Benutzerhandbuch

1D- bzw. Barcodes

Aktualisiert am

Erfahren Sie in diesem Artikel,

  • wo Barcodes in der Applikation verwendet werden,
  • welche Barcodes dabei zur Verfügung stehen und
  • welchen Inhalt, welche Zeichen sowie welche Prüfmethode der jeweilige Barcode verwenden kann.

1. Allgemeines

Barcodes werden in der Praxis zur Erstellung maschinenlesbarer Datenträger eingesetzt und dienen der eindeutigen Kennzeichnung sowie der Weiterverarbeitung von Informationen. Der zu codierende Inhalt kann entweder manuell erfasst oder über eine CSV-Datei bereitgestellt werden.  

Typische Anwendungsfälle für den Einsatz von Barcodes sind:

  • Artikelkennzeichnung – Aufbringen von Artikelnummern auf Verpackungen zur schnellen Erfassung in Kiosk- und Kassensystemen
  • Losnummern – Generierung eindeutiger Nummern, beispielsweise für Gewinnspiele oder Tombolas
  • Chargennummern – Erstellung kombinierter Nummernkreise mit fortlaufender Nummerierung und ergänzenden Textinformationen
  • Paketkennzeichnung – Hinterlegung von Informationen zur maschinellen Erfassung und Steuerung von Logistik- und Leitsystemen
  • Ausweise/Plaketten – Erstellung von Zutrittsberechtigungen für Veranstaltungen wie Messen, Konferenzen oder Fitnesscenter

Innerhalb der Applikation $PRODUCT_NAME_WORKFLOW stehen verschiedene Bereiche zur Verfügung, in denen Barcodes erzeugt und verarbeitet werden können:

  • VDP-Editor – Erstellung variabler Barcodes zur Personalisierung von Druckprodukten
  • Montage-Editor – Kennzeichnung von Druckprodukten für nachgelagerte Fertigungsprozesse
  • Motiv-Editor – Auslesen der Informationen des Codes sowie Löschen und Ersetzen von Barcodes

2. Liste unterstützter Barcodes

In der Applikation $PRODUCT_NAME_WORKFLOW stehen weit über 75 verschiedene Varianten von Barcodes zur Verfügung. Die nachfolgende Liste gibt einen detaillierten Überblick darüber, welche Barcodes im Workflow verfügbar sind und welche Zeichen – jeweils gekoppelt mit einem gültigen Beispiel – für den Barcode verwendet werden können. Sofern für Barcodes verschiedene Prüfmethoden zulässig sind, werden diese für den einzelnen Barcode angeführt.

Für einen besseren Überblick wurden die Barcodes nachfolgend in vier Gruppen unterteilt.

2.1. Lineare Barcodes

Eindimensionale Barcodes (1D-Barcodes) codieren Informationen durch unterschiedlich breite Linien und Abstände und werden daher auch als lineare Barcodes bezeichnet. Aufgrund ihrer Struktur können sie nur eine begrenzte Datenmenge aufnehmen.

Ein wesentlicher Vorteil von 1D-Barcodes liegt in der einfachen und kostengünstigen Erfassung mittels Laserscannern. Dadurch finden sie in einer Vielzahl von Branchen Anwendung. Geräte, die zweidimensionale Codes wie QR-Codes verarbeiten können, unterstützen in der Regel auch das Lesen von 1D-Barcodes. Moderne Endgeräte, wie beispielsweise Smartphones, sind somit in der Lage, sowohl lineare als auch zweidimensionale Barcodes zu erfassen.

Lesbarkeit von Barcodes

Die Lesbarkeit von Barcodes hängt unter anderem sehr stark vom verwendeten Druckverfahren ab. Im Digitaldruck kann durch das Drehen der Motive in der Montage um 90° die Lesbarkeit linearer Codes teilweise verbessert werden, insbesondere wenn die Auflösung des Drucksystems in der X- und Y-Achse unterschiedlich ist. Das Drucken der Striche linearer Barcodes in Druckrichtung der höheren Auflösung verbessert die Lesbarkeit von Barcodes oft deutlich.

Für Unternehmen bildet der Einsatz geeigneter Scan-Software eine zentrale Voraussetzung für effiziente und zuverlässige Arbeitsabläufe. Typische Einsatzbereiche sind unter anderem der Einzelhandel, die Logistik, das Versicherungswesen sowie das Gesundheitswesen.

Folgende Barcodes stehen als lineare Barcodes in der Applikation $PRODUCT_NAME_WORKFLOW zur Verfügung:

Code 11

Wird vorwiegend in der Telekomunikation zur Kennzeichnung von Ausstattungen sowie Komponenten verwendet.

  • Verfügbare Zeichen: Ziffern von 0 bis 9
  • Gültiges Beispiel: 123456
  • Mögliche Prüfmethoden: 1Code11, 2Code11, None, Standard

Code 2 of 5 Standard

Dieser selbstprüfende Code wird für industrielle Anwendungen, Artikelnummerierungen, Fotoentwicklung sowie Ticketsysteme verwendet.

  • Verfügbare Zeichen: Ziffern von 0 bis 9
  • Gültiges Beispiel: 123456
  • Mögliche Prüfmethoden: None, Mod10, Mod10Luhn, Mod11W9, Standard

Code 2 of 5 Interleaved

Dieser selbstprüfende Code ist weit verbreitet und wird zur Kodierung von Artikelnummern sowie für industrielle Anwendungen verwendet.

  • Verfügbare Zeichen: Ziffern von 0 bis 9
  • Gültiges Beispiel: 123456
  • Mögliche Prüfmethoden: None, Mod10, Mod10ltlPst25, Mod10Luhn, Mod11W9, Standard

Code 2 of 5 IATA

Dieser selbstprüfende Code wird für die Gepäckabfertigung im Luftverkehr eingesetzt (International Air Transport Agency = IATA). Er ist besonders gut geeignet, um aus mehr als 1 Meter Abstand erfasst zu werden.

  • Verfügbare Zeichen: Ziffern von 0 bis 9
  • Gültiges Beispiel: 123456
  • Mögliche Prüfmethoden: None, Mod10, Mod10Luhn, Mod11W9, Standard

Code 2 of 5 Matrix

Dieser nicht selbstprüfende Code ist dem Code-2-of-5-Standard-Codes gleichzusetzen.

  • Verfügbare Zeichen: Ziffern von 0 bis 9
  • Gültiges Beispiel: 123456
  • Mögliche Prüfmethoden: None, Mod10, Mod10Luhn, Mod11W9, Standard

Code 2 of 5 Data Logic

Dieser nicht selbstprüfende Code ist eine Subvariante des Code-2-of-5-Standard-Codes.

  • Verfügbare Zeichen: Ziffern von 0 bis 9
  • Gültiges Beispiel: 123456
  • Mögliche Prüfmethoden: None, Mod10, Mod10Luhn, Mod11W9, Standard

Code 2 of 5 Industry

Dieser nicht selbstprüfende Code ist eine Subvariante des Code-2-of-5-Standard-Codes.

  • Verfügbare Zeichen: Ziffern von 0 bis 9
  • Gültiges Beispiel: 123456
  • Mögliche Prüfmethoden: None, Mod10, Mod10Luhn, Mod11W9, Standard

Code 39

Dieser selbstprüfende Code wird sehr häufig in der Industrie, in Organisationen und im Handel verwendet.

  • Verfügbare Zeichen: Ziffern von 0 bis 9; Großbuchstaben von A bis Z; Sonderzeichen wie »-«, ».«, »Space«, »$«, »*«, »/«, »+« und »%«
  • Gültiges Beispiel: ABCD1234
  • Mögliche Prüfmethoden: None, Mod10Luhn, Mod11W10, Mod11W7, Mod43, Standard, Swedish Postal

Code 39 Full ASCII

Dieser selbstprüfende Code ist eine Erweiterung des Codes 39.

  • Verfügbare Zeichen: ASCII-Zeichen zwischen den Positionen 0 und127
  • Gültiges Beispiel: Aa-1234
  • Mögliche Prüfmethoden: None, Mod10Luhn, Mod11W10, Mod11W7, Mod43, Standard, Swedish Postal

Code 93

Dieser selbstprüfende Code ist zeichensatzbezogen identisch mit Code 39, verfügt jedoch über eine höhere Informationsdichte und benötigt weniger Platz.

  • Verfügbare Zeichen: Ziffern von 0 bis 9; Großbuchstaben von A bis Z; Sonderzeichen wie »-«, ».«, »Space«, »$«, »*«, »/«, »+« und »%«
  • Gültiges Beispiel: ABC-1234-/+
  • Mögliche Prüfmethoden: None, 2Mod47, Standard

Code 93 Full ASCII

Dieser selbstprüfende Code ist eine Erweiterung von Code 93, mit der der komplette ASCII-Zeichensatz dargestellt werden kann.

  • Verfügbare Zeichen: ASCII-Zeichen zwischen den Positionen 0 und127
  • Gültiges Beispiel: 12345AbCdEf6789
  • Mögliche Prüfmethoden: None, 2Mod47, Standard

Code 128 Subset A

Dies ist eine Variante von Code 128, die den Zeichensatz (Subset) A verwendet. Sie eignet sich für die Codierung von Großbuchstaben und ASCII-Steuersequenzen. Er schaltet bei Bedarf auf andere Code-128-Untermengen um.

  • Verfügbare Zeichen: ASCII-Zeichen zwischen den Positionen 0 und 127
  • Gültiges Beispiel: ABCabc
  • Mögliche Prüfmethoden: None, Code 128, Mod10, Mod10Luhn, Mod23PPSN, Standard, Swedish Postal

Code 128 Subset B

Dies ist eine Variante von Code 128, die den Zeichensatz (Subset) A verwendet. Sie eignet sich für die Codierung von Großbuchstaben und ASCII-Steuersequenzen. Er schaltet bei Bedarf auf andere Code-128-Untermengen um.

  • Verfügbare Zeichen: ASCII-Zeichen zwischen den Positionen 0 und 127
  • Gültiges Beispiel: ABCabc
  • Mögliche Prüfmethoden: None, Code 128, Mod10, Mod10Luhn, Mod23PPSN, Standard, Swedish Postal

Code 128 Subset C

Dies ist eine Variante von Code 128, die den Zeichensatz (Subset) A verwendet. Sie eignet sich für die Codierung von Großbuchstaben und ASCII-Steuersequenzen. Er schaltet bei Bedarf auf andere Code-128-Untermengen um.

  • Verfügbare Zeichen: ASCII-Zeichen zwischen den Positionen 0 und 127
  • Gültiges Beispiel: ABCabc
  • Mögliche Prüfmethoden: None, Code 128, Mod10, Mod10Luhn, Mod23PPSN, Standard, Swedish Postal

Codabar 2 Widths

Die Zeichen »A«, »B«, »C« und »D« sind nur als Start- oder Stoppzeichen verwendbar. Der Barcode verwendet zwei Elementbreiten und vier verschiedene Start-/Stop-Zeichen (A, B, C und D). Diese Start-/Stoppzeichen können für zusätzliche Informationen verwendet werden – z. B. »B1234B«.

  • Verfügbare Zeichen: Ziffern von 0 bis 9
  • Gültiges Beispiel: A12345A
  • Mögliche Prüfmethoden: None, Mod10, Mod10Luhn, Mod16, Standard

DAFT Code

Dieser Code ist keine Symbologie und wird zur Erzeugung beliebiger Postleitzahlen verwendet.

  • Verfügbare Zeichen: D, A, F, T oder d, a, f, t
  • Gültiges Beispiel: fdfttadA
  • Mögliche Prüfmethoden: None, Standard

EAN-13

Der 13-stellige Code (12 Nutzdaten + 1 Prüfziffer) findet im Einzelhandel Verwendung und setzt sich aus einem 2-stelligen Ländercode, einem 5-stelligen Herstellercode sowie einer 5-stelligen Produktnummer zusammen. IAN + JAN sind mit EAN identisch; die kodierte Nummer wird auch als GTIN-13 bezeichnet.

  • Verfügbare Zeichen: Ziffern von 0 bis 9
  • Gültiges Beispiel: 0123456786578
  • Mögliche Prüfmethoden: EAN-13, None, Standard

EAN-14 (GTIN-15)

Dieser Code wird zur Kodierung der GTIN (Global Trade Item Number) für die Nummerierung von Handelsartikeln verwendet. Innerhalb des GS1-Systems können zwei Symbologien für die Kodierung der GTIN verwendet werden:

  • Verfügbare Zeichen: ASCII-Zeichen zwischen den Positionen 0 und 127
  • Gültiges Beispiel: 66655522288874
  • Mögliche Prüfmethoden: EAN-14, None, Standard

EAN-13 + 5 Digits

Diese Symbologie erweitert EAN-13 um fünf zusätzliche Ziffern. Die Prüfziffer wird automatisch berechnet, wenn sie nicht in den Eingabedaten angegeben ist (z. B. 978020137968612345).

  • Verfügbare Zeichen: Ziffern von 0 bis 9
  • Gültiges Beispiel: 012345678657811563
  • Mögliche Prüfmethoden: None, EAN-13, Standard

EAN-13 + 2 Digits

Diese Symbologie erweitert EAN-13 um zwei Zusatzziffern. Die Prüfziffer wird automatisch berechnet, wenn sie nicht in den Eingabedaten angegeben ist (z. B. 978020137968612).

  • Verfügbare Zeichen: Ziffern von 0 bis 9
  • Gültiges Beispiel: 012345678657811
  • Mögliche Prüfmethoden: None, EAN-13, Standard

EAN-8

Reserviert für die Europäische Artikelnummerierung (EAN) – insbesondere bei kleinen Artikeln mit wenig Platz (Kosmetik, Pharma u. dgl.). Die eindeutige Nummer (zentral verwaltet) identifiziert den Hersteller und das Produkt.

  • Verfügbare Zeichen: Ziffern von 0 bis 9
  • Gültiges Beispiel: 12345678
  • Mögliche Prüfmethoden: None, EAN-8, Standard

EAN-8 + 2 Digits

Dieser Code ist identisch zu EAN-8, jedoch können zusätzlich zwei Ziffern (z. B. Gewicht, Preis) kodiert werden. Er wird bei Zeitschriften und Paperbacks angewendet.

  • Verfügbare Zeichen: Ziffern von 0 bis 9
  • Gültiges Beispiel: 1234567855
  • Mögliche Prüfmethoden: None, EAN-8, Standard

EAN-8 + 5 Digits

Dieser Code ist identisch mit EAN-8, jedoch können zusätzlich fünf Ziffern (z. B. Gewicht, Preis, usw.) kodiert werden. Er wird bei Zeitschriften und Paperbacks angewendet.

  • Verfügbare Zeichen: Ziffern von 0 bis 9
  • Gültiges Beispiel: 1234567855666
  • Mögliche Prüfmethoden: None, EAN-8, Standard

EAN /UCC-128

Universelle Anwendungsmöglichkeiten, z. B. im Einzelhandel, Versandbereich und in der Lebensmittelkennzeichnung: GS1-128 kann nicht nur die EAN-Nummer (GTIN), sondern auch Mengenangaben, Gewicht, Preis (u. v. m.) des Produkts kodieren.

  • Verfügbare Zeichen: ASCII-Zeichen zwischen den Positionen 0 und 127
  • Gültiges Beispiel: ABCabc1234
  • Mögliche Prüfmethoden: None, EAN-128, Mod10, Standard

GS1-128 (EAN/UCC-128)

Universelle Anwendungsmöglichkeiten, z. B. im Einzelhandel, Versandbereich und in der Lebensmittelkennzeichnung: GS1-128 kann nicht nur die EAN-Nummer (GTIN), sondern auch Mengenangaben, Gewicht, Preis (u. v. m.) des Produkts kodieren.

  • Verfügbare Zeichen: ASCII-Zeichen zwischen den Positionen 0 und127
  • Gültiges Beispiel: 01090999995432171512052110Abc123 (max. 35 Symbolzeichen)
  • Mögliche Prüfmethoden: None, EAN-128, Mod10, Standard

GS1 DataBar (RSS-14)

GS1 DataBar wird verwendet, um die GTIN (Global Trade Item Number) mit der Anwendungskennung (AI) "01" zu kodieren. Der GTIN besteht aus einem Verpackungsindikator (0-9), gefolgt von einer 12-stelligen Nummer (entnommen aus dem EAN-13-Artikelnummernsystem) sowie einer Prüfziffer.

  • Verfügbare Zeichen: Zahlen von 0 bis 9
  • Gültiges Beispiel: 00614141999996 (14 Zahlen)
  • Mögliche Prüfmethoden: Standard

GS1 DataBar Stacked (RSS-14)

Diese Symbologie ähnelt der GS1 DataBar, ist jedoch in zwei Zeilen aufgeteilt, um das Symbol kleiner zu machen. Sie wird für pharmazeutische Verpackungen verwendet. Omnidirektionales Scannen ist nicht möglich!

  • Verfügbare Zeichen: Zahlen von 0 bis 9
  • Gültiges Beispiel: 00614141999996 (14 Zahlen)
  • Mögliche Prüfmethoden: Standard

GS1 DataBar Stacked Omnidir (RSS-14)

Diese Symbologie ähnelt der GS1 DataBar, ist jedoch in zwei Zeilen aufgeteilt, um das Symbol kleiner zu machen. Sie wird für pharmazeutische Verpackungen verwendet. Omnidirektionales Scannen ist möglich!

  • Verfügbare Zeichen: Zahlen von 0 bis 9
  • Gültiges Beispiel: 00614141999996 (14 Zahlen)
  • Mögliche Prüfmethoden: Standard

GS1 DataBar Expanded (RSS)

GS1 DataBar Expanded (RSS) ist eine Symbologie mit variabler Länge. Damit können bis zu 74 numerische oder 41 alphabetische Zeichen in Kombination mit Anwendungskennungen (AIs) kodiert werden. Omnidirektionales Scannen ist möglich.

  • Verfügbare Zeichen: Zahlen von 0 bis 9; ASCII-Zeichen zwischen den Positionen 0 und 128
  • Gültiges Beispiel: 0100614141999996
  • Mögliche Prüfmethoden: Standard, ANSI, ANSI_Chyrilic und viele weitere

GS1 DataBar Expanded Stacked (RSS)

GS1 DataBar Expanded Stacked (RSS) ist eine Symbologie mit variabler Länge. Damit können bis zu 74 numerische oder 41 alphabetische Zeichen mit Anwendungskennungen (AIs) kodiert werden. Die Anzahl der Datensegmente pro Zeile kann zwischen 4 und 22 variieren. Die Standardanzahl der Datensegmente beträgt vier.

  • Verfügbare Zeichen: Zahlen von 0 bis 9; ASCII-Zeichen zwischen den Positionen 0 und 128
  • Gültiges Beispiel: 0100614141999996
  • Mögliche Prüfmethoden: None, EAN-14, Mod10, Standard

GS1 DataBar Truncated

Diese Symbologie ähnelt dem GS1 DataBar-Code, ist jedoch kleiner und auf einen Verpackungsindikator beschränkt (zuerst Ziffer) 0 oder 1.

  • Verfügbare Zeichen: Zahlen von 0 bis 9
  • Gültiges Beispiel: 00614141999996 (14 Zahlen)
  • Mögliche Prüfmethoden: Standard

UCC-128

Gleich wie der EAN/UCC-128.

  • Verfügbare Zeichen: ASCII-Zeichen zwischen den Positionen 0 und 128
  • Gültiges Beispiel: ABCabc1234
  • Mögliche Prüfmethoden: None, EAN128, Mod10, Standard

UPC-12

UPC-12 wird in den Vereinigten Staaten zur Kennzeichnung von Produkten im Einzelhandel verwendet (ähnlich wie EAN).

  • Verfügbare Zeichen: Ziffern von 0 bis 9; 11 Ziffern + 1 Prüfziffer
  • Gültiges Beispiel: 123456789012
  • Mögliche Prüfmethoden: None, UPC-A, Standard

UPC-A

UPC-A wird in den Vereinigten Staaten zur Kennzeichnung von Produkten im Einzelhandel verwendet (ähnlich wie EAN).

  • Verfügbare Zeichen: Ziffern von 0 bis 9; 11 Ziffern + 1 Prüfziffer
  • Gültiges Beispiel: 123456789012
  • Mögliche Prüfmethoden: None, UPC-A, Standard

UPC-A + 2 Digits

Der Code ist identisch mit UPC-A, aber mit zwei zusätzlichen Ziffern.

  • Verfügbare Zeichen: Ziffern von 0 bis 9; 13 Ziffern + 1 Prüfziffer
  • Gültiges Beispiel: 12345678901213
  • Mögliche Prüfmethoden: None, UPC-A, Standard

UPC-A + 5 Digits

Der Code ist identisch mit UPC-A, aber mit fünf zusätzlichen Ziffern.

  • Verfügbare Zeichen: Ziffern von 0 bis 9; 16 Ziffern + 1 Prüfziffer
  • Gültiges Beispiel: 12345678901213444
  • Mögliche Prüfmethoden: None, UPC-A, Standard

UPC-E

UPC-E wird für die Produktkennzeichnung und die Barcodierung von Artikeln verwendet. Der Code muss mit »0« oder »1« beginnen.

  • Verfügbare Zeichen: Ziffern von 0 bis 9; 7 Ziffern + 1 Prüfziffer
  • Gültiges Beispiel: 12345678
  • Mögliche Prüfmethoden: None, UPC-E, Standard

UPC-E + 2 Digits

Der Code ist identisch mit UPC-E, aber mit zwei zusätzlichen Ziffern.

  • Verfügbare Zeichen: Ziffern von 0 bis 9; 9 Ziffern + 1 Prüfziffer
  • Gültiges Beispiel: 1234567890
  • Mögliche Prüfmethoden: None, UPC-E, Standard

UPC-E + 5 Digits

Der Code ist identisch mit UPC-E, aber mit fünf zusätzlichen Ziffern.

  • Verfügbare Zeichen: Ziffern von 0 bis 9; 12 Ziffern + 1 Prüfziffer
  • Gültiges Beispiel: 1234567890
  • Mögliche Prüfmethoden: None, UPC-E, Standard

Plessey

Der Plessey-Code wird hauptsächlich in Bibliotheken verwendet. Es handelt sich um einen pulsdauermodulierten Code.

  • Verfügbare Zeichen: Ziffern von 0 bis 9; Großbuchstaben A, B, C, D, E, F
  • Gültiges Beispiel: 1234567890
  • Mögliche Prüfmethoden: None, Plessey, Standard

Plessey Bidirectional

Der Code wird verwendet, um das Plessey-Barcode-Symbol zu erstellen. Die Plessey-Barcodesymbologie ist als Plessey Bidirectional bekannt. Es handelt sich um einen älteren Code, der in einigen Branchen noch immer verwendet wird und eine kontinuierliche Barcode-Symbologie mit geringerer Dichte und variabler Länge darstellt. Der Code wurde in europäischen Kassensystemen vor der Einführung von EAN verwendet.

  • Verfügbare Zeichen: Ziffern von 0 bis 9; Großbuchstaben A, B, C, D, E, F
  • Gültiges Beispiel: ABCDF1234567890
  • Mögliche Prüfmethoden: None, Plessey, Standard

PZ-7

Die PZN-7 basiert auf Code 39. Neben der eigentlichen Kennziffer ist am Ende eine Prüfziffer enthalten. Die PZN (Pharma-Zentral-Nummer) dient zur eindeutigen Identifizierung einer Fertigarzneimittelpackung nach Warenzeichen, Stärke, Darreichungsform und Packungsgröße.

  • Verfügbare Zeichen: Ziffern von 0 bis 9;
  • Gültiges Beispiel: 1112221
  • Mögliche Prüfmethoden: None, PZN, Standard

PZN-8

Die PZN-8 basiert auf PZN-7 und bietet durch die zusätzliche Ziffer einen größeren Nummernkreis.

  • Verfügbare Zeichen: Ziffern von 0 bis 9
  • Gültiges Beispiel: 11122215
  • Mögliche Prüfmethoden: None, PZN, Standard

Telepen

Beim Telepen-Code handelt es sich um eine eindimensionale Symbologie mit variabler Länge, die alle 128 ASCII-Zeichen ohne Verwendung von Schiebezeichen kodiert und auch beim Druck mit gewöhnlichen Druckern, die nicht für den Strichcodedruck vorgesehen sind, sehr zuverlässig ist. Telepen war als Konkurrenz zu Code 128 und Code 93 gedacht und wurde hauptsächlich in Universitäts- und anderen akademischen Bibliotheken im Vereinigten Königreich verwendet.

  • Verfügbare Zeichen: ASCII-Zeichen zwischen den Positionen 0 und 127
  • Gültiges Beispiel: 0123456X
  • Mögliche Prüfmethoden: None, Standard

Telepen Alpha

Telepen Alpha ist die alphanumerische Variante von Telepen.

  • Verfügbare Zeichen: ASCII-Zeichen zwischen den Positionen 0 und 127
  • Gültiges Beispiel: ABCabc
  • Mögliche Prüfmethoden: None, Standard

Flattermarken

Dies ist ein spezieller »Barcode«, der in Druckereien zur Erkennung der richtigen Seitenreihenfolge verwendet wird.

  • Verfügbare Zeichen: Ziffern von 0 bis 9
  • Gültiges Beispiel: 123456789
  • Mögliche Prüfmethoden: None, Standard

ISBN-13

ISBN ist die Abkürzung für International Standard Book Number. Sie verwendet die Symbologie EAN-13.

  • Verfügbare Zeichen: Ziffern von 0 bis 9; 12 Ziffern + 1 Prüfziffer
  • Gültiges Beispiel: 9780201379686
  • Mögliche Prüfmethoden: None, EAN-12, Standard

ISBN-13 + 5 Digits

ISBN ist die Abkürzung für International Standard Book Number. Sie verwendet die Symbologie EAN-13 und kann optional um fünf Zusatzziffern erweitert werden. Diese Zusatzziffern werden für zusätzliche Preisinformationen verwendet.

  • Verfügbare Zeichen: Ziffern von 0 bis 9; 12 Ziffern + 1 Prüfziffer + 5 Zusatzziffern
  • Gültiges Beispiel: 978020137968644444
  • Mögliche Prüfmethoden: None, EAN-13, Standard

ISMN

ISMN steht für International Standard Music Number. Die ISMN ist ein standardisierter internationaler Code zur Identifikation gedruckter Musik.

  • Verfügbare Zeichen: Ziffern von 0 bis 9; 12 Ziffern + 1 Prüfziffer
  • Gültiges Beispiel: 979-0-1234-5678-5
  • Mögliche Prüfmethoden: None, EAN-13, Standard

ISSN

ISSN steht für International Standard Serial Number. Die ISSN ist ein standardisierter internationaler Code, der fortlaufende Publikationen unabhängig von ihrem Herkunftsland, ihrer Sprache oder Alphabet, der Erscheinungsweise, dem Medium usw. identifiziert.

  • Verfügbare Zeichen: Ziffern von 0 bis 9; 12 Ziffern + 1 Prüfziffer
  • Gültiges Beispiel: 9771234567898
  • Mögliche Prüfmethoden: None, EAN-13, Standard

ISSN + 2 Digits

ISSN steht für International Standard Serial Number. Die ISSN ist ein standardisierter internationaler Code, der fortlaufende Publikationen unabhängig von ihrem Herkunftsland, ihrer Sprache oder Alphabet, der Erscheinungsweise, dem Medium usw. identifiziert. Bei dieser Variante des ISSN-Codes wird die Ausgabenummer als zweistelliger Zusatz angehängt.

  • Verfügbare Zeichen: Ziffern von 0 bis 9; 12 Ziffern + 1 Prüfziffer + 2 Ziffern (Ausgabenummer)
  • Gültiges Beispiel: 977123456789822
  • Mögliche Prüfmethoden: None, EAN-13, Standard

ITF-14 (GTIN-14)

Der ITF-14 ist auf die Verschlüsselung der GTIN für Handelseinheiten beschränkt, die Kassensysteme des Einzelhandels nicht passieren können. Er eignet sich sehr gut für den Direktdruck auf Wellpappe.

  • Verfügbare Zeichen: Ziffern von 0 bis 9; 13 Ziffern + 1 Prüfziffer
  • Gültiges Beispiel: 00614141999996
  • Mögliche Prüfmethoden: None, EAN-14, Standard

MSI

Der MSI-Code ist eine Variante des Plessey-Codes. MSI verwendet verschiedene Prüfzifferberechnungsmethoden.

  • Verfügbare Zeichen: Ziffern von 0 bis 9
  • Gültiges Beispiel: 123456
  • Mögliche Prüfmethoden: None, MSI1, MSI2, Standard

SSCC-18

SSCC-18 wird für die Codierung des Serial Shipping Container Code verwendet. Er wird für die eindeutige Identifizierung von Handelsgütern weltweit verwendet. Der SSCC-18 basiert auf der GS1-128-Symbologie mit Anwendungskennzeichen (AI) 00. Die Prüfziffer wird automatisch kodiert, wenn 17 Ziffern als Eingabedaten verwendet werden.

  • Verfügbare Zeichen: Ziffern von 0 bis 9; 17 Ziffern + 1 Prüfziffer
  • Gültiges Beispiel: 012345678901234560
  • Mögliche Prüfmethoden: None, Mod10, Standard

LOGMARS

Dies ist eine spezielle Variante des Code 39, die vom US-Verteidigungsministerium verwendet wird. Dieser Standard definiert zulässige Bereiche für eine Reihe von Variablen, einschließlich Dichte, Verhältnis, Balkenhöhe und Größe der menschenlesbaren Interpretationszeile. Die Modulo-43-Prüfziffer, die für Code 39 optional ist, wird in der Spezifikation definiert und empfohlen.

  • Verfügbare Zeichen: Ziffern von 0 bis 9; 17 Ziffern + 1 Prüfziffer
  • Gültiges Beispiel: ABCDEF
  • Mögliche Prüfmethoden: None, Mod10Luhn, Mod11W10, Mod11W7, Mod43, Standard, Swedish Postal

NVE 18

NVE steht für »Nummer der Versandeinheit« (ein deutscher Begriff für Tracking-Nummer). Dieser Code verwendet eine GS1-128-Symbologie mit einem vorangestellten Application Identifier (AI) »00«. Der AI »00« wird automatisch eingefügt und muss nicht in den Eingabedaten enthalten sein. Er ist vergleichbar mit SSCC-18.

  • Verfügbare Zeichen: Ziffern von 0 bis 9
  • Gültiges Beispiel: 012345678901234560
  • Mögliche Prüfmethoden: None, Mod10, Standard

VIN/FIN

Der VIN-Code wird zur Fahrzeugidentifizierung verwendet. Er basiert auf Code 39, enthält jedoch keine Start- und Stoppzeichen. Der zulässige Zeichensatz besteht aus Ziffern und Großbuchstaben. Die Buchstaben »I«, »O« und »Q« sind nicht zulässig, da sie leicht mit den Ziffern »0« und »1« verwechselt werden können.

  • Verfügbare Zeichen: Ziffern von 0 bis 9; Großbuchstaben von A bis Z (abzüglich I, O und Q)
  • Gültiges Beispiel: VB1YYY1JX3M386752
  • Mögliche Prüfmethoden: None, VIN, Standard

2.2. Post Codes

Australia Post 4-State Standard Customer Barcode

Die Australia Post verwendet diesen Barcode zur Kennzeichnung von Sendungen. Es gibt spezielle Codevarianten für Nachsendungen, Antworten usw. Die Höhe des Barcodes liegt zwischen 4,2 mm und 5,8 mm. Die Modulbreite sollte auf 0,47 mm eingestellt werden. In der Regel wird kein lesbarer Text angezeigt. Die Länge hängt von der Verwendung zusätzlicher Balken ab (Codevarianten Kunde 2 und Kunde 3).

Aufgrund der Anzahl der Balken (37) wird der Australia Post Customer Barcode auch als Australia Post 37-CUST bezeichnet.

  • Verfügbare Zeichen: Ziffern von 0 bis 9; 8 Zeichen
  • Gültiges Beispiel: 12345678
  • Mögliche Prüfmethoden: None, Standard

Australia Post Customer Barcode 2

Dies ist derselbe Barcode wie der Australia Post Standard Customer Barcode, jedoch mit zusätzlichen fünf Zeichen für kundenspezifische Daten. Die ersten acht Zeichen müssen aus Ziffern bestehen. Diese Symbologie wird auch als Australia Post 52-CUST bezeichnet (aufgrund der 52 Balken).

Aufgrund der Anzahl der Balken (37) wird der Australia Post Customer Barcode auch als Australia Post 37-CUST bezeichnet.

  • Verfügbare Zeichen: Ziffern von 0 bis 9; Groß- und Kleinbuchstaben von A bis Z; Leerzeichen; #
  • Gültiges Beispiel: 12345678ABab
  • Mögliche Prüfmethoden: None, Standard

Australia Post Customer Barcode 3

Dies ist derselbe Barcode wie der Australia Post Standard Customer Barcode, jedoch mit zusätzlichen zehn Zeichen für kundenspezifische Daten. Die ersten acht Zeichen müssen Ziffern sein. Diese Symbologie wird auch als Australia Post 67-CUST genannt (aufgrund der 67 Balken).

  • Verfügbare Zeichen: Ziffern von 0 bis 9; Groß- und Kleinbuchstaben von A bis Z; Leerzeichen; #
  • Gültiges Beispiel: 12345678ABCabc
  • Mögliche Prüfmethoden: None, Standard

Australia Post Redirection

Dieser Code ist eine andere Variante des Australia Post 4-State Standard Customer Barcodes.

  • Verfügbare Zeichen: Ziffern von 0 bis 9; 8 Zeichen
  • Gültiges Beispiel: 12345678
  • Mögliche Prüfmethoden: None, Standard

Australia Post Reply Paid

Dieser Code ist eine andere Variante des Australia Post 4-State Standard Customer Barcodes.

  • Verfügbare Zeichen: Ziffern von 0 bis 9; 8 Zeichen
  • Gültiges Beispiel: 12345678
  • Mögliche Prüfmethoden: None, Standard

Australia Post Routing

Dieser Code ist eine andere Variante des Australia Post 4-State Standard Customer Barcodes.

  • Verfügbare Zeichen: Ziffern von 0 bis 9; 8 Zeichen
  • Gültiges Beispiel: 12345678
  • Mögliche Prüfmethoden: None, Standard

DP Identcode

Dieser nicht selbstprüfende Code ist eine Subvariante des Code 2 of 5 Interleaved, erweitert um eine spezielle Prüfziffernberechnung. Er wird von Kunden der Deutschen Post AG für Frachtsendungen zur automatischen Verteilung in Frachtpostzentren verwendet.

  • Verfügbare Zeichen: Ziffern von 0 bis 9
  • Gültiges Beispiel: 0123456786
  • Mögliche Prüfmethoden: None, DPIdent, Standard

DP Leitcode

Dieser nicht selbstprüfende Code ist eine Subvariante des Code 2 of 5 Interleaved, erweitert um eine spezielle Prüfziffernberechnung. Er wird für die Codierung von Postleitzahl, Straße und Nummer der Sendung verwendet. Er wird von Kunden der Deutschen Post AG für Frachtsendungen zur automatischen Verteilung in Frachtpostzentren eingesetzt.

  • Verfügbare Zeichen: Ziffern von 0 bis 9
  • Gültiges Beispiel: 0123456786
  • Mögliche Prüfmethoden: None, DPLeit, Standard

DPD

Dieser Code wird von DPD (Deutscher Paketdienst) verwendet. Er basiert auf Code 128 und ist auf 28 kodierte Zeichen begrenzt. Die verschlüsselten Daten und der für Menschen lesbare Text unterscheiden sich geringfügig.

  • Verfügbare Zeichen: ASCII-Zeichen zwischen den Positionen 32 und 127
  • Gültiges Beispiel: X007110601631234567890136276
  • Mögliche Prüfmethoden: None, Code 128, Standard

USPS Intelligent Mail Barcode (IMb)

Der Intelligent Mail Barcode (IMb) ist ein 65-Bar-Postal-Service-Barcode, der zum Sortieren und Verfolgen von Briefen und Flats verwendet wird. Er ermöglicht es Versendern, mit einem einzigen Barcode gleichzeitig an mehreren Programmen des Postal Service teilzunehmen, erweitert die Möglichkeiten zur Sendungungsverfolgung und sorgt für mehr Transparenz im Poststrom. Es gibt drei Optionen für die Nutzung des IMb: Nicht-Automatisierung, Basis-Automatisierung und Full-Service. In jedem dieser Fälle sollte sichergestellt werden, dass die Barcodes auf Kompatibilität und Genauigkeit getestet werden oder dass mit zertifizierten Anbietern zusammengearbeitet wird.

  • Verfügbare Zeichen: Ziffern von 0 bis 9; 20 Ziffern + 0, 5, 9 oder 11-stellige Postleitzahl
  • Gültiges Beispiel: 12345678901234567890
  • Mögliche Prüfmethoden: None, Standard

USPS Intelligent Mail Package (IMpb)

Der IMpb enthält Routing-Informationen im Barcode, die es dem Postdienst ermöglichen, Pakete auf ihrem Weg durch das Netzwerk mithilfe automatisierter Geräte zu sortieren und zu verfolgen – bis hin zu den Postämtern, die die endgültige Zustellung am jeweiligen Zielort vornehmen. Die elektronischen Informationen und der intelligente Barcode ermöglichen es dem Postdienst, Arbeitslast und Ressourcen vor und während des Transports der Pakete durch unser Netzwerk zu planen.

  • Verfügbare Zeichen: Ziffern von 0 bis 9; + FNC1, Routing-Informationen: 0, 8 oder 12 Ziffern + Tracking-Information: 22 bis 26 Ziffern
  • Gültiges Beispiel: 9102805213683062522920
  • Mögliche Prüfmethoden: None, Mod10IMPackage, Standard

USPS PostNet 5 (ZIP)

Dieser Code wurde vom United States Postal Services (USPS) für Massenversandanwendungen verwendet. Er verschlüsselt einen 5-stelligen ZIP-Code. Die Prüfziffer wird automatisch berechnet und kann nicht in den Eingabedaten angegeben werden.

  • Verfügbare Zeichen: Ziffern von 0 bis 9; 5 Ziffern + 1 Prüfziffer
  • Gültiges Beispiel: 12345
  • Mögliche Prüfmethoden: USPS Postnet, Standard

USPS PostNet 6 (ZIP+cd)

Wie USPS 5, jedoch kann die Prüfziffer angegeben werden (als 6. Ziffer).

  • Verfügbare Zeichen: Ziffern von 0 bis 9; 6 Ziffern + 1 Prüfziffer
  • Gültiges Beispiel: 123456
  • Mögliche Prüfmethoden: None, USPS Postnet, Standard

USPS PostNet 9 (ZIP+4)

Dieser Code wurde vom United States Postal Service (USPS) für Massenversandanwendungen verwendet. Kodiert sind ein 5-stelliger ZIP-Code und 4 zusätzliche Ziffern. Die Prüfziffer wird automatisch berechnet und kann nicht in den Eingabedaten angegeben werden.

  • Verfügbare Zeichen: Ziffern von 0 bis 9; 9 Ziffern + 1 Prüfziffer
  • Gültiges Beispiel: 123456789
  • Mögliche Prüfmethoden: USPS Postnet, Standard

USPS PostNet 10 (ZIP+4+cd)

Wie USPS PostNet 9, jedoch kann die Prüfziffer angegeben werden (als 10. Ziffer).

  • Verfügbare Zeichen: Ziffern von 0 bis 9; 9 Ziffern + 1 Prüfziffer
  • Gültiges Beispiel: 1234567890
  • Mögliche Prüfmethoden: None, USPS Postnet, Standard

USPS PostNet 11 (ZIP+4+2)

Dieser Code wurde vom United States Postal Service (USPS) für Massenversandanwendungen verwendet. Kodiert sind ein 5-stelliger ZIP-Code und 6 zusätzliche Ziffern. Die Prüfziffer wird automatisch berechnet und kann nicht in den Eingabedaten angegeben werden.

  • Verfügbare Zeichen: Ziffern von 0 bis 9; 11 Ziffern + 1 Prüfziffer
  • Gültiges Beispiel: 12345678901
  • Mögliche Prüfmethoden: USPS Postnet, Standard

USPS PostNet 12 (ZIP+4+2+cd)

Wie USPS PostNet 11, jedoch kann die Prüfziffer angegeben werden (als 12. Ziffer).

  • Verfügbare Zeichen: Ziffern von 0 bis 9; 11 Ziffern + 1 Prüfziffer
  • Gültiges Beispiel: 123456789012
  • Mögliche Prüfmethoden: None, USPS Postnet, Standard

Italian Postal 2 of 5

Der Italian Postal Code 2 of 5 basiert auf dem Code 2 of 5 Interleaved, ist jedoch auf zwölf Stellen begrenzt (11 nutzbare Ziffern + 1 Modulo-10-Prüfziffer).

  • Verfügbare Zeichen: Ziffern von 0 bis 9
  • Gültiges Beispiel: 123456789012
  • Mögliche Prüfmethoden: None, Mod10ltlPst25, Standard

Japanese Postal

Dieser Code wird vom japanischen Postsystem verwendet. Er kodiert sieben Ziffern, gefolgt von Block- und Straßennummer (alphanumerisch in Großbuchstaben).

  • Verfügbare Zeichen: Ziffern von 0 bis 9; Großbuchstaben von A bis Z; Sonderzeichen »-«
  • Gültiges Beispiel: 1234567
  • Mögliche Prüfmethoden: None, Standard

KIX

Dieser Code wird vom niederländischen Postsystem verwendet.

  • Verfügbare Zeichen: Ziffern von 0 bis 9; Groß- und Kleinbuchstaben von A bis Z
  • Gültiges Beispiel: 2500GG30250
  • Mögliche Prüfmethoden: None, Standard

Korean Postal Authority

Dieser Code wird vom koreanischen Postsystem verwendet.

  • Verfügbare Zeichen: Ziffern von 0 bis 9; 6 Ziffern + 1 Prüfziffer
  • Gültiges Beispiel: 123456
  • Mögliche Prüfmethoden: Mod10Kor, Standard

Brazilian CEPNet

Dieser Code wird von der brasilianischen Post verwendet.

  • Verfügbare Zeichen: Ziffern von 0 bis 9; 8 Ziffern + 1 Prüfziffer
  • Gültiges Beispiel: 123456784
  • Mögliche Prüfmethoden: None, USPS Postnet, Standard

Swedish Postal Shipment Item ID

Dieser Code basiert auf Code 128 und wird auf Etiketten der schwedischen Post verwendet. Der Code besteht aus:

  • 2-stelligem Buchstabenpräfix
  • 8-stelliger Seriennummer
  • 1-stelliger Prüfziffer
  • »SE« als Anwendungskennzeichen

Die Prüfziffer wird nach der gewichteten Modulo-11-Methode des Weltpostvereins (für 8 Ziffern) berechnet.

  • Verfügbare Zeichen: 2 Buchstaben + 8 Ziffern + 1 Ziffer Prüfziffer + »SE«
  • Gültiges Beispiel: EM100027995SE
  • Mögliche Prüfmethoden: None, Swedish Postal, Standard

PLANET 12 digit

Dieser Code wurde für den United States Postal Service (USPS) entwickelt. Er ist eine 3-von-5-Variante des PostNet-Barcodes. Er wurde am 28. Januar 2013 vollständig durch den USPS Intelligent Mail Barcode (IM) abgelöst.

  • Verfügbare Zeichen: Ziffern von 0 bis 9; 11 Ziffern + 1 Prüfziffer
  • Gültiges Beispiel: 123456789014
  • Mögliche Prüfmethoden: None, Mod10Pla, Standard

PLANET 14 digit

Dieser Code wurde für den United States Postal Service (USPS) entwickelt. Er ist eine 3-von-5-Variante des PostNet-Barcodes. Er wurde am 28. Januar 2013 vollständig vom USPS Intelligent Mail Barcode (IM) abgelöst.

  • Verfügbare Zeichen: Ziffern von 0 bis 9; 13 Ziffern + 1 Prüfziffer
  • Gültiges Beispiel: 12345678901411
  • Mögliche Prüfmethoden: None, Mod10Pla, Standard

Royal Mail Mailmark® 4-State Barcode

Dieser Code ist ein höhenmodulierter Barcode mit vier verschiedenen vertikalen Strichen. Er wird von der Royal Mail für Postdienste definiert und verwendet. Die folgenden Varianten des Mailmark 4-State werden verwendet:

  • Variante C (22 Zeichen, 66 Module), verfügbar für Kunden, die Sendungen konsolidieren
  • Variante L (26 Zeichen, 78 Module), verfügbar für alle Kunden

Jedes Feld innerhalb eines Mailmark 4-State hat eine feste und definierte Länge. Die Gesamtlänge muss entweder 22 (für Variante C) oder 26 Zeichen (für Variante L) betragen. Fehlende oder optionale Attribute werden mit dem Leerzeichen (SPACE-Zeichen) aufgefüllt.

  • Verfügbare Zeichen: Ziffern von 0 bis 9; Großbuchstaben von A bis Z; Leerzeichen
  • Gültiges Beispiel: 21B2254800659JW5O9QA6Y
  • Mögliche Prüfmethoden: None

Royal Mail 4-State (RM4SCC)

Dieser Code ist ein höhenmodulierter Barcode mit 4 verschiedenen vertikalen Balken. Er wird für Massensendungen verwendet (Cleanmail, Mailsort) der Royal Mail im Vereinigten Königreich sowie in Singapur (auch als SinPost-Barcode). Kodiert sind ZIPs.

  • Verfügbare Zeichen: Ziffern von 0 bis 9; Großbuchstaben von A bis Z
  • Gültiges Beispiel: ABCDEF1234
  • Mögliche Prüfmethoden: None, Standard

UPU S10 – Generic Postal Code

Dieser Code basiert auf Code 128 und wird auf Postetiketten in verschiedenen Ländern verwendet. Der Code besteht aus:

  • 2-stelligem Buchstabenpräfix
  • 8-stelliger Seriennummer
  • 1-stelliger Prüfziffer (mod 11)
  • 2-stelligem Ländercode

Die Prüfziffer wird nach der gewichteten Modulo-11-Methode des Weltpostvereins (für acht Ziffern) berechnet.

  • Verfügbare Zeichen: Ziffern von 0 bis 9; Großbuchstaben von A bis Z; 2 Buchstaben + 8 Ziffern + 1 Prüfziffer + 2 Buchstaben
  • Gültiges Beispiel: EM100027995SE
  • Mögliche Prüfmethoden: None

2.3. GS1 DataBar

GS1 DataBar ist ein neuer globaler Strichcode-Standard, der im Jahr 2010 freigegeben wurde. GS1 DataBar soll für alle Kassasysteme verfügbar sein und POS (Point of Sale) Scanner sollen zwischen den verschiedenen GS1-Barcode-Symbologien unterscheiden können. GS1 DataBar wird insbesondere in der Gesundheitsbranche für pharmazeutische sowie medizinische und chirurgische Produkte verwendet; sowohl von GS1-Mitgliederorganisationen als auch von Produktherstellern und Wirtschaftsverbänden.

GS1-128 (EAN /UCC-128)

GS1-128 ist einfach eine andere Bezeichnung für den bestehenden EAN /UCC-128-Strichcode. GS1 wurde gegründet, um verschiedene Standards zu globalisieren (und zu harmonisieren).

  • Verfügbare Zeichen: ASCII-Zeichen zwischen den Position 0 und 128
  • Gültiges Beispiel: 123456789
  • Mögliche Prüfmethoden: None, EAN-128, Mod10, Standard

GS1 DataBar (RSS- 14)

GS1 DataBar wird verwendet, um die GTIN (Global Trade Item Number) mit dem Application Identifier (AI) »01« zu kodieren. Die GTIN besteht aus einem Verpackungsindikator (0-9), gefolgt von einer 12-stelligen Nummer (aus dem EAN-13-Artikelnummernsystem) sowie einer Prüfziffer. Die Prüfziffer an der 14. Stelle wird automatisch berechnet, wenn sie nicht in den Eingabedaten enthalten ist. Die Höhe des Symbols sollte mindestens 33 X betragen, um omnidirektionales Scannen zu unterstützen (X = Modulbreite). Der VDP-Editor stellt den Barcodedaten automatisch das AI »01« voran – geben Sie daher nur Ihre 12-stellige Nummer ein.

  • Verfügbare Zeichen: Ziffern von 0 bis 9
  • Gültiges Beispiel: 00614141999996
  • Mögliche Prüfmethoden: None, Standard

GS1 DataBar Expanded (RSS)

Dies ist ein Code mit variabler Länge. Er kodiert bis zu 74 numerische oder 41 alphanumerische Zeichen. Die Daten sollten unter Verwendung von Application Identifiers (AIs) kodiert werden. Omnidirektionales Scannen ist möglich.

  • Verfügbare Zeichen: Alle Groß- und Klein-Buchstaben von A(a) bis Z(z); Ziffern von 0 bis 9; + ISO 646
  • Gültiges Beispiel: 0061414199999555554444333221
  • Mögliche Prüfmethoden: None, EAN-14, Mod10, Standard

GS1 DataBar Expanded Stacked (RSS)

Dies ist die gestapelte Version von GS1 DataBar Expanded. Die Anzahl der Datensegmente pro Zeile kann zwischen 4 und 22 variieren. Die Standardanzahl der Datensegmente ist 4.

  • Verfügbare Zeichen: Alle Groß- und Klein-Buchstaben von A(a) bis Z(z); Ziffern von 0 bis 9; + ISO 646
  • Gültiges Beispiel: ABCabc1234
  • Mögliche Prüfmethoden: None, EAN-14, Mod10, Standard

GS1 DataBar Limited (RSS)

GS1 DataBar Limited ist eine Symbologie mit fester Länge, die die Kodierung von Global Trade Item Numbers (GTINs) unterstützt, die mit »0« oder »1« beginnen. Sie wird für Anwendungen eingesetzt, bei denen der Platz extrem begrenzt ist und omnidirektionales Scannen nicht erforderlich ist. Aufgrund ihrer kompakten Größe wird diese Symbologie hauptsächlich in der Gesundheitsbranche verwendet.

  • Verfügbare Zeichen: Ziffern von 0 bis 9
  • Gültiges Beispiel: 0012345678911
  • Mögliche Prüfmethoden: Standard

GS1 DataBar Stacked (RSS)

GS1 DataBar Stacked ist ein GS1 DataBar Omnidirectional-Symbol, das in der Höhe reduziert und in zwei Reihen mit einem Trennmuster dazwischen aufgeteilt ist. Es ist identisch mit dem GS1 DataBar Stacked Omnidirectional, mit der Ausnahme, dass die Gesamthöhe auf nur 13 Module reduziert ist. Infolgedessen kann diese Symbologie nicht genau omnidirektional gelesen werden.

  • Verfügbare Zeichen: Ziffern von 0 bis 9
  • Gültiges Beispiel: 0012345678911
  • Mögliche Prüfmethoden: Standard

GS1 DataBar Stacked Omnidir (RSS)

GS1 DataBar Stacked Omnidirectional ist eines von vier DataBar-Symbolen, die für den Einsatz in Einzelhandelsanwendungen am Point of Sale bestimmt sind. Wie der Name bereits sagt, kann der GS1 DataBar Stacked Omnidirectional omnidirektional gelesen werden.

  • Verfügbare Zeichen: Ziffern von 0 bis 9
  • Gültiges Beispiel: 0012345678911
  • Mögliche Prüfmethoden: Standard

GS1 DataBar Truncated (RSS)

GS1 DataBar Truncated ist ein GS1 DataBar Omnidirectionales-Symbol, das auf eine Höhe von nur 13 Modulen reduziert ist. Infolgedessen kann diese Symbologie nicht genau omnidirektional gelesen werden.

  • Verfügbare Zeichen: Ziffern von 0 bis 9
  • Gültiges Beispiel: 0012345678911
  • Mögliche Prüfmethoden: Standard

2.4. Gesundheitswesen

Im Gesundheitswesen werden Barcodes mit höherer Dichte und erweiterten Prüfmethoden benötigt. Für diesen Bereich stehen folgende Barcodes zur Verfügung.

Code 32

Die aus 9 Ziffern bestehende Code-32-Nummer wird in einen entsprechenden Code-39-Barcode mit sechs Zeichen umgewandelt. Dabei wird ein »A« vorangestellt, das nicht kodiert wird.

  • Verfügbare Zeichen: Ziffern von 0 bis 9
  • Gültiges Beispiel: 012345676
  • Mögliche Prüfmethoden: None, Mod10LuhnRev, Standard

HIBC LIC 128

Bei der Verwendung von HIBC LIC 128 sollten HIBC-Primär- und -Sekundärdaten in separaten Symbolen kodiert werden, können jedoch verkettet werden, wenn der Platz dies erlaubt. Code 128 wird gegenüber Code 39 empfohlen, da er eine höhere Dichte aufweist und auch bei seitlichem Druck ("Leiter"-Stil) dekodiert werden kann.

  • Verfügbare Zeichen: Ziffern von 0 bis 9; Großbuchstaben von A bis Z; Sonderzeichen wie »-«, ».«, »Space«, »$«, »*«, »/«, »+« und »%«
  • Gültiges Beispiel: +A99912345/$$52001510X3
  • Mögliche Prüfmethoden: None, Mod43, Standard

HIBC PAS 128

Der HIBC PAS 128 basiert auf der Symbologie Code 128. Eine zusätzliche Modulo-43-Prüfziffer ist erforderlich.

  • Verfügbare Zeichen: Ziffern von 0 bis 9; Großbuchstaben von A bis Z; Sonderzeichen wie »-«, ».«, »Space«, »$«, »*«, »/«, »+« und »%«
  • Gültiges Beispiel: +/EU9C83416F/Z34H159$
  • Mögliche Prüfmethoden: None, Mod43, Standard

HIBC LIC 39

Bei der Verwendung von HIBC LIC 39, sollten HIBC-Primär- und -Sekundärdaten in separaten Symbolen kodiert werden, können jedoch verkettet werden, wenn der Platz dies erlaubt. Es sollte das Format Code 39 - Regular (nicht Full ASCII) verwendet werden, und die Full-ASCII-Funktion im Barcodelesegerät muss deaktiviert sein. Das Verhältnis von breitem zu schmalem Element sollte 3:1 betragen, der Abstand zwischen den Zeichen sollte der X-Dimension entsprechen.

  • Verfügbare Zeichen: Ziffern von 0 bis 9; Großbuchstaben von A bis Z; Sonderzeichen wie »-«, ».«, »Space«, »$«, »*«, »/«, »+« und »%«
  • Gültiges Beispiel: +A99912345/$$52001510X3
  • Mögliche Prüfmethoden: None, Mod43, Standard

HIBC PAS 39

HIBC PAS 39 basiert auf der Symbologie Code 39. Das Datenformat entspricht dem HIBC-PAS-Format. Eine zusätzliche Modulo-43-Prüfziffer ist erforderlich.

  • Verfügbare Zeichen: Ziffern von 0 bis 9; Großbuchstaben von A bis Z; Sonderzeichen wie »-«, ».«, »Space«, »$«, »*«, »/«, »+« und »%«
  • Gültiges Beispiel: +/EU9C83416F/Z34H159$
  • Mögliche Prüfmethoden: None, Mod43, Standard

HIBC LIC Codablock-F

Der HIBC LIC wird von Etikettierern (Herstellern) von Gesundheitsprodukten zur Identifizierung verwendet. Die Etikettierer können sogenannte »Primärdaten« und »Sekundärdaten» kodieren. Kurz gesagt identifizieren die Primärdaten den Etikettierer, den Produktcode und die Maßeinheit, während die Sekundärdaten für Händler und Anbieter nützlich sind und nach Ermessen des Etikettierers hinzugefügt werden können. Die Sekundärdaten sind optional und werden in Verbindung mit den Primärdaten verwendet, um die Menge und/oder das Verfallsdatum und/oder die Losnummer zu kodieren.

  • Verfügbare Zeichen: Ziffern von 0 bis 9; Großbuchstaben von A bis Z; Sonderzeichen wie »-«, ».«, »Leerzeichen«, »$«, »*«, »/«, »+« und »%«
  • Gültiges Beispiel: +A99912345/$$52001510X3
  • Mögliche Prüfmethoden: None, Mod43, Standard

HIBC PAS Codablock-F

Der HIBC PAS Codablock-F basiert auf der gestapelten Symbologie Codablock-F. Das Datenformat entspricht dem HIBC-PAS-Format. Eine zusätzliche Modulo-43-Prüfziffer ist erforderlich.

  • Verfügbare Zeichen: Ziffern von 0 bis 9; Großbuchstaben von A bis Z; Sonderzeichen wie »-«, ».«, »Leerzeichen«, »$«, »*«, »/«, »+« und »%«
  • Gültiges Beispiel: +/EU9C83416F/Z34H159$
  • Mögliche Prüfmethoden: Mod43

Pharmacode One-Track

Dieser Code wird in pharmazeutischen Bereichen verwendet. Dieser Pharmacode unterstützt farbige Balken. Die Daten für die Balken und Leerzeichen werden direkt in der Eigenschaft kodiert:

  • »0« wird für einen schmalen Balken verwendet (die Breite dieser Balken wird nach einem Farbwechsel vergrößert, entsprechend dem Verhältnis 1C)
  • »1« wird für einen breiten Balken verwendet (die Breite dieser Balken wird nach einem Farbwechsel vergrößert, entsprechend dem Verhältnis 2C)
  • »b« wird für einen schmalen Balken verwendet
  • »c« wird für einen breiten Balken verwendet

 

  • Verfügbare Zeichen: Ziffern von 0 bis 9; oder binär
  • Gültiges Beispiel: 123456
  • Mögliche Prüfmethoden: None, Standard

Pharmacode Two-Track

Dieser Pharmacode ordnet den Balken numerische Werte zu. Er wird im pharmazeutischen Bereich für Arzneimittelverpackungen und kleine Etiketten verwendet. Normalerweise wird der Pharmacode ohne für den Menschen lesbaren Text gedruckt. Die Abmessungen sind:

  • Zweispurige Balkenbreite: 1 mm
  • Zwischenraumbalken: 1 mm
  • Balkenhöhe oben/unten: 4-6 mm
  • Höhe des langen Balkens: 8-12 mm

Er bietet eine hohe Drucktoleranz und ist sehr schnell ablesbar (bis zu 200 Messwerte pro Sekunde).

  • Verfügbare Zeichen: Ziffern von 0 bis 9 numerisch und generisch
  • Gültiges Beispiel: 123456
  • Mögliche Prüfmethoden: None, Standard

Artikel Update: $PRODUCT_NAME_WORKFLOW 2.0.0 –04/2026

Nächster Artikel 2D- bzw. QR-Codes
Noch Fragen? Kontaktieren Sie uns!