der Korrektur die gewünschte Zielgröße besitzen soll. Sie können im Auswahlmenü auf alle fünf Seitenrahmen einer PDF-Datei zurückgreifen.

Abbildung 7: Der Reiter Aufbereiten des Dialogs Dokument aufbereiten und optimieren

Seiten skalieren – weitere Möglichkeiten

Sie können die aktuell ausgewählte Seite auch über den Menüpunkt Seite > Aktuelle Seite skalieren… auf die gewünschte Größe bringen. Einen ausgewählten Seitenbereich auf die Zielgröße skalieren kann auch über die Aktion »Seiten skalieren…« im Reiter Dokumentaktionen des Einstellungsbereichs Bearbeiten abgebildet werden.

Beschnitt hinzufügen

Die Aktion Beschnitt hinzufügen [36] (Abbildung 7) ermöglicht es einen Beschnitt durch Anspiegeln des Seiteninhaltes zu erzeugen. Wie groß der Beschnitt dabei erzeugt werden soll hängt von den Werten, die Sie in Einstellungen… [42] (Abbildung 7) angeben können, ab.

Folgende Parameter stehen zum Erzeugen eines Beschnitts zur Verfügung:

  • Links, Oben [45] und Recht, Unten – Angabe der Größe für den zu erzeugenden Beschnitt für die jeweilige Seite. Um einen unterschiedlichen Beschnitt für die jeweilige Kante der Seite einzugeben muss das Schlosssymbol [47] deaktiviert werden.
  • Ausschließen – wählen Sie darin aus, welche Sonderfarben von der Erzeugung des Beschnitts ausgenommen werden sollen. Normalerweise sollen alle technische Farben wie Dieline, Crease, Kiss-Cut sowie so manche Zusatzfarben wie Weiß, Primer oder Lack im Beschnitt nicht vorhanden sein, um nicht notwendige Kosten für den Tintenverbrauch zu erzeugen.

Abbildung 8: Der Dialog Beschnitt hinzufügen

Beschnitt hinzufügen – weitere Möglichkeiten

Sie können die Aktion auch im Menüpunkt Aktionen > Beschnitt hinzufügen sowie über die Aktion »Beschnitt hinzufügen…« im Reiter Dokumentaktionen des Einstellungsbereichs Bearbeiten ausführen.

Medienrahmen (MediaBox) auf Ursprung setzen

Mit der Aktion Medienrahmen (MediaBox) auf Ursprung setzen [37] (Abbildung 7) kann der Ursprung des Medienrahmens im PDF-Koordinatensystem auf  0/0 gestellt werden.

Medienrahmen (MediaBox) auf Ursprung setzen – standardmäßig aktivieren

Die Aktivierung dieser Aktion sollte im täglichen Arbeitsleben eigentlich immer vorgenommen werden, denn es gibt keinen Grund den Ursprung nicht auf 0/0 zu setzen, auch wenn dies fast standardmäßig von den Programmen PackZ sowie ArtPro für alle Dateien gesetzt wird!

XObjekte auflösen

Mit der Aktion XObjekte auflösen [38] (Abbildung 7) werden XObjekte (Form- und Bildobjekte) in ihre einzelnen grafischen oder textuellen Bestandteile zerlegt und direkt in die Seiteninhalte eingebettet. Die Aktivierung der Option ist in einigen Fällen erforderlich, da Änderungen an Objekten sonst nicht durchgeführt werden können.

Was sind Form XObjekte?

Form XObjects sind Containerobjekte innerhalb einer PDF-Datei, die Bilder, Text und Vektorgrafiken enthalten können. Form XObjects werden als Referenzen innerhalb einer PDF-Datei gespeichert und können an beliebigen Stellen innerhalb des Dokuments mehrfach verwendet werden. Eine direkte Bearbeitung einzelner Form XObjects ist derzeit nicht möglich. Wenn Sie Änderungen an einem Form XObject vornehmen möchten, müssen die jeweiligen Referenzen zunächst aufgelöst werden. Dieser Vorgang kann – abhängig von der Komplexität des jeweiligen Objekts – sehr zeit- und speicherintensiv sein. Weitere Informationen finden Sie im Glossar unter Form XObjects.

Text in Pfade umwandeln

Mit der Aktion Text in Pfade umwandeln [39] (Abbildung 7) werden Text in Pfade umgewandelt, um eventuelle Probleme mit Schriften beim Rippen zu unterbinden.

Text in Pfade umwandeln – Sinnhaftigkeit und  weitere Möglichkeiten

Die Umwandlung von Texten in Pfaden bläht die PDF-Datei bei umfangreichen Textdokumenten auf. Aus heutiger Sicht sollte dieser Schritt wenn möglich unterlassen werden und eher Druckdaten als PDF/X-4 abzuspeichern, womit gewisse Probleme mit Laufweiten in einer Schrift unterbunden werden können.

Die Möglichkeit Texte in Pfade – neben der Möglichkeit in »Dokument aufbereiten und Optimieren« – umzuwandeln steht im PDF-Editor an verschiedenen Stellen zur Verfügung. Diese sind:

  • Über Aktionen > Text in Pfade umwandeln… – wandelt alle Texte des Dokuments in Pfade um.
  • Über die Aktion Text in Pfade umwandeln… im Reiter Dokumentaktionen des Einstellungsbereichs Bearbeiten – wandelt alle Texte des Dokuments in Pfade um.
  • Über Aktionen > Ausgewählten Text in Pfade umwandeln… – wandelt lediglich ausgewählte Textelemente auf der aktuellen Seite des Dokuments in Pfade um.
  • Über die Aktion Ausgewählten Text in Pfade umwandeln« im Reiter Seitenaktionen des Einstellungsbereichs Bearbeiten – wandelt lediglich ausgewählte Textelemente auf der aktuellen Seite des Dokuments in Pfade um.
Schneidelinie hinzufügen

Die Aktion Schneidelinien hinzufügen [40] (Abbildung 7) ermöglicht eine Schneidelinie als Sonderfarbe für die ausgewählte Position zu erstellen. Für welche Position sowie in welcher Stärke als auch mit welchen Eckenform die Schneidelinie danach besitzen soll, kann in Einstellungen… [43] (Abbildung 7) bestimmt werden.

Folgende Parameter stehen zum Erzeugen einer Schneidelinie zur Verfügung:

  • Sonderfarbe [48] – Auswahl der Sonderfarbe, mit der die Schneidelinie erzeugt werden soll. Sie können darin Sonderfarben, welche sich im aktuell geöffneten PDF befinden als auch auf alle systemweit angelegten Sonderfarben, auswählen.
  • Ursprung [49] – Auswahl des Urspungs für den die Schneidelinie erzeugt werden soll. In der Regel ist die Auswahl des Eintrags Endformatrahmen (TrimBox) korrekt. Sie können aber auch jeglichen anderen Seitenrahmen einer PDF-Datei auswählen.
  • Versatz [50] – bestimmen Sie damit den Versatz zum gewählten Ursprung, der zur Erstellung der Schneidelinie herangezogen werden soll.
  • Auf äußeren Rand reduzieren – wollen Sie die Schneidelinie nur an der äußeren Kante und nicht im Innenbereich einer Form erzeugen wollen, so können Sie dies durch Aktivieren der Option mitgeben.
  • Ebene [51] – soll sich die Schneidelinie nach der Erzeugung auf einer Ebene befinden, so können Sie dies durch Eingabe eines Ebenennamens an dieser Stelle bestimmen.  
  • Konturstärke [52] – geben Sie hier die Konturstärke in pt an, mit der die Schneidelinie erstellt werden soll. Die Eingabe einer Konturstärke ist lediglich zu besseren Visualisierung erforderlich. Schneidedaten für ein Schneidegerät können auch von Schneidelinien mit einer Konturstärke von »0 pt« erzeugt werden.
  • Überdrucken [53] – Schneidelinien sollten in der Regel überdruckend angelegt werden, damit diese den Hintergrund an der Stelle der Schneidelinie nicht ausgespart.
  • Eckentyp [54] – bestimmen Sie damit, ob die Ecken einer Schneidelinie abgeflacht oder abgerundet werden sollen.
  • Eckenradius [55] – durch die Eingabe eines Wertes kann bestimmt werden, wie stark die Abrundung bzw. die Verflachung der Ecken erfolgen soll. Die Eingabe des Wertes von 0 mm erzeugt eine Schneidelinie ohne Abrundung bzw. Abflachung.

Abbildung 9: Der Dialog Schneidelinie hinzufügen

Schneidelinie hinzufügen – weitere Möglichkeiten so wie Einschränkungen

Die Möglichkeit eine Schneidelinie – neben der Möglichkeit in »Dokument aufbereiten und Optimieren« – hinzuzufügen steht im PDF-Editor an verschiedenen Stellen in unterschiedlichem Leistungsumfang zur Verfügung. Diese sind:

  • Über Aktionen > Schneidelinie hinzufügen… – erzeugt eine Schneidelinie für die aktuell ausgewählte Seite. Sie können dabei auf alle Möglichkeiten in der Option »Ursprung« zurückgreifen – neben Seitenrahmen können weitere Möglichkeiten ausgewählt werden.
  • Über die Aktion Schneidelinie hinzufügen… im Reiter Seitenaktionen des Einstellungsbereichs Bearbeiten – erzeugt eine Schneidelinie für die aktuell ausgewählte Seite. Sie können dabei auf alle Möglichkeiten in der Option »Ursprung« zurückgreifen.

Schneidelinien für alle Seiten eines mehrseitigen Dokuments hinzuzufügen kann somit lediglich über Dokument aufbereiten und Optimieren erfolgen.

Sonderfarbauszug erzeugen

Die Aktion Sonderfarbauszug erzeugen [41] (Abbildung 7) ermöglicht eine Separation einer Sonderfarbe für die ausgewählte Position zu erzeugen. Für welche Position die Separation erzeugt werden soll, kann in Einstellungen… [44] (Abbildung 7) bestimmt werden.

Folgende Parameter stehen zum Erzeugen einer Schneidelinie zur Verfügung:

  • Sonderfarbe [56] – Auswahl der Sonderfarbe, mit der der Sonderfarbauszug erzeugt werden soll. Sie können darin Sonderfarben, welche sich im aktuell geöffneten PDF befinden als auch auf alle systemweit angelegten Sonderfarben, auswählen.
  • Ursprung [57] – Auswahl des Urspungs für den der Sonderfarbauszug erzeugt werden soll. In der Regel ist die Auswahl des Eintrags Endformatrahmen (TrimBox) korrekt. Sie können aber auch jeglichen anderen Seitenrahmen einer PDF-Datei auswählen.
  • Versatz [58] – bestimmen Sie damit den Versatz zum gewählten Ursprung, der zur Erstellung des Sonderfarbauszugs herangezogen werden soll. Speziell beim Hinzufügen eines Weißkanals ist die Verwendung eines Versatzes in beiden Richtungen nicht unüblich, da im Digiatldruck weiße Druckfarbe meist mit einer größeren Tropfenform erzeugt werden.
  • Auf äußeren Rand reduzieren – wollen Sie den Sonderfarbauszug nur an der äußeren Kante und nicht im Innenbereich einer Form erzeugen wollen, so können Sie dies durch Aktivieren der Option mitgeben.
  • Ebene [59] – soll sich der Sonderfarbauszug nach der Erzeugung auf einer Ebene befinden, so können Sie dies durch Eingabe eines Ebenennamens an dieser Stelle bestimmen.  
  • Überdrucken [60] – Sonderfarbauszüge wie Weiß, Lack oder Primer werden in der Regel überdruckend angelegt, damit der Hintergrund für die angegebene Position nicht ausgespart.

Abbildung 10: Der Dialog Sonderfarbauszug erzeugen

Sonderfarbauszug erzeugen – weitere Möglichkeiten so wie Einschränkungen

Die Möglichkeit einen Sonderfarbauszug – neben der Möglichkeit in »Dokument aufbereiten und Optimieren« – zu erzeugen steht im PDF-Editor an verschiedenen Stellen in unterschiedlichem Leistungsumfang zur Verfügung. Diese sind:

  • Über Aktionen > Sonderfarbauszug erzeugen… – erzeugt einen Sonderfarbauszug für die aktuell ausgewählte Seite. Sie können dabei auf alle Möglichkeiten in der Option »Ursprung« zurückgreifen – neben Seitenrahmen können weitere Möglichkeiten ausgewählt werden.
  • Über die Aktion Sonderfarbauszug erzeugen… im Reiter Seitenaktionen des Einstellungsbereichs Bearbeiten – erzeugt einen Sonderfarbauszug für die aktuell ausgewählte Seite. Sie können dabei auf alle Möglichkeiten in der Option »Ursprung« zurückgreifen.

Sonderfarbauszüge für alle Seiten eines mehrseitigen Dokuments zu erzeugen kann somit lediglich über Dokument aufbereiten und Optimieren erfolgen.

2.3.2. Aktionen des Reiters »Optimieren«

Im Reiter Optimieren [61] werden folgende Funktionen geboten:

Objekte außerhalb von Seitenrahmen löschen

Die Aktion Objekte außerhalb von Seitenrahmen löschen [62] entfernt alle Objekte, die sich vollständig außerhalb des definierten Seitenrahmens [69] befinden, um die Druckdatei für nachfolgende Schritte – dem Bearbeiten sowie dem Rendern – zu optimieren.

Abbildung 11: Der Dialog Dokument aufbereiten und optimieren mit ausgewähltem Reiter Optimieren

Objekte außerhalb von Seitenrahmen löschen – weitere Möglichkeiten

Die Möglichkeit Objekte außerhalb von Seitenrahmen  – neben der Möglichkeit in »Dokument aufbereiten und Optimieren« – zu löschen steht im PDF-Editor an verschiedenen Stellen zur Verfügung. Diese sind:

  • Über Aktionen > Objekte außerhalb von Seitenrahmen löschen… – entfernt alle Objekte, welche sich zur Gänze außerhalb des gewählten Seitenrahmens befinden, für die aktuell ausgewählte Seite.
  • Über die Aktion Objekte außerhalb von Seitenrahmen löschen… im Reiter Seitenaktionen des Einstellungsbereichs Bearbeiten – entfernt alle Objekte, welche sich zur Gänze außerhalb des gewählten Seitenrahmens befinden, für die aktuell ausgewählte Seite.
  • Über die Aktion Objekte außerhalb von Seitenrahmen löschen… im Reiter Dokumentaktionen des Einstellungsbereichs Bearbeiten – entfernt alle Objekte, welche sich zur Gänze außerhalb des gewählten Seitenrahmens befinden, für alle Seiten im Dokument.
Bilder auf sichtbaren Bereich beschneiden

Die Aktion Bilder auf sichtbaren Bereich beschneiden [63] (Abbildung 11) beschneidet alle Bilder exakt auf den sichtbaren (maskierten) Bereich innerhalb des Seitenlayouts und entfernt dadurch nicht benötigte Bildteile und reduziert dadurch die Dateigröße der Druckdatei. Wird die Option aktiviert so kann zusätzlich noch die Option Auch am Seitenrahmen beschneiden [64] (Abbildung 11) aktiviert werden, womit der PDF-Editor noch alle Bilder, die über den gewählten Seitenrahmen [70] (Abbildung 11) hinausragen, auch dort beschneidet.

Bilder auf sichtbaren Bereich beschneiden – weitere Möglichkeiten

Die Möglichkeit Bilder auf den sichtbaren Bereich  – neben der Möglichkeit in »Dokument aufbereiten und Optimieren« – zu beschneiden steht im PDF-Editor an verschiedenen Stellen zur Verfügung. Diese sind:

  • Über Aktionen > Bilder auf sichtbaren Bereich beschneiden… – beschneidet alle Bilder für den angegebenen Seitenbereich auf den sichtbaren Bereich sowie am gewählten Seitenrahmen.
  • Über die Aktion Bilder auf sichtbaren Bereich beschneiden… im Reiter Dokumentaktionen des Einstellungsbereichs Bearbeiten – beschneidet alle Bilder für den angegebenen Seitenbereich auf den sichtbaren Bereich sowie am gewählten Seitenrahmen.
  • Über die Funktion Bild auf sichtbaren Bereich beschneiden im Reiter Bilder des Einstellungsbereichs Listen – beschneidet das ausgewählte Bild auf den sichtbaren (maskierten) Bereich.
  • Über Bilder auf sichtbaren Bereich beschneiden… des Kontextmenüs im Reiter Bilder des Einstellungsbereichs Listen – beschneidet alle Bilder auf den sichtbaren (maskierten) Bereich. für die aktuell angezeigte Seite
Bildauflösung reduzieren

Die Aktion Bildauflösung reduzieren [65] (Abbildung 11) reduziert die Auflösung der Bilder auf die gewählte Zielauflösung [71] (Abbildung 11) basierend auf den gewählten Resampling-Algorithmus [72] (Abbildung 11) für den gewählten Seitenbereich. Dadurch kann die Dateigröße optimiert werden, wodurch die Bearbeitung als auch die Ausgabe der Druckdatei in den nachfolgenden Schritten schneller von statten gehen kann.

Bildauflösung reduzieren – weitere Möglichkeiten

Die Möglichkeit die Auflösung der Bilder  – neben der Möglichkeit in »Dokument aufbereiten und Optimieren« – zu reduzieren steht im PDF-Editor an verschiedenen Stellen zur Verfügung. Diese sind:

  • Über Aktionen > Bildauflösung reduzieren… – reduziert die Auflösung der Bilder auf die angegebene Zielauflösung für den angegebenen Seitenbereich.
  • Über die Aktion Bildauflösung reduzieren… im Reiter Dokumentaktionen des Einstellungsbereichs Bearbeiten – reduziert die Auflösung der Bilder auf die angegebene Zielauflösung für den angegebenen Seitenbereich.
  • Über Bildauflösung reduzieren… des Kontextmenüs im Reiter Bilder des Einstellungsbereichs Listen – reduziert die Auflösung für das ausgewählte Bild auf die angegebene Zielauflösung für die aktuelle Seite.
  • Über Bildauflösung für alle Bilder reduzieren… des Kontextmenüs im Reiter Bilder des Einstellungsbereichs Listen – reduziert die Auflösung für alle Bilder der aktuellen Seite auf die angegebene Zielauflösung.
Objekte auf nicht sichtbaren Ebenen entfernen

Die Aktion Objekte auf nicht sichtbaren Ebenen entfernen [66] (Abbildung 11) löschte Objekte, die auf aktuell nicht eingeblendeten bzw. deaktivierten Ebenen sich befinden. Dies reduziert Dateigröße, verhindert unbeabsichtigte Ausgabe von versteckten Objekten und sorgt für eine saubere, produktionstaugliche PDF-Struktur.

Nach CMYK konvertieren (ausgenommen DeviceN/Sonderfarben)

Die Aktion Nach CMYK konvertieren (ausgenommen DeviceN/Sonderfarben) [67] (Abbildung 11) konvertiert alle Objekte, die nicht in CMYK vorliegen, nach CMYK. Von der Konvertierung sind alle Sonderfarben sowie Farben die in DeviceN vorliegen ausgenommen.

Transparenzen verflachen

Die Aktion Transparenzen verflachen [68] reduziert alle transparenten Objekte auf ein Bild- und/oder ein Vektorobjekt. Ob dabei möglichst viele Vektoren erhalten bleiben sollen oder ob die Druckdatei in ein Bild verflacht werden soll, kann durch die gewählten Werte in den Optionen Auflösung für Verläufe, Auflösung für Vektoren und Text in dpi sowie den Pixel/Vektor-Abgleich [73] in Prozent bestimmt werden.

Durch die Wahl der Option Überdruckende Objekte verflachen [74] kann gesteuert werden, ob auch überdruckende Objekte in den Transparenzreduzierungsprozess einbezogen werden sollen oder ob überdruckende Objekte als solche erhalten bleiben sollen. Zusätzlich lässt sich definieren, ob und welche Sonderfarben von der Transparenzreduzierung ausgenommen [75] werden sollen.

2.4. Aktionslisten im Reiter »Bearbeiten«

Mit Version 1.13 des PDF-Editors werden die wesentlichsten Aktionen im Einstellungsbereich Bearbeiten [84] in zwei separate Reiter – Seitenaktionen [83] sowie Dokumentaktionen [96] (Abbildung 13) – bereitgestellt.

2.4.1. Seitenaktionen

Im Reiter Seitenaktionen [83] werden Aktionen angeboten, welche auf ausgewählte Objekte bzw. auf die aktuelle Seite angewendet werden können. Die Seitenaktionen sind in vier Bereiche – Ausrichten, Separationen und Objekte, Schriften und Text sowie Seiten – untergliedert. Folgende Aktionen stehen in diesem Reiter zur Verfügung:

  • Schneidelinie hinzufügen... [76] – Die Aktion ermöglicht eine Schneidelinie als Sonderfarbe für die ausgewählte Position zu erstellen.
  • Sonderfarbauszug erzeugen... [77] – Die Aktionermöglicht eine Separation einer Sonderfarbe für die ausgewählte Position zu erzeugen.
  • Pfad verschieben... [78] – Die Aktion ermöglicht einen ausgewählten Pfad nach Innen oder nach Außen zu verschieben.
  • Ausgewählten Text in Pfade umwandeln... [79] – Die Aktion ermöglicht den ausgewählten Text in Pfade umzuwandeln, um eventuelle Probleme mit Schriften beim Rippen zu unterbinden.
  • Aktuelle Seite skalieren... [80] – Die Aktion ermöglicht die aktuelle Seite des Dokuments für den ausgewählten Seitenrahmen auf die eingegebene Größe zu vergrößern bzw. zu verkleiner.
  • Objekte außerhalb des Seitenrahmens löschen... [81] – Die Aktion entfernt alle Objekte der aktuell angezeigten Seite, die sich vollständig außerhalb des definierten Seitenrahmens befinden, um die Druckdatei für nachfolgende Schritte – dem Bearbeiten sowie dem Rendern – zu optimieren.
  • Medienrahmen (MediaBox) auf Ursprung setzen... [82] – Die Aktion setzt den Ursprung des Medienrahmens im PDF-Koordinatensystem auf  0/0.

Abbildung 12: Der Einstellungsbereich Bearbeiten mit dem Reiter Seitenaktionen

2.4.2. Dokumentaktionen

Im Reiter Dokumentaktionen [96] werden Aktionen angeboten, welche auf das gesamte Dokument bzw. auf einen gewählten Seitenbereich angewandt werden können. Die Dokumentaktionen sind in fünf Bereiche – Schriften, Bilder, Seiten verändern, Optimieren sowie Seiten – unterteilt.

Zu diesen Aktionen zählen:

  • Im System verfügbare Schriften einbetten [85] – Mit dieser Aktion können alle fehlenden Schriften der Druckdatei eingebettet werden. Ob die Schrift eingebettet werden kann oder nicht hängt davon ab, ob die Schrift im Betriebssystem System installiert ist oder nicht.
  • Text in Pfade umwandeln... [86] – Mit dieser Aktion wird jeglicher Text im Dokument in Pfade umgewandelt, um eventuelle Probleme mit Schriften beim Rippen zu unterbinden.
  • Bildauflösung reduzieren auf... [87] – Mit dieser Aktion kann die Auflösung der Bilder auf die gewählte Zielauflösung basierend auf den gewählten Resampling-Algorithmus für den gewählten Seitenbereich reduziert werden.
  • Bilder auf sichtbaren Bereich beschneiden... [88] – Mit dieser Aktion werden alle Bilder exakt auf den sichtbaren (maskierten) Bereich innerhalb des Seitenlayouts beschnitten und entfernt dadurch nicht benötigte Bildteile sowie reduziert dadurch die Dateigröße der Druckdatei.
  • Beschnitt hinzufügen... [89] – Mit dieser Aktion wird der Beschnitt durch Anspiegeln des Seiteninhaltes für alle Seiten des gewählten Seitenbereichs entsprechend der gewählten Einstellungen hinzugefügt.
  • Seiten skalieren... [90] – Mit dieser Aktion können Seiten eines Dokumentes für den ausgewählten Seitenrahmen auf die eingegebene Größe vergrößert bzw- verkleinert werden.
  • Medienrahmen (MediaBox) auf Ursprung setzen... [91] – Mit dieser Aktion kann für alle Seiten des gewählten Seitenbereichs der Ursprung des Medienrahmens im PDF-Koordinatensystem auf  0/0 gestellt werden.
  • Objekte außerhalb Seitenrahmen löschen... [92] – Mit dieser Aktion werden alle Objekte, die sich vollständig außerhalb des definierten Seitenrahmens [69] befinden, entfernt um die Druckdatei für nachfolgende Schritte – dem Bearbeiten sowie dem Rendern – zu optimieren.
  • Dokument aufbereiten und optimieren... [93] – Durch Auswahl dieser Aktion wird der Menüpunkt Aktionen > Dokument aufbereiten und optimieren aufgerufen. Darin können Sie mehrere Aktionen konfigurieren und ausführen sowie die Aktionsliste als Vorlage abspeichern.
  • Seiten löschen... [94] – Mit dieser Aktion kann definiert werden, ob Alle Seiten, nur die Aktuelle Seite oder ein definierter Seitenbereich »Von - Bis« aus dem Dokument entfernt werden soll.
  • Seiten duplizieren... [95] – Mit dieser Aktion kann definiert werden, ob Alle Seiten, nur die Aktuelle Seite oder ein definierter Seitenbereich »Von - Bis« dupliziert und als zusätzliche Seiten in das Dokument eingefügt werden soll.

Abbildung 13: Der Einstellungsbereich Bearbeiten mit dem Reiter Dokumentaktionen

2.5. Neues Menü »Aktionen«

Da Aktionen die tägliche Arbeit mit Druckdaten vereinfacht sollte der Zugang zu Aktionen so einfach wie möglich gestaltet werden. Aus diesem Grund steht ab dieser Version des PDF-Editors ein eigener Menüpunkt Aktionen zur Verfügung, worin die gängigsten Aktionen schnell aufgerufen werden können.

Was die einzelnen Aktionen jeweils leisten bzw. ob diese Aktionen für die aktuelle Seite oder für einen Seitenbereich angewendet werden können, wurde bereits in dieser Release Note ausführlich zuvor beschrieben. Welche Aktionen darin zur Verfügung stehen entnehmen Sie der nachstehenden Abbildung.

Abbildung 14: Der Einträge des neuen Menüpunktes Aktionen

2.6. Enfocus Switch-Anbindung

Ab dieser Version des PDF-Editors wird erstmalig die Möglichkeit bereitgestellt, »Kontrollpunkt« (Checkpoints) eines Switch-Workflows direkt über den PDF-Editor zu überwachen, Dateien von dort im PDF-Editor zu öffnen und anschließend an eine ausgehende Verbindung für den jeweiligen Haltepunkt weiterzuleiten. Die Kommunikation erfolgt dabei über den Switch-HTTP-Dienst (Standardport 51088).

Mit dieser Integration wird die nahtlose Übergabe fehlerhafter oder zu prüfender PDF-Dateien aus einem Switch-Flow direkt in den PDF-Editor sowie eine Rückführung der korrigierten Dateien in den vordefinierten Produktionsprozess ermöglicht.

Folgende Voraussetzungen müssen hinsichtlich des Enfocus Switch-Flows gegeben sein:

  • Im Switch-Flow muss zumindest ein Kontrollpunkt definiert sein – es können aber auch mehrere Kontrollpunkte vorhanden sein.
  • Die Verbindung wird im Einstellungsbereich Verbinden über den Switch Port: 51088 zum Switch-Flow hergestellt.
  • Sobald die Verbindung steht werden die im Kontrollpunkt angehaltene Druckdaten im PDF-Editor im Einstellungsbereich Verbinden im Seitenpanel mit den wichtigsten Zusatzinformationen als auch eine Vorschau gelistet.
  • Dateien können im Seitenpanel durch einen Doppelklick im PDF-Editor geöffnet werden.
  • Ausgeführte Änderungen werden nach dem Editieren der PDF-Datei zurückgesichert (Voraussetzung: Der Switch Kontrollpunkt lässt dies zu).
  • Beim Speichern kann die Datei an eine im Kontrollpunkt definierte Ausgabeverbindung übergeben werden.

Folgende Funktionen werden in der ersten Version möglich sein:

  • Verbindung zu einem Switch-Flow über den Port 51088 aufzubauen – Der PDF-Editor kann über Port 51088 eine direkte Verbindung zu einem definierten Enfocus-Switch-Flow herstellen. Dadurch wird der Editor als Client in den Produktionsprozess eingebunden und erhält Zugriff auf alle Jobs, die in den Haltepunkten pausieren.
  • Anzeige der Dateien aller Haltepunkte – Nach erfolgreicher Verbindung zeigt der PDF-Editor eine Liste aller in den Haltepunkten verfügbaren Jobs an. Für jeden Job werden zentrale Informationen wie Dateiname, Dateigröße und der zugehörige Name des Haltepunkts angezeigt.
  • Liste nach Status zu filtern– Um die Navigation zu erleichtern, können die dargestellten Jobs nach verschiedenen Statuswerten – Switch Status, Job Status bzw. Flow-Stufe – gefiltert werden. Darüber hinaus werden zusätzliche Informationen für jeden Switch Job angezeigt:
    • Name des Haltepunktes,
    • Status
    • Flow-Stufe
    • In Haltepunkt seit (Systemzeitformat)  
    • Switch Flow-Name.
  • Dateien im PDF-Editor öffnen – Dateien, die in einem Haltepunkt bereitstehen, können direkt aus der Liste im PDF-Editor durch einen Doppelklick geöffnet werden.
  • Geänderte Dateien speichern und eine Ausgabeverbindung für die Weiterleitung wählen – Nach abgeschlossener Bearbeitung im PDF-Editor werden die Änderungen direkt in den Haltepunkt zurückgeschrieben. Anschließend kann der Benutzer auswählen, über welche der verfügbaren Ausgabeverbindungen die Datei im Switch-Flow weitergeleitet werden soll, um den nächsten Prozessschritt gezielt auszulösen.

Um sich mit einen Switch-Flow zu verbinden, gehen Sie folgendermaßen vor:

  1. Öffnen Sie den PDF-Editor und navigieren Sie zum Reiter Verbinden [102] (Abbildung 16).
  2. Drücken Sie dort die Schaltfläche Verbinden [103] (Abbildung 16), wodurch der Dialog Verbinden mit sich öffnet.
  3. Wählen Sie im Auswahlmenü Typ [97] den Eintrag Enfocus Switch aus.
  4. Geben Sie im Eingabefeld Server [98] die IP-Adresse  xxx.xxx.xxx.xxxx sowie im Eingabefeld Port [99] die Portnummer 51088 ein.
  5. Als Benutzername [100] geben Sie administrator ein, das Passwort [101] kann leer bleiben.
  6. Schließen Sie den Dialog mit OK ab.

Abbildung 15: Der Dialog Verbinden mit mit ausgewähltem Typ Enfocus Switch

  1. Danach wird im Listenfeld [106] darunter die Liste mit den dort pausierenden Dateien aller Haltepunkte des Switch-Flows angezeigt. Sie können nach einer Datei suchen, indem Sie den Namen im Suchfeld [105] eingeben, oder die Listeneinträge nach dem Status [104] filtern.
  2. Doppelklicken Sie auf die zu bearbeitende Datei [107] in der Liste, um diese zur Bearbeitung im PDF-Editor zu öffnen.
  3. In der geöffneten Datei können Sie nun die gewünschten Änderungen im PDF-Editor vornehmen und speichern Sie die Datei anschließend.
  4. Beim Speichern wird die Datei direkt im Haltepunkt des Switch-Flows überschrieben. Nach dem Speichern können Sie die gewünschte Ausgabeverbindung auswählen, über die die Datei im Switch-Flow weitergeleitet werden soll.

Abbildung 16: Der Reiter Verbinden mit der Liste den pausierenden Dateien in einem Switch-Flow

Regeln für die Dateiverwaltung

Bitte beachten Sie, dass das Speichern einer Datei im PDF-Editor die bestehende Datei im Haltepunkt des Switch-Flows überschreibt. Zum Hinzufügen neuer Dateien oder zum Entfernen bestehender Dateien verwenden Sie den Switch Client anstelle.

Zudem kann jeder Benutzer nur eine aktive Sitzung gleichzeitig verwenden. Eine erneute Anmeldung beendet die zuvor bestehende Sitzung automatisch.

Sehr frühe Implementierung

Diese Implementierung befindet sich noch in einem Betastadium. Eine finale Version wird in Version 1.14 des PDF-Editors zur Verfügung stehen und dabei soll auch die Anzeige und auch der Änderungsmöglichkeit von benutzerdefinierten Feldern gewährleistet sein.

2.7. Motive aus »Automationsaufträgen« öffnen

Bisher konnten, bei einer Aufrechten Verbindung zwischen dem PDF-Editor und einer Workflow-Instanz, Druckdaten aus dem Bereich Artikel, Auftrag und Produktionsauftrag geöffnet, bearbeitet und zurückgespeichert werden. Mit Version 1.13 wird zusätzlich die Möglichkeit bereitgestellt das Motiv eines Automationsauftrag aus dem Workflow im PDF-Editor zu öffnen, zu verarbeiten und wieder in den Workflow zurückzuspeichern.

Der eigenständige Bereich war bereitzustellen, da Motive in der Automation vollständig ohne Benutzeroberfläche im Workflow verarbeitet werden können und sie somit keinem Auftrag oder Artikel zugeordnet werden können. Sollte jedoch ein Motiv eines Automationsauftrags mit dem Status »Benutzerinteraktion erforderlich« gekennzeichnet sein, so muss ein Anwender sich die Datei ansehen und eventuelle Fehler beheben. Die Behebung der Fehler kann dabei mit Bordwerkzeugen im Workflow oder durch die Bearbeitung im PDF-Editor erfolgen.

Die Motive der Automationsaufträge können somit ab sofort im Reiter Automationsaufträge [110] des Einstellungsbereichs Verbinden [109] eingesehen werden. Anwender können die Liste nach dem Status des Motivs [111] als auch nach dem Status des Automationsauftrages [112] in Status [108] filtern.

Status des Motivs [111] – Folgende Statuswerte stehen darin zur Verfügung:

  • Ohne – In der Liste der Motive werden alle Motive aller Automationsaufträge angezeigt.
  • Normalisiert – In der Liste der Motive werden lediglich Motive, die den Status »Normalisiert« besitzen angezeigt. Normalisierte Druckdaten konnten den Hochladevorgang in den Workflow basierend dem gewählten Prüfprofil einwandfrei bestehen. Die Druckdaten liegen in einen für die Produktion normalisierten Zustand vor.
  • Datenprüfung – In der Liste der Motive werden lediglich Motive, die den Status »Datenprüfung« besitzen angezeigt. Motive in diesem Status konnten der Prüfung beim Hochladen in den Workflow nicht standhalten. Sie müssen von einer fachkundigen Person angesehen, korrigiert oder freigegeben werden. Die Druckdaten liegen in einen für die Produktion nicht geeigneten Zustand vor.
  • Druckreif – In der Liste der Motive werden lediglich Motive, die den Status »Druckreif« besitzen angezeigt. Motive in diesem Status wurden im Workflow bereits von einem Druckvorstufenmitarbeiter mit allen Zusätzen – Beschnitt, Zugaben, Ösen usw. –, die für die Produktion benötigt werden, versehen. Die Druckdaten liegen in einen für die Produktion finalem Zustand vor.

Status Automationsaufträge [121] – Folgende Statuswerte stehen darin zur Verfügung:

  • Erstellt – Zeigt Motive an die lediglich als Datensatz in einem Automationsauftrag angelegt wurden, jedoch nicht abgeschlossen werden konnten. In diesem Fall kann keine Druckdatei im PDF-Editor geöffnet werden.
  • Verarbeitung – Zeigt Motive an, die aktuelle durch einen anderen Schritt im Workflow bearbeitet werden. Dateien, die sich in diesem Status befinden sollten nicht im PDF-Editor geöffnet werden.
  • Leerlauf – Zeigt Motive mit dem Status »Leerlauf« an. Der Status »Leerlauf« zeigt an, dass das Motiv des Automationsauftrags momentan noch nicht bearbeitet wird. Dies signalisiert dem Anwender, dass die Datei bereit für die Verarbeitung ist oder auf die nächsten Schritte im Workflow wartet.
  • Benutzerinteraktion erforderlich – Zeigt Motive mit dem Status »Benutzerinteraktion erforderlich« an. Der Status »Benutzerinteraktion erforderlich« zeigt an, dass das Motiv eines Automationsauftrags auf eine Eingabe oder Entscheidung des Anwenders wartet. Dies kann z. B. die Auswahl einer Option, die Freigabe eines Dokuments oder die Behebung eines Fehlers sein, bevor die Verarbeitung fortgesetzt werden kann.
  • Erledigt – Zeigt Motive mit dem Status »Erledigt« an. Der Status »Erledigt« zeigt an, dass die Verarbeitung des Motivs eines Automationsauftrags alle Schritte des Automationsauftrages erfolgreich durchlaufen hat. Anwender können sicher sein, dass alle Arbeitsschritte korrekt durchgeführt wurden und das Dokument bereit für den nächsten Workflow-Schritt ist.
  • Fehler – Zeigt Motive mit dem Status »Fehler« an. Der Status »Fehler« zeigt an, dass während der Verarbeitung des Automationsauftrags ein Problem aufgetreten ist. Anwender erhalten eine detaillierte Fehlermeldung, um die Ursache schnell zu erkennen und notwendige Korrekturen vorzunehmen.

Abbildung 17: Der Reiter Verbinden mit aktivierten Einstellungsbereich Automationsaufträge

2.8. Anzeigen von Prüfergebnissen

Dateien, welche im Status Datenprüfung im Workflow vorliegen, haben die Prüfung beim Hochladen des Motivs in den Workflow nicht bestanden und müssen in der Regel von Druckvorstufenmitarbeitern genauer angesehen und meistens bearbeitet werden. Die dazu notwendigen PrüfergebnisseFehler, Warnungen und Informationen –  werden im Workflow angezeigt und helfen den Druckvorstufenmitarbeiter die entsprechenden Korrekturen im Workflow anzuwenden. In einigen Fällen steht keine entsprechende Korrektur im Workflow zur Verfügung, womit die Analyse und Bearbeitung im PDF-Editor vorgenommen werden muss.

Damit die selben Prüfergebnisse auch im PDF-Editor zur Verfügung stehen wurde mit Version 1.13 die Möglichkeit bereitgestellt die Prüfergebnisse aus dem Workflow im PDF-Editor anzuzeigen. Der Dialog Prüfergebnisse anzeigen wird im PDF-Editor automatisch geöffnet, wenn die zu prüfende Datei aus dem Workflow geöffnet wird. Sie können jedoch auch den Dialog unter dem Menüpunkt Fenster > Prüfergebnisse anzeigen ein- bzw. ausblenden.

Prüfergebnisse anzeigen und als erledigt markieren

  1. Wählen Sie einen Eintrag [114] in der Liste der Fehler, Warnungen und Informationen aus.
  2. Dadurch wird der betroffene Bereich [113] am Motiv angezeigt.
  3. Beheben Sie den Fehler mit den Funktionen, die Ihnen im PDF-Editor zur Verfügung stehen.
  4. Nachdem Sie das Problem behoben haben können Sie diesen Eintrag durch Drücken auf [120] als erledigt markieren.
  5. Gehen Sie danach zum nächsten Eintrag und setzen Sie die Bearbeitung fort.

Weitere Funktionen im Dialog Prüfergebnisse:

  • Suchfeld [119] – Filtern Sie die Liste der Einträge durch Eingabe eines Suchbegriffes. Statt nach einem exakten Begriff zu suchen, können Anwender mit RegEx komplexe Suchabfragen erstellen – z.B. Zahlenfolgen, bestimmte Wortanfänge oder Zeichenketten mit variabler Länge.
  • Fehler aus- bzw. einblenden [115]  – Durch Klick auf die Schaltfläche kann die Liste der Einträge für den Schweregrad »Fehler « vorgenommen werden.
  • Warnungen aus- bzw. einblenden [115]  – Durch Klick auf die Schaltfläche kann die Liste der Einträge für den Schweregrad »Warnung « vorgenommen werden.
  • Info aus- bzw. einblenden [115]  – Durch Klick auf die Schaltfläche kann die Liste der Einträge für den Schweregrad »Info « vorgenommen werden.
  • Gelöste anzeigen aus- bzw. einblenden [115]  – Durch Klick auf die Checkbox kann die Liste der Einträge auf gelöste bzw. noch ungelöste Einträge eingeschränkt werden.
  • Interaktion – Ein Klick auf einen Listeneintrag markiert die dazugehörigen Objekte auf der Seite. Durch einen Doppelklick auf einen Listeneintrag werden die Objekte auf der Seite markiert und es wird zum nächsten Objekt gesprungen. Alternativ kann dies auch über den Befehl cmd + 4 (macOS) bzw. Strg + 4 (Windows) erfolgen.

Abbildung 18: Der Dialog Prüfergebnisse anzeigen, welcher als schwebender Dialog oberhalb des Motivs angezeigt wird

Prüfergebnisse im PDF-Editor

Prüfergebnisse zeigen dem Anwender auf einen Blick, ob eine PDF-Datei den definierten Produktions- oder Qualitätsstandards entspricht. Sie bieten dem Anwender die Möglichkeit, potenzielle Fehler frühzeitig zu erkennen, z.B. fehlende Schriften, Farbabweichungen oder falsche Beschnittzugaben.

Kombinieren Sie die Anzeige der Prüfergebnisse mit gezieltem Suchen und Filtern nach fehlerhaften Objekten, um Problemstellen schnell zu finden und zu beheben. So stellen Sie sicher, dass Ihre Dokumente den Produktionsanforderungen entsprechen, bevor sie in den Druck oder die Weiterverarbeitung gehen.

3. Verbesserungen

Neben den größeren Neuerungen wurden in Version 1.13 auch weitere Verbesserungen umgesetzt.

3.1. Dark-Modus für Windows

Ab dieser Version wird eine durchgängige Implementierung des Dark-Modus für Windows bereitgestellt. Windows 11-Systeme werden standardmäßig mit aktiviertem Dark-Mode ausgeliefert.

Um den Dark-Mode unter Windows zu aktivieren, gehen Sie folgendermaßen vor:

  1. Drücken Sie (Windows) + (I), um die Windows-Einstellungen zu öffnen. Navigieren Sie anschließend im linken Menü zu »Personalisierung«.
  2. Wählen Sie danach den Bereich »Farben« aus.
  3. Im Auswahlmenü des Einstellungsbereichs »Modus auswählen« werden Ihnen die darin verfügbaren Optionen »Hell«, »Dunkel« und »Benutzerdefiniert« angezeigt.
  4. Stellen Sie in diesem Bereich abschließend die Option »Dunkel« ein, um den Dark-Modus zu aktivieren.

Dark-Modus für Windows

Der Dark-Modus ändert die Anzeige des PDF-Editors von hellen zu dunklen Farben. Das schont die Augen bei längerer Arbeit oder in dunkler Umgebung. Texte und Inhalte bleiben gut lesbar, und die Arbeit mit dem PDF-Editor wirkt so angenehmer und weniger ermüdend.

3.2. Dateiverwaltung und temporäre Dateien

Mit Version 1.13 des PDF-Editors wurde das Verhalten beim Speichern von PDF-Dateien und temporären Dateien verbessert. Temporäre Dateien werden nun im Hintergrund geladen und nicht mehr neben der geöffneten Datei als »Temp-Datei« angezeigt. Sollte die geöffnete Datei gelöscht werden, kann diese problemlos wieder in ein beliebiges Verzeichnis gesichert werden.

In vorherigen Versionen wurden Dateien automatisch gesperrt, sobald sie im PDF-Editor geöffnet wurden. Dateien konnten nicht einfach entfernt oder auf der Festplatte gespeichert werden. Dieses Problem wurde mit dem MAKO 8.1 Release behoben.

Beim Speichern wird die Datei nun immer am ursprünglichen Speicherort überschrieben, wodurch keine temporären Dateien mehr erstellt werden. Diese Optimierungen erhöhen die Benutzerfreundlichkeit und sorgen für einen reibungslosen Arbeitsablauf beim Speichern von PDF-Dokumenten.

Abbildung 19: Darstellung von temporären Dateien in früheren Versionen des PDF-Editors

Speichern von Dateien

Vor dem Speichern muss intern jedoch gewartet werden, bis die Kopie abgeschlossen ist, was zu einer minimalen Verzögerung führen kann. Wenn die Datei sofort geschlossen wird, bevor die Kopie abgeschlossen ist, stellt dies kein Problem dar. Die Kopierdaten werden automatisch gelöscht, sobald diese nicht mehr benötigt werden – also nachdem die Datei im PDF-Editor geschlossen wurde. Wir empfehlen Ihnen die Originaldatei nicht zu löschen, bevor die Kopie abgeschlossen ist.

3.3. Speichern von PDF/X-Dateien

In Version 1.13 des PDF-Editors wurden mehrere Verbesserungen im Umfeld des Speichern von PDF/X-Dateien implementiert. Dazu zählen folgende Punkte:

  • Ausgabebedingung – Alle Parameter der Ausgabebedingung [121] werden vorausgefüllt, damit werden diese nun standardkonform und maschinenlesbar gesetzt. Beim Speichern von PDFs mit Ausgabebedingung werden die folgenden Eigenschaften verwendet:
    • Output Condition Identifier (erforderlich)
    • Output Condition (optional)
    • Information (optional) sowie der
    • Registriername (optional).
    • Der GTS-Schlüssel GTS_PDFX wird benötigt, um den Output Intent im PDF korrekt zu identifizieren.
  • Speichern »Unverändert« – Das Speichern von PDF/X-Dokumenten im Modus »Unverändert« [122] funktioniert nun standardmäßig zuverlässig.
  • Nicht PDF/X-konform – Gespeicherte PDF/X-Dateien haben einer PDF/X-Prüfung nicht standgehalten. Dieses Problem wurde behoben.
  • Vorauswahl der Ausgabebedingung im Dialog »Speichern unter« – Ab dieser Version wird nun das ICC-Profil, welches als Ausgabebedingung [102] gespeichert war, vorausgewählt im Dialog »Speichern unter« angezeigt. Wenn das PDF noch keine PDF/X-Datei ist, wird standardmäßig das gewählte Simulationsprofil, welches in der Fußzeile des PDF-Editors angezeigt wird, als Ausgabebedingung vorausgewählt.
  • Falsche Ausgabebedingung im PDF gesetzt – In früheren Versionen konnte es vorkommen, dass die Ausgabebedingung im PDF falsch gesetzt wurde. Ab Version 1.13 wurde dieses Problem nun nach dem MAKO-Update 8.2 behoben.

Diese Verbesserungen sorgen für eine standardkonforme, konsistente und zuverlässige Erstellung von PDF/X-Dateien, insbesondere bei wiederkehrenden Produktionsprozessen.

Abbildung 20: Links: Der Reiter Standards des Dialogs Dokumenteigenschaften; Rechts: Der Speichern unter Dialog

3.4. Visualisieren – Simulationsprofil

In bisherigen Versionen wurde das Simulationsprofil nicht automatisch mit der Ausgabebedingung oder dem CMYK-Farbraum synchronisiert. Ab Version 1.13 wurde deshalb die manuelle Auswahl des Simulationsprofils im Reiter Anzeige > Visualisieren entfernt. Der PDF-Editor verwendet nun automatisch das Simulationsprofil [106], welches in der Fußzeile des PDF-Editors ausgewählt ist, wodurch eine konsistente Farbdarstellung sowie eine Minimierung von Farbabweichungen bereits in der Druckvorstufe gewährleistet wird.

Abbildung 21: Der Reiter Anzeige > Visualisieren mit dem angezeigten Simulationsprofil in der Fußzeile

3.5. Vergleichen von mehrseitigen Dokumenten

Ab Version 1.13 wird im PDF-Editor die Funktion bereitgestellt, dass beim »Vergleichen mehrseitiger Dokumente« beim Weiterblättern auf die nächste Seite auch die entsprechende Seite im »zu vergleichenden Dokument« gesprungen wird. Dadurch wird sichergestellt, dass beim Vergleich von mehrseitigen Dokumenten immer die gleiche Seite miteinander verglichen werden – z.B. Seite 1 mit Seite 1 des Vergleichsdokuments, Seite 2 mit Seite 2 des Vergleichsdokuments, usw. Hinweis: Diese Funktionalität setzt voraus, dass beide Dokumente über die gleiche Anzahl an Seiten verfügen.

Mehrseitige Dokumente effizient vergleichen

Mit dem PDF-Editor ist es nun möglich, mehrseitige Dokumente präzise und strukturiert zu vergleichen. Für einen zuverlässigen Vergleich lädt der PDF-Editor beide Dokumente vollständig und analysiert Seite für Seite. Dabei werden Unterschiede in Text, Bildern, Vektoren und Farbparameters erkannt und visuell hervorgehoben. So wird es Ihnen ermöglicht, auch bei komplexen Dokumenten mit vielen Seiten den Überblick über alle relevanten Abweichungen zu behalten. Besonders hilfreich ist der seitenbasierte Wechsel: Sie können synchron zwischen den Dokumentseiten navigieren und sofort erkennen, wo Änderungen vorgenommen wurden. Dies spart Zeit, minimiert Fehlerquellen und unterstützt eine effiziente Qualitätskontrolle im Produktions-Workflow.

3.6. Dokumenteigenschaften – Struktur

Mit Version 1.13 des PDF-Editors wurde der Dialog Dokumenteigenschaften unter dem Menüpunkt Datei > Dokumenteigenschaften erweitert und neu strukturiert. Der Dialog enthält nun drei zusätzliche Reiter – Standards, Beschreibung und XMP Metadaten – und bietet eine übersichtlichere, logischere Struktur, um benötigte Informationen schneller auffinden zu können..

Folgende Änderungen und Neuerungen wurden in den Dokumenteigenschaften vorgenommen:

Neue Struktur – Der Dialog wurde neu strukturiert. Die verfügbaren Optionen sind nun systematisch nach Schwerpunkten gruppiert, wodurch die Benutzeroberfläche eine deutlich klarere und logischere Gliederung erhält.

Folgende Reiter stehen in diesem Dialog zur Verfügung:

  • Allgemein [107] – Zeigt grundlegende Informationen über das PDF-Dokument, wie Titel, Verfasser, Beschreibung, Allgemein, Stichwörter, Erstellt, Geändert sowie die verwendete Anwendung an.
  • Standards [108] – Diese enthalten Informationen über die verwendete Version der PDF-Engine, der PDF-Version, PDF/X-Standards, der ISO-Standards sowie Informationen zur Ausgabebedingung.
  • Beschreibung [109] – In diesem Bereich werden verschiedene Informationen zum Dokument angezeigt, wie z.B. Überfüllung, Druckbereich, Identifier, Ersteller, Version, und weitere Details. Bearbeitbare Felder – darunter Verfasser der Beschreibung, Urheberrechtsinformationen, Urheberrechtlich geschützt, URL für Urheberrechtsinformationen – sind durch einen weißen Hintergrund gekennzeichnet und können direkt vom Anwender angepasst werden.
  • Schriften [110] – Listet alle im Dokument verwendeten Schriftarten auf, einschließlich eingebetteter und nicht eingebetteter Schrifttypen, deren Kodierung und Anzahl der Glyphen, sowie der Interne Name und auf welcher Seite diese im Dokument verwendet werden.
  • Benutzerdefiniert [111] – Hier können benutzerdefinierte Eigenschaften und Metadaten angelegt, angezeigt und bearbeitet werden, z.B. Name und Wert.
  • XMP Metadaten [112] – Zeigt strukturierte XMP-Metadaten des Dokuments an, darunter Informationen zu Urheberrechten, Erstellung, Modifikationen und weitere standardisierte Metadaten für die Dokumentverwaltung.

Benutzerdefiniert – In den Dokumenteigenschaften (STRG + D) wird ein neuer Reiter »Benutzerdefiniert«, worin Einträge mit einem eigenen Schlüssel-Wert und einer Information eingetragen werden können, bereitgestellt. Damit können Informationen in einer PDF-Datei hinterlegt werden, die zur Dokumentverwaltung oder zu einem späteren Zeitpunkt von Automatoren ausgewertet werden können.

Abbildung 17: Der Dialog Dokumenteigenschaften mit der neuen Struktur und den erweiterten Reitern Standards, Beschreibung und XMP Metadaten

3.7. Sonderfarben des Dokuments bearbeiten – Sonderfarbe von Bibliothek übernehmen

In Version 1.13 des PDF-Editors wird die Möglichkeit in diesem Dialog eine Sonderfarbbibliothek auch dort zu importieren [120] und eine Sonderfarbe aus der Bibliothek dem Dokument hinzuzufügen [113], bereitgestellt.

Um Sonderfarben des Dokuments zu bearbeiten bzw. eine Sonderfarbe von der Bibliothek zu übernehmen, gehen Sie wie folgt vor:

  1. Öffnen Sie den PDF-Editor und laden Sie die gewünschte Datei.
  2. Navigieren Sie zum Reiter Anzeige > Analyse und gehen Sie dort zum Einstellungsbereich Sonderfarben.
  3. Klicken Sie dort auf das Drei-Punkte-Menü, um die Sonderfarben des Dokuments zu bearbeiten.
  4. Es öffnet sich der Dialog Sonderfarben des Dokuments bearbeiten.
  5. Über die Schaltfläche Sonderfarbe aus Farbbibliothek verwenden... [113] gelangen Sie in den Dialog Sonderfarben bearbeiten, indem alle zuvor definierten Sonderfarben angezeigt werden. Jede Sonderfarbe enthält folgende Angaben:
    • Farbfeld [114] – Simulierter Farbwert der Sonderfarbe.
    • Sonderfarbname [115] – Name der Sonderfarbe. Achten Sie auf eine korrekte Schreibweise und vermeiden Sie Leerzeichen am Anfang oder Ende des Sonderfarbnamens.
    • Farbraum des Alternativfarbraums [116] – CMYK, RGB und Lab sind die verfügbaren Farbräume, die als Alternativfarbraum einer Sonderfarbe gewählt werden können.
    • Farbwerte des Alternativfarbraums [117] – Hinterlegte Farbwerte der Sonderfarbe im gewählten Alternativfarbraum.

Abbildung 18: Links: Der Dialog Sonderfarben des Dokuments bearbeiten mit der Option Sonderfarbe aus Farbbibliothek verwenden; Rechts: Der Dialog Sonderfarben bearbeiten mit der Option eine ASE-Farbbibliothek zu importieren

  1. Im Dialog Sonderfarben bearbeiten stehen Ihnen weitere Funktionen zur Verfügung, um Sonderfarben komfortabel zu verwalten – Bearbeiten [118], Löschen [119] oder eine ASE-Farbbibliothek zu importieren [120]. Mit den Funktionen Bearbeiten..., Löschen... und ASE-Farbbibliothek importieren... stehen Ihnen alle relevanten Werkzeuge zur Verfügung, um Ihre Farbbibliotheken einfach zu organisieren.
    • Bearbeiten [118] – Um eine vorhandene Sonderfarbdefinition zu bearbeiten, wählen Sie die gewünschte Sonderfarbe aus und klicken Sie auf Bearbeiten... [118]. Dadurch öffnet sich der Dialog Sonderfarbe bearbeiten. Wenn Sie den Farbraum ändern, berechnet der integrierte Farbrechner im PDF-Editor automatisch die entsprechenden Farbwerte für den neu ausgewählten Farbraum.
    • Löschen [119] – Um eine bestehende Sonderfarbdefinition zu entfernen, wählen Sie die gewünschte Sonderfarbe aus und klicken Sie auf Löschen... [119]. Die Sonderfarbe wird anschließend ohne weitere Bestätigung aus der Liste entfernt.
    • ASE-Farbbibliothek importieren [120] – Im PDF-Editor können Sie Sonderfarbbibliotheken verwenden, um präzise Farbdefinitionen in der Druckvorstufe sicherzustellen – insbesondere bei der Verwendung von Sonderfarben wie Pantone, HKS oder firmenspezifischen Hausfarben. Besonders hilfreich ist hierbei die Unterstützung des ASE-Formats (Adobe Swatch Exchange), da es den Austausch von Farbpaletten zwischen Programmen wie Adobe Illustrator, InDesign oder Photoshop ermöglicht. Durch den Import solcher Farbbibliotheken können Sonderfarben zentral definiert und standardisiert für Projekte bereitgestellt werden. Über die Funktion ASE-Farbbibliothek importieren... [120] lassen sich solche Dateien direkt in den PDF-Editor laden. Einmal importierte Bibliotheken stehen systemweit im PDF-Editor zur Verfügung ermöglichen präzise Farbdefinitionen und gewährleisten Konsistenz in der gesamten Druckvorstufe. Beim Zuweisen von Farben auf Objekte können Anwender direkt auf die definierten Bibliotheksfarben zugreifen, um manuelle Eingabefehler zu vermeiden.
  2. Nehmen Sie in diesem Dialog die gewünschten Einstellungen vor und klicken Sie auf Auswählen.
  3. Sie gelangen anschließend in den Dialog Sonderfarben des Dokuments bearbeiten zurück, in dem Ihnen weitere Funktionen zur Bearbeitung von Sonderfarben des Dokuments – Neu..., Bearbeiten..., Umbenennen..., Mit Objekten löschen..., In Prozessfarben umwandeln..., Mit Sonderfarbe ersetzen... und Sonderfarbe aus Farbbibliothek verwenden... – zur Verfügung.
  4. Bestätigen Sie Ihre Einstellungen mit OK, um die Änderungen zu übernehmen.

Sonderfarben effizient aus der Bibliothek übernehmen

Beim Bearbeiten von Sonderfarben im PDF-Editor können Sie Farbdefinitionen schnell und zuverlässig aus der integrierten Sonderfarbbibliothek übernehmen. Sobald Sie eine bestehende Sonderfarbe im Dokument auswählen, haben Sie die Möglichkeit, diese durch eine standardisierte Bibliotheksfarbe zu ersetzen. Dadurch stellen Sie sicher, dass Farbwerte, Bezeichnungen und Ausgabeparameter exakt den definierten Produktionsstandards entsprechen. Dies verhindert Fehlfarben im Druck, erleichtert die Weiterverarbeitung und sorgt für konsistente Ergebnisse über mehrere Jobs hinweg.

3.8. Transparenzen verflachen

In Version 1.13 wurden im Bereich Transparenzen verflachen folgende Neuerungen implementiert:

  • Sonderfarben ausnehmen – Es wird nun die Möglichkeit von der Transparenzverflachung gewählte Sonderfarben (Technische Sonderfarben) von der Verflachung auszunehmen, bereitgestellt. Durch das gezielte Ausschließen dieser Sonderfarben wird sichergestellt, dass sie nicht mit Hintergrundobjekten verrechnet oder in Pixelbilder umgewandelt werden. Stattdessen bleiben sie auch nach der Transparenzreduzierung unverändert als Vektorobjekte erhalten. Dies erhöht die Produktionssicherheit und gewährleistet die korrekte technische Umsetzung in der Weiterverarbeitung.

Um Sonderfarben bei der Transparenzreduzierung auszunehmen, gehen Sie wie folgt vor:

  1. Öffnen Sie über das Menü Aktionen > Dokument aufbereiten und optimieren den Reiter Optimieren [124].
  2. Aktivieren Sie im geöffneten Dialog die Option Transparenzen verflachen [123] und nehmen Sie die gewünschten Reduzierungsvorgaben [125] für die Transparenzreduzierung vor.
  3. Aktivieren Sie optional auch noch die Optionen Bildauflösung reduzieren [121] sowie Objekte auf nicht sichtbaren Ebenen entfernen [122].
  4. Im Einstellungsbereich Transparenzen verflachen müssen Sie dort noch jene Sonderfarben [126], welche von der Transparenzreduzierung ausgenommen werden, z.B. Crease, Dieline, Kiss-cut über die Checkbox aktivieren.
  5. Bestätigen Sie Ihre Einstellungen mit OK.

Abbildung 19: Der Dialog Dokument aufbereiten und optimieren mit den ausgewählten Reduzierungsvorgaben

  • Parameter für die Transparenzverflachung – Die Vorgabewerte – Auflösung für Verläufe, Auflösung für Vektoren und Text, Pixel/Vektor-Abgleich – für die Transparenzverflachung wurden in Version 1.13 verbessert.

Transparenzen sicher und kontrolliert verflachen

Beim Verflachen von Transparenzen wandelt der PDF-Editor überlappende transparente Bereiche in eine Kombination aus Pixel- und Vektorobjekten um. Dies stellt sicher, dass Effekte wie Schlagschatten, Überlagerungen und transparente Grafiken in allen Ausgabesystemen korrekt wiedergegeben werden. Achten Sie darauf, geeignete Auflösungen für Verläufe sowie für Vektoren und Text festzulegen, um eine optimale Balance zwischen Qualität und Dateigröße zu erreichen. Bei Bedarf können überdruckende Objekte oder bestimmte Sonderfarben gezielt von der Transparenzreduzierung ausgenommen werden, um die gewünschte Produktionssicherheit zu gewährleisten.

3.9. Benutzeroberfläche

In Version 1.13 des PDF-Editors wurden im Bereich der Benutzeroberfläche Design-Optimierungen sowie Verbesserungen der Bedienkonzepte umgesetzt. Dazu zählen folgende Verbesserungen:

  • Adaptieren des Designs – Für die gesamte Applikation wurde das Design überarbeitet und an das aktualisierte Workflow-Design angepasst. Dies sorgt für ein einheitliches Erscheinungsbild und verbessert die Orientierung innerhalb der Benutzeroberfläche.
  • Reorganisation des Reiters »Bearbeiten« – Im Reiter »Bearbeiten > Objekt bearbeiten« wurden folgende Optimierungen umgesetzt:
    • Abstand im Bereich »Transformieren «[127] – zwischen der Trennlinie und dem Namen des Einstellungsbereichs »Transformieren« wurde ein größerer Abstand hinzugefügt. Dies verbessert die visuelle Struktur und erleichtert die Navigation innerhalb des Seitenpanels.
    • Zentrierungsoptionen (X, Y, B, H) [128] – Die Optionen X, Y, B und H wurden erneut mittig ausgerichtet, um eine klarere und konsistente Darstellung zu gewährleisten.
    • Ursprungsauswahl [129] – Für die Auswahl des Ursprungs werden nun quadratische Icons verwendet. Die neuen einheitlichen Symbole erhöhen die Erkennbarkeit und Bedienbarkeit der Ausrichtungsfunktionen.
    • Spiegelungsoptionen [130] – Die Schaltflächen Horizontal spiegeln und Vertikal spiegeln wurden unter das Eingabefeld für die Rotation verschoben. Damit ist die Funktionsgruppe nun logisch zusammengefasst, was die Bedienung effizienter macht.
    • Hervorgehobene Optionen [131] – Aktive Einstellungen werden durch eine dickere Markierungslinie deutlicher angezeigt. Die bisher dünne Markierungslinie konnte leicht übersehen werden. Mit der Optimierung sind aktive Optionen nun sofort erkennbar.

Abbildung 20: Der Reiter Bearbeiten > Objekt bearbeiten mit der neu organisierten Struktur

  • Überarbeitung des Reiters »Visualisieren« im Reiter »Anzeige« – Die Anordnung wurde überarbeitet und der Dialog insgesamt verschlankt. Dazu zählen folgende Optimierungen in diesem Bereich:
    • Eingabefelder [132] – Die Eingabefelder für die jeweiligen Werte wurden unterhalb der Schieberegler platziert, um die visuelle Struktur zu verbessern.
    • Anzeige von Häkchen [134] – Wenn keine Problemstellen vorliegen, werden Häkchen nach dem Schieberegler angezeigt, um einen fehlerfreien Status zu signalisieren.
    • Warn-Dreiecke bei Problemstellen [133] Bei vorhandenen Problemstellen werden Warn-Dreiecke nach dem Schieberegler angezeigt. Ein Klick auf das Warn-Dreieck markiert die betroffenen Objekte direkt im Dokument und macht sie visuell sichtbar.

Abbildung 21: Der Reiter Anzeige > Visualisieren mit der überarbeiteten Benutzeroberfläche

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